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Karneval in CSUtopia

„Karl-Theodor hat an seinem politischen Talent, an seiner Leistungsfähigkeit für unser Vaterland nichts verloren, dadurch dass er sich für Fehler entschuldigt hat und zurückgetreten ist. In einer Demokratie hat ein solches Verhalten Respekt verdient“, sagt Seehofer. „Wir lassen uns aus der Partei der Steinewerfer, aus der Partei der Stasi-Kommunisten nicht Anstand und Moral vorhalten.“ Und dann spricht Seehofer seinen Parteifreund persönlich an: „Lieber Karl Theodor, bei deinem heißen Herzen für die Schwarzen wirst du am Fernsehschirm sitzen: Du bist einer von uns, du bleibst einer von uns und wir wollen, dass du wieder zurückkehrst in die deutsche Politik.“ Der Saal tobt.

So listet Spiegel-online heute den absonderlichen Aschermittwoch-Parteitag der absonderlichen schwarzen Partei mit dem absonderlichsten Parteichef aus der kleinen Stadt der vier Ringe an der Donau im tiefen alten Süden auf. Absonderliche Menschen sondern den größten politischen Stuss ab, der in der Forderung nach „Rückkehr von Karl-Theo zu Guttenberg“ gipfelt, während zeitgleich bekanntgegeben wird, daß der junge Spinner und Plagiator auch bei seinem Doktorvater abgeschrieben hat. Aber wo hatte der das her? Wer führte dem den Pinsel? Und überhaupt, wo war die Häuplingin der Schwesterpartei CDU, IM Erika, noch mal grade „Sekretärin für Agitprop und Propaganda“?

Was für ein unwählbarer Misthaufen.