Schlagwort-Archiv: Bertelsmann

Sensation: RTL zeigt Doku „Anfahrt auf Bielefeld“

Gewöhnlich völlig uninformierte Kreise beim Konzern in der Stadt G. nebenan haben durchsickern lassen, daß Elisabeth M. und Anke S. die Stadt wo nicht gibt strafen wollen für die Unbotmäßigkeiten, die ein gewisses Blog immer ausstreut gen Heilige Familie. Deshalb wird ein Kamerateam in Ultraslowmotion zeigen, wie es aussieht, wenn man auf Bielefeld schienenmäßig zurollt und – nichts sieht.

Elisabeth M. und Anke S.gehen davon aus, daß solch eine Doku erzieherische Wirkung hat und als „Bielefelder Modell“ in das Programm der gemein nützigen Stiftung derer von B. aufgenommen wird. Als Synchronstimme hat man sich bereits die Katzenberger gesichert, die das neben Bohlen übernehmen wird.

Majestät Brigitte beleidigt?

Auf Seite 4 (Ostwestfalen-Lippe) fabuliert Lycos-Versenker und Unternehmersohn Christoph M. über die Wohltaten, die jetzt die Reinhard M.-Stiftung über die Nachbarstadt G. der Metropole ausschütten wird. Ein Projekt der wie immer so Guten „soll Eltern in die Lage versetzen, ihre Kinder positiv zu erziehen…..“Auch ein „International Baccalaureate Diploma“ soll gefördert werden.

Über die andere Majestät, Brigitte M. von der gemein-nützigen Siftung B. wurde indirekt vor dem Arbeitsgericht Bielefeld verhandelt. Ein Betriebsrat, der Majetät Brigitte widersprach, klagte. Die NW berichtete sogar darüber auf der Wirtschaftsseite. Wenn das mal nicht Punktabzüge bei der Zustellung von Nachrichten und Entzug von Anzeigenumsätzen nach sich zieht…

Wie der Bordfunk beim Konzern B. berichtet, hat Thommy M. damals so um die 20 Mio. (Euro) mitbekommen und Hartmut O., dem jetzt der Rabe mit seinem Weiberkommers (Beirat) folgt soll so um die 8 Mio. bekommen. So ist das, wenn man inoffiziell „nicht international genug“ ist….

Geile Guttenberg-Show geht weiter

Eine Pressemeldung sagt: Stephanie zu Guttenberg wagt einen erneuten Anlauf: Nach der umstrittenen Sendung „Tatort Internet“ tritt die Ehefrau des ehemaligem Bundesverteidigungsministers erneut bei RTL2 auf. Sie werde in dem neuen Kriminalmagazin „Tatort Deutschland“ am 12. Dezember zu sehen sein, sagte eine Sprecherin des Senders am Freitag in Grünwald bei München und bestätigte damit einen Bericht des Branchendienstes Kress-Report.

Na, freuen wir uns nicht da ganz schrecklich? Die RTL-Group unter Anke S. lässt eben nichts aus, was nicht noch ein Stückchen beknackter wäre. Zwegat war gesterm. Jetzt gruseln wir uns mit Stefanie:-( (Wenn wir den medialen Mist einschalten würden).

Elisabeth und Anke erzwingen für Einschaltkohle primitive Küsse

Küsse auf Befehl und Tränenflüssigkeit für die Augen: Die RTL-Kuppelshow Bauer sucht Frau gerät mit fragwürdigen Methoden in die Schlagzeilen. Kandidatinnen werden an falsche Bauern verkuppelt und für die Quote das Flirten geübt. Immer mehr kommt ans Tageslicht, was die beiden Superwomen von B. aus Gütersloh für ihre Prekariatssendegruoppe und vor allem „Bauer sucht Frau“ ausgedacht haben. Hier z.B.

Anke und Liz perverses Denken vorzuwerfen, wäre sicher falsch. Vor allem wenn man bedenkt, was die Bertelsmänner für fromme, überlegene, hilfreiche Bücher drucken. Aber der Dollarwahn in den Augen scheint die Grenzen endgültig nieder zu reißen. Gell
Anke, gell Lisbeth? Jetzt werdet Ihr doch sicher der Sender sein, der die Lügenstory der Ex-Kachelmann-Geliebten samt „begleitendem Fachkommentar“ von A. Schwarzer verfilmen lässt. Oder?

Über Schäferkordt, die willige Ausführende, kann man hier lesen: http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,740742,00.html

Glückwunsch, Elisabeth

Heiße Homo-Küsse und sündige Nacktfotos

Kaum auf dem Hof, wird’s intim: Philipp und Veit lassen bei Bauer sucht Frau nichts anbrennen und knutschen schon bei der Begrüßung. Weniger romantisch findet Inge die Fliegen-Geschwader in Rolfs Küche.

Endlich hat die Prekariatsdummhaltegruppe, die aus Gütersloh beim Auskunftei-, Verpackungs-, Druck- und Medienkonzern B. von Frau M. mit der gemein nützigen Stiftung gesteuert wird, die unterste Schublade erreicht und ein bisher harmloses TV-Sendungchen wie „Bauer sucht Frau“ ins Rotlicht und Schmuddelmilieu geschoben. Wurde aber auch Zeit, Elisabeth. Glückwunsch!

TV-Zukunft bei Bertelsmann und RTL: Urin wird zu goldener Scheiße

Immer wenn man denkt, die Anke Schäferkordt, Elisabeth M´s RTL-Sendergruppenchefin und Spezialistin für permanente Niveaussenkungen im ohnehin schon tief angesiedelten Deutschen Fernsehen gelänge kein weiteres Tieferhängen der „untersten Socke“ haut die studierte Betriebswirtin wieder einen raus. Jetzt ließ sie bei der ohnehin anrüchigen Sendung und auf vorletzter geistiger Stufe angesiedelte „Schwiegertochter gesucht“ der angeblich schwangeren „Handelsfachpackerin“ Nicole mit dem „Handelsfachpacker“-Freund Marco (Handelsfachpacker = sowas wie Kistenstapler) schon mal in Anwesenheit von RTL-Kameras ins Glas pinkeln und vorzeigen. Es rauschte sogar die Spülung. Leider war Nicoles Slip schon wieder oben.

Wir haben uns das Originalglas für unsere geplante große Austellung „Wie Mohns Fernsehen die Leute anpaisst“ gesichert und lesen die Kommentare dazu z.B. auf der BILDzeitungs „t-online“:

Thema: „“Schwiegertochter gesucht“: Nicole und Marco erwarten ein Baby“

ilkro schrieb: am 17. Oktober 2011 um 11:47:51
(9) (0) Schwiegertochter usw.
war doch toll. Klospülung! Uringlas auf dem Tisch. Was will man mehr !

Jetzt freuen wir uns auf Schäferkordts nächsten Clou, den der demissionierte bisherige Chef Ostrowski wegen des ungeheuren Gestankes nicht mehr ertragen konnte: RTL wühlt in Deutschlands Scheiße!

Der blutleere Finanzgeist Raabe, der jetzt Bertelsmann „profitabler“ macht ist schon mit braunen Hacken in der Startlöchern. Elisabeth M. soll bei der vielseitigen Schäferkordt aber schon was in Auftrag befohlen habe: Zwegat moderiert „Ich mache Scheisse wieder zu Geld und kippe Urin drauf. Die Supernanny assistiert mit Dieter Bohlen“.

Ostrowskis Bertelsmann-Demission: Mutig oder nicht?

Hartmut Ostrowski, der Lenker an der Spitze des Konzerns, tritt ab und wechselt in den Aufsichtsrat. Finanzmann Rabe übernimmt. „Kraftvolle“ Typen wie Elisabeth M. und AR-Vorsitzender Thielen, einige Jährchen älter als der 53jährige Ostrowski, machen weiter.Über die Gründe des Abtritts wird spekuliert., Ostrowski fühlt sich „ausgebrannt“. Da darf man sicher einmal die Frage stellen, warum die auch von der gemein nützigen Bertelsmann-Stiftung propagierte Anhebung der Rentengrenze für „Otto und Friedchen Normalangestellte“ ein „Nicht-ausgebranntsein“ unterstellt.

Irgendwann werden die wirklichen Gründe durchsickern……

Wie Liz die „Reise nach Jerusalem“ verlor und doch gewann

„Ich hatte die feste Absicht, aus meinem Leben etwas zu machen“, schreibt sie in ihrer Autobiografie „Liebe öffnet Herzen“. Die Chance dazu bot sich der 17-jährigen Auszubildenden 1958 bei einem Bertelsmann-Betriebsfest. Man spielte die „Reise nach Jerusalem“. Reinhard Mohn, Chef des aufstrebenden Unternehmens, und seine junge Angestellte waren die Letzten bei dem Spiel. Mohn gewann. Ein schicksalhafter Tag für die junge Elisabeth, die schon damals auf den Namen Liz hörte.

Bernhard Hänel hat auf NW.online ein zu Tränen rührendes und zu Spenden animierendes Porträt jener Frau aus der langen kleinen Stadt nebenan mit Medienkonzern und gemein nütziger Stiftung geschrieben, die morgen 70 Jahre alt wird. Wer ein Tempo zur Hand hat und sich seiner bitteren Tränen nicht schämt, kann laufen lassen und hier bei der NW schon mal nachlesen, wie das geht. Mit der „Liebe, die Herzen öffnet“. Protegé Klein-Angela ist doch sicher zu Kaffee und Kuchen eingeladen und Friede Springer kommt auch. Oder?

Wiedenbrück und Liz B.

Wow, Sie kennen Wiedenbrück nicht? Jener andere Teil der Doppelstadt hinter Gütersloh? Da kommt „unsere Elisabeth“ her. Dieses Örtchen hat ihren Blick geschärft, weil er von überall her an Kirchtümen, Fachwerk und Kleinstädtischem hängenblieb. Aber der kleine „große“ Reinhard M. nahm sie dann nach „wilden Jahren“ endlich zum Weibe, wohnte zwar bis zum Tode ohne sie auf Steinhagener Gemarkung, aber das Ziel war immer klar. Die Busenfreundin von Friede Springer und Angela „IM Erika“ Merkel sollte immer fortführen, was der kleine „große“ Mann so an krausen Gedanken rund um die gemein nützige Stiftung hatte. Das hat sie auch gemacht.

Jetzt wird sie am 21. Juni 70 und hat prompt wieder ein Buch schreiben lassen. „Schlüsselmomente – Erfahrungen eines engagierten Lebens“. Engagiert ist sie, ohne Zweifel. Und mit dem seltsamen Karl Lagerfeld hat sie ja auch ihren Fotografen gefunden. Einen Verlag brauchte sie nicht zu suchen. Den hat sie. Und der bringt immer die Elaborate der Leute aus der Nachbarstadt raus. Egal, wie man das findet.

Vielleicht können wir ja diesmal die Remittenden bei real,-, Aldi, Lidl & Co. auf den berühmten Tischen finden. Die wirklichen „Schlüssel-momente“ ihrs Lebens wird sie kaum hat beschreiben lassen. Wie hoch wird wohl der Vorschuss für Angela „IM Erikas“ Memoiren ausfallen? 2,3, 5 Mio.? Ein reich bebildeter Beiband, in dem Angela beschreibt, wie sie die, die begnadigte Physikerin, die „Atomwende“ fand, erfand und schaffte ist ja sicher schon in Vorbereitung. Titel „Schlüsselmomente. Mein Leben mit der Asse, Gorleben, Schäubles Geldkoffer und Kohls anonyme Spenden. Wie ich die ungeliebte Wende bewußt in der Sauna verschwitzte und dennoch die Freiheitsmedaille als größter Wendehals der Geschichte in den USA bekam“. Gossengoethe Franz-Josef Wagners schärfster Konkurrent von einseitig Einfachem, ein gewisser Kai D., hat sich schon anerbötig gezeigt, das Jahrhundertwerk zu schreiben. Katja Kessler, sein von der NW so verehrtes schreibendes Weib, wird dazu die weiblichen Anekdoten liefern. Der studierten Zahnmedizinerin ohne Praxis könnte ja die ehemalige Zahnartzthelferin zu Stuhle stehn. Siehe auch Wikipedia:

Zunächst begann Liz Mohn eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Später arbeitete sie als Telefonistin im Bertelsmann-Konzern, bevor sie eine der Geliebten Reinhard Mohns wurde. 1963 ging sie eine Scheinehe mit dem Bertelsmann-Kinderbuchlektor Joachim Scholz ein und wurde erst 1982 bis zu seinem Tod Mohns zweite Ehefrau[2]. Reinhard und Liz Mohn haben drei gemeinsame Kinder, die lange Zeit Herrn Scholz zugeschrieben wurden: Brigitte Mohn, Christoph Mohn und Andreas Mohn.

Die Würdigung durch die sonst doch seitenweise claquierende NW fiel allerdings etwas düftig aus. Da müssen wir noch was nachlegen, gell Herr Chefedaktor? Die „Kaiserin der Handy-Reparaturbetriebe“ gibt sicher eine Privataudienz, wenn Ihr Verlag die Schnittchen bezahlt..

Always look on the bright side of Life, Elmar

Das hat der arme Elmar Brok nun wirklich nicht verdient, auch wenn er in seinem Leben manche Schuld auf sich geladen hat.

Man stelle sich vor, man wird 65 Jahre alt und möchte diesen Tag in aller Ruhe, gemeinsam mit seinen Lieben verbringen. Es muß ja nicht, wie bei den Grünen üblich, in Südafrika sein.

Also, sie sitzen gemütlich an der Kaffeetafel, Kinder und Enkelkinder lassen sie hochleben, da klingelt es unvermittelt an der Tür. Wer mag das sein? Sind doch schon alle da und der Pastor nervt auch erst ab 75. Der kleine Enkel, neugierig wie er ist, rennt zur Haustür und öffnet. „Hier steht ne komische alte, grell geschminkte Frau und ein paar merkwürdige Männer in dunklen Anzügen, die wollen gratulieren!“

Mühsam und verärgert über die Störung der schönen Feier, stehen sie von ihrem Platz auf und gehen zur Tür. „Oh, mein Gott!“ Draußen stehen Lisbeth Mohn mit ihrem Schosshündchen Hartmut Ostrowski, der gefühlte Oberhäuptling aller Europäer, Jean Claude Junker, „Kinder statt Inder“-Rüttgers, der Fleisch gewordene gelbe Pulli, Genscher und Atom-Röttgen. Hinter allen versteckt sich noch, der vor seinem aufgebrachten Volk auf der Flucht befindende und schon mal nach Asyl Ausschau haltende, georgische Staatspräsident Saakaschwili.

Was würden sie machen? Sicher doch: Die aufdringliche Alte und ihr Gesindel zurückdrängen, die Tür zuknallen, die Fensterläden schliessen und die Familie in einem, zu einem Schutzraum umgebauten Keller in Sicherheit bringen. Dort würden sie ein paar Tage verbringen, bis sicher ist, dass die apokalyptischen Reiter ein anders Opfer gefunden haben.

Diese Chance, mit einem blauen Auge Lisbeth und ihrer Bande zu entkommen, hatte der arme Elmar leider nicht. Er wurde in die Berliner Dependance der Bertelsmänner zitiert, („Los Elmar, auf geht’s. Lisbeth ist nach einem Foto und etwas PR!“) und da er ja auf der Gehaltsliste der Gütersloher steht, blieb ihm nichts anderes übrig, – er musste da hin.

Unter diesen Umständen möchte ich auf eine Gratulation zum Geburtstag verzichten und mit Monty Python zu trösten versuchen: “ Allways look on the bright side of life…“, lieber Elmar.

Lisbeth aus Gütersloh schenkt uns einen Kommentar

Da war die Lisbeth aus Gütersloh, das ehemalige Hascherl vom alten Reinhard Mohn, aber ganz schön angepisst. Ihre Freundin und Sachwalterin Bertelsmannscher Interessen in Berlin und Brüssel, Angela Merkel, war mit dem Ausspruch zum Tode Osama Bin Ladens: „Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten,“ in die öffentliche Kritik geraten. Selbst die Katholische Kirche, sonst dem Angela aus der Uckermark eher wohlwollend zugetan, äußerte harsch ihr Missfallen.

„Da muss man doch was tun!“ Und weil die Lisbeth mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift bekanntermaßen ein wenig fremdelt, musste die Leiterin der Bertelsmannstiftung in Washington DC sich einen Text aus den Rippen leiern. So nach dem Motto: „Amerikanische Entschlossenheit und emotionale Spontanität versus deutsches Gutmenschentum und linkisches kritisieren von Allem und Jedem,“ lautete die Anweisung aus der Zentrale.

Naja, wer bei der Bertelsmannstiftung arbeitet, der weiß wie man Fakten ignoriert, sie ein wenig in die richtige Richtung biegt oder einfach ein paar neue erfindet. So war es auch für Anette Heuser nicht schwer aus der „Ermordung“ (da scheint sich ein kleiner freudscher Versprecher eingeschlichen zu haben, die schreibt wirklich „Ermordung“) eines alten Mannes in Pakistan ein großes historisches Ereignis zu konstruieren. Die merkelsche Straftat der Verherrlichung eines Verbrechens wird dann auch 1,2,3, zu einer lediglich, „linguistischen Fehlleistung“.

Und weil die NW grad mal ein paar Milliönchen investiert hat, um uns „die Welt, so wie sie ist“, nämlich in Farbe zu präsentieren, spart man jetzt halt wo man kann im redaktionellen Bereich. Da kommt so ein kostenloser Gastkommentar gerade recht. Seiten gefüllt und der mächtigen Lisbeth aus der Nachbarstadt einen Gefallen getan. Man kann nie wissen wofür’s mal gut ist.

Tony, der Kadavergehorsame

„Manche Leute fragen mich auch heute noch: ‚Warum haben Sie damals diese Entscheidung getroffen, von der Sie wussten, dass sie so unpopulär ist‘ Meine Antwort lautet: Weil ich nach wie vor fest daran glaube, dass man bei bestimmten politischen Entscheidungen ganz einfach kein Risiko eingehen darf. Aus diesem Grund würde ich heute in der Frage des Iran exakt genauso handeln wie damals im Irak. Ich würde diesem Land unter gar keinen Umständen erlauben, Atomwaffen zu entwickeln.“

Das ist eine der markigen Aussagen des Herrn Blair, dem ehemaligen Schoßhündchen eines gewissen Hern Georg W, Bush. Bei jenem Konzern in der kleinen Nachbarstadt, der so gar keine Hemmungen hat, hat er seine Biografie herausgebracht und war jetzt da, um seine sabbligen Thesen abzusondern. Und alle, alle kamen. Die Gazetten, ob groß oder klein schauten und hörtehn dabei zu, wie er dort „Tee trank“.

Tony hat nichts gelernt. Bertelsmann & Co.wollen und werden nichts lernen, was weniger Show und Remmidemmi bedeuten würde und über unsere leutseligen Medien hier brauchen wir ohnehin nicht sehr viele Worte zu verlieren. Schließlich war der Tee im Random-House sicher kostenlos. Da wird so ein kruder Typ wie Blair immer als „Vorbild“ hingestellt, auch wenn viele seiner Landsleute ihn als hunderttausendfachen „Mörder und Arschkriecher“ sehen, der Großbritanninen Unsägliches eingebrockt hat.

Fremdschämen mit Elisabeth, Friede und Hubert

Heute noch nicht richtig fremd geschämt? Noch nicht überlegt, welch Geistes Kinder Ex-Zahnarzthelferin Elisabeth, Ex-Kinderfrau Friede und „Scheisserle“ Hubert denn wirklich sind? Schade. Die obige Mail auf Twitter-Pic im abartig seitens BILD, BUNTE und diversen Mohn-Medien behandelten „Fall“ Kachelmann zeigt nämlich, mit welchen Dreckwürfen Elisabeth, Friede und Scheisserle ihre überbordende Kohle verdienen. Da werden Dreckschleudern, die sich „Reporter“ schimpfen, auf Menschen angesetzt, um der ziemlich primitiven Verleger perverse Ader zu befriedigen. Aber mit dem dadurch verdienten Geld tun sie dann wieder „viel Gutes“, gründen „Stiftungen“ und veranstalten lustige Bälle, auf denen sie wie lächerliche Clowns auftreten, die grad ein Bambi hinterhergeworfen bekommen haben.

Die NW beschäftigt sich heute intensiv mit dem Thema „Castingshows im Privat TV“ und deren Auswüchse. Insbesondere der Konzern aus dem langen Provinzstrassenstädtchen nebenan tut sich da ja besonders hervor und inszeniert „die Wahrheit“, was das Zeug hält. Viel interessanter wäre eine Dokusoap über das wahre Leben von Friede, Elisabeth und Scheisserle Hubert. Wir kämen aus dem Lachen über diese „Elite“ nicht mehr heraus.

Wo wir grade beim Fremdschämen sind. Schließen wir den kleinen blauschwarzen Operettenclub oben auf der Alm mit all seinen „Führungspersönlichkeiten“ mit ein, der heute Abend sein Stadion aus- und woanders eingliedern will, um dem Zusammenklappen in 12 Tagen doch noch zu entgehen.

Die nächsten Aufreger

So so. Der nächste Aufreger im Pressesalat. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat also in Kumpanei mit der Bundesbank die Banken der europäischen Schuldenstaaten intensivst und freundlichst mit überaus günstigen Krediten subventioniert. Es soll sich um 338 Milliarden Euro handeln. Deutschland haftet für mehr als 90 Milliarden Euro. Bemerkt habe die Geldinfusion – und jetzt wird es richtig pikant – durch die Hintertür ausgerechnet Hans-Werner Sinn, der Chef des ifo-Institutes. Die Bundesbank habe den Kapitaltransfer mittlerweile indirekt eingeräumt. Ifo-Chef Sinn, der König der Talkrunden, entdeckt also was hintenrum und die Untergangspropheten stimmen in den Chor ein. Warten wir doch mal ab, ob die Bundesbank „ihre Glaubwürdigkeit vollends verloren hat und den Verbrauchern und Sparern eine Inflation mit steigenden Preisen und dem Wertverlust des Ersparten“ droht. Trüge der Prophet nicht den Namen „Sinn“ und säße nicht bald das fiskalische Schoßhündchen von Mecklenburg-Vorpommerns ganzem intellektuellem Stolz als Chefbundesbanker da, man könnte es sich zusammenreimen. So bleibt es nebulös.


Kriegt in der NW grad was auf die Ohren: CDU-Mann Elmar Brok

Dagegen erlebt jetzt mal unser „Freund“, die Speerspitze Bertelsmanns in Brüssel, der OWL-CDU-Kreisvorsitzende Elmar Brok, wie das so mit dem Staatsanwalt ist. Der will nämlich die Immunität des überaus kräftigen Mannes im Europaparlament aufheben lassen. Es ginge um eine Steuerschuld von ca. 2300 Euro, die laut Brok „längst bezahlt sei“. Siehste Elmar, die pöse, pöse Presse handelt wie im Falle Lügen-Guttis. Sie schreibt einfach darüber. „Normale“ Menschen ohne Immunität hätten Ratzfatz die Steuerfahnder im Haus und wären angeklagt. Bei Teflon-Ministern und Eurofightern muss man erstmal die Immunität aufheben. Was selten gelingt. Denn „Volkes Stimme“ schützt ja die Ehrenwerten. Allerdings mußten wir auch gestern wieder feststellen, das selbst als intelligent eingestufte Menschen der Meinung waren, die „BILD verfolge den armen Guttenberg“. Die BILD. Ha, das ist großes Kino!

Warten wirs ab.

NW-Kritik an Güterslohs Gutmenschen?

Müssen wir Angst um NW-Redaktor Marius Giessmann haben? Immerhin hat er ja einen Tag nach diesem Blog jetzt in der größten Gazette der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm eben jenes unschöne Thema aufgegriffen, das die B.mann-Gutmenschen aus der langen, langweiligen Stadt nebenan mit G. davor derzeit im Teltow-Berlinischen 02-Callcenter inszenieren. Ausgerechnet die NW wagt es, die Kritik am Verhalten der Bertelsmann-Tochter arvato aufzugreifen? Sollte sich Marius G. dennoch in das bürgerlich-piefig-provinzielle Stadtkleinod nebenan wagen, er sollte sich gut tarnen. So wie Elisabeth Mohn damals zielsicher Thommy M. aussortierte, wird sie auch auf der elend langen Gütersloher Marius Giessmann erkennen und polizeilich rauswinken lassen. Es geht einfach nicht, ein Unternehmen zu kritisieren, dem die NW schon so viele Jubelarien gewidmet hat. Sicher wird er das demnächst mit einer knackigen Reportage aus dem „Thinkcenter“, der gemein nützigen Stiftung wieder wettmachen. Wenn sie eine weitere verlogene und verbogene Studie vorlegen, wonach die Umwidmung von Callcenter auf noch billiger Lohn hilft, Arbeitsplätze in Bangladesh zu erhalten. Oder so.

Unnütze Aufregung

Im Sonntagsanzeigenblatt des Westfalen-Blattes hagelt es heute Leserbriefe zum Thema „Dschungel“ auf RTL. Mal abgesehen von jeglicher Wertung der Kakerlaken-Freßshow wäre der Adressat jene Familie, die letztlich Inhaber der Prekariatssenderkette ist und – das ist pervers – eine gemein nützige Stiftung betreibt, die sich künstlich und per BILD hochgepeitscht über den „Werteverlust der Gesellschaft“ und die „Verblödung der Kinder“ aufgeigt. Den Dschungel kann man ausschalten, aber die Ergüsse der Stiftung werden in die Hirne der Deutschen getrommelt, sind Grundlage für erkaufte Umfragen und werden per BILD dann wieder als „Weisheit“ verkauft. Das ist wahres Pharisäertum.

Neues in Sachen Callcenter

„Callcenter“. Kaum ein Thema wird in diesem Blog so oft und so intensiv betrachtet. Der Weltkonzern aus der langen Stadt mit G. vornedran hat sich jetzt per Tochter Arvato mal wieder in die Nesseln gesetzt. Die „Märkische Zeitung“ berichtet darüber:

Das dürfte sich in absehbarer Zeit ändern. Seit gestern gehört das Callcenter zum Medienkonzern Bertelsmann – ein klassischer Fall von Outsourcing. Und Arvato hat bereits angekündigt, dass nach einem Jahr die Gehälter um mindestens 20 Prozent sinken werden. Die Teltower Belegschaft hat die Ankündigung als Kampfansage aufgefasst. Jetzt probt sie den Aufstand.

Arvato hat gestern um Punkt 12 Uhr ein weitgehend leeres Callcenter übernommen. Von 193 O2-Angestellten haben rund 175 Widerspruch gegen die Betriebsübernahme eingelegt und sind daher nicht zu Arvato gewechselt. Nur ein Dutzend Wechselwilliger und rund 50 Zeitarbeiter meldeten sich gestern bei Arvato. Die 175 Rebellen wurden von O2 bis auf Weiteres freigestellt – sie beziehen ihr Gehalt bis zur Klärung der Angelegenheit.

Ob Lizchen schon mit einer Fuhre Mohnkuchen im Kofferraum des schweren Benz „menschlich“ unterwegs ist?

„Lenasteniker“

Noch am Samstag hatte die Gazette NW ihr „Magazin“ mit Deutschlands „Grand Prix-Wunder“ Lena aus Hannover aufgemacht. Heute – am Abend werden die ersten Titel vorgestellt, aus denen die Zuschauer wählen „dürfen“ – macht sich angeblich Verdruss breit. Lena habe „ihre Unbefangenheit verloren“ heißt es aus der ARD. Hätten sie nicht „Nein“ sagen können, als das Thema „Titelverteidigung“ von TV-Hans-Dampf Raab in den Äther geworfen wurde? Oder haben sie Angst um die Quote, die von Prekariatssender RTL dank „geschickter“ Regie und Kameraführung im Dschungel in ungeahnte Höhen gehoben wurde?

Dabei gilt wie immer: TV-Fernbedienungen haben einen „AUS“-Knopf. Zahlen müsst Ihr aber dank GEZ ohnehin zwangsweise. Fehlt nur noch eine „wissenschaftliche Untersuchung“ aus der gemein nützigen Stiftung in der langen Nachbarstadt mit G. Kann man eigentlich wirklich „Lenastheniker“ werden?

Die verdummte Republik

Noch findet ja die wundersamste aller großen Städte zwischen Hamm und Hannover und umgekehrt relativ selten im öffentlich-rechtlich oder privat-werbebezahlten Fernsehen statt. Noch. Und zum Glück. Wer über das reflektiert, was da allabendlich auf der Mattscheibe geboten wird, kann sich eines gewissen Brechreizes nicht entziehen. Dennoch erwischt man sich dabei, nahezu „automatisch“ einzuschalten. Bis man sich dabei erwischt, nicht einmal hinzugucken, was da an Abstrusitäten ablaufen.

Auf „Nachdenkseiten“ hat Klaus Ulrich Spiegel dieses Kommerzmonster, seine Einflüsse und die Absurditäten des GEZ-zwangsfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen seziert:

Beispiele: Die Selbstpreisgabe und Selbstauslieferung an den Kirch-Sender PRO7 im “Neukonzept” des (ohnehin sinnfreien) Song-Contest “Grand-Prix de la Chanson” mit der Schöpfung einer deutschen Tralala-Biene, vor allem aber der Integration des dümmlich-frechen Kommerz-Moderators und Privatsender-Machthabers Stefan Raab als Programm-Macher der ARD. Oder, noch skandalöser, das Engagement des Quizmasters Jauch als angeblicher “Doyen des deutschen TV-Politikjournalismus” ins Prime-Program der ARD. Dies für unverantwortlich schamlose Gebührenmillionen und dazu noch Produktionsverträge mit dessen privat-eigenen Sub-Unternehmen – und dies bei weiterdauernder Top-Position des (in seiner drögen Provinzialität m.E. ohnehin unerklärlich hochgejubelten) Moderators als Star-Quizer bei Bertelsmanns RTL. Und das bedeutet: Ein langfristig substanzzerstörendes Go-In des Bertelsmann-Konzerns übers “Erste” in den Verbund der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Nur mal so zu Stefan Raab. Wer die letzten „Schlag-den-Raab“-Sendungen auf Pro 7 in ihrer unendlichen, langweiligen, von bescheuerten Werbespots unterbrochenen Monotonie zumindest quergesehen hat, der hat „die Zukunft“ gesehen. Aktuell wird so grade umgesetzt mit der Lenaschen Allpräsenz, mit der Stefan Raab und die ARD „Grand Prix Eurovision“ zu einem Megahampelevent in Düsseldorf aufputschen. Früher musste man noch Morphium, Schlaftabletten oder viel Alk schlucken, um sich „in Stimmung“ zu bringen. Heute schafft das Commerz-TV das auf ständig sinkendem Niveau.

Deshalb: Glitzermetropolen-TV jetzt! Der Konzern B. aus der langen langweiligen Nachbarstadt G. hat sicher schon was Fertiges in der Schublade.

Private Knöllchenschreiber?

Die Kassen der Kommunen sind leer. Da ist es durchaus verständlich über zusätzliche Einnahmequellen nachzudenken. Dass Städte und Gemeinden dabei aber zu Mitteln der Wegelagerei greifen wollen, ist unsittlich. Natürlich müssen sich Verkehrsteilnehmer an Regeln halten. Das gilt fürs Rasen ebenso wie
fürs Falschparken. Und natürlich müssen Verstöße geahndet werden. Doch dafür sind die Ordnungsbehörden zuständig und niemand sonst. Werden Privatfirmen mit diesen Aufgaben betraut und erfolgt die Entlohnung dann möglicherweise nach einer Erfolgsquote, sind dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Private Knöllchenschreiber wollen und müssen Gewinne machen, damit sich das Geschäft lohnt. Und sollte sich ein solcher Weg auch für die Kommunen lohnen, wer weiß, vielleicht werden dann demnächst auch Verkehrskontrollen von privaten Sicherheitsdiensten vorgenommen. Die kassieren dann immer gleich, ohne groß zu diskutieren. Auf welcher Rechtsgrundlage? Auf keiner! Verkehrsüberwachung ist eine staatliche Aufgabe. Und die hat es auch zu bleiben.

Liebes Westfalen-Blatt. Ihr hättet nur in die lange Stadt mit G. gucken und die Tätigkeiten eines Konzerns mit B. zu beleuchten brauchen. Da wird ganz sicher schon lange diskutiert, ob Konzerntochter arvato nicht auch in diesem Bereich den Staat zugunsten der eigenen Kasse „entlasten“ kann. So ganz nebenbei könnte man die parallel gleich mal gespeicherten Adressen der „Sünder“ in den riesigen Adressenpool einfließen lassen, mit facebook, twitter und Co. vernetzen, Vodafone betreut man ohnehin schon und daraus ergeben sich interessante Profile, mit denen man wunderbare Geschäfte treiben kann.