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bielefeld existiert nicht

Bielefeld, wo Deutschland innen Spiegel kuckt

Bielefeld –  langweilige Provinz? Jeder weiß, dass die Stadt am Teuto zu Unrecht unterschätzt wird. Hier kommt keiner mehr wech.

Fraagste so’n Proff vonner Uni: Hömma, warum biste nicht gegangen, wo du noch konntest: nach Amerika, nach England, in die weite, schöne Welt. Aber nee, der Willi Heitmeyer ist immer wieder zurückgekommen. „Nachn paar Tagen woanders reichtet mir immer, dann will wieder zurück“, sacht er. Zurück nach sein Bielefeld. „Es iss wien Leben in offenen Vollzuch. So sieht das aus“ sacht er.

Weltstättler belügen sich doch bloss sowas von: So ein Berliner glaubt, der könnte heute dies und das tun, was er will. Aber der will gar nicht. Der lücht sich was vor, sagt der Willi und da isser geblieben in Bielefeld, wo er alles hat, was er braucht. Ne Kneipe, noch ne Kneipe, dat Stücksken Natur inn Teutobuargawalt und eben seine Uni. So isser, der Herr Proffessor.

Und heute hat die Arminia im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VFL Wolfsburg verloren. Da kennen viele wieda nua die Bielefeldverschwörung, was daran liecht, dass die Leutchen hier die Klappe eben nicht so weit aufreißen wie in Wolfsbuag oder München.

Doof findet der Willi den Jahnplatz. Mit seine Freunde cheet er da nich hin, weil der stammt noch ausse späten 50er-Jahren und die Fußgänger mussten zum Pättken in den Untergrund auffe Rolltreppe. Da sind die Ostwestfalen-Idioten dann immer hoch und runter gefahren, wie auffe Kirmes. Das war so peinlich, dass er das nie einen von seinen schlauen Proffessorkollegen zeigen will.

Komischerweise hat Bielefeld nur bei denen einen schlechten Ruf, die nach Berlin oder in eine andere Großstadt ziehen, weil die Ballerköppe glauben, dass so ne Metropole mehr aus ihnen macht als sie sind. Hat aber nix genützt. War ja klar. Bekloppt sowas. Bleib in Bielefeld. Haste mehr von!

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Der blitzumtoste Metropolenmorgen

So, diese gestern noch nicht regenbenetzte Rose geht symbolisch an den Gardasee, wo eine bestimmte Person mit anderen Personen weilt und den Bielefelder Sparrenburgruf ab und an in die italienische Luft pfeift, wenn sie das liest:

– Klohäuser baut die Teutostadt ab und pflastert aus Geldnot Werbebanden. Jahnplatz wird „Pit-Arena“
– Der schwarze Messias in Washington umgarnte die deutsche Trutsche mit Sprossensalat, Gurkenscheiben und RWE-Atomtomaten
– Die kleine große Stadt ist blitzumtost und es schüttet

Was sagt uns das? Die Stadt in ihrer Notdurft möchte lieber „bunte Werbebilder“.

Schon Klasse hier. Dagegen ist Gardasee einfach nur Italien. „Bunga, Bunga!“

Bielefeld ist Oetker. Dann lange nichts

Die tiefgekühlten Pizzen mit dem markanten Logo werden zwar nicht in der Stadt unter dem Steinhaufen hergestellt, aber ansonsten schlägt das multifunktional tätige Pudding/Bionade/TK-Pizza/Seefahrer/Bierbrauer/Hotels-Konglomerat laut unseren Siekerer Umfragern von TMS Emnid (im Auftrag von OWL-Marketing) alles, was zum Image der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm gehört. Es verbinden:

70% der Befragten Bielefeld mit Dr. Oetker
52% der Befragten Bielefeld mit der Sparrenburg
34% der Befragten mit ARMinia
18% der Befragten mit Uni und Fachhochschule
8% der Befragten mit der „Bielefeld-Verschwörung“

96% – und das sei weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 90% – liebt diese Stadt. Nun ja. 64% sind ja auch der Meinung, der Chefspargelstecher mit den blauen Gummihandschuhen – Peter Clausen – mache als OB „eine gute Arbeit für Bielefeld“.

Eigentlich eine Klatsche für Hans-Rudi H´s Bielefeld – Marketing. War man doch bisher felsenfest überzeugt, Bielefeld sei zuerst einmal „Sparrenburg und ARMinia“. Jetzt drängeln sich ein seefahrender Bierbrauer mit Pizzaserienfertigung und ein Spargelstecher und Bollerwagenpilot vor diese Phalanx. Irgendwie stimmt da was nicht in diesem Minimetropolistischen Gemeinwesen, das mit Deppendorf immerhin einen eigenen Anchorman in der Politberichterstattung der ARD hat.

Das kann keine einzige Metropole dieser Kleinheit in Deutschland aufweisen. Und Superblitzer am Bielefelder Berg auch nicht.

Bär, Bollerwagen und Wolferl spart Strom

Es war 23.30 Uhr im Hof des Museums Wäschefabrik an der Viktoriastraße, als die Bielefelder „DesHarmoniker“ Kai-Uwe von Hollen, Sascha Siebner, Joachim Müller, Christian Kurschus, Reimar Küstermann und Michael Adamietz nochmal so richtig in die Stimmbänder hauten und jene Veronica besangen, die Spargel wachsen sehen soll. Des kahlen Mannes Rucksackbär schaute uns unverwandt traurig an. Das war also der Schlußspurt der 10. Bielefelder Nachtansichten 2011. Was hatten wir nicht alles gesehen, gehört, gewispert bekommen…

….den Saxophonisten, der tief unterm Bernstein die Niedernstraße wohlklingend beschallte ….

… eine NW-Geschäftsstelle in dunkler Schockstarre ob RA George Terzakis (Jöllenbecker Straße) phantastisch chaotischen Druckerzeugnissen „Bielefelder Wirtschaftsmagazin“ und „Bielefelder Stadtzeitung“. Schließlich ist er auf dem Weg zur Nr. 1. Soviel kann unser Freund Rouven Ridder gar nicht in sein westliches Notebook tippen, wie George da publizistisch raushaut 🙂 …

… Zeugen wurden wir auch ob der Heiligsprechung von ARMinias Almverweser Präses Wolferl B., dem zu Ehren die Stadtwerke nun seit dem gestrigen 30. April umbenannt sind:

St.werke

… die vielen hundert üblichen bösen Zungen, die der Sänftentragung des Wolferl B. rund um den Puddingbrunnen auf dem Alten Markt beiwohnten, wurden Zeugen der Ehrung…

… und seiner ersten Amtshandlung als „Heiliger“: Das Haus der Technik heißt jetzt nächtens

„Haus der Tech“

… Zeugen wurden wir auch ob einer höchst dramatischen Szene. Ein Junggesellinnenabschied hatte Pits berühmten Bollerwagen entführt und feierte an der Altstädter Nikolaikirche unweit dem Leineweberdenkmal lautstark. Als die Damen Tribut für das fotografiert werden einforderten, flüchtete der Chronist nebst schönerer und besserer Hälfte…

… um dann am Niederwall in einem erleuchteten Fenster des illuminierten Alten Rathauses schließlich noch einen Papstähnlichen Auftritt des Reichsstadtverwesers , gerechten Sozialdemokraten, OBerbürgermeisters, Peter „Pit“ Clausen zu erleben. Hier auf diesem Lichtbild ist er allerdings schon wieder weg.

Eierbecher aus Olderdissen

Auf vielfachen Wunsch hat der Heimat-Tierpark Olderdissen in der beliebten Tierpark-Edition nun – pünktlich vor Ostern – Eierbecher im Angebot. Sechs pickende, gackernde, eilende und neugierig schauende Hühner sind auf den Eierbechern verewigt. Die begehrten neuen Souvenirs aus Porzellan sind limitiert auf 1.000 Stück und werden im Tierpark-Shop für 3,50 Euro pro Stück verkauft. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Souvenirs werden zur Erhaltung, Erweiterung und Verbesserung des Tierparks genutzt. Der Tierpark-Shop ist mittwochs, samstags sowie sonn- und feiertags von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 12.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Er befindet sich in der Präparate-Ausstellung oberhalb vom Spielplatz. Informationen über den Tierpark und über die dort angebotenen Souvenirs sind auch im Internet zu finden unter www.umweltbetrieb-bielefeld.de (Heimat-Tierpark Olderdissen). Pressemeldung der Stadt Bielefeld.

Eiderdaus. Jetzt vermissen wir aber Becher mit den drei attraktiven Spitzen der Ratsjunta. Inge Schulze in grün als „Lutterturbine“, Pit C. als Bollerwagenpilot im Hasenkostüm und Harald Buschmann als „Osterschaf im gelben Wolfspelz“. Da wäre das Köpfen der Ostereier und feinfühle Salzen mit „Sel de Sparren“ doch ein Heidenspaß. Oder?

„…ein Projekt der Bürger“

Der Chef der regierenden Rathausjunta, ein gewisser Peter „Pit“ Clausen, ist ja bekannt dafür, auf seinen Reisen quer durch die Kommune immer mal wieder einen kleinen Superklops raus zu lassen. Im Angesicht einer NW-Kamera und dem Schreiber, Herrn Bell, graptscht er lachend nebst der das glückliche Bild garnierenden Immobilienservice-Frau der Stadt in die „Vormauerschale“ des Schusterrondells und parliert über die Frostschäden des Winters nebst immensem Geldbedarf des Steinhaufens aus dem Besitz der Grafen von Ravensberg. Nun ist das Wahrzeichen, an dessen Wohl und Wehe schon Generationen von Bielefeldern gebastelt haben, „Auch ein Projekt der Bürger“. Klar. Damals haben sie tagelöhnernd die Steine für ein Wassersüppchen täglich raufgeschleppt und heute, wo es ständig bröckelt, ist es auch „ein Projekt der Bürger“. Sozusagen eine „ARMinia aus Stein“.

Das erinnert an meine erste Begegnung mit der grandios-seltsamen Stadt. Lang ists her. Aber das zarte Flüstern der schöneren und besseren Hälfte und der verschämt-entzückte Augenaufschlag hoch zum Steinhaufen mit der Sparrenfahne blieb bis heute unvergesslich: „Das, mein Liebster, ist unsere Sparrenburg“. Hmm. Als ich den Mund wieder schloß, hatte sich die hereingeflogene Mücke an der gechlossenen Zahnbarriere verfangen.

Ich bin wohl nicht ehrfürchtig genug. (Und das ist gut so). Das Dingens war auch schon mal Gefängnis.

Über den Webauftritt der Metropole


Der
„etwas andere“ (schüchterne) Bielefeld Blog (Eigene Aussage) beschäftigte sich vorgestern mit dem Relaunch der Homepage der Metropole und merkt richtig an, es habe sich „kaum etwas verändert“. Stimmt. Schauen wir doch mal hinter die Kulissen. Laut Impressum des Bielefelder Auftrittes ist ein gewisser „Pit Clausen“, wohl als Peter Clausen zur Welt gekommen, verantwortlich. Die gewohnt bösen Zungen sagen, er sei Oberbürgermeister dieser Stadt. Was die nun starke Verwendung der offiziellen Stadtfarbe „rot“ erklärt. Schließlich trägt der berühmte Clausensche Bollerwagen, dem demnächst auf der renovierten Detmolder Straße ein Denkmal a la „Friedrich der Große unter den Linden“ erbaut wird, diese Farbe. Ferner mischt Hans-Rudilis H´s Stadtmarketing mit und gestaltet hat wie so vieles, wo Bielefeld-Marketing mit drin ist, MESHiNE | Digitale Mediengestaltung Dipl.-Des. Marko Löbel, hiesig ansitzend. Konzeption, Programmierung und Betrieb liegen in den Händen der Düsseldorfer IT-On.NET GmbH. Der „etwas andere Bielefeld Blog“ merkt ferner an, „es fehlte wohl der Mut, einen größeren Schritt zu gehen“.

Das, liebe Freunde, wäre auch seitens einer Stadt wohl nicht zu erwarten, die zwar die Größte zwischen Hannover und Hamm ist, aber demnächst drittklassig Fußball spielen läßt, regelmäßig nicht nur in Fernsehkrimis aus Münster auf den Roller genommen wird und ansonsten nach der Devise vor sich hin lebt: „Laßt uns bloß in Ruhe. Bielefeld ist viel schöner als ihr behauptet, den Männern geht es hier besser als in den meisten deutschen Städten und in der geistigen Kleintierhaltung sind wir auch viel weiter als anderswo“.

Lieber „etwas anderer“ Bielefeld Blog. Wenn das arschitektonische Kleinod Kesselbrink erst mal „AufgeMosst“ ist, dann geht es voran in dieser Stadt. Wahrscheinlich werden dann die berühmten „Drei Sparren“ gegen Pitis Bollerwagen ausgetauscht und das Stadtmotto in „Holprig in alten Mauern“ umformuliert. Und überhaupt: auf alten Bildern des heutigen Retortenstadtteils Stadtbezirks Senne sieht man „Nissenhütten“ als Bebauung. Welche Stadt dieser Größe kann sich schon rühmen, nun so etwas aus berühmter Architektenhand neben seiner Stadthalle stehen zu haben? Da gehört wahrlich der geballte Mut der Provinz dazu.

Stadt ließ über Nacht Millionen Geldbäume pflanzen

Heute beim 6 Uhr-Läuten von St. Nikolai rieben sich Hunderttausende Bielefelder beim Blick hinaus an die Ränder der Schlaglochpisten die Augen: Millionen Sprosse sprießen überall aus der Erde der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm. Heimlich hatte das SonderPflanzKommando der Metropole unter Führung OBerpflanzmeister Pit Clausen die in der Deppendorfer Höhenluft unter ökologisch einwandfreier und von Inge Schulze persönlich gesegneten Plasteplanen vorgezogenen Stecklinge für diesen Tag herangezogen. Der Stadtkämmerer wurde bereits heute um 7 Uhr von Bielefelds größtem Radiosender “ Eriwan“ Süsterplatz in einem hektischen Interview von einem Almerprobten Moderator befragt:

RES (Radio Eriwan Süster): „Was erwarten Sie sich von dieser Geldbaumpflanzungsaktion?“
STAKA (Stadtkämmerer): „Die Bäume wachsen in der Stunde 1 Meter in die Höhe und blühen bereits heute Abend“
RES: „Ja und dann?“
STAKA: „Samstagmorgen wird der OBerbürgermeister bereits die ersten Münzen ernten können“
RES: „So schnell?“
STAKA: „Ja. Die Stecklinge stammen aus China. Da wo auch der Granit für den Bodenbelag der Altstadt wechkommt“

Die Teutometropole erwartet nach Auskunft des Kämmerers einen Rohertrag der ersten Entesession von 1 Million. Dem sollen in weiteren Schüben noch viele Millionen folgen. OBPit erörtert bereits im Ausschuss „B“ (Brachflächenverwaltung) die Anmietung von Scheunen im Outback, um die Geldmünzen lagern zu können. Die Bevölkerung wird heute Vormittag per Lautsprecherdurchsagen um Vorsicht gebeten bei der Ernte, die per Drehleiter und mit Hilfe des THW vor sich fährt.

Hunderte Fernsehteams aus der ganzen Welt haben sich bereits angemeldet und aus der Kanzlei des Bundespräsidenten zu Bellevue Berlin verlautete vorhin, OBPit sei für den „Sonderpreis des Verdienstordens der vierten Stufe am Bande mit Stern und Stock für Politiker mit Phantasie“ vorgeschlagen.

Stell Dir vor, es wäre Grohnde

„Bielefeld? Was haben wir denn mit Atom zu tun?“ fragte jemand gestern. Nun ja. Angesichts der verstörenden Bilder von Menschen in Schutzanzügen im Dunkel der zerstörten Schaltzentrale im fernen Fukushima vielleicht auf Anhieb nichts. Aber diese LED-Taschenlampe hier liegt schon mal bereit, ein bißchen Licht in das Dunkel um das nur knapp 60 Kilometer entfernte Kernkraftwerk Grohnde zu bringen. Das ist Bielefelds AKW! Da kommt der größte Teil des Stroms der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm her.

So schließt sich der Kreis. So ganz genau erfährt auch hier niemand, was die Stadtwerke der Metropole da so treiben. Wie sicher das strahlende Ding ist und wie die Zukunft aussehen wird. Verschleiern, vertuschen, runterspielen ist derzeit angesagt in Japan. Nicht wenige Fachleute sagen, den Super-Gau habe es da bereits gegeben. Aber das sind doch alles Unken. Die wollen das Atom nur schlecht reden. Und jetzt stellen wir mal eine Qurverbindung her, die auf den ersten Blick haarsträubend und anscheinend völlig daneben ist: 9/11. USA. Wo bis heute tausende Ungereimtheiten und Verschleierungen niemand wirklich erklären, was da im September 2011 passierte, aber immerhin als Kriegsgrund für Irak und Afghanistan diente. Da gibt es eine Prssemitteilung des „Center for 9/11 Justice“, in der auch unser hiesiges EMNID Umfrageinstitut erwähnt wird:

Eine Umfrage im Dezember 2010, durchgeführt vom renommierten Emnid Institut, und wiedergegeben in der Deutschen Zeitschrift „Welt der Wunder,“ hat gezeigt, dass 89,5% der Deutschen Befragten die Geschichte von 9/11 nicht glauben. Diese Frage wird nun auch in Amerika angeheizt, und man wird sie bald auch vor Gericht hören. Top Secret Militärspezialist April Gallop sah aufwühlende Dinge direkt aus der Nähe, über welche in den Medien nicht berichtet wurde.

Am Morgen des 11. September 2001, befahl ihr ihr Vorgesetzter, direkt zu ihrer Arbeit im Pentagon zu gehen, noch bevor sie ihren zehn Wochen alten Sohn Elisha bei der Tagespflege abgeben konnte. Erstaunlicherweise wurde das Kind sofort nach ihrer Ankunft einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen. In dem Moment, in dem Gallop ihren Computer einschaltete, wurde sie von einer enormen Explosion aus ihrem Stuhl geschleudert, wobei sie für einen Moment das Bewusstsein verlor. Auf ihrer Flucht durch das Loch, das angeblich von Flug 77 verursacht worden war, sah sie nirgends Anzeichen eines Flugzeugs – weder Sitze, noch Gepäck, Metall oder menschliche Überreste. Ihre Uhr (und andere Uhren in der näheren Umgebung) blieben um 9:30-9:31 Uhr morgens stehen, sieben Minuten bevor das Pentagon um 9:38 morgens angeblich getroffen wurde. Die 9/11 Kommission berichtete, dass „spätestens um 9:18 Uhr morgens die FAA Zentren in Indianapolis, Cleveland, und Washington davon Kenntnis hatten, dass Flug 77 vermisst wurde und das zwei Flugzeuge das World Trade Center getroffen hatten.“ Warum gab es dann keine Luftabwehr, fragt Gallop, oder Alarmmeldungen innerhalb des Pentagon? Gallop was wurde von Beamten angewiesen, mit dieser Geschichte nicht an die Öffentlichkeit zu gehen; sie erhielt auch eine Email von einem Fox News Reporter, dem es vom Pentagon verboten worden war, ein Interview mit ihr zu führen. Gallop glaubt nun, dass Beamte innerhalb der Bush Regierung sich dazu verschworen hatten, die Twin Towers des World Trade Center und WTC 7 – das dritte Gebäude, das um 5:20 nachts an diesem Tag einstürzte – zu zerstören, und zwar mit bereits zuvor platzierten Sprengstoffladungen, die gezündet wurden, als die Flugzeuge einschlugen.

Am 05. April 2011, um 11 Uhr morgens findet vor dem Federal Courthouse in der 141 Church Street in New Haven, Connecticut, die Anhörung im Fall Gallop gegen Cheney, Rumsfeld, und Myers vor dem United States Court of Appeals für den 2. Gerichtsbezirk statt. Gallop’s Fall stützt sich auf praktisch jede Art von
Beweismittel, das vor Gericht zugelassen ist, insbesondere auf publizierte wissenschaftliche Beweise dazu, dass Rückstände dieser Sprengstoffe nach den Anschlägen in den Trümmern gefunden wurden. In seiner Gesamtheit stellt der vorgelegte Fall fest, dass die Hypothese der Regierung – dass die Gebäude wegen des Feuers in Verbindung mit den Auswirkungen der Flugzeugeinschläge einstürzten – wissenschaftlich nicht haltbar ist. Darüber hinaus wird Frau Gallop, mit Hilfe von Fotos und anderer physischer Beweise, ebenso wie durch die Zeugenaussagen einer Vielzahl von militärischen und zivilen Überlebenden, die Unmöglichkeit Ihres eigenen Überlebens darlegen, hätte sich der Angriff auf das Pentagon so abgespielt, wie die Regierung und die Beklagten dies behaupten.

Der deutsche Bundesrichter Deiter Dieseroth erklärte im Dezember 2009: „Kein unabhängiges Gericht hat rechtliche Verfahren dazu eingeleitet, um die verfügbaren Beweise dazu, wer für die Anschläge verantwortlich ist, zu überprüfen.“

Weiterhin sagte er, es „sei nicht akzeptabel für einen demokratischen Staat…einem fremden Land den Krieg zu erklären, es zu bombardieren, und es unter militärische Besatzung zu stellen“, ohne dass zuerst einmal Verdächtige festgestellt würden. Dieseroth sagte auch, der USA „obliege die Beweislast“, dass
Osama bin Laden wirklich für die Anschläge verantwortlich war, bis dato gibt das FBI nämlich zu, es habe keinerlei Beweise dahingehend, welche es dem Gericht vorlegen könne. Die Einsätze in diesem Fall sind extreme hoch, und umfassen auch die Möglichkeit einer überwältigenden Änderung der Auffassung der Welt im Bezug auf historische Ereignisse, ganz abgesehen von der Beziehung Amerikanischer Bürger zu ihrer Regierung.

Was zeigt uns das? Es ist sehr wohl angebracht, alles auf die Waagschale zu legen, was „Die Oberen“ so erzählen, vertuschen, zerstreuen, verniedlichen, erlügen oder erfinden. Egal, ob sie Georg W. Bush, Barak Obama, Angela Merkel, Mappus oder – ganz nah – „Pit“ Clausen heißen. Was Atom betrifft, lassen sich am Sonntag in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg entsprechende Zeichen setzen. 9/11 NY allerdings wird wohl nie wirklich aufgeklärt werden. Da sorgt schon die aktuelle US-Regierung dafür, die immer „im Auftrag der Menschenrechte unterwegs“ ist. Siehe Libyen 🙁

Zu viel der Ehre, Herr Clausen

Da tröpfelte der Zwangszoll über 80 Euro plus Verwaltungsgebühren plus Porto fürs Einschreiben gestern ins Haus. Ist schon erledigt, Herr Clausen. Warum Sie das aber mit einem teuren Einschreiben verschicken lassen, bleibt Ihr Geheimnis, Einwurf täte es auch. Angesichts der Millionen für lauter teure Prestigeobjekte, wäre sparen auch im Kleinen doch angebracht, oder?

Mal angenommen …


Meldung in der NW

Mal angenommen, ein Familienoberhaupt irgendwo in Windelsbleiche verliert seinen Job und kann Strom, Wasser und Gas – geliefert von den Stadtwerlken – nur noch sehr schleppend oder gar nicht begleichen. Dann kommt bald ein Mann im flotten Dress von Wolfgang Brinkmanns -Parteikollega von Pit Clausen – und klemmt erbarmungslos ab. Beim Bald-Drittligisten ARMinia B…. aber, der durch eigenes Unvermögen in die finanzielle Bredouille geriet wird das per „Stundung“ geregelt. Auf dem kleinen Dienstweg sozusagen. Man kann der Familie in Windelsbleiche nur raten: „Gründet einen Fußball-Zweitligiisten. Seid Systemrelevant“.

Begegnung mit Wegelagerei

Verehrter Herr Oberbürgermeister Peter Clausen,

ich hätte da mal eine Frage. Es ist heute nachmittag. 15:11 Uhr. Angenommen, zart wie Sie sind, liegen Sie im Fond Ihres Dienst-BMW und plötzlich werden Sie gradezu nach vorne geschleudert. Ihr Fahrer, seit vielen Jahren ein Muster an Beachtung von Geschwindigkeits- und sonstigen Vorschriften, haut in die Eisen. Linkerhand Höhe Queller Feuerwehr erschrickt er über eine Ansammlung von vielen Fahrzeugen, einer grünen „Minna“ und ca. 8 Bielefelder Wachbediensteten. Verzeihung Polizeibeamten. Eben noch saloppe 50 sollen Sie nun angesichts eines 30-Schildes schlagartig abgebremst werden, was Ihnen die Zähne herausschlagen würde. Sie bekommen nur noch ein muffiges „Hmmmmpfsassa“ heraus und greifen instinktiv zum roten Parteibuch der ziemlich unbedeutenden Anti-Sozialpartei. Ein Reflex einfach. Vor Ihrem Fahrzeug leuchtet eine rote Kelle und ein freundlich grinsender Schwarzblauer winkt Sie nach links heraus. Klar, links. Rechts würden Sie übel nehmen. „Guten Tag Herr Oberbürgermeister“, wirft der Kelleur Ihnen zu, der Sie aus dem hinteren Seitenfenster lugen. „Aber beim Oberhaupt der Stadt machen wir eine Ausnahme. Gute Fahrt noch“. Weiter gehts mit der OB-Fuhre.

War dann leider doch nicht so bei mir. 100 Euro „Verwarnung“, 1 Punkt in Flensburg. Man muss eben schlagartig bremsen, auch wenn der nachfolgende 40-Tonner einen aufgegabelt hätte. Erschrecken ob einer solchen Ansammlung (1 hält die Pistole, 1 kellt links, 1 fragt nach, ob alles ok ist mit den Papieren, 5 gucken, ob es was zu gucken gibt) darf man natürlich auch nicht. Ging aber ein paar hundert „Verkehrsgefährdern“ auch so.

Nun gut, der bebrillte Mittfünziger in der etwas wurstig sitzenden Montur war ausgesprochen höflich und ließ keinen der bekannten Sätze wie „Sie wissen doch….“ heraus. Sei es drum. Wir spenden doch gerne für die Pleitestadt. Wie die Hunderttausende am Bielefelder Berg, denen das Käffchen tief im Tal als „Hauptstadt des Blitzes“ in Erinnerung bleibt.

Was aber richtig ärgerte, war das:

Breitestraße. Du wirfst nen Euro in die Parkuhr. Drückst den grünen Knopf. Parkschein kommt nicht. Du ermahnst ihn. Nichts. Dann wirfst Du 50 Cent rein, drückst den grünen Knopf und der Parkschein kommt.Wir hätten jetzt gerne den Euro zurück, Herr Oberbürgermeister.

Wieder ein paar Sympathiepunkte weniger für das seltsame Gemeinwesen im Tal des Teuro. Hat sich schon ganz schön was angesammelt auf dem Minuskonto. Hat nicht mal was mit ARMinia zu tun. Aber ganz viel mit der Junta dieser Stadt.

Hatte fast vergessen: Die schönere und bessere Hälfte wurde gestern ebenfalls von Wegelagerern mit Pistole geblitzt. Scheint ein neues Spiel zu werden, um das Stadtsäckel aufzufüllen. Nicht die Stadt ist für die Bürger da sondern die Bürger für die Stadt. Oder so. Deshalb muss ja jetzt auch das „Technische Rathaus“ her, um all die Blitzverwalter zu beheimaten.