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Kopiert Koch-Mehrin den Guttenberg?

mapspanien schrieb: am 12. April 2011 um 09:45:24
Plagiat
Solch ein Denunziantentum ist nur in Deutschland möglich. Einreihen ins Glied, immer schön brav alls schlucken und – weil vor Neid zerfressen – alles zerstören, was man selbst nie erreichen kann. Das Ausland wäre stolz, Visionäre wie Guttenberg oder auch die engangierte Mehrin in ihren Reihen zu haben. Ich bin wahrlich kein CDU/CSU/FDP-Fan. Wichtig ist nur : Alles im Ansatz zu zerstören. Es ist üblich, in Doktorarbeiten 10% als Plagiat zu verwenden. Die Fragen dieser Arbeit wurden nicht neu erfu

Aus dem Forum zur Affäre um die angeblich mit Plagiatsstellen versehene Dissertation der FDP-Hoffnungsträgerin der FDP, mit Babybauch Sterntitel zierenden, mit der geringsten Stimmenzahl zur Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes gewählte, erschütternd selten (knapp 30% der Sittzungszeit) den Sitzungen Beiwohnende und absolut bei „Hart aber fair“ keine Ahnung über die tägliche steigende Verschuldung der Bundesrepublik (6000 Euro nannte sie statt 20 Mio.) habende Lichtgestalt des gelben Blocks, Silvana Koch-Mehrin.

Auch hier wieder die glühenden Verteidiger des Plagiats wie bei KTzG. Auch hier wieder mangelndes Rechtsbewußtsein. Auch hier wieder verbales Abheben und hochstilisieren von Personen, die bisher nichts Wesentliches geleistet haben. Irgendwie abstrus lächerlich. Ich betone, abstrus. Fordern wir doch einfach die Freigabe des Plagiates zur gefälligen Bedienung eines jeden Abschreibers.

„Den hatte ich mal an der Uni Bielefeld“

Gutti und kein Ende. Jeden Tag ein neuer Joke um oder aus dem Umfeld des Mannes aus der fränkischen Provinz. Ein Bremer Juraprofessor hat in der Doktorarbeit des „Helden von Kundus“, „ehrlichen Politikers“, „Anwaltes der Armen und ungerecht Behandelten“ Stellen entdeckt, die abgeschrieben sein sollen. Ist ja hier in der Gegend nichts Neues, gucken wir mal Richtung Lippe, Richtung Vorsteher Landschaftsverband selig. Passiert sicher öfter „als wie man denkt“ (O-Ton Poth, Verona).

Es steht also auf Spiegel.online. Was damit losgetreten wurde, ist schon einer Betrachtung wert, werden doch jetzt die zu Guttenbergschen Verteidigungsheerscharen auch hier in der Metropole am Teuto wach. Zitieren wir einen Kommentar aus Hunderten, die entweder in Bayern getürkt oder rasant aus dem schwarzen Lager gepostet werden. Schließlich ist der „Held“ in Gefahr, der so „tolle“ Politik macht:

SA schrieb: am 16. Februar 2011 um 08:22:30
Fischer-Lescano
Ich hatte diesen grandiosen Professor mal an der Uni-Bielefeld
– genauuuuu so – genau so sieht der auch aus als würde der hinterm Rücken von anderen nach Mami rufen!

Was genau der Mann/die Frau da in seinem/ihrem Kommentar angeblich aus unserer Metropoluni sagen will, entgeht uns zwar, aber immerhin: „Einen Freiherrn kritisiert man nicht. Das ist Bääääää“. Fische inne Butter. Hat der Mann nun Passagen abgeschrieben und wortwörtlich verwandt. Oder nicht? Wenn nicht, Schwamm drüber. Wenn ja, mal kurz die verblendeten Augen auf und fragen, wie das so nahtlos an die Pressekonferenz anknüpft, als die Lichtgestalt aus Bayern der Öffentlichkeit als „Lenker eines börsennotierten Konzerns“ vorgestellt wurde, der sich als kleines 3-Mann-Familienunternehmen entpuppte. Usw., usw. Majestät scheinen zur Flunkerei zu neigen. Doch verwandt mit Baron zu Münchhausen? Wir werden uns noch viel am bayerischen Trachtenjanker des „Politstars“ zu reiben haben. Gibt es ziemliche Parallelen zur damaligen Verblendungsorgie um einen kleinen Gummistiefel-Napoleon hier aus der Gegend, der heute in GAZ macht und sein Weibchen die Karstadt Aufsichtsratet. Und da hat Gutti-Frauchen Stefferl noch nichts Neues geliefert. Kommt aber ganz sicher. Man muss die Kanzlersuppe kochen, so lange es solche Foristen wie auf Spiegel-online gibt, die auch einen schwarzen Popanz bedingungs- und kritiklos anbeten würden.

Wer von den glühenden Verteidigern der kleinen Lapsi des Gottähnlichen, dem bei völlig verwirrten Geistern und Konservativen „besten Politikers, den Deutschland je hatte“ noch intensiver in seiner Diss nachlesen und vor allem die Stellen sehen will, um die es geht, tut das in der „Süddeutschen Zeitung“. Seite für Seite.

Das eigentlich blöde ist jetzt nur: Da ist kein Kapitän der Gorch Fock., da sind keine hochrangigen Militärs, die man jetzt ministerlich feuern könnte. Ob der „Showman von Kundus“ nun mal selbst ran muss? Oder hatte ihn gar Stefferl zu sehr mit ihren Reizen von der Disse abgelenkt?