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Parteizugehörigkeit für ARMinia-Präses wichtig?

Dr. Jörg Zillies ist das, was man einen Ural-tarminen nennt. Also einen Altarminen. Der 65-jährige Mann, dessen Zugehörigkeit zur CDU jetzt grad instrumentalisiert wird, hat Bock auf den Präsesposten beim trudelnden Verein. Nun gut. Nach den SPD-Roten Roland „Tribünenkostenversenker“ Kentsch und Wolferl Brinkmann kann es ja eigentlich nur noch besser werden. Zumal der Mann -seine Vita zeigt es – seinen Job beherrschen wird und genug ARMinen-Tinte gesoffen haben muß.

Wählt ihn und laßt ihn mal machen. Auffn Platz hat er ohnehin keinen Einfluß.

„Jubel“ in Almblau?

Die ARMinische Abstimmungsschlacht ist also geschlagen. Von 728 anwesenden Mitgliedern (von rund 10.000) stimmten 700 für eine neue Stadiongesellschaft, in die Schüco-Arena, das Trainingsgelände der Fußballmannschaften und zwei Wohnhäuser neben dem Stadion überführt werden. Im Forum der NW, die das Almspektakel live übertrug, tummeln sich die Meinungen im umfangreichen Forum. Z.B.:

Lancelot schrieb am 06.04.2011 08:14 Uhr
Moin Leute, wer mich kennt der weiß, wie sehr ich den Präsidenten (,,,) als einen der Hauptschuldigen an der Misere in die Verantwortung nehme. Das habe ich auch schon mehrfach auf Versammlungen öffentlich gemacht. Doch gestern ging es nicht um diesen Totalversagerpräsidenten, gestern ging es um den Fortbestand des DSC. Man muß unterscheiden können, wen man treffen will und wen man treffen kann. Ich hatte vor, Brinkmann zu einer Rückzugsaussage zu „zwingen“. Mit seiner Eröffnungsrede kam er mir und anderen zuvor. Der Politiker hat der Versammlung viel Sand in die Augen gestreut und so ein Votum für den Verein erhalten, dass als wichtiges Signal gewertet werden muß. Aber die Abrechnung mit Brinkmann ist damit nicht zuende. Man muß auf den richtigen Moment warten können, sonst geht so eine Sache schief. Bei allem berechtigten Zorn sollte man nicht den Verein zerstören, nur um Brinkmann zu strafen. Das geht auch besser!

Gut erkannt. „Der Politiker, der Sand in die Augen streut“. Ja, das kann es, das schmale Wolferl. Und so wird es weitergehen mit dem DSC ARMinia B……… Wobei das „gehen“ wahrscheinlich eher einem „dahinkrebsen“ in Liga 3 ähneln wird. Hauptsache, die VIP-Stühlchen der „Elite“ bleiben warm und man kann bei Sekt und Kaviarschnittchen auf der mißratenen Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne verhalten „mitjubeln“. Wer 2. Liga sehen will, kann das ja in Möbel-Finkes Blechbüchse an der demnächst schneller zu erreichenden A3 tun.

Bezahlter Fußball ist in Bielefeld allerdings kein „Aspirin für die Massen“. Wie beispielsweise in Schalke oder Dortmund. Das zeigen schon die stetig sinkenden Besucherzahlen. Faßball mit Begeisterung, das war hier mal wackliges Holzgestühl auf der Alm und Geschichten um Uli Braun, Uli Stein, Thomas von Heesen. Heute ist es ein Heer von gesichtslosen Söldnern mit Eigendarstellern und Egomanen in den Vereinsgremien und an der Spitze. Und einem demnächst flüchtenden Chefübungsleiter mit wohl verheerender Bilanz.

Also für „Jubel“ a la NW und Westfalen-Blatt fehlt uns ziemlich viel Atem.

Mal angenommen …


Meldung in der NW

Mal angenommen, ein Familienoberhaupt irgendwo in Windelsbleiche verliert seinen Job und kann Strom, Wasser und Gas – geliefert von den Stadtwerlken – nur noch sehr schleppend oder gar nicht begleichen. Dann kommt bald ein Mann im flotten Dress von Wolfgang Brinkmanns -Parteikollega von Pit Clausen – und klemmt erbarmungslos ab. Beim Bald-Drittligisten ARMinia B…. aber, der durch eigenes Unvermögen in die finanzielle Bredouille geriet wird das per „Stundung“ geregelt. Auf dem kleinen Dienstweg sozusagen. Man kann der Familie in Windelsbleiche nur raten: „Gründet einen Fußball-Zweitligiisten. Seid Systemrelevant“.

„Endspiel“ verloren

Das Spiel war aus. 21.000 Zuschauer hatten sich der Kälte in dünner Höhenluft hingegeben. Leise schwankte im Abendwind die rote Laterne vorm Ausgang der Almrasenfläche, in dem kürzlich rasend schnell die nahezu neuformierte Mannschaft der ARMinia entschwunden war. Nun hatten sie auch dieses, zum „Endspiel“ hochstilisierte, Match verloren. Chefübungsleiter Ewald Linen holt rasend schnell Niederlage um Niederlage gegen seinen so geschmähten Vorgänger C. Ziege auf. Man hätte den jungen Mann ebensogut behalten können. Langsamen Schrittes wanderte ein schmaler Mann mit moBiel-Trikot und Aufschrift auf dem Rücken „moBiel fährt Sie schneller heim“ von Lichtschalter zu Lichtschalter des Fußballdenkmals hoch oben auf der Alm. Dann hatte Wolferl B. den letzten erreicht und knipste fast feierlich die allerletzte Leuchte im weiten Rund aus. Niemand protestierte. Die Südtribüne war schon lange leer.

In Liga 3 könnte man nächste Saison bequem auf der Rußheide spielen. Nur wohin mit den vielen neuverpflichteten Spielern für die „grandioseste Fußballaufholjagd aller Zeiten“? Den einen oder anderen würde man schon an der A33 beim besten Fußballclub Ostwestfalens, dem SC Paderborn, unterbringen können. Wäre ja auch besser. Denn bei Aussem-Licht spielt sichs auf der Alm eher schattig.

ARMinia BXXXXX – Hertha BSC Berlin 1 : 4