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Metropolen-OB findet Nachahmer in Detmold

Juristisch ist es ja so, daß die Bezirksregierung in Detmold das Sagen über den Haushalt der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm, dem unglaublichen Bielefeld, hat. Ansonsten aber kopieren sie in OWLs Bezirksregierungssitz hemmungslos die Erfindungen des Oberbürgermeisters vom Niederwall. Z.B. den „Bollerwagen“. Hier eine nach seinen jüngsten Kesselbrink-Plänen modernisierte Urfassung von 1968. Der Sonne wegen wurde wohl die Plane enfernt, damit das/der Kleine etwas lippische Farbe bekommt.

Lipper Schloßwache begeht Prinzenverrat

Es ist unglaublich, aber der klare Beweis: Detmolder, also Lipper, sind ja so geizig, daß sie damals die ansässigen Schotten vertrieben. Nur weil sie was vom Londoner Buckinghamkuchen bei Herrn und Frau Mountbatten-Windsor abhaben wollten, ließen sie den Regenten Armin Leopold Ernst Bruno Heinrich Willa August Prinz zur Lippe allein im alten Schloß, das derzeit auch (Konjunkturprogramm 2 aus Leinewebien?) teilrenoviert wird, unbewacht zurück. Hier die leeren Kajüten vor der Einfahrt. Ob die Detmolder auch so die Metropole am Teuto fernregieren?

Leichenwärme für Schwimmbadheizung? BI denkt schon weiter

Eine britische Stadt will überschüssige Energie aus einem Krematorium nutzen, um ein öffentliches Schwimmbad zu heizen. Damit werde ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, begründete der Stadtrat von Redditch in Zentralengland seine Idee, die von Kritikern als krank bezeichnet wird. Die Krematoriums-Hitze würde ansonsten in die Luft geblasen, sagte ein Behördensprecher. Eine endgültige Entscheidung soll Anfang Februar fallen.

„Always look on the bright side of life“ heisst es bei den britischen monty pythons. Aber Engländern graust es weder vor Victoria Beckham noch der Beheizung von Schimmbädern mit Leichenwärme. Nicht mal vor der Verwaltung einer Stadt durch die arvato-Jongleure in der langen Nachbarstadt mit G. schrecken sie zurück. Ein bisschen geht in der Diskussion unter, was hier in der Glitzermetropole Stadtkämmerer Franz-Josef Löseke angesichts gähnendleerer Stadtkassen angedacht hat. Der Mann, der in die Kameras immer so mausig guckt, als ob am Blitzer auf der A2 mal wieder ein Specktransporter mit Tarnkappe voll Richtung Hannover vorbeigefahren ist, ist schon viel weiter. Hier müssen Sie nicht sterben, um dann Schwimmbäder zu heizen. Hier genügt Ihre Atemluftabwärme. Da in der „Kapitale der Brachflächen“ angeblich Brachflächen zur Ansiedlung von Firmen fehlen – was die ganze Misere dieser kleinen Metropole auf einen Schlag erklärt – will er die Stadt mit einer Riesenplatte deckeln lassen, luftdicht abschließen und die Atemluftwärme heizt dann. Auf die Platte lässt der Dezernent M. dann wunderbare Firmen ansiedeln. Allerdings habe der Kämmerer noch ein Problem: Noch wisse man nicht, wie man den über 320.000 BielefelderInnen Sauerstoff zuführen solle. Aber so eine Kleinigkeit löst man im schildaesken Rathaus am Niederwall mit Halblinks. Da wo die SPD ungefähr steht, wenn sie mal wieder vergessen hat, wofür sie überhaupt mal stand.

Noch hat Bezirksregierung die Haushaltsmittel aber nicht freigegeben. Herrn Lösekanns Einsparungen durch Erhöhung von Steuern und Abgaben in Höhe von 40 Mio. würden nämlich nicht reichen. Da müssten die Gewerbesteuern erhöht werden. Tja, so ist das eben, wenn Lipper über Ostwestfalen bestimmen. Die verkaufen ja auch massenweise Oma ihr klein Häuschen und stocken die Externsteine damit auf.