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Wußten wir es nicht schon immer?

Deutscher Bank droht Milliarden-Verlust

Die Frankfurter betreiben in Las Vegas ein riesiges Casino. Doch offenbar haben sich die Banker im Glücksspielparadies verzockt Quelle: http://wirtschaft.t-online.de/deutsche-bank-verzockt-sich-mit-gluecksspielen/id_50706854/index

Und der Kasinoboß, ein gewisser Joe Ackermann, feiert seine Geburtstage im Kanzlerinamt.

Was ist los mit Ackermann?

Die ersten zehn in der Hitliste der bestverdienenden Bosse unter den 30 Konzernen des Deutschen Aktienindex haben im vergangenen Jahr im Schnitt rund sieben Millionen Euro eingestrichen, 25 Prozent mehr als 2009. Sogar neun Millionen Euro Jahresgehalt, ohne diverse Sonderzuwendungen, erhalten die drei bestbezahlten Vorstandschefs im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zum Vergleich: Für diese Summe muß ein Durchschnittsverdiener knapp 300 Jahre arbeiten. Spitzenreiter ist nun VW-Chef Winterkorn, der Ackermann von der Deutschen Bank von Platz 1 verdrängte.

Da fragt man sich, wozu der Typ eigentlich noch arbeiten will und es erinnert irgend wie an eine verkehrte Welt. Der deutsche, äh, Deutsche Weber spekuliert lieber in der Schweiz, während der Schweizer Ackermann lieber in Deutschland weiter die Zügel in der Hand haben will, dann halt im Aufsichtsrat. Möglicherweise um eine Art Ziehsohn zu fördern und die Dinge aus dem Hintergrund zu lenken. Clemens Börsig mag aufgrund seines Alters eine Übergangslösung sein. Denn wozu will man denn Sahib Jain nehmen, der nicht einmal unsere Sprache kann? In Ordnung, die Frankfurter werden denken, die Sprache ist weniger wichtig als die Qualität und Kompetenz, doch es ist ein merkwürdiges Gefühl, einen Boß zu haben, bei dem man für jedes bißchen `nen Dolmetscher braucht und 3 Wörterbücher.

Dem Mann von der Straße kann es egal sein. Auch wenn die Deutsche Bank ein Privatkundengeschäft hat, so doch erst für Leute ab dem oberen Mittelstand. In erster Linie ist es eine Kapitalsammelstelle für Konzerne und Firmen. Enorm wichtig für die Wirtschaft, doch für das Volk nicht allzu sehr, wie es scheint.

Mit Herrn Ackermann Roulette spielen heisst „verlieren“

Wenn eine Bank ihren Kunden schlecht berät, spielt sie nicht nur mit dem Risiko, ihn zu verlieren, sondern mit einer Schadenersatzklage. Die Deutsche Bank hat sich auf das Spiel eingelassen und verloren. Das BGH-Urteil wird sie rein auf den Betrag bezogen, den sie nun überweisen muss, nicht erschüttern. Es hat ihr vielmehr einen gehörigen Imageschaden verpasst und sollte deshalb für die Branche eine Signalwirkung haben. Erstens: Banken dürfen bei ihren Kunden nicht Kenntnisse über komplexe Finanzprodukte voraussetzen. Für den vor Gericht siegreichen Mittelständler hatte immerhin eine studierte Volkswirtin verhandelt. Zweitens: Die Bank ist in der Pflicht, die Risikobereitschaft des Anlegers abzuklopfen, bevor sie ihm ein riskantes Papier verkauft. Es reicht nicht, dass der Kunde beispielsweise die Berechnungsformel des Produkts verstanden hat. Drittens: Mag die Bank auch noch so groß sein, sie darf sich nicht alles erlauben. Das gilt selbst für den deutschen Branchenführer. Kunden sollen ihrem Bankberater vertrauen können. Das ist die Botschaft des Urteils.

Kommentiert das Westfalen-Blatt die Niederlage der Deutschen Bank, jenem Roulette-Institut eines überaus großmäuligen Schweizer Bankers namens Ackermann gegen einen Mittelständler. Der hatte keine Lust mehr, sich die schlampige und schon mit krimineller Energie bei gleichzeitzig größtmöglicher Ahnungslosigkeit vorgenommene „Beratung“ zu seinen Ungunsten angedeien zu lassen. Gut so. Wer öfter mal in die blutleeren blasierten Bankergesichter schaut, „Hallo Hirn, wo bist Du?“ ruft und keinen Antwort bekommt, der weiß, was das höchstinstanzliche Urteil bedeutet. Früher mal, da waren Spasskassen und Banken Institutionn. Heute sind sie Orte, wo man wetten kann, spekulieren kann, höchstes Risiko gehen kann. Gier auf allen Seiten. Da sind Kämmerer vbon Gemeinden und Städten darunter. Ist ja nicht ihr Geld, was sie da wie in einem Monopoly-Spiel einsetzen. Und verlieren.