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ARMinia holt im Alpecin-Rausch „Goldene Ananas“

Der frischgebackene Drittligist nahm den Geruch von 15.000 kostenlos auf die Alm Gelangten auf und schlägt den KSC – der auch in akuter Abstiegsgefahr steckt – mit 2:1. Insgesamt sollen 24.000 in Haardopinggeschwängerte Höhenluft der Arena eingeatmet haben. Nachbar VfL Osnabrück kassierte ein 1:3 durch den VfL Bochum daheim und ist ebenso wie Rot-Weiß Oberhausen heißer Mitabstiegskandidat.

Ostwestfälische Federn

Vielen Fußballfans sagt man ja „leichtfüßiges Denken“ nach. Zur Leichenfeier der ARMinia auf der heimischen Alm mit dem grandiosen Chef-Übungsleiter „Zettels Traum“ Lienen an der Seitenlinie (Alpecin-gestählt und geföhnt?) hatte ja bekanntlich der Brauer der Haartinktur namens „Alpecin“ 15.000 Eintrittskarten „gespendet“ (ARMinia-Schulden umgewandelt). Die so federleicht denkenden Ostwestfalen reihten sich brav in lange Schlangen ein, nach Freikarten gierend und hops klappte es wie immer: „Kost nix. Nehm ich mit“.

Allerdings: Ostwestfälische Fußballfedern sind nicht einmalig. Die heißen woanders nur anders.

Doping für die abgestiegene Alm

Gleich zwei „wichtige und sehr positive Signale für die Zukunft“ habe die Bielefelder Wolff-Unternehmensgruppe gesetzt, heißt es aus dem Verein. Zum einen verzichtet Alpecin auf die Rückzahlung eines im Sommer 2010 gewährten Darlehens. „Im Gegenzug investiert die Firma die volle Darlehenssumme in die laufende Saison und erwirbt dafür 15.000 Eintrittskarten für das am Sonntag, 8. Mai, anstehende letzte Zweitliga-Heimspiel des DSC Arminia gegen den Karlsruher SC“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Schreibt die NW online über eine Aktion der Alpecine.

Da kann man sich dann also mit frisch gepepptem Haupthaar auf die Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne setzen und dem Spiel ohne Bedeutung zugucken. Ist ja toll. Da wir aber das Zeugs nicht mögen, werden wir auch nicht hingehen. Da guckste, Wolffchen, was? Jetzt noch einen Leberwurstsponsor aus Versmold und dann hmmmmmmmmmmmmmmmmmm….