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Wie man Meinung produziert

Immer mehr Hartz-IV-Empfänger werden beim schwarzarbeiten erwischt. So haben die Jobcenter im vergangenen Jahr deutlich mehr Schwarzarbeiter unter den Hartz-IV-Empfängern erwischt. Demnach wurden 2010 59.000 Fälle wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit an die zuständige Zollverwaltung weitergegeben, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) unter Berufung auf einen Bericht der Bundesagentur für Arbeit berichtet. Heisst es in einer Meldung der Presseagentur AFP.

Erst weiter unten kommt: Eine Sprecherin der Bundesagentur sagte der Zeitung, aus den Zahlen lasse sich aber nicht ablesen, dass immer mehr Hartz-IV-Empfänger betrögen. Vielmehr seien die Mitarbeiter in den Jobcentern inzwischen „stärker sensibilisiert und besser qualifiziert“, um Schwarzarbeit aufzudecken.

Wie wird eigentlich darüber „sensibilisiert“, welche Leistungen in welcher Höhe welcher Mitarbeiter produziert? Oder sind die Agenturler von Natur aus alle „Höchstleister“? Um wieviel haben sich grad noch mal die schwer Schuftenden „Volksvertreter“ in den weichen blauen Reichstagssesseln die Diäten erhöht? So nebenbei: von unserer „Lena S. “ oder unserer Gudrun haben wir eher sehr wenig gehört in den letzten Monaten…..

Der superschlaue Herr Weise von der Bundesagentur

morog schrieb: am 25. Mai 2011 um 10:29:20
Weise
Der Name kann nicht Programm sein! Erst wenn die Unternehmen gut ausgebildete, erfahrene Mitarbeiter nicht mehr zu Lasten der Allgemeinheit früh „verrenten“, hat Herr W. als gut besoldeter Bonner Befehlsempfänger eien Grund, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. Zum 2. sollte er „Meinungsbildner/-Macher wie z.B. die Bertelsmann-Stiftung zu mehr Initiative in dieser Richtung auffordern. Man könnte ja im eigenen Konzern damit beginnen, dann sind die Wege nicht so lang.

So kommentiert heute auf T-online ein Forist den Superdupisatz des irgendwie nicht ganz so hellen Herrn Weise. Seines Zeichens Chef der Bundesagentur für Nichtarbeit und Herr über die regelmßig der regierungsoffiziellen Denkweise angepassten Zahlen. Wo schon mal ganze Gruppen einfach „ausradiert“ werden, um die Statistik ein wenig aufzuhübschen. Der Herr Weise ist der Ansicht, älteren Erwerbslosen müsse man das verlängerte Arbeitslosengeld streichen. Wahrscheinlich hat der so überaus kluge Daherschwätzer Weise in seinem klimatisierten Büro der Bundesagentur Millionen von Arbeitsplätzen liegen, die er dann ersatzweise aus dem Hut zaubert. 61 jährige Maurer und Zementsack-schlepper werden ja ständig „gesucht“. Ist die Situation um ältere Arbeitslose schon alles andere als erfreulich, müssen sie sich von Stuhltheoretikerm mit geregelten Kantinenessensgang noch sagen lassen, was ihnen „nicht“ zusteht.

Schafft von dieser seltsamen Organisation mit den riesengroßen Mundwerken mal gut die Hälfte Mitarbeiter ab, dann muss der Rest mal zeigen, ob und wie er was kann.

Grund zur Freude?

Es steht in den Pressediensten: Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten als Minijobber. Ende September 2010 gab es mehr als 7,3 Millionen geringfügig entlohnte Beschäftigte, die bis zu 400 Euro abgabenfrei verdienen können. Das sind fast 1,6 Millionen mehr als 2003. Dies geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegen.

Grund zur Freude oder einfach nur „Hauptsache Arbeit. Egal was?“