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Auch Oetker-Biere weniger gefragt

Im Jahr 2010 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 98,3 Millionen Hektoliter Bier ab. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 1,7 Millionen Hektoliter oder 1,7% weniger als im Vorjahr. Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten 2010 mit 4,0 Millionen Hektolitern rund 4% des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2009 setzten die Brauereien davon 2,7% weniger ab. 84,8% des gesamten Bierabsatzes waren 2010 für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank gegenüber 2009 um 2,9% auf 83,4 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie Absatz von Bier (Exporte und Haustrunk) betrug 14,9 Millionen Hektoliter (+ 5,9%). Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (+ 2,6%) in die EU-Länder, 3,7 Millionen Hektoliter (+ 17,7%) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (- 5,9%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien. Der Bierabsatz war 2010 – wie auch in den Vorjahren – in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7% und Bayern mit 21,9% am höchsten. Am Inlandsabsatz hatten diese beiden Länder mit 26,4% und 21,7% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen oder Bremen mit einem Anteil von 31,1%. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager).

Natürlich kannten unsere Oetkers den Inhalt dieser Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes schon längst. Gehört doch die Radeberger-Gruppe mit diversen Marken zum Konzern aus der Glitzermetropole. Da hilft es auch wenig, sonst was ins Bier zu pantschen und als „Golden Lemon Trunk“ oder „Radebergers edle Einfalt alter Braukunst“ anzudienen.