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Der Merkel-Clone

„… und ist der Ruf erst ruiniert, betet es sich völlig ungeniert“. Christian, der Eiserne, Amtsbeschädiger, der Freund „hochgestellter“ Drückerkönige, Schrotthändler und sonstigen „Eliten“ dieses Landes, zeigte wohl offensichtlich bei seiner Weihnachts“ansprache“, was er von Chefin Angela gelernt hat. Selbst die Handhaltung stimmt. „Lügen mit der Rhombe“ ist in Kreisen der Templiner Rouladenbraterin gang und gäbe.

FAZIT

Christian Wulff hat es getan. Tun wir es auch. Ein Resümee des Jahres dieser herrlichen Metropole an der Autobahn A2. Diesem Rothenburg ob dem Teuto. Diesem städtebaulichen Kleinod mit seinen Zeugnissen großer Vergangenheit und Kessellbrinkschem Zuschnitt. Das Amerikahaus kriegt dank der Großzügigkeit der Stadt endlich wieder Vorteile für den Inhaber. Der Kesselbrink wird zum Panzerübungsplatz für Marktbeschicker umgebaut. Die Haltestelle bei Dürkopp ist immer noch in der Diskussion. Ulli aus Deppendorf hat noch seinen Job und es tost sich so dahin am grünen Saum von Hermanns Wald. Sonst noch was? Ach ja. Die reißende Lutter fließt wie eh und je. Hans-Rudi haut immer noch die Events raus und die NW macht jetzt in unbesuchten Messen.

16 Meter 22

Die Muslime haben jetzt an der Windelsbleicher Straße an ihrer Vatan-Moschee den Turm fast fertig. 16 Meter, 22 cm. Turm ist da natürlich nicht Turm sondern Minarett. Zu besonderen Anlässen an der Spitze festlich illuminiert. Machen wir ja mit unseren Weihnachtsbäumen wegen dem Christusboy auch. Allerdings in weiß. Meistens. Die Muslime maulen aber ein bisschchen gegen das Bauamt. Sie hätten ja nicht so bauen dürfen, wie sie es gewollt hätten. Dazu sagt das Bauamt laut unserer Gazetten, da sei nicht so. Man habe lediglich auf die Ausmasse Einfluß genommen.Man munkelt, daß irgendwann ein Muezzin von der Zinne rufe. Das Bauamt sagt, das werde man niemals zulassen. Haben sie vor dem Bau der Moschee im Zuckerbäckerstil auch gesagt. Über 200 Nachbarn habe man zu Aufklärungsveranstaltungen eingeladen, sagen die Muslime. Vier bis fünf seien gekommen. Dabei gabs doch sicher lecker Baklavası Tarifi (sehr süß).

Polizei misst automatisch „Profiltiefe“

Polizisten können in Zukunft innerhalb von Millisekunden im fließenden Verkehr von allen Kraftfahrzeugen die vorhandene Reifenprofiltiefe feststellen. Möglich macht das die automatisierte Reifenzustandsmessung.

Das fand sich in einer Pressemeldung. Da haben die verantwortlichen Vordenker aber nicht weit genug gedacht: Sicher kann man dann doch möglich machen, umgekehrt den Geisteszustand der Messenden aus dem Auto zu erfassen. Oder?

Freudensprünge

Nur mal so an diesem grandiosen Tag nach der „Euro-Rettung“ aufgeschnappt:

Am Jahresende 2010 erhielten in Deutschland rund 319 000 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt (nach dem 3. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch – SGB XII „Sozialhilfe“). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Hilfebezieher im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 %. Quelle: Statistisches Bundesamt.

Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sind im Juli 2011 im Vergleich zu Juli 2010 insgesamt um 1,8 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag der Anstieg in der Privat-wirtschaft im Berichtszeitraum bei 2,4 % und im Bereich „Nicht marktbestimmte Dienstleistungen“, zu dem unter anderem die Wirtschaftsbereiche Öffentliche Verwaltung, Erziehung und Unterricht sowie Gesundheitswesen gehören, bei 0,6 %. Quelle: Statistisches Bundesamt.

Mit einer einfachen Mehrheitsabstimmung beschloss das Europäische Parlament in einer Resolution am Donnerstag, den 27. Oktober in Strassburg, der Ukraine aufgrund ihrer aktuellen Entwicklung eineEU-Beitrittsperspektive anzubieten. Quelle: Pressemeldungen.

Nun freut Euch aber. Der Spekulation ist eine offizielle Bresche geschlagen und da steht eine „richtige“ Demokratie vor der Tür der EU. Und am Sonntag ist verkaufsoffener Konsumtag in der Glitzermetropole.

BI wenigstens mal im „gesicherten Mittelfeld“

Wenigstens in dieser Disziplin ist die Puddingstadt im „gesicherten Mittelfeld“. Doch Außengastronomie kostet die Besitzer von Restaurants, Kaffees und Bars oftmals viel Geld. Geld, das sie von den Kunden wieder einnehmen müssen. Wie viel Geld die Wirte bezahlen müssen, das klärte jetzt eine umfangreiche Erhebung des Reiseportals“ www.ab-in-den-urlaub.de“ title=“Internetportal“ target=“_blank“> www.ab-in-den-urlaub.de. Denn oftmals werden die Gebühren auch unter Berücksichtigung der städtischen Besucher und Touristen erhoben. Angefragt wurden jedoch lediglich die „Sondernutzungsgebühren für Außenbewirtschaftung in der besten Lage“ – das heißt beispielsweise an viel frequentierten Innenstadtplätzen- oder -straßen. Hierfür wurden die 117 größten deutschen Städte befragt. Ergebnis: Alleine deren Gastronomen müssen jährlich 16 Mio. € für die Aufstellung von Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen an die Gemeinden überweisen.

Siehste. Bielefeld ist mittendrin, statt nur dabei 🙂

Köttbullar-Restaurant will 3000qm anbauen…

Das lustig-listige Schildafeld ist dabei, neue Klöpse zu produzieren. Die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm mit der einträglichsten Blitzanlage der Republik will ja bekanntlich Gütersloh die Größe eines neuen Portahauses vorschreiben. Selbst ist man aber grade dabei, am Südring die pseudoschwedische Spanplattenbude umm satte 3000qm auswweitern zu lassen und den ehemaligen „Ratio“-Markt (heute Famila) in Sennestadt zu einem Sportartikelmarkt von 2000qm zu genehmigen.

Kann es sein, daß der kürzlich vollmundig öffentlich agressiv daherplappernde SPD-OB Clausen da irgendwie verschobene Maßstäbe hat? Reicht es nicht schon, wenn sich der Kasperle-Club ARMinia ständig in Zusammenhang mit dem Namen Bielefeld bundesweit blamiert?

Westfalen-Blatt: „USA kann von uns lernen“. Wirklich?

Viele Amerikaner beneiden uns: Deutschlands Wirtschaft wächst, der Export boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt, und die Staats-verschuldung bleibt moderat. Während die USA an schwacher Konjunktur, hoher Arbeitslosigkeit und gefährlicher Verschuldung leiden, ist Deutschland ein Vorzeigeland. Amerika bestaunt das zweite »Wirtschaftswunder« und versucht, von unserem Erfolg zu lernen. Dies war zumindest die Stimmung, als Kanzlerin Angela Merkel jüngst in Washington hofiert wurde. Wie soll man nun die Panik verstehen, die inzwischen auch unsere Börse nach unten reißt? Denn die Daten hierzulande sind doch prächtig: Mit 3,5 Prozent Wachstum steht Deutschland gut da, und auch die chinesische Nachfrage bleibt stark. Ein rationaler Grund zur Panik ist nicht zu erkennen. Bleibt das Irrationale, das Psychologische und Spekulative. Blasen und Crashs gehören zum Wesen der Börse. Das System kennt keine Logik und wird von Zufall, Spekulation, Hoch- rechnungen und Trends bestimmt. Oft verhalten sich die Börsen anders als erwartet, wobei Neid und Gier die Spekulation anheizen. Doch nicht alles ist unlogisch: So kann man gut nachvollziehen, warum die Rating-Agentur Standard & Poor’s die Bonität der USA herabstuft. Denn die USA befinden sich tatsächlich im Niedergang: Die Schulden, militärische Überdehnung und schlechte Konjunktur bedrohen seit langem die wirtschaftliche Stabilität der Welt. Beim Streit um die Neuverschuldung hat der radikale Flügel der Republikaner den Staatsbankrott in Kauf genommen und sich wie Politpiraten verhalten. Derart viel Verantwortungslosigkeit kann in der Tat die Welt, Europa und die Börsen in Angst und Schrecken versetzen. Ein Staat USA, der in den Bankrott geht, wird zur Bananenrepublik und verliert seinen seriösen Status als Weltmacht.

Präsident Barack Obama versucht, politisches Kapital aus der Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit zu schlagen: Das Etat-Gerangel habe zu lange gedauert, die Republikaner seien schuld am Debakel. Doch die Opposition wehrt sich und meint, der Präsident hätte sofort mehr Kürzungen genehmigen sollen. Während somit die politische Schlammschlacht weitergeht, sinkt das Vertrauen von Anlegern und Märkten. Amerikas Ruf ist beschädigt: Die schlechte Konjunktur und hohe Verschuldung verringern den Glauben an die politische und wirtschaftliche Kraft der letzten Supermacht. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen die USA für dekadent halten. All dies gibt keinen Grund zur Schadenfreude: Die schwachen USA schaden auch uns. Doch wir können aus dem US-Debakel lernen: Sinnlose Verschuldungen und ideologische Blockierungen beschädigen die Demokratie, den Wohlstand und die europäische Einheit. Somit sollten wir den Gürtel enger schnallen, rational denken und unseren Idealen treu bleiben – und das heißt primär: Europa, den Euro und die europäische Solidarität vor dem Niedergang bewahren. So könnte auch Amerika von uns lernen.

Liebes Westfalen-Blatt. Es gibt da einen Spruch: „Knapp daneben ist auch vorbei“. Wie lesen wir doch heute Morgen:“E.on will 10.000 Leute los werden“, „Media-Saturn: Stellenabbau hat begonnen“, „Zahl der prekär bezahlten Stellen steigt immer mehr“, „Künstlich aufgeblähter Fachkräftemangel bei gleichzeitiger Rückstufung von Fachkräften“, „Streiks bei Zeitungsredakteuren wegen zukünftiger Rückstufung geht weiter“. Klar. Wenn man einer kleinen Gruppe zu Lasten vieler Großer immer mehr zuschanzt, bleibt eine Waage nicht im Gleichgewicht. Da gibt es also für die USA gar nichts zu lernen von unseren „Helden“. Apropos Staatsverschuldung: Moderat?