Schlagwort-Archiv: Brackwede

Ein neuer Fall für Schramm

Andreas Schramm, der Staatsschützer mit der Lizenz zum Schwachsinn, hat einen neuen Fall.
Und zwar wurden Sonntag Abend in Brackwede drei Autos höchst professionell angezündet.
Als diesen Sommer in Berlin die Autobrandstiftungen von CDU/FDP zum Wahlkampfthema gemacht wurden, wurde zwar in etlichen Medien berichtet, wie einfach ein Auto angezündet werden kann, aber da Schramm und sein Team sonst nichts zu tun haben, gibt es jetzt einen öffentlichen Fahndungsaufruf.
Einer Antwort der Landesregierung NRW auf eine Anfrage des Bürgerrechtsparteimitgliedes Ralf Witzel zu entnehmen, dass es in ganz NRW von 2006 bis 2010 DREIZEHN Autobrandstiftungen mit vermuteten politischem Hintergrund gab. Es ist daher zu vermuten, dass es sich bei den Brandstiftungen um Fall Vierzehn und Fünfzehn handelt.
Bei den Brandstiftungen in Bad Oeynhausen hatte Schrammi dieses ja auch zuerst vermutet (und somit die Ermittlungen erfolgreich in die Länge gezogen), wieso dann nicht bei Brandstiftungen in der ostwestfälischen Metropole.

Ach, NW merkt es jetzt auch?

Leise klirren die Gläser im Büro des NW-Chefredaktors S. in der Bielefelder Niedernstraße. Heute darf Alexandra Buck nippen. Schließlich hat sie nach massiver Intervention der RTL-Eignerin Elisabeth M. aus Gütersloh (nehmen wir jetzt einfach mal an, denn Boulevard schiebt Boulevard die Themen zu), den Auftrag bekommen, endlich nach ein paar Wochen Laufzeit vor Schildescher Viadukt-Kulisse auch über die allerliebsten Gestalten in RTLs Verdummungsshow „Schwiegertochter gesucht“ auch die Schildescher Episode zu schildern. Den Stress der „reality-Filmer“ vom Prekariatssender mit Sigrid und Sohn Markus (Bemerkenswert: die moderne Zahnlücke in der Vorderfront) und umgekehrt. Alexandra macht das ganz allerliebst. So jung und schon BUNTE – und BILD-Niveau. Leise blättern wir das ziemlich teure Altpapier-Abo aus der Senner Presse weiter („Wir können jetzt alles bunt. Auch wenn das nicht wichtig ist“), nachdem wir beim morgendlichen Empfang des Presseelaborates schon Anita Ekberg auf dem Titel bewundert haben. (Die Wuchtigbusige ist immerhin Bielefelds unbekannteste Ehrenbürgerin 🙂 Ach so, ja. Jetzt kommen wir zum Knüller und der Erklärung der Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn AG: „Die Deutsche Bahn (AG) wird in Wirklichkeit nicht von Ex-Daimlermann Grube als CEO geleitet sondern von NW-Zugbegleiterin und Schreiberin Ariane Mönikes. Denn „Nach ihrer Pfeife wird getanzt“. Auch wenn Ariane beim Abbremsen der Eurobahn in Brackwede nach geschwinder Ausfahrt aus Bielefeld-Hbf ein wenig wacklig auf den Beinchen ist und sich am Stuhl des Eurobahnfahrers Marcus Kühn festhalten muß.

Vielleicht sollte die NW nicht nur in roten Kappen Grundschulen wegen „früher Aboheranführung“ heimsuchen sondern Ariane eine lautere Trillerpfeife kaufen und Alexandra B. das abendliche Gucken von „Realität auf RTL“ verordnen. Der Zusammenschluß von NW und RTL rückt näher und näher. Bei den Themen sind sie schon hautnah dran an Peter Zwegat, der „Supernanny“ und „Bauer sucht Frau“ kriegen sie auch bald hin. Outback gibt es hier ja genug und „unsere Alexandra“ oder Heidi HagenP. wären da wunderbare Schreiberinnen: „Erster Bauer lag für RTL mit der NW im Heu“. Dann klappts auch wieder mit den Abos.

Danke NW!

Herrliches Brackwede

Was hat diese wundervoll-wunderbare Stadt doch für ein Flair. Geht man nur ein wenig runter vom Bazar mit Namen Hauptstraße wird es (fast) mediterran. Man fährt in eine Straße, die sich dann als Sackgasse herausstellt, fährt elend lang rückwärts, um dann doch wieder auf der byzantinischen Hauptstraße zu landen. Herrlich der Duft von Döner, SB-Fladenbrot, gleich 3 Drogerien auf engstem Raum, den Stühlen vor den kleinen Kaffeeshops……

Berlin ist Brackwede

Wo die deutsche Hauptstadt von Brackwede lernen kann: Solch einen Boulevard hat das vielerorts siffige Berlin nicht. Aber die Brackweder Hauptstraße hat jetzt frische Blümskes da, wo der OB vom Niederwall angeblich mangels Kohle schon länger nichts mehr jäten, aufräumen oder pflanzen läßt.

Höhe Modehaus Kolck hat die Brackweder SPD schon längst erkannt, wie man einen überflüssigen Parteiaushang zu Alltagskunst macht. Hat Berlin nicht.

… und solch einen langen Blick bis in die Teutohöhen hat Berlin schon allemal nicht. Brackwede aber. Dieses Juwel an Kleinkunst.
Mit Medien, die noch mit „richtigen“ Nachrichten aufmachen…..