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Moslem, Schweinefleisch und Hartz IV

Die örtliche Agentur für die Verwaltung der Nichtarbeit hat bekanntlich ein weites und gutes Herz. Wer zu hungrig am Schreibtisch eines Sachbearbeiters hockt, bekommt ein Tütchen mit einer Notration, die ursprünglich für Obdachlose gedacht war. Darin sind ein Schokoriegel, Apfelsaft, ein paar Kekse, Schmelzkäse und eine Dose Frühstücksfleisch schweinischer Herkunft. Das ließ einen Hartz IV empfangenden Bedürftigen moslemischen Glaubens „richtig sauer werden“, sagte er der NW. Er hätte einen Sachbearbeiter angesprochen, der ihm bedeutete, er müsse das Schweinefleisch ja nicht essen. Da empfand der fromme Mann „Hohn und Erniedrigung 1. Klasse“.

Wir empfinden jetzt „fremd schämen“ mit solchen Mitbürgern moslemischen Glaubens und haben alsogleich eine Tüte packen lassen, die ein saftiges 400-Gramm-Rindersteak, Bulgur, Couscous und eine einfache Fahrkarte zurück in die Heimat enthält. Allerdings war uns bisher wohl nur nicht bewußt, daß die Bundesagentur nun auch die religiös korrekte Essensausgabe einiger Mitbürger sein soll.

Ob die Grünen jetzt eine Sonderladung kleine Teppiche mit Mekkakompaß in die Eingangshalle der Agentur schaffen lassen?