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„Im Fegefeuer der Eitelkeiten“

Im „Der Freitag„, jenem publizistischen Kind des – angeblich/nicht angeblichen – Sohn des ehemaligen „Mr. Spiegel“, Rudolf Augstein („Ne Abjrund von Landesverrat“, Konrad Adenauer damals anläßlich der Durchsuchung der Spiegel.-Redaktion) schreibt Michael Angele über eine zeitlich sehr seltsame Verkettung der Ereignisse. Da hat Frankreichs Mininapoleon Sakotzy Probleme, ist seine holde Angetraute plötzlich schwanger und IWF-Chef Strauss-Kahn wird ein angeblicher/nicht angeblicher Vergewaltigungsversuch in einem New Yorker Luxushotel vorgeworfen und er von einer überaus lächerlich-bigott-rigorosen US-Justiz vorgeführt.

Aber was echauffieren wir uns. Heute der Jörg Kachelmann öffentlich -im Radio über WDR 2 gehört – zu den Anschuldigungen der angeblichen Vergewaltigung einer Provinzradiomoderatorin gesprochen Jawoll, er hat noch Stimme und die ganze anrüchige Geschichte bis hin zu BURDA- BUNTEBudda „Scheisserle“ Hubert B. stinkt von den per Mediengeschwafel vorliegenden „Fakten“ her erstaunlich in Richtung Vorwürfe Strauss-Kahn.

Nun, das kann alles auf der Insel der Seligen, Pizzafeld, nicht passieren. Da sind die Leute diskret. Affairen werden eher im Schatten des Johannisberg gewispert oder bei den Eseln in Olderdissen nachts diskutiert, wenn NW-Heidi HP grad die Taschenlampe ausgeknipst hat und unser Westen-Rouven das Notebook. Ausserdem: Was bitte soll in dem Stadtrat an der Niedernstraße schon passieren, wo man eher Ingeborgs grüne Turbinen surren hört.