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Die Stunde der Gaukler

Völker dieser Welt

„Völker dieser Welt, schaut auf diese Truppe“ mag man die am 9. September 1948 von damaligen Bürgermeister Berlins, Ernst Reuter, gehaltete historische Rede abwandeln. Allein, es gelingt nicht. Stattdessen soll der Circus Roncalli, als ihm dieses Bild im Spiegel spontan zugesmst wurde, spontan gehandelt und eine neue Clowns-Truppe „Ausstiegsgaukler“ ins Leben gerufen haben.

Demnächst wird die nach historischen Gauklervorbildern trainierte und aufgestellte „Die heilige Merkel“, „Der scheinheilige NRW-Röttgen“, „Politnull Rösler“ und „Bavaria-Rambo Ramsauer“ in den Pausen der Circusveranstaltungen auftreten und „garantiert EHEC-freie Lutschbonbons“ verteilen. Schade, in Bielefeld waren sie schon. Aber sie kommen sicher noch mal wieder. Der Titel der Show:

„Der Ausstieg vom Ausstieg des Ausstieges“. Copyright bei RedGreen.

Die Themen gehen nicht aus

Jetzt muß das aalglatte FDP-Gesicht im Gesundheitsministersessel nur noch einen Dreh finden und wir haben sie, die neue „Schweinegrippe“. Schon hypen die Medien hoch, was nur geht. Schon malen sie die neuen Horrorszenarien an die Wand. Dazu noch Vulkanasche und entgegen den gelogenen Erzählungen sehr früh in Japan Supergegaute Atomreaktoren. Der Stoff, aus dem die Aufmacher sind, geht nicht aus- Was ich vergaß: Die kleine Weltmetropole an der Lutter hat ja noch ein paar Sonderthemen mit ARMinia und dem erdrückenden zukünftigen Möbelangebot aus Gütersloh. Da kann man natürlich keine vernünftige Stadtplanung statt städtischem Flickenteppich machen, gell?

BILD warnt vor „Eiszeit“

Klimaforscher warnen vor einem riesigen Süßwasser-Pool im Arktischen Ozean. Die Wissenschaftler glauben: Die gewaltige Wassermenge (zweimal so groß wie die des Viktoriasees!) könnte weiter anwachsen und schließlich in den Nordatlantik gelangen! Quelle: hier bei BLÖD.

Ja was denn nun? Frau Merkel und die Atomfürsten haben doch stets gemeinsame Sache auch deshalb für das saubere, sichere, (ich betone absolut sichere) Atom gemacht, weil es helfe, die Erwärmung Europs zu mildern. Und jetzt „droht eine Eiszeit“. Ich will jetzt sofort die Aufhebung der städtischen Klimazonen.

Und überhaupt: Was sagt Lutterturbinen-Inge dazu?

Wenn Du nicht mehr weiter weisst….


Bild mit Symbolkraft: Lins rum? Rechts rum? Gradeaus?

… dann gründe einen Arbeitskreis. Oder zwei. Verlagere die Probleme einfach. Lass sie ausdiskutieren, zerlegen, verschwafeln. wegdrücken. Wer gestern aufmerksam die Debatte über Atom verfolgte und das hilflose Interview mit Professor Töpfer, dem ehemaligen Bundesumweltminister (also er wirkte extrem hilflos als Vorsitzender der neue gegründeten Merkelschene „Ethik“-Komission) verfolgte, kann sich des Eindrucks verwehren, die Kanzlerin und ihre Regierungspartner handeln nur noch nach dem Motto:

Keine Ahnung. Aber viel davon.

Derweil strahlt es in Japan weiter in die Zukunft. „Herrliche“ Aussichten.

Morgenröte

Der tagelange Kampf gegen die drohende Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima erleidet einen Rückschlag. Aus mehreren Reaktoren steigt Rauch auf. Offenbar wurden Geräte vor der Katastrophe nicht ordnungsgemäß geprüft. Spinat ist noch 100 Kilometer entfernt bis zu 540 Mal höher belastet als empfohlen. Die Auto-Produktion Japans wird vermutlich um 65 Prozent einbrechen. Quelle: n-tv.

Das Stakkato der negativen Nachrichten aus Japan schwillt auch an diesem Morgen nicht ab. Das Meer ist radioaktiv versucht. Den Spinat soll niemand mehr essen. Usw. Das klingt irgendwie alles nach bereits stattgefunden habendem Super-Gau. Letzte Woche um diese Zeit sagten die Kanzlerin und der dickliche Ba-Wü-Präses Mappus „Die AKWs sind sicher“. Das Sakotzy- und Obama- und Cameron-Libyen-Geballer ohne erkennbaren Sinn. Ach ja. Weit über 20 Milliarden stellt Deutschland für einen „Euro-Rettungsfond“ bereit. Verständlich, wenn es da bei uns Kürzungen für Bedürftige und weniger Kitas geben wird. Der dämliche Euro ist eben wichtiger. Wie schnell das immer geht. Ist ja auch „alternativlos“.

Da ist doch tröstlich, daß die Spasskassen-Fililale an der Herforder jetzt nach gegenüber in die Alte Hauptpost zieht, weil sie ihre Butze neben Galeria Kaufhof umbaut. Wenn die da reinziehen können, warum kann man aus dem markanten Gebäude eigentlich nicht mal was Vernünftiges machen?

Strahlende Morgenröte wo man hinguckt. Kommenden Montag nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird dann wohl die letzte Runde für Angela Merkel eingeläutet. Mitleid haben wir nicht.

Bitte um Eintrag

Vor dem Hintergrund der Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan müssen wir alle solidarisch sein und zusammenstehen. Die einen tun es durch aktive Hilfe, andere passiv, via Spenden. Wer weder das eine, noch das andere kann, dem sei hier die Möglichkeit gegeben auf diese Weise seinem Mitgefühl Ausdruck zu verleihen. Den Verstorbenen zum Gedenken und den Lebenden zur Mahnung an die Gefahren der Atomkraft.

http://www.kondolenzbuch-online.de/cgi-bin/2011/books/000202.pl

„Guttenberg hätte alle überstrahlt“

Aus Bayern sind wiederum kritische Stimmen zu vernehmen, die behaupten, mit zu Guttenberg als Atomminister wäre ein Moratorium nicht nötig gewesen. Denn der Baron überstrahle nämlich alle und alles. Hardliner freunden sich bereits mit der Idee an, in Zukunft Atomkraftwerke nur noch in Schurkenstaaten zu bauen, weil im Falle eines Unglücks es keine Unschuldigen treffen würde. Letzten Endes sollte vielleicht auch der Verbraucher umdenken. Statt Strom aus Kernenergie sollte lieber nur der langweilige Strom aus der guten, alten Steckdose benutzt werden.

Kabarettist Django Asül im „stern“ zum „eingesprungenen dreifachen Wendehals ohne Anlauf“ der deutschen Bundeskanzlerin in Sachen Atom. Fürwahr, der Plagiator hätte erst den Kommandanten der Tokioter Feuerwehr wegen „zu zaghaftem Spritzen“ suspendiert und mit Johannes B. Kerner und Frau Stefferl dann vor den qualmenden und strahlenden Reaktoren von Fukushima vor den Kameras der Weltmedien im chicen Gesgtern-für-heute-gegen-Atom-Outfit von Bogner mal gezeigt, wie man so was macht. Schießlich hat er ja auch mal einen Zweieinhalb-Mann-„Konzern“ für die Verwaltung eigenen Familienvermögens geleitet.

Aber vielleicht übernimmt er ja auch den FC Bayern von Luis van Gaal, dem „Feierbiest“.

AKW-App. Ganz sicher

Seit Japan ist ja nichts mehr so wie es sein sollte. Die TV-Sender überbieten sich mit „Brennpunkten“ (Makaber…), Mutmaßungen, angeblichen Augenzeugen („Ich war mal 60 Kilometer von dem AKW im Fischerboot unterwegs auf Tunfang“), im Web flackern in Echtzeit alte, schlimme Bilder mit großen Gesichtern (Ob die ihre Zustimmung gegeben haben?) über den Schirm, Nachrichtenticker spuken im Stakkato Temperaturen rauf-runter aus. Und überall „Experten“. Experten, so weit das Auge reicht.

Ja, die ganze Situation ist schlimm, katastrophal und von einem politischen Geist überweht, der die Fäuste ballen läßt. Das alles macht kein Opfer mehr lebendig, beschafft keinem Japaner ein neues Heim, verhindert nicht eine einzige Kernschmelze. Aber es befriedigt auf der nach offenen Richterskala der Betroffenheit. Da geht noch viel. Ranga J. besorgt grad neue Gläser als Druckbehälterersatz für seine TV-Demonstrationen.

Ich plädiere für eine neue App für Smartphones: KAT-Supergau (Katastrophe Supergau). Für 80 Cent (3 davon für Apple-Soforthilfen in japanischen Montagewerken).

So liest man, Indien sei stolz das „demnächst größte Kernkraftwerk“ mit französischer Hilfe (Sakotzy sieht keinerlei Grund, auf Atom zu verzichten) ausgerechnet wo hin zu bauen? Richtig geraten. Mitten in ein Erdbebengebiet.

Was tut unsere Murkel-Regierung? Schaltet einfach die bis vor 6 Tagen „sichersten“ AKWs ab und hat schon einen Plan in der Schublade, wie man den vier Atommafiosi den Ausfall durch die Hintertür ersetzt.

Es macht Spaß. Ich geb Gas…….

Wie Rötti sich ins Knie schoß

Soso. Das Landesverfassungsgericht in Münster hat also entschieden, der Nachtragshaushalt 2010 der Regierung sei verfassungswidrig. Geklagt hatten die Atom-und Hotellobbyparteien CDU und FDP. Nun läuft es auf wohl Neuwahlen in NRW hinaus und Unionsheld Röttgen glaubt, da was reißen zu können?

Geh nach Hause Junge. Die Wahl hat bereits Fukushima in Japan entschieden.

Der auch in Bielefeld nicht eben unbekannte Heribert Prantl von der „Süddeutschen Zeitung“ kommentiert das Urteil so:

Das Urteil des Landesverfassungsgerichts Münster ist anmaßend: Die Richter haben sich überhoben, indem sie den NRW-Nachtragshaushalt für nichtig erklärten. Die Richter tun, als seien sie die besseren Politiker und auch noch die besseren Ökonomen. Das Urteil ist daher nicht richtig und nicht falsch – es ist richtig falsch.

„Kernschmelze“ der Union

Manchmal erkennt sogar Angela Merkel, dass man nicht jedes Problem aussitzen kann. In den nächsten zwei Wochen werden drei Landtage neu gewählt und durch die schweren Unfälle in mehreren japanischen Kernkraftwerken ist plötzlich das Thema Atomausstieg wieder da. Anlässlich der außergewöhnlichen Dramatik der Ereignisse ist es auch wenig wahrscheinlich, dass die Union in den nächsten Tagen mit einer Scheindiskussion über Scheinthemen die Atomfrage überlagern kann. Quelle: Nachdenkseiten

Unter dem Titel „Kernschmelze für die Union“ gehen die „Nachdenkseiten“ vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse in Japans Atomindustrie hart mit der Atomlobbypartei der Kanzlerin ins Gericht und analysieren die Situation der hiesigen – angeblich so sicheren – AKWs. Ausser der dürren Meldung des gestrigen Moratoriums zur Verlängerung der Laufzeiten der alten deutschen Meiler findet sich auf der Homepage der hiesigen CDU – wie so oft – nichts. Hat die Noch-Regierungspartei in den Tiefen des Teutoburger Waldes vollends die Stimme verloren?

Grinsend sieht man sie auf Spiegel.online, die „Master of desaster“. Merkel, Röttgen, der dickliche Mappus, Harry, „der Schrecken Schleswig-Holsteins“ und der Wulff-Nachfolger aus Hannover. Jetzt sollen also die ältesten Reaktoren Deutschlands erstmal vom Netz. Aha. Plagiator Guttenberg machte ja grad bis zum Streichen des Zapfens vor, wohin eine solche verlogene Art, Politik zu machen, führt.

Außerdem hätten bereits 2007 „bis zu 6 Reaktoren stillgestanden“, sagt der Bundesverband Erneuerbarer Energien in einer Pressemelduing:

Bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren Energien bereits 47 Prozent der deutschen Stromversorgung sichern. Damit würden sie einen Atomausstieg wie er bis vor kurzem gesetzlich verankert war nicht nur vollständig kompensieren, sondern auch darüber hinaus bezahlbaren und umweltverträglichen Strom liefern. Die Versorgungssicherheit ist dabei auch mit hohen Anteilen Erneuerbarer Energien zu keinem Zeitpunkt gefährdet. „Deutschland kann die Nutzung der Atomenergie schnell beenden, ohne dadurch von Stromimporten aus den Nachbarländern abhängig zu werden. Im Gegenteil: Im Jahr 2007 standen beispielsweise bis zu sechs Reaktoren still. Trotzdem hatte Deutschland in dieser Zeit die höchsten Strom-Exportüberschüsse in der Geschichte des Landes“, erläutert BEE-Präsident Dietmar Schütz. „Deshalb könnten mindestens die sieben ältesten Meiler sofort vom Netz gehen, ohne dass es zu Versorgungs-engpässen kommt.“ Auch frühere Monitoringberichte des Bundeswirtschaftsministeriums sowie die regelmäßigen Prognosen und Berichte der system- verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber haben bestätigt: Deutschland wäre auch nach einem Atomausstieg immer noch Stromexporteur. „Wenn die Bundesregierung es wirklich ernst meint mit einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien, muss sie die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke dauerhaft zurücknehmen und nicht nur für drei Monate“, fordert Schütz. „Sie sind keine Brücke, sondern ein ernsthaftes Hindernis für den notwendigen Umbau unseres Energiesystems.“ Erst kürzlich habe das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut gezeigt, dass Laufzeitverlängerungen die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren gegenüber den fossilen Energien um rund 16 Jahre verzögern.

Wie Deutschland ohne Atomkraft die Versorgungssicherheit gewährleisten kann, haben zuletzt die aktuelle Leitstudie des Bundesumweltministeriums und zuvor das Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen gezeigt. Dabei verlief der Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Vergangenheit sogar schnellerals beide Studien annehmen. „Statt Atomkraftwerken brauchen wir regenerative Kombikraftwerke. Dies haben wir der Bundeskanzlerin bereits vor fünf Jahren angeboten“, so Schütz. Mit dem Zusammenschalten verschiedener Erneuerbarer Energien Anlagen zu einem Regenerativen Kombikraftwerk hatte die Branche der Erneuerbaren Energien demonstriert, dass eine vollständige Stromversorgung Deutschlands mit Erneuerbaren Energien ohne die Risikotechnologie Atomkraft möglich ist. „Bislang gibt es leider kein Instrument zum Ausbau solcher Kombikraftwerke – obwohl dies im Koalitionsvertrag und im Energiekonzept der Bundesregierung angekündigt wurde“, sagte Schütz.

Jens Borchers vom ARD-Hauptstadtstudio zum politischen Hammelsprung der Kanzlerin: Ich fürchte, es ist einfach die Unfähigkeit einzugestehen, dass die Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke vollkommen überflüssig war. Es ist der hilflose Versuch, vor wichtigen Landtagswahlen politische Schadensbegrenzung zu betreiben. Die müsste allerdings anders aussehen: Merkel müsste die Laufzeitverlängerung endgültig kippen um zu zeigen, dass sie wenigstens aus echten Katastrophen lernt.

Mutti Merkel und die Atomlaufzeiten

Aha. Es stehen Wahlen vor der Tür. Besonders beim dicken Mappus im Ländle brennt es lichterloh seit S21 und einiger anderer Schweinereien. Angesichts der Katastrophe in Japan soll nun „die Laufzeitverlängerung ausgesetzt werden“. Erinnert verflucht an die Lügenorgie eines gewissen Herrn Guttenberg, der „vorübergehend seinen Doktortitel ruhen “ lassen wollte. Bis der Druck so stark war, daß ein Rücktritt nicht mehr abzuwenden war.

Politiker sein heißt, so lange die Verarsche-Nummer abziehen, bis die lange Nase den stolpernden Gang völlig lahmlegt.

Neckarwestheim und Biblis vom Netz? Mein Gott, Frau Merkel, für wie naiv halten Sie das Wahlvolk eigentlich? Muß Ihnen über den „Umweg Japan“ erst drastisch vor Augen geführt werden, was Sie da wegen Millionenschwerer Parteispenden anrichten? Wer soll Ihnen denn noch ein Stückchen trocken Brot abkaufen?

Ist doch erst „fünf nach 12“

Der Auslöser der Ereignisse in Japan war eine Verkettung zweier Naturkatastrophen. Das starke Erdbeben hat das Netz und nahezu die gesamte Infrastruktur zerstört. Der anschließende Tsunami führte zu einem Ausfall der Notstromanlage und des Kühlsystems. Eine Verkettung eines derart schweren Erdbebens und eines schweren Tsunamis ist in Deutschland nicht vorstellbar. Auch von offizieller Seite ist bereits gestern darauf hingewiesen worden, dass die deutschen Kernkraftwerke so ausgelegt sind, dass die Schutzziele auch bei starken Erdbeben eingehalten werden.

…. schreibt das „Deutsche Atomforum“ in einer Pressemitteilung von 12.03. zu den Ereignissen in Japan. Na dann lehnen wir uns mal ganz beruhigt zurück. Ist doch erst „5 nach 12“.

Die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Marie-Luise Dött (CDU), hat die Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke verteidigt. „Die Katastrophe in Japan ist kein Anlass, jetzt die Laufzeitenverlängerung in Deutschland infrage zu stellen“, sagte Dött der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). „Wir brauchen die Kernkraft als Übergangstechnologie, bis wir einen anderen Energiemix realisiert haben“, sagte Dött. Die deutschen Sicherheitsstandards seien die strengsten der Welt. „Wir müssen jetzt überprüfen, ob wir die hohen deutschen Standards angesichts der japanischen Ereignisse nochmals verschärfen müssen“, sagte Dött. …meinte die Schwarze Front heute „offiziell“ dazu. Den Leuten und ihren gelben Freunden „Freundliche liberale Lobbyiisten“ kann geholfen werden, indem die Wähler andere Kästchen ankreuzeln.

Informationspolitik a la Tschernobyl

Damals, als im April 1986 in Tschernobyl der Block 4 explodierte und eine riesige Wolke Radioaktivität freisetzte, regte sich die ganze „freie Welt“ über die Informationspolitik der Sowjets auf. Jetzt, wo wir im Hightech-Land Japan eine wahrscheinlich noch größere Katastrophe per ständig wiederholter TV-Bilder „miterleben“ ist die Informationspolitik kein Deut besser. Scheibchenweise erzählt Japan der Welt immer neue Ungeheuerlichkeiten. Hierzulande geht Angela M. – Darstellerin im Kanzlerjob – vor die Presse und erzählt, man werde nun „die deutschen Reaktoren überprüfen“. Ach ja?

Eine Pressemeldung aus Hamburg besagt, daß ein Stromanbieter kurzen Prozeß gemacht hat und Atomstrom nicht mehr in sein Netz einspeist:

Ihr Netzbetrieb GmbH & Co. KG, nimmt den aktuellen atomaren Störfall als auch die in der Vergangenheit vorliegenden Störfälle zum Anlass und untersagt bis auf Weiteres unter Berufung auf den Schutz der öffentlichen Sicherheit den Netzzugang für Strom aus Atomkraftwerken. Während man in Japan zum jetzigen Zeitpunkt zum Abwarten verdammt ist, sieht sich das Hamburger Netzbetriebsunternehmen zum Handeln gezwungen. Obwohl die japanischen AKW’s zu den modernsten der Welt zählen, kann und konnte man absolute Sicherheit zu keinem Zeitpunkt garantieren, wie auch die in der nahen Vergangenheit zurückliegenden Störfälle an deutschen AKW’s beweisen. Auch wenn Atomkraft zwar ein „umweltfreundlicher“ Energieträger ist, da dieser bei Produktion von elektrischer Energie keine Abgase oder CO2 Emissionen freisetzt, bleibt die Auswirkung im Störfall nachhaltig tödlich. Der Auswirkungsradius, die generationsübergreifenden Folgen und das damit verbundene Risiko für die Bevölkerung können dabei nicht definiert werden. Trotz der gesetzlichen Verpflichtung der Elektrizitätsnetzbetreiber, jedem Energieversorger einen diskriminierungsfreien Zugang zum Netz zu gewährleisten, kann sich nach Auffassung des Geschäftsführers der mk-grid – Ihr Netzbetrieb GmbH & Co. KG, Senator h.c., Assoz. Prof. Martin Richard Kristek, dieser Diskriminierungsfreie Zugang jedoch nur auf die wirtschaftliche Diskriminierungsfreiheit beschränken. Somit bleibt es einem verantwortungsbewussten Elektrizitätsnetzbetrieb unbenommen, im Sinne der öffentlichen Sicherheit den Netzzugang zu untersagen. Die Politik hat in jüngster Vergangenheit die Verlängerung der Restlaufzeiten von Atomkraftwerken bestätigt. Ungeachtet dessen, hat jeder Kunde, aber auch Versorgungsdienstleister die freie Wahl eine marktwirtschaftliche Lösung zu finden. Dementsprechend war es für die Entscheidung nicht nötig, auf entsprechende Durchführungsverordnungen und Erlässe seitens des Gesetzgebers zu warten, sondern mit ureigenem Verantwortungsbewusstsein diese zu treffen. Wünschenswert wäre, wenn dieser Überzeugung Beispielwirkung in der Weise zuteil wird, als dass sich auch andere Netzbetreiber dazu entschließen, die Durchleitung vom Atomstrom zu untersagen.
Quelle: www.mk-group.ag

Da noch „Schönen Sonntag“ zu wünschen, ist sicher ein wenig makaber.

Nur mal so zur Strahlenbelastung

Satire an…..Unglaublich, diese „linke Presse“ aus FAZ, Spiegel, Süddeutsche. Jetzt beeinflussen sie sogar die Meßdaten der radioktiven Strahlenbelastung des „Bayerischen Umweltamtes“. Erst haben sie Super-Gutti wegen ein paar lächerlicher Lappalien weggeschrieben, jetzt behaupten sie durch die bayerische Hintertür, „Atomkraft sei nicht wirklich sicher“. Was für Lügner ….. Dabei hat doch Mutti mit Rötti zusammen die Garantien für die Sicherheit übernommen und gesagt, der Staat „hafte mit den Spareinlagen aller Bürger“ bei evnetuellen Schäden. Siehste! Dabei steht der größte GAU für die schwarzgelbe Truppe bei den kommenden Wahlen noch bevor. Was den rot-röter-grünen Parteien aber auch so einfällt…..Satire aus. (Solche Spitzen gibt es immer. Auch wenn AKW´s in die Luft fliegen).

Strahlend vorbei

Der gestrige Gutti-beherrschte Tag führte zu einem Termin im weitläufigen Emsland. Vorbei am AKW Lingen, dessen hoher Schornstein kilometerweit die grüne Landschaft beherrscht. Unwillkürlich denkt man an das Kernkraftwerk Grohnde, von dem die Metropole und das Umland auch Strom beziehen. Zufällig war beim Termin oben im Norden auch ein ehemaliger Kraftwerkmeister dabei, der „schöne“ Geschichten aus einer für ihn überhaupt nicht „strahlenden“ Vergangenheit erzählen konnte. Sparen wir uns hier die negativen Details. Angesichts der gestrigen Gutterie meinte er aber abschließend: „AKW-Betreiber sind wie Guttenberg. Sie können alle negativen Seiten aufgezählt haben, um die Tricksereien wissen und dennoch glauben jede Menge Menschen, es sei immer noch eine tolle Sache“.