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Detmolder „gefährliche Straße“?

Irgendwo im Autoradio auf WDR ging die Rede von „Die neue Detmolder ist gefährlich“. Es habe schon soundsoviele Unfälle gegeben. Kann doch nicht sein. Was so viele Millionen gekostet hat und von den dicksten Hirnen der Metropole erdacht, gedacht und mit Hilfe des Landes dann durchgezogen wurde, kann nicht gefährlich sein. Der TÜV findet auch diese komischen flachen Rennquads, die fahren, wie sie Lust haben, nicht gefährlich. Dieser Laden hier unweit der englischen Kasernen an der Detmolder verkloppt sie sogar.

Alles eine Sache der Sicht. Wenn sie mit 70 Sachen unter einen Laster geraten, werden sie ziemlich platt aussehen. Wo der TÜV sonst „166,66% -tig ist“. Sagt der TÜV.

Um 11 Uhr wird „La Detmolder“ final begossen

Um 11 Uhr am heutigen Freitag wollen also honorige Bürger der Stadt das Sektglas heben und die Verasphaltierung, Schottierung, Gleislegung von über 44 Mio. Euro in, auf, an der dann angeblich tatsächlich fertig gestellen Detmolder Straße, jenem langen Wurm von ganz draußen bis fast in die Mitte der Glitzermetropole, feiern. Ob sie alle mit der moBIEL(EN) Tram zum Treffpunkt Hochbahnsteig anreisen? Passt auf Zehen, Füße, Hände und Ärmchen auf, Liebchen! Ach ja. Gegenverkehr gibts da auch noch.

Detmolder wieder frei!

Die Detmolder Straße wird am Freitag, 15. April, gegen Mittag planmäßig nach Beendigung der sechsten und letzten Hauptbauphase wieder vollständig in beiden Richtungen freigegeben. Bis dahin sollen die restlichen Straßenbauarbeiten abgeschlossen sein.

Na endlich. Was haben wir doch auf diese Pressemeldung der Stadt Bielefeld gewartet. Endlich kann man den Prachtboulevard ins Lippische wieder unter die Gummis nehmen.

Metropole der Baustellen

Am Montag, 18. April, beginnen auf dem Ostwestfalendamm (OWD) zwischen den Auf- und Abfahrten Stapenhorststraße und Quelle umfangreiche Unterhaltungsmaßnahmen an drei Brücken und zwei Stützwänden. Betroffen sind die Langenhagenbrücke (Haller Weg), die Fußgängerbrücke zur Hochstraße über den OWD in Höhe Johannistal, der OWD über die Straße Johannistal sowie die Stützwände an der Auffahrt Johannistal und am Johannisberg (Hochstraße). Die Verkehrssperrung wird bereits am Freitag, 15. April aufgebaut. Außerdem wird zwei Wochen vor Beginn der Arbeiten eine blinkende LED-Anzeige als Vorwarnung für die Verkehrsteilnehmer am späteren Baustellenanfang aufgebaut. Die Arbeiten erfolgen in vier Bauabschnitten, die jeweils etwa zwei Wochen dauern. Die Sanierungsarbeiten im Bereich der Auffahrt Johannistal erstrecken sich über den Gesamtzeitraum. Der erste Abschnitt bringt eine Sperrung der rechten Fahrbahnhälfte des OWD stadteinwärts vor der Abfahrt Johannistal mit sich, der zweite die Sperrung der jeweils linken Fahrstreifen im Bereich der beiden genannten Brücken („Inselbaustelle“). Im dritten Bauabschnitt wird der rechte Fahrstreifen im Bereich der Auffahrt Stapenhorststraße und Johannistal in Richtung Südring gesperrt. Im vierten und letzten Bauabschnitt werden die Auffahrt Johannistal und der OWD eingeengt (in Richtung Südring ist nur der linke Fahrstreifen frei).

Die Instandsetzungsarbeiten sollen noch vor dem Anschluss des Ostwestfalendamms an die A 33 ausgeführt werden, da danach eine noch stärkere Frequentierung des OWD zu erwarten ist. Um die eher verkehrsschwachen Osterferien maximal ausnutzen zu können, wird bereits am Freitag, 15. April, nach der morgendlichen Verkehrsspitze die Baustellenabsperrung stadteinwärts aufgebaut. Die Bauarbeiten für die Installation der zweiten Geschwindigkeitsüberwachungsanlage auf dem OWD stadtauswärts werden zeitgleich mit diesen Absperrungsmaßnahmen vorgenommen. In den Hauptverkehrszeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen am Beginn der Engstellen kommen. Die Sanierungsarbeiten sollen planmäßig bis Mitte Juni abgeschlossen sein.

Ist das nicht nett, wie die fürsorgliche Verwaltung dieser traumhaft unter Teutosonne gleißenden Metropole das alles koordiniert und in dieser Pressemeldung verkündet? Schon mal auf die Idee gekommen, sich von z.B. Schildesche auf den Südring und dann – welch gewagte Idee – über die Detmolder bis beispielsweise Oldentrup durchzutanken? Also in einem Tag natürlich. Wenn ja, nehmen Sie reichlich Mineralwasser, Kohlehydrate, Schweißtücher und jede Menge Geduld, Freundlichkeit und eine Freisprechanlage fürs Auto mit. Weil, wenn Sie im Stau stehend von Polizeibeamten erwischt werden, gibts Strafen und Ermahnungen. Die allerdings dürfen das, wie schon oft gesehen. Komisch, was? Aber vielleicht gibt es ja auch Beamte und „sonstige Menschen“, die dafür da sind, dieser herrlich-außergewöhnlichen Kaste die Arbeit zu erhalten.