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Prototyp „farblose Stromlinie“

Eine Bitte hätte wir dann doch: Essen Sie beim Abendbrot bitte ganz langsam und bedächtig. Schlingen Sie nicht. Sonst käme es nämlich zu Würgereflexen, wenn Frau Rakers aus Paderborn in der Tagesschau das nächste Mitglied des Merkel/FDP-schen Kindergartens als „Bundesgesundheitsminister“ vorstellt. Der Schritt ist ja nun nicht mehr weit, bis sie direkt vom Abiball in die „Hohe Politik“ gehen und ba(h)r jeder Menschen- und Lebenskenntnis ihren dümmlichen Shit absondern.

Viel gibt der Lebenslauf des blassen Fans einer jeden Talkshow ja nun wirklich nicht her. Aber in 2 Jahren ist ja Bundestagswahl und der gelbe Spuk endgültig vorbei.

Verschleiert Rösler bald Blick auf die Wirtschaft?

Donnalüttchen. Der Philipp Rösler. Der traut sich was. Augenarzt will Wirtschaftsminister werden. Der blasse NRW-FDP-Chef Bahr in seiner ganzen herrlichen Unsympathie soll Gesundheit übernehmen. Er könne so gut mit allen Talkshow ChefInnen. Heinrich Piepenkötter, Senkrechtstarter aus dem Detmold-Lippischen, so hören wir aus der gelben Liberalissima, habe man für seine Verdienste um unsere Gudrun Kopp zum PR-Chef der Partei vorgeschlagen. Das einzige Thema „Wenigen mehr“ als Credo der Liberalissima vertrete er wie kein Anderer.

Früher. Da war die FDP mal eine Partei, die man durchaus ernst nehmen konnte. Heute ist die FDP das personifizierte Kasperletheater der politischen Landschaft. Was mit Gesundheitsscheiterer Rösler und 18% – Guido allerdings kein Wunder ist.

„We are very heavy on whire“, würde unser Aussenministerpraktikant Guido jetzt sagen und Pinki riefe aus dem Off „Weiter so. Weiter so“.

Unsere Gudrun mag den Rösler-Philipp

Da hatte ja die NW dann doch unsere Gudrun, Oberhäuptlingin der hiesigen gelben Resttruppe FDP, gefragt, was sie von Rösler-Philipp als möglichem neuem Partiebösschen der sich selbst zerlegenden Splitterpartei hält. Sie schätzt den Rösler-Philipp fachlich und menschlich sehr. Soso. Interessanter ist aber, daß unsere Gudrun dem Herrn Brüderle eine „sehr gute Wirtschaftspolitik“ bescheinigt. Da haben wir wohl eine Menge versäumt. Zu blöd, wenn man schläft während Brüderle ein Viertele nach dem anderen leert und „Wirtschafts“politik macht. Aber Gudruns Rösler kann es – der Beweis ist bereits in Niedersachen erbracht, wo er mal für Wirtschaft veranwortlich war – sicher nicht besser. Aber er kichert zugegeben niedlicher als Brüderle Reiner.

Das wäre doch jetzt die Stunde von Silvana. Jener blonden FPD-Walküre, die in Brüssel hockt und meist durch ziemlich verwirrend doofe Sprüche auffällt. Was sie ja eigentlich hervorragend für die Politik qualifiziert. Jetzt noch schnell eine knackige Doktorarbeit plagiieren (eine gewisse fränkische Adels-Steffi hat da sicher noch Reserven und was im Schrank) und dann HolladieWaldfee. Quotenfrau als Vorzeigeliberale. Das hätte doch was. Da würde die spröde Frau Homburger aber gucken wie Schweinegrippe-Rösler aus vietnamesischen Flußrehaugen.

Gudrun pfeift im dunklen FDP-Wald

Klingt mehr nach pflichtgemäßer Äußerung, was unsere FDP-Gudrun da heute auf die FDP-OWL-Seite gesemmelt hat. Früher sagte man mal weniger vornehm „Pfeifen im Walde“ dazu. Wenn jetzt die Liga der Röslers., Bahrs und Lindners bei der überflüssigsten aller etablierten Parteien mit ihren klammen Fingerchen das Ruder ergreifen ist sozusagen Holland in Not. Obwohl die ja von Haus aus Oranje sind. Oder glaubt wirklich jemand, daß die Wähler dieser Truppe noch etwas abkaufen? Entdeckt man bei Westerwelles zehnjähriger Regenschaft noch Aktionen, die man belächeln konnte, ist es jetzt vorbei damit. eEn Rösler lächelt nicht. Der grinst eher über seine gelungene Lobbyarbeit zu Lasten der Versicherten. Was für ein Glück, daß wir da unsere Gudrun haben. Sonst hielte man das ja im Kopp nicht aus. Das mit der FDP, die mal für „liberal“ stand. Aber das ist schon Ewigkeiten her. Da trug ein FDP-Aussenminiuster mit großen Ohren noch gelbe Pullover und überholte sich in der Luft selbst.