Schlagwort-Archiv: Altpapier

Der tägliche Horror

„20 jähriger tödlich verunglückt“

„Mastschweine verbrannt“

„Kleinflugzeug abgestürzt“

„Traktor ging in Flammen auf“

… die Zeitungen vom Boulevard kann man mit einem einzigen billigen Streichholz anzünden. Bei den Internet-Auftritten genügt ein Click, den bereits im Print auf Altpapier gebrachten Horrorszenarien den Garaus zu machen.

Manches Zeitungspapier könnte man einsparen

Papiertiger: Steigende Papierpreise bringen Zeitungsverlage zunehmend in Bedrängnis. War eine Tonne Zeitungspapier im vergangenen Jahr noch für 415 Euro zu haben, müssen die Druckereien in diesem Sommer bis zu 530 Euro pro Tonne auf den Tisch legen, berichtet die „FAZ“ unter Berufung auf den Branchendienst Risi. In der Folge haben die meisten Verlage inzwischen vom herkömmlichen Standardpapier mit einem Flächengewicht von 45 Gramm je Quadratmeter auf dünneres Papier umgestellt, das nur noch 42,5 Gramm je Quadratmeter wiegt. Großverlage wie Springer schauen sich bereits nach Alternativen um. Quelle: turi2.

Sie jammern, sie rechnen, sie versuchen, die Gehälter der Macher zu drücken. Verleger gehören seit jeher zu einer Spezies, die immer am untersten Ende des Hungertuches nagen müssen, stets schon den Strick für den finalen Sprung ins Wasser um den Hals tragen und überhaupt nur aus lauter Menschenfreundlichkeit Papier bedrucken und sehr teuren Anzeigenraum verkaufen lassen. Da braucht man absolut kein Mitleid zu haben. Lasst ein paar unnötige Seiten im Jahr weg. Tut dem Wald gut, spart Wasser bei der Papierherstellung und belastet die Altpapiersammlungen weniger.

„Promi“show bei KATAGs und NW-Schelte

Mann, Mann, unser Autor notepicker ist doch´n Undankbaren. Anstatt der Zeitung, dem Verlag und der so BUNTEn Druckerei in Sennestadt den einen Euro Zusatzeinkommen monatlich für von uns Unbestelltes zu gönnen, meckert er. Sowat aber auch. Wie sollen sie denn ihren Sptzenplatz ganz nah an Diekmanns Schülerzeitung mit den dicken Balken und der einfältigen Wortwahl verteidigen?

Wie soll Heidi Hagen-P. Ihr Ohr am Busen von Barbara Schöneberger, dem Westerwelle Guido – der alte FDP-Schlawiner ist ja sowas von Katag – und vor allem dem Daniel Terberger, Katag-Chef mit Hang zum Promitum und seiner von Bayern sonst halten? Die Schlappeltante Christiansen, deren „Können“ man so oft in ihren oberflächlichen Talkshows vergeblich gesucht hat, war auch da. Noch jemand vergessen, der in Porsche Panameras von 10-Eurokräften chauffiert wurde? Ach ja. Sixt, Regine. Jene etwas älter aussehende Mitwagentante aus München. Hat die dem Daniel angetraute Bajuwarin nicht den Plagiator in ein Buch gehievt, von dem der Klappentext „heute noch“ schwärmt: Über den Auf­stieg des Frei­herrn aus Fran­ken, der jeden seiner Ber­li­ner Kol­le­gen in den Schat­ten stellt?.

Sparen wir uns jegliche Wertung. Was alle diese C., D., E.-Promis mit der eigentlichen Aufgabe der Katag zu tun haben, bleibt nebulös. Aber so hat die NW endlich mal „Adabeis“ in der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm.

Das sollte doch 1 Euro im Monat mehr wert sein. Oder wollt Ihr, daß alle „Scheisserle“ Burdas BUNTE mit der Hetze auf Kachelmannn kaufen? Siehste. NW kaufen heißt, dem Boulevard, Heidi-H.P., unserer Alexandra in Poberl und der Katag zu vertrauen. Nie machte es so viel Spaß, die Kartoffelschalen in das bunte Altpapier einzuwickeln. Dann verstummt auch dieser servile Ton, der sich sogar im Wirtschaftsteil der Zeitung niederschlägt.