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Bayern hat jetzt eine eigene „Domain“

Das Internet wird bayerischer: Der Freistaat soll mit .bayern seine eigene Domain-Endung bekommen. Die Bayerische Staatsregierung hat gestern den Startschuss für die Einführung der neuen Internetadresse gegeben. Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen können damit wohl schon im kommenden Jahr ihre bayerischen Wurzeln auch im Internet stärker betonen. Doch welche weiteren Chancen und Herausforderungen bieten die zahlreichen anderen neuen Top-Level-Domains wie .web oder .shop und was bedeutet dies für Unternehmen innerhalb wie außerhalb Bayerns? Aus: oktoberfest.bayern

Juchhu. Der Freistaat, der bis heute den frühen Tod des Kini nicht richtig verwunden hat und immer noch in Schloß-Neuschwansteinzeiten herumgeistert (Jo, wo isser denn der Seehofer?) ist ja wirklich nicht wirklich ein Teil Deutschlands. Gebt ihnen die vollstaatliche Souveränitpt und einen Sessel im Welt-Sicherheitsrat mit lebenlanfen vIhnen g Freibier.

Ooazapft is! (Bald). Für Puddingstadt fiele mir da auch was Eigenenes ein…….

Augenblicke von der EHEC-Front

Ilse Aigner, von jenseits des Mainäquators stammende und mit viel Schweinshaxen aufgewachsene Verbraucherministerin soll einen geheimen Plan in der großen Schublade mit der Aufschrift „Ladenhüter“ haben. Wir hatten heute Gelegenheit, heimlich ein extrem gehütetes Geheimnis aus jener Schublade im Licht der Öffentlichkeit sehen zu können: Ilses, jenem US-Vorbild „Navy CIS“ entlehnten „Bavarian CES“ (Bavarian CehecS). Eine Art geheime Keimpolizei, die jetzt Haus für Haus, Wohnung für Wohnung nach Ehecs absuchen soll. Gurken haben sie durch. Tomaten haben sie auch durch. Salat ist untergepflügt und die blanke Erde mit neuer Gülle benetzt.

Im Triumpfzug sahen wir vorhin, wie ein großer bayerischer SUV mit Ingolstädter Kuhgrill beladen wurde. Hier die Asservate:

Die Mundwinkel bis an die Ohren hochgezogen standen sie in Twitter-Kontakt mit der tapferen Frau im Ministerium. Plötzlich kam einer der Fahnder angerannt. Er hatte keimende Zwiebeln im Netz in der Hand.

„Heureka, Sirtaki“ rief er in schönstem Griechenbayerisch. „I hoabs“. „Geh mir aus der Sonne, bayerischer Depp“ grummelte Heinz Pfeifenbach aus Deppendorf, dem sie den Vorratsschrank geknackt hatten. So gehts zu im Lande Hysterie hinterm Mond. Nur das Labor, dem die Stämme wohl abhanden gekommen sind, das sagen und zeigen sie immer noch nicht. Darauf einen Ouzo.

„Ramma damma“. Wie Ariane die Sprache neu erschafft

Immer wenn NW-Autorin Ariane Mönikes eines ihrer gewaltigen Wortwerke in bester Tucholksky-Tradition („Gripsholm ist eigentlich Tatenhausen“) fertiggestellt und im Blatt veröffentlicht hat, ist die deutsche Sprache wieder ein Stück weiter gerutscht. Noch blumiger. Noch fülliger. Noch zarter im Abgang. Ach, es ist einfach wie schaumig-luftiger Baiser auf recycletem Altpapier. Bunt bedruckt. Allein schon der modern „Teaser“ (früher Anreißer genannte) Appetithappen auf dem Titel der größten Gazette der Metropole lacht in wenigen Zeilen wie ein Honigkuchenpferd auf Urlaub an der Porta Westfalica:

„In den Diskotheken geht es zur Sache, genau wie im Tierpark Olderdissen. Die Gefühle spielen verrückt…..“. Ach Arianchen. Ist Dir klar, was da im Tierpark draußen grad abgeht? „Ramma damma“ sagen die Bayern.

Geschlagenes Bayern

Wenn man grad eben wieder dem Freistaat im Süden entflohen ist, kommen einem doch Gedanken an das Völkchen da unten. Was mussten sie in der letzten Zeit doch alles ertragen:

Eine Lichtgestalt wie Gutti wird „von Linken“ demontiert und man schiebt ihm eine in „mühevollster Kleinarbeit“ plagiierte Doktorarbeit unter.

Ein Holländer jagt den FC Bayern von Niederlage zu Niederlage.

Die bayerische Staatspartei CSU erodiert wie weiland Eisen im gestreuten Wintersalz.

Von Regensburgs „Fürschtin“ mit dem Taxi hört man auch nimmer was.

Wer weiß, was da noch alles kommt. Vielleicht sollten sie die Weißwürschtln mal nach dem 12-Uhr-Läuten zuzeln…..

„Den hatte ich mal an der Uni Bielefeld“

Gutti und kein Ende. Jeden Tag ein neuer Joke um oder aus dem Umfeld des Mannes aus der fränkischen Provinz. Ein Bremer Juraprofessor hat in der Doktorarbeit des „Helden von Kundus“, „ehrlichen Politikers“, „Anwaltes der Armen und ungerecht Behandelten“ Stellen entdeckt, die abgeschrieben sein sollen. Ist ja hier in der Gegend nichts Neues, gucken wir mal Richtung Lippe, Richtung Vorsteher Landschaftsverband selig. Passiert sicher öfter „als wie man denkt“ (O-Ton Poth, Verona).

Es steht also auf Spiegel.online. Was damit losgetreten wurde, ist schon einer Betrachtung wert, werden doch jetzt die zu Guttenbergschen Verteidigungsheerscharen auch hier in der Metropole am Teuto wach. Zitieren wir einen Kommentar aus Hunderten, die entweder in Bayern getürkt oder rasant aus dem schwarzen Lager gepostet werden. Schließlich ist der „Held“ in Gefahr, der so „tolle“ Politik macht:

SA schrieb: am 16. Februar 2011 um 08:22:30
Fischer-Lescano
Ich hatte diesen grandiosen Professor mal an der Uni-Bielefeld
– genauuuuu so – genau so sieht der auch aus als würde der hinterm Rücken von anderen nach Mami rufen!

Was genau der Mann/die Frau da in seinem/ihrem Kommentar angeblich aus unserer Metropoluni sagen will, entgeht uns zwar, aber immerhin: „Einen Freiherrn kritisiert man nicht. Das ist Bääääää“. Fische inne Butter. Hat der Mann nun Passagen abgeschrieben und wortwörtlich verwandt. Oder nicht? Wenn nicht, Schwamm drüber. Wenn ja, mal kurz die verblendeten Augen auf und fragen, wie das so nahtlos an die Pressekonferenz anknüpft, als die Lichtgestalt aus Bayern der Öffentlichkeit als „Lenker eines börsennotierten Konzerns“ vorgestellt wurde, der sich als kleines 3-Mann-Familienunternehmen entpuppte. Usw., usw. Majestät scheinen zur Flunkerei zu neigen. Doch verwandt mit Baron zu Münchhausen? Wir werden uns noch viel am bayerischen Trachtenjanker des „Politstars“ zu reiben haben. Gibt es ziemliche Parallelen zur damaligen Verblendungsorgie um einen kleinen Gummistiefel-Napoleon hier aus der Gegend, der heute in GAZ macht und sein Weibchen die Karstadt Aufsichtsratet. Und da hat Gutti-Frauchen Stefferl noch nichts Neues geliefert. Kommt aber ganz sicher. Man muss die Kanzlersuppe kochen, so lange es solche Foristen wie auf Spiegel-online gibt, die auch einen schwarzen Popanz bedingungs- und kritiklos anbeten würden.

Wer von den glühenden Verteidigern der kleinen Lapsi des Gottähnlichen, dem bei völlig verwirrten Geistern und Konservativen „besten Politikers, den Deutschland je hatte“ noch intensiver in seiner Diss nachlesen und vor allem die Stellen sehen will, um die es geht, tut das in der „Süddeutschen Zeitung“. Seite für Seite.

Das eigentlich blöde ist jetzt nur: Da ist kein Kapitän der Gorch Fock., da sind keine hochrangigen Militärs, die man jetzt ministerlich feuern könnte. Ob der „Showman von Kundus“ nun mal selbst ran muss? Oder hatte ihn gar Stefferl zu sehr mit ihren Reizen von der Disse abgelenkt?