Schlagwort-Archiv: Brüderle

Das hälste ja im Kopper nicht aus

Brüderle, Wagenknecht, Trittin, Ex-Deutsche Bank-Chef „Peanuts“ Kopper und ein mehr schlecht als recht durch das Bankenbashing in der abendlichen ARD lavierender Herr Jauch. Dabei kann man mit ein bißchen Wissen um Kopper von dem Herrn Ex-DBchef nichts anderes erwarten als „Schuld sind die Anderen, nur nicht die Banken“. Daß Sarah Wagenknecht rhetorisch und Faktenmäßig bestens vorbereitet den Rest der Runde an die Gasometerwand argumentierte mußten dann wohl auch Linke-Feinde und ständig beobachtende Verfassungs“schützer zugeben.

Gelb sucht

Lindner kritisierte, das Elterngeld sei zum Besitzstand geworden, habe aber sein Ziel nicht erreicht. „Kinder werden nicht am Grünen Tisch gemacht“, sagte der FDP-Politiker. „Deshalb sollte sich die Politik auch dieses familienplanerischen Impetus enthalten.“ Grandios, diese gelbte Truppe. ÜPberaus grandios. Ihr Parteitag endette, wie sich die Chaospartei seit Jahren darstellt: profillos, geistlos, inhaltslos.

Den Parteivorsitzenden in Rösler-Papier neu zu verpacken ist lediglich Etikettenschwindel. Es ändert nichts daran, daß nichts ist wo nichts ist. Wie sagte doch Viertele-Cowboy Brüdetrle? „Wir sind die einzige Partei, die ehrlich ist“. Am Ende gingen alle Delegierten mit gekrümmten Zehnägel und ganz langen Nasen aus dem Versammlungssaal.

Unsere Gudrun mag den Rösler-Philipp

Da hatte ja die NW dann doch unsere Gudrun, Oberhäuptlingin der hiesigen gelben Resttruppe FDP, gefragt, was sie von Rösler-Philipp als möglichem neuem Partiebösschen der sich selbst zerlegenden Splitterpartei hält. Sie schätzt den Rösler-Philipp fachlich und menschlich sehr. Soso. Interessanter ist aber, daß unsere Gudrun dem Herrn Brüderle eine „sehr gute Wirtschaftspolitik“ bescheinigt. Da haben wir wohl eine Menge versäumt. Zu blöd, wenn man schläft während Brüderle ein Viertele nach dem anderen leert und „Wirtschafts“politik macht. Aber Gudruns Rösler kann es – der Beweis ist bereits in Niedersachen erbracht, wo er mal für Wirtschaft veranwortlich war – sicher nicht besser. Aber er kichert zugegeben niedlicher als Brüderle Reiner.

Das wäre doch jetzt die Stunde von Silvana. Jener blonden FPD-Walküre, die in Brüssel hockt und meist durch ziemlich verwirrend doofe Sprüche auffällt. Was sie ja eigentlich hervorragend für die Politik qualifiziert. Jetzt noch schnell eine knackige Doktorarbeit plagiieren (eine gewisse fränkische Adels-Steffi hat da sicher noch Reserven und was im Schrank) und dann HolladieWaldfee. Quotenfrau als Vorzeigeliberale. Das hätte doch was. Da würde die spröde Frau Homburger aber gucken wie Schweinegrippe-Rösler aus vietnamesischen Flußrehaugen.

Was den Herrn Rösler zum Bundeswimini befähigt

Tiefdunkle Wolken am OWL-Himmel. Atomstrom in den oberirdischen Leitungen, die einsam stehende Outback-Höfe versorgen und in Berlin werden wir wieder einmal Zeuge jener wundersamen Wandlung, die nur Politiker vollbringen können. Philipp Rösler (FDP), jener immer etwas verstört wirkende ehemalige abgebrochene Augenfacharzt soll/will/möchte nun Bundeswirtschaftsminister werden und den weinseligen Herrn Brüderle beerben. Was ihn dazu befähigt? Wie kann man bei Politikern bloß eine solche Frage stellen. Die können alles.

Die Antwort ist doch klar: 2009 erhielt er den Karnevalsorden humoris causa der Döhrener Funkenartillerie Blau-Weiß! Dagegen sind Inge Schulzes Lutter-Turbinen gradezu Pillepalle.

Auch bei Heise macht man sich Gedanken über die gelbe Mini-Splitterpartei und kommt zu dem Schluß, daß mit Westerwelle gleich auch eine Reihe anderer FDP-Mitglieder mit reichlich Dreck am Stecken abtreten sollte. Mit dem Rösler, Philipp als Parteichefchen wäre dann der endgültige Abstieg besiegelt.

„Abstrus“, ich betone „abstrus“


Leserbriefe zum Thema „Guttenberg“ in der NW

Teflon ist in der Politik der beliebteste Werkstoff. Mit ihm rutscht man galant und locker durch Dämlichkeiten, Dummheiten, kompensiert fehlende Intelligenz durch Naßforschheit und lügt selbst eine kopierte Doktorarbeit in ein „kleines, abstruses Versehen“ um, das die liksgerichtete Presse von FAZ bis Süddeutsche Zeitung „untergeschoben“ hat. Teflon ist auch hilfreich, wenn man in einer Sitzung beim BDI als Politiker genau den Blödsinn erzählt, den man von seiner Person gewohnt ist. Nur entsprach es wohl diesmal der Wahrheit über Angela M. Immer noch geistert der fränkische Freiherr Guttenberg mit dem überaus plapperfreudigen Barbiepüppchen an der Seite durch die Leserbriefe nicht nur hiesiger Gazetten. Der abstrusen Zustimmung wird es weniger, aber es gibt noch „Fans“.

Da ist der wunderbare Bundeswirtschaftsminister aus Noch-Mappusland, Rainer Brüderle, doch aus ganz anderem Teflon geschnitzt. Ihm springt sogar der aus bayerischen Landen in die weite Welt gesandte Geschäftsführer des BDI, Dr. Werner Schnappauf bei, indem er andere Dinge verbreiten läßt als sie wohl gesagt wurden:

Teilnehmer an der fraglichen Sitzung berichten jedoch, Brüderle habe sich genauso geäußert wie es berichtet worden war. „Die Sätze sind so gefallen, sie sind im Protokoll zwar verkürzt, aber richtig wiedergegeben“, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ ein Präsidiumsmitglied des BDI. Quelle: Die Welt.

Shit happens, Rainerle. So erfährt dann die Wählerschaft so ganz nebenbei mal wieder etwas über das großartige „Kaliber“ jener Menschen, die sich „Volksvertreter“ nennen. Würden sie endlich zugeben, sie verkauften eigentlich „Den kleinen politischen Kobold“ von Vorwerk an bundesdeutschen Haustüren, es wäre ehrlicher.

Dann um 13:14 Uhr die BDI-Pressemitteilung:

Werner Schnappauf stellt sein Amt als Hauptgeschäftsführer des BDI auf eigenen Wunsch zum 31. März 2011 zur Verfügung. Werner Schnappauf: „Ich übernehme die politische Verantwortung für die Folgen einer Indiskretion, an der ich persönlich nicht beteiligt war, um möglichen Schaden für das
Verhältnis von Wirtschaft und Politik abzuwenden.“ BDI-Präsident Hans-Peter Keitel: „Ich zolle Werner Schnappauf hohen Respekt für seine Entscheidung und danke ihm ausdrücklich für die seit November 2007 geleistete vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit.“ Werner Schnappauf wird für den BDI auch künftig Gremienmandate wahrnehmen und dem Verband beratend zur Verfügung stehen. Die Aufgaben von Werner Schnappauf werden bis auf weiteres auf die Mitglieder der Hauptgeschäftsführung des BDI, Dieter Schweer und Stefan Mair, aufgeteilt.

Wie geht eigentlich „Schnappatmung“? Warum geht jetzt nicht Schwätzer Bürderle? Und streichen sie jetzt dem ehemaligen bayerischen „Problembärbruno-Abknallenlasser“ auch den Zapfen für seinen Märtyrerehaften Abgang?

Na Rainer, noch´n Schlückchen?

„Die Kanzlerin hat mehr Angst vor Wahlen, als vor Strahlen“: Genüßlich schlachtet die Opposition Rainer Brüderles Moratoriums-Äußerungen aus. Die Linke legt Angela Merkel sogar nahe, den FDP-Minister zu feuern. Die Union beteuert derweil, die Atomwende ehrlich zu meinen. Nun meldet sich der BDI zu Wort – mit einer eigenen Erklärung für den Fauxpas. Quelle: Süddeutsche Zeitung

CD-Fraktionschef Kauder, der Mann mit dem stets unehrlichen Mephisto-Gesichtszug bemüht sich im Völkischen Schattenregierungsblatt um Schadensbegrenzung: „Wir treffen notwendige Entscheidungen unabhängig von Wahlen“, sagte Kauder der Bild-Zeitung. „Auch die CDU in Baden-Württemberg wollte sofort nach dem Unglück eine Überprüfung aller AKW. Man konnte nicht einfach weitermachen.“

Grandios, diese seltsame Truppe um die seltsame Atomwendekanzlerin und „Wirtschaftsmninister“ Rainer Brüderle. Ein Fauxpas ist noch nicht einmal abgeschlossen, da steht schon der nächste in den Startlöchern. Mag aber auch sein, sie wollen sich kurz vor den Wahlen so geben, wie sie wirklich sind:

– Spinner
– Lügner
– Bescheisser
– Ahnungslose
– Schwafler
– Tändler
– Hehler

Avanti Dilletanti. Nur weiter so! Das passt doch zu Mephisto Kauder: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube …“ (Goethe, Faust).

Die Wahrheit hinter den Regierungsluftballons

Es ist meist interessant, die Pressemeldungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit der so vollmundig von Regierungs-PR und überaus willigen Medienvervielfältigern aus den Häusern SpringerBertelsmannBurdaDuMontHoltzbrink „Aufschwung-kommt-bei-allen-an“-Propaganda zu vergleichen. Zum Beispiel die „Tariflichen Monatsverdienste“. Da bricht das MerkelBrüderlesche Lügengebäude schnell wie ein Kartenhaus zusammen:

Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2010 um 1,6% gegenüber dem Vorjahr. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,1%. Obwohl sich die wirtschaftliche Lage deutlich verbesserte, fielen die Tariferhöhungen im Jahresdurchschnitt 2010 deutlich geringer aus als im Vorjahr mit 2,8%. Grund dafür ist, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber in vielen Tarifabschlüssen Erhöhungen für mehrere Jahre, sogenannte Stufenerhöhungen, vereinbaren. Auch die meisten der 2009 in Kraft getretenen Tariferhöhungen waren schon 2008 oder früher – also noch vor der Krise – beschlossen worden. Demgegenüber beruhten die 2010 in Kraft getretenen Tarifsteigerungen auf Verträgen, die mitten in der Wirtschaftskrise verhandelt wurden. Da in vielen
Tarifabschlüssen Beschäftigungssicherung im Vordergrund stand, fielen die Tariferhöhungen meist moderat aus.

Die tariflichen Monatsverdienste entwickelten sich im Jahr 2010 in den einzelnen Branchen unterschiedlich: Die höchsten durchschnittlichen Tariferhöhungen mit jeweils + 2,5% erhielten die Beschäftigten im Baugewerbe sowie im Bereich Information und Kommunikation. Am niedrigsten waren die durchschnittlichen
Tariferhöhungen im Bereich Erziehung und Unterricht (+ 1,2%) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (+ 0,9%). Im Verarbeitenden Gewerbe, zu dem unter anderem auch die Metallindustrie und die Chemische Industrie gehören, stiegen die Tarifverdienste durchschnittlich um 1,8%.