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Das verwirrte Senne-Blatt

Das Westfalen-Blatt ist ja nun wahrlich nicht geizig mit seinen täglichen Pressemeldungen und Kommentaren aus der Metropole und der Region. Der „Stolz der Senne“, die NW, ist dagegen gradezu schottisch geizig damit. So bekamen wir nun eines der raren Pressethemen und rieben uns – wie Thomas und Martina Klocke vom Klocke-Verlag in Dornberg – die Augen:

Neue Westfälische (Bielefeld): Bielefelder Verlagshaus verhandelt mit Rignier

Bielefeld (ots) – Der Klocke-Verlag in Bielefeld ist auf der Suche nach einem strategischen Partner. Das hat Geschäftsführer
Thomas Klocke der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Donnerstagsausgabe) bestätigt. Verhandelt werde unter anderem mit dem Schweizer Rignier-Verlag („Blick“, „Blick am Abend“, „Cicero“).

Rignier? Heute in der früh dann ein Blick in das bedruckte Altpapier aus der Senne:

Die Wirtschaftsseite meldet:

Aber das Lokale kontert:

Wie heißt es doch im Werbespot für eine alkoholfreie Biermarke?

„Kann ja mal vorkommen“. Aber lustig ist es trotzdem! Und bevor jetzt wieder ein besonders kluger Mensch motzt, wir und „das bescheuerte Internet“ hätten uns „auf die NW eingeschossen“: Der „führende Verlag“ steht nun mal mehr im Rampenlicht und möchte über 24 Euro im Monat für ein Abo bzw. 1,20 Euronen für ein Zeitungsexemplar.

Was kommt als Nächstes?

Inge „Lutterturbine“ Schulze hat sich mit ihren Grünen gestern im Rat der Stimme enthalten. Was hätten sie auch tun sollen. Schließlich hat der marode Pleiteclub seine Hiobsbotschaft wegen eines zu verlängernden Darlehens so spät belegt, daß kaum noch Zeit zur Diskussion blieb. Bürger wurden natürlich sowieso nicht gefragt. Die selbst am Narrenseil der Bezirksregierung hängende Kapitale der Baustellen (Wer stimmt die eigentlich aufeinander ab? Oder heißt es im zuständigen Dezernat einfach „Nun schaufelt mal los?“) hat also mal wieder zugestimmt, ein im August fälliges Volksbankdarlehen aus 1999 zu verlängern, weil sonst „das wackelige Sanierungskonzept gekippt wäre“.

Tststststs. Einmal unterstellt, der DSC ARMinia kackt in der kommenden 3. Liga so dermassen dahin wie in der abgelaufenen Liga 2. Was passiert dann wohl? Genau. „Schnitzl“ wird 5 Minuten vor Toresschluß wieder einen Brandbrief schreiben:

„ARMinia braucht frisches Geld“

Dann doch lieber auf Aufsteiger Dornberg bauen 🙂