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Ganz Bad Oeynhausen wegen Brandstiftern überwacht

Die Mindener Polizei hat letzte Woche Dienstag ein Pärchen von 31(w) und 17(m) Jahren überführt, dass für etliche nächtlichen Raubüberfälle in Tankstellen und Restaurants in OWL und Niedersachsen verantwortlich war. Nach der Festnahme hatten die beiden TäterInnen gestanden auch für die Brandserie in Bad Oeynhausen verantwortlich zu sein. Die Ermittler hatten dieses nach Angaben der NW
erst nicht geglaubt Deswegen hatten sie die Handy-Daten überprüft.

Nach Informationen der Neuen Westfälischen bestätigte erst eine Überprüfung der Handydaten, dass sich die ehemalige Sonderschülerin immer zur fraglichen Brandzeit am entsprechenden Ort bewegt hat.

Da Verkehrsdaten seitdem Urteil des Bundesverfassunggerichtes nur noch allerhöchstens ein paar Wochen für die Wartung und zu Abrechnungszwecke gespeichert werden, muss die Kripo für jeden Brand eine Funkzellenauswertung getätigt haben und diese auf Vorrat gespeichert haben. Denn sonst hätten sie Daten nicht nachträglich überprüfen können.
Auf die Spur zu dem Räuberpärchen sind sie laut NW allerdings nicht durch irgendwelchen technischen Überwachungskram gekommen, sondern durch einen aufmerksamen Gastwirt, der die ein Täterin wiedererkannt hat (was auch zeigt das Funkzellenauswertung sinnlos ist).

Konkreter wird die Arbeit der EK „Waffe“ nach einem Tipp aus der Gaststätte „New Orleans“, wo Sonntagnacht, 3. Juli, Geschäftsführer Samet Jasari ein dunkel gekleidetes Pärchen aufgefallen war. Er erkennt Betti S, der 36-Jährige zieht Rückschlüsse, nachdem zwei verstörte Frauen vor seinem Lokal stehen und davon berichten, dass sie am Bad Oeynhausener Nord-Bahnhof überfallen worden sind.

Peinlicherweise versucht die Mindener Polizei dieses noch als ihren eigenen Erfolg auszugeben, obwohl sie da nur marginal dran beteiligt war. Die Ermittlungsgruppe Feuer hatte wohl auch zeitweise laut NW die Hilfe von Andreas Schramm in Anspruch genommen:

Was ist das Motiv? „Politisch ist es wohl nicht“, sagt Kripochef Mathias Schmidt. Alles ist offen.

Na ja mit Schrammi mit der Lizenz zum Schwachsinn konnte das wohl nichts werden. Vermutlich hat die Polizei alle Handy-Nummer auf Nummern von Antifas überprüft und das viel halt negativ aus.

Noch peinlicher ist es, dass es sich bei der Täterin offenbar um eine Person mit Reifeverzögerung bzw Lernschwierigkeiten handelte. D.h nicht unbedingt eine der Hellsten. Trotzdem versucht die Polizei laut WB
die TäterInnen als hochprofessionell darzustellen:

Die beiden waren sehr professionell«, sagte am Freitag Hauptkommissar Rüdiger Kleine, der die 15-köpfige Ermittlungskommission »Waffe« geleitet hatte. »Die Frau parkte ihren Fiat Punto immer so weit vom Tatort entfernt, dass der Wagen nie von einem Zeugen gesehen wurde.« Erst kurz vor den Überfällen hätten die beiden Kapuzenshirts angezogen und Masken übers Gesicht gestreift. »Sie stürmten mit täuschend echt wirkenden Spielzeugpistolen in die Verkaufsräume, ließen sich das Geld in eine Jutetasche packen und flohen zu Fuß zu ihrem Wagen.« Insgesamt hätten sie 20.000 Euro erbeutet.

Ich frag mich was die Polizei macht, wenn sie es wirklich mit Professionellen zu tun hat. Na gut spätestens seit der Server für GPS-Observationen der Bundespolizei bzw Zoll gehackt wurde, weil sie ohne die Konfiguration zu ändern, XAMPP verwendet haben, ist klar das es gewisse Defizite bei der Polizei gibt.