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Bielefeld vertickt Männer mit Rabatt

Nichtsahnend schlägt Donna Lüttchen die Webseite vom Spiegel auf und was springt sie da an? „Bielefelder im Angebot“. Von Berlinern im heißen Fett wußte sie es ja. Aber Männer aus der Stadt der eifrigen Blitzer, der schlechtesten Fußballmannschaft im bezahlten Kickern müssen sie jetzt schon anbieten?

„Niemals lernt man aus“, sinniert Donna Lüttchen.

NW/Metropol-Guerillamarketing funktioniert

Die Stadt ist angeblich klamm. Die NW sucht neue Betätigungsfelder, um was zu verkloppen. Der Blitzer am „Bielefelder Berg“ ist eine gemeinsame „Undercoveraktion“ des roten Blattes und der Ampel-Junta 🙂 Jetzt hat man es auf Seite 1 von T-online geschafft.

Guckst Du hier.

Kann man aber noch toppen. Hans-Rudolf H. könnte doch jedem Geblitzten eine NW-Karte und eine Postkarte mit dem Steinhaufen da oben mitschicken lassen.

„Danke, daß wir Sie blitzen durften. Sie kommen an dieser Stadt nicht anders vorbei. Beehren Sie uns bald wieder. Ihre Metropole am Teuto“

Klammheimliche Freude

Am Donnerstag, 12. Mai, wird der zweite Starenkasten auf dem Ostwestfalendamm (OWD) in Höhe der Fußgängerbrücke Haller Weg geeicht, woraufhin er seinen Betrieb aufnimmt. Dann wird die Geschwindigkeit auch in Fahrtrichtung stadtauswärts auf allen drei Spuren überwacht. Bereits im November 2009 wurde eine Anlage für den stadteinwärts fahrenden Verkehr installiert. Seitdem wurden fast 40.000 Verstöße registriert. Eine Besonderheit dieser beiden Blitzer ist, dass durch die aufgebauten Heckkameras auch Motorradfahrer kontrolliert werden können. Neben der Verhinderung von Unfällen ist der Lärmschutz das vorrangige Ziel der Geschwindigkeitsüberwachung auf dem OWD. Die Geschwindig- keit wird dort deshalb tagsüber auf 100 Stundenkilometer und nachts auf 80 Stundenkilometer begrenzt. Mit der zweiten Anlage soll insbesondere die Lärmbelastung für die Anwohner des OWD weiter reduziert werden. Die Überwachung trägt dazu bei, insbesondere auch die von Motorradfahrern verursachten Spitzenpegel zu verringern. Damit stellt sie eine Erleichterung für die betroffenen Anwohner dar. Aus einer Pressemeldung der Stadtregierung Bielefeld.

Das mit den Motorradfahrern kann man ja verstehen. Is ja auch eklig. Streut doch einfach Reißnägel 🙂

Alle guten Dinge sind drei

Und darum will ich auch nochmal:

Stau, Regen, und eine Frage, die sich beim allabendlichen Blick in die Printversion der NW bereits beantwortet hat. Die Antwort lautet: Freitag!

 

Hier die Frage:

Regen im Rosengarten

Wartezeit im Stau sinnvoll genutzt und über das Bilderrätsel nachgedacht: Blitzer bei Oetker. Als liebgemeinter Hinweis für Ortsfremde. Bielefeld heißt ja nicht umsonst „Die freundliche Baustelle am TW“.

Der erste Salat für diese Saison ist bereits aufgegangen 🙂 Kurz nach dem Gießen kam dann heute der Platzregen. Murphys Law halt.

Bielefeld bei Jauch angekommen

Dieses zwischen den Ausläufern des grünen Teutoburger Waldes liegende, per Massenblitz zur Freude ganz Europas auf der A2 von „Rasern“ Obolus kassierende Stadtgebilde rund um das Unesco-Häßlichwelterbe Kesselbrink wird sein Image und die Sprüche rund um sein „Gibts-ja-garnicht“ nicht mehr los. Auch nicht bei RTL´s Jauchscher Dauerveranstaltung „Wer wird Millionär“. Gestern Abend gab es dazu mal wieder eine Gelegenheit, als die Antwort in Zusammenhang mit Baldabsteiger ARMinia B….. heissen mußte: „Ostwestfalen“. Das selbst zuerkannte Attribut „Idioten“ (Werbung des DSC ARMinia) liess man freundlich weg. Es blieb bei den üblichen Plattitüden und Allgemeinplätzchen.

Brauchts weitere Ossidamm-Blitzer?

Nichts wird in dieser bald sportlich, wirtschaftlich und von der personellen Führung her immer mehr auf die Drittklassigkeit zutaumelnden Fastpleitestadt so inbrünstig diskutiert wie die Frage: „Wo können wir noch blitzen, wo können wir weitere Blitzer aufstellen?“. Dabei ist das ganz einfach. Sicher hat der Hersteller der Autobahnmautbrücken ein Herz und dann gibt es geschwind an sämtlichen Ein- und Ausfahrten der extrem gefährlichen Straßen der Metropole den „Blitz von oben, seitlich und hinten“. Abrechnung über Tollcollect. Für 200.000 Euro wollen sie jetzt den Ostwestfalendamm stadtauswärts Höhe Brackwede mit einem Blitzer garnieren. Die NW hat dazu unter www.nw-news.de/bielefeld eine Umfrage online gestellt, bei der man die Frage beantworten kann, ob die Stadt auf dem Ossidamm wirklich weitere Blitzer braucht oder Abzocke betreibt. „Abzocke“? Niemals. Die angeblich aufgrund Lärmschutz notwendigen Blitzereien könnte man ganz einfach unnötig machen:

Ab 18 Uhr Bürgersteige hoch und OBPit samt immer leicht wirr schauender Dezernentin als Nachtwächter mit Kerze im roten und grünen Nachthemd nachts auf dem Ossidamm patroullieren lassen.

Hat noch einen weiteren schönen Effekt. Sie könnten die Abwasserkanäle der Häiuser kontrollieren, wo sich Puddingstadt ebenfalls zur Zeit besonders und vorauseilend (In anderen Ländern hat man es da nicht so eilig wie im rotgrünen NRW) und – laut Fachleuten – extrem unsinnig bei der EU einschleimt. (Dahinter steckt ein gigantisches Konjunkturprogramm für die Kanaluntersuchungsbranche und ihren vielen tiefschwarzen Schafen).

Begegnung mit Wegelagerei

Verehrter Herr Oberbürgermeister Peter Clausen,

ich hätte da mal eine Frage. Es ist heute nachmittag. 15:11 Uhr. Angenommen, zart wie Sie sind, liegen Sie im Fond Ihres Dienst-BMW und plötzlich werden Sie gradezu nach vorne geschleudert. Ihr Fahrer, seit vielen Jahren ein Muster an Beachtung von Geschwindigkeits- und sonstigen Vorschriften, haut in die Eisen. Linkerhand Höhe Queller Feuerwehr erschrickt er über eine Ansammlung von vielen Fahrzeugen, einer grünen „Minna“ und ca. 8 Bielefelder Wachbediensteten. Verzeihung Polizeibeamten. Eben noch saloppe 50 sollen Sie nun angesichts eines 30-Schildes schlagartig abgebremst werden, was Ihnen die Zähne herausschlagen würde. Sie bekommen nur noch ein muffiges „Hmmmmpfsassa“ heraus und greifen instinktiv zum roten Parteibuch der ziemlich unbedeutenden Anti-Sozialpartei. Ein Reflex einfach. Vor Ihrem Fahrzeug leuchtet eine rote Kelle und ein freundlich grinsender Schwarzblauer winkt Sie nach links heraus. Klar, links. Rechts würden Sie übel nehmen. „Guten Tag Herr Oberbürgermeister“, wirft der Kelleur Ihnen zu, der Sie aus dem hinteren Seitenfenster lugen. „Aber beim Oberhaupt der Stadt machen wir eine Ausnahme. Gute Fahrt noch“. Weiter gehts mit der OB-Fuhre.

War dann leider doch nicht so bei mir. 100 Euro „Verwarnung“, 1 Punkt in Flensburg. Man muss eben schlagartig bremsen, auch wenn der nachfolgende 40-Tonner einen aufgegabelt hätte. Erschrecken ob einer solchen Ansammlung (1 hält die Pistole, 1 kellt links, 1 fragt nach, ob alles ok ist mit den Papieren, 5 gucken, ob es was zu gucken gibt) darf man natürlich auch nicht. Ging aber ein paar hundert „Verkehrsgefährdern“ auch so.

Nun gut, der bebrillte Mittfünziger in der etwas wurstig sitzenden Montur war ausgesprochen höflich und ließ keinen der bekannten Sätze wie „Sie wissen doch….“ heraus. Sei es drum. Wir spenden doch gerne für die Pleitestadt. Wie die Hunderttausende am Bielefelder Berg, denen das Käffchen tief im Tal als „Hauptstadt des Blitzes“ in Erinnerung bleibt.

Was aber richtig ärgerte, war das:

Breitestraße. Du wirfst nen Euro in die Parkuhr. Drückst den grünen Knopf. Parkschein kommt nicht. Du ermahnst ihn. Nichts. Dann wirfst Du 50 Cent rein, drückst den grünen Knopf und der Parkschein kommt.Wir hätten jetzt gerne den Euro zurück, Herr Oberbürgermeister.

Wieder ein paar Sympathiepunkte weniger für das seltsame Gemeinwesen im Tal des Teuro. Hat sich schon ganz schön was angesammelt auf dem Minuskonto. Hat nicht mal was mit ARMinia zu tun. Aber ganz viel mit der Junta dieser Stadt.

Hatte fast vergessen: Die schönere und bessere Hälfte wurde gestern ebenfalls von Wegelagerern mit Pistole geblitzt. Scheint ein neues Spiel zu werden, um das Stadtsäckel aufzufüllen. Nicht die Stadt ist für die Bürger da sondern die Bürger für die Stadt. Oder so. Deshalb muss ja jetzt auch das „Technische Rathaus“ her, um all die Blitzverwalter zu beheimaten.