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Für Ihn wirds rote Rosen regnen…. Wo schreibt er ab?


Flötentöne vom Plagiatorl, frisch vergoldet

Mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedet die Bundeswehr den Polit-Star und Ex-Minister Guttenberg. Parlamentspräsident Lammert und Bildungsministerin Schavan kommen nicht zu dem Zeremoniell. Guttenberg will sich nun der Reue und Buße widmen. Und ein Buch schreiben. Den naheliegenden Witz dazu macht er gleich selbst. Quelle: n-tv

Da brauchen wir aber jetzt nicht lange rumraten, wo der Plagiator das Buch abschreiben läßt. Er bräuchte ja nur „Felix Krull“ durch Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg ersetzen. Beispiel aus dieser Rezension des Mannschen Romans:

Titelheld Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg ist ein junger, gegeelter, fast androgyner Schönling von einigem Talent, der in seiner Kindheit dem schwelge- und verschwenderischen Leben seiner luxusgewöhnten und leicht lebensfremden Eltern beiwohnen darf, einer Sippschaft, die leicht zu täuschen ist und sich der verblendeten Oberflächlichkeit mit Haut und Haar hingibt. Schon früh lernt KT, seine fast schon chamäleonhaften schauspielerischen und figurwandlerischen Fähigkeiten zu vervollkommnen, täuscht perfekt Krankheiten vor, um sich vor der Schule zu drücken und später, nach dem konsequenten Zusammenbruch des väterlichen Schaumweingutes, epileptische Anfälle, um der Wehrpflicht zu entgehen – berühmt geworden durch Horst Buchholz‘ Darstellung in der ersten Verfilmung der satirischen Biographie.

Nun sollten wir die ehrenwerten künftigen Leser dieses Werkes, das Thilo Sarrazins Machwerk in die hinteren Ränge der Hitlisten („Deutschland Sucht Den Schreibstar“ verfilmt von RTL, in der Produktion von Elisabeth Mohn unter der Regie von Dieter Wedel) drücken wird, nicht länger auf die Schulter spannen. KTzG´s Buch basiert auf wahren Aussagen des Tagebuches von Stephanie zu Guttenberg, die auch das Script – wohl parallel zur angeblichen Verfassung der Doktorarbeit des Plagiators – lieferte. „Felix Krull“ hatte sie heimlich als 15 jähriges jungfräuliches Maderl unter der Fürst-zu-Bismarckschen Bettdecke im Lichte einer 3 Watt-Funzel mit hochroten Ohren gelesen. Von da an verließ sie der heimliche Wunsch, etwas ziemlich hoch zu stapeln, nie mehr. Erst waren es Fürstliche Sprudelkästen, auf denen sie heimlich balancierte, bis sie auf der damaligen Berliner Love-Parade die gegeelte Hochglanzausgabe des Felix Krull umschwänzelte: Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg.

Ob das mit der Loveparade-Romance bei Beats von 140 Dezibel und Berliner Weiße mit Waldmeister-Schuß wirklich stimmt, wissen wir nicht. Aber Gatten wurden sie schon.