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ARMinia-Schnitzl macht den Molly

Ralf Schnitzmeier, Geschäftsführer Finanzen des kommenden Drittligaclubs ARMinia B……, mokiert sich „über die Medien“. Dem Herrn über das Milionenminus auf der Alm mißfällt, wie über das offensichtliche Chaos der Almisten geschrieben und kommentiert wird. Insbesondere Radio Bielefeld habe „Krakeelern“ zu viel Raum eingeräumt, wie es in einem Brief von Schnitzl an den Sender heißt, den die Gazetten vorliegen haben.

Schnitzl, wenn die Muffe saust und die Nerven blank liegen, der Staatsanwalt angesichts der Dubiositäten anfängt, mal genauer hinzugucken, dann sollte man sich mit den „Medien“ nicht unbedingt so hektisch anlegen, Auch nicht mit einschlägigen Foren und auch nicht mit Blogs. Wobei wir das Possenspiel hoch oben auf der Alm eher als Komödie mit bekannten Laiendarstellern sehen. Insofern also Konkurrenz zum Bielefelder Stadttheater. Aber dessen Intendanz ist um Lichtjahre besser.

Solarpark und weniger Lutterturbinen

Es ist unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit sie in Deutschlands einzigem real mit Fenstern nach innen betriebenen Rathaus am Niederwall denken – und manchmal handeln. Kaum hatte Ingeborg S. von den Grünen ihre grandiose und wahrlich aufwühlende Idee der Lutterturbinen (2 Millionen davon ersetzen ein AKW Grohnde) der staunenden Bielefelder Öffentlichkeit präsentiert, hauen sie schon den nächsten Hammer raus. Jetzt haben sie doch glatt die fünf Hektar große Brachfläche – eine von vielen in der kleinen Metropole am Teuto – in Oldentrup ausgeguckt und wollen da Solarpanels pflanzen. Also ein „Solarpark“ soll enstehen. Kaum hatten wir das für den brachen Containerbahnhof hinter der Herforder ins Spiel gebracht, brach es aus den Stadtweisen schon heraus. Wahrlich bahnbrachweisend.

Dann können wir jetzt ja auch das mit den Fähnchen machen und Kerzen anzünden, damit ARMinia auch noch ein Licht aufgeht. Wer will schon eine Fuißballarena mit Schwickmausoleum im Anstoßkreis und Tomatenzucht auf den demnächst leeren Zweitligarängen? Das bliebe uns also erspart. Aber nicht, daß Ihr da plötzlich anfangt und Rockbands auftreten läßt. Da hätten die reichlich abgefundenen Melanchthonsträssler aber dicke was dagegen.

Fremdschämen mit Elisabeth, Friede und Hubert

Heute noch nicht richtig fremd geschämt? Noch nicht überlegt, welch Geistes Kinder Ex-Zahnarzthelferin Elisabeth, Ex-Kinderfrau Friede und „Scheisserle“ Hubert denn wirklich sind? Schade. Die obige Mail auf Twitter-Pic im abartig seitens BILD, BUNTE und diversen Mohn-Medien behandelten „Fall“ Kachelmann zeigt nämlich, mit welchen Dreckwürfen Elisabeth, Friede und Scheisserle ihre überbordende Kohle verdienen. Da werden Dreckschleudern, die sich „Reporter“ schimpfen, auf Menschen angesetzt, um der ziemlich primitiven Verleger perverse Ader zu befriedigen. Aber mit dem dadurch verdienten Geld tun sie dann wieder „viel Gutes“, gründen „Stiftungen“ und veranstalten lustige Bälle, auf denen sie wie lächerliche Clowns auftreten, die grad ein Bambi hinterhergeworfen bekommen haben.

Die NW beschäftigt sich heute intensiv mit dem Thema „Castingshows im Privat TV“ und deren Auswüchse. Insbesondere der Konzern aus dem langen Provinzstrassenstädtchen nebenan tut sich da ja besonders hervor und inszeniert „die Wahrheit“, was das Zeug hält. Viel interessanter wäre eine Dokusoap über das wahre Leben von Friede, Elisabeth und Scheisserle Hubert. Wir kämen aus dem Lachen über diese „Elite“ nicht mehr heraus.

Wo wir grade beim Fremdschämen sind. Schließen wir den kleinen blauschwarzen Operettenclub oben auf der Alm mit all seinen „Führungspersönlichkeiten“ mit ein, der heute Abend sein Stadion aus- und woanders eingliedern will, um dem Zusammenklappen in 12 Tagen doch noch zu entgehen.

Zirkus Ewald schafft nächste Heimniederlage

Die Frage sei gestattet, warum „Erfolgstrainer“ Ewald Lienen nach dem Willen der besten Vereinsführung, die je ein deutscher Fußballklub der bezahlten Ligen hatte, unbedingt C. Ziege ablösen mußte. Mit schöner Regelmäßigkeit verliert die Operettentruppe von Startrainer Ewald Lienen (Spitzname „Fahnenflüchter“) auch dieses Heimspiel gegen 10 (!) Augsburger. Unglaublich. Die Sehnsucht nach Liga 3 und dem dann anstehenden Brinkmannschen Zuschauerschnitt von 12.000 muß ungeheuer groß sein. Kann nicht mal jemand der Amateurführungstruppe sagen, wie das geht?

ARMinias Aprilscherz

Ab 18 Uhr kickt Aufstiegsaspirant FC Augsburg bei Abstiegskandidat Nr. 1, ARMinia B……..feld, auf der Alm. So nebenbei hört man, wie sich Vorstand, Aufsichtsrat, Ehrenrat, Grasrat, Tribünenrat und sonstige Räte des Operettenclubs an der Melanchthonstraße die Zukunft in Liga 3 vorstellen. Man plant mit einem Etat von 2 Millionen (Aber holla!) und einem Zuschauerschnitt von 12.000. In Liga 3! Gegen Sandhausen! Auf der Roland-Kentsch-Ehrentribüne, die statt 7,5 Millionen am Ende 19 Millionen kostete sollen heute der Staatsanwaltschaft, die ob der wundersamen Kostenvermehrung ermittelt, Plätze mit speziellem Blickwinkel auf den Anstoßkreis reserviert worden sein.

Doch Sünden auf der Alm?

Bei den Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue beim Bau der Osttribüne der Bielefelder Schüco-Arena erhofft sich die Staatsanwaltschaft Bielefeld schon bald neue Erkenntnisse. Am Donnerstag wurden die Büros des mit der Bauleitung beauftragten Architekturbüros Frank H. Stopfel und der Baufirma Langenscheidt durchsucht. »Es haben sich Verdachtsmomente ergeben. Bei der Ausschreibung soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein«, erklärte Klaus Pollmann, Sprecher und Oberstaatsanwalt der Bielefelder Ermittlungsbehörde (Schwerpunkt Wirtschaftskriminalität) dem Bielelder Westfalen-Blatt. Daraufhin habe die Behörde Durchsuchungsbefehle beantragt, die am Donnerstagmittag vollstreckt wurden. Bereits Mitte September vergangenen Jahres wurde die Geschäftsstelle des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld durchsucht und zahlreiche Aktenordner sichergestellt. Aus einer Pressemeldung des Westfalen-Blattes von heute. Auch bei NW-online findet sich ein entsprechender Bericht.

Donnalüttchen. Sollte es jetzt den Sturm über der Alm geben, den wir schon lange erwartet haben? Das wird dann wohl ein paar Herrschaften ziemlich in den Rücken fahren. Das für HHSchwick selig im Mittelkreis der Alm geplante Mausoleum („Begrabt mich dereinst im Anstoßkreis der Alm“) muß ja von ein paar Rücklagen aus dem seltsam überteuerten Bau der Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne finanziert werden, wenn schon kaum noch Hanseln ins Stadion kommen. Welche Rolle hat da wohl Ex-Finanzchef RK gespielt?

ARMinia B. ist auf dem besten Wege, ihre „glanzvolle“ Geschichte damals mit dem Bundesliga-Geldkoffer noch weit zu übertreffen.

Hauen und stechen bei ARMinia geht weiter

Bielefeld (nw). Im Maileingang von nw-news.de fand sich am Montagmorgen eine interne E-Mail, die Arminia Bielefelds Verwaltungsratsmitglied Olaf Köster an die Mitglieder sämtlicher Vereinsgremien gesendet haben soll. Eine offizielle Bestätigung, dass der Inhalt tatsächlich von Köster stammt, gibt es bisher nicht. Die NW berichtet heute online über eine angeblich „interne“ Mail von Köster, die aber „extern“ die Runde zur NW machte. Darin wird ausgeteilt nach Almsitte. Mag sein, der Mann hat recht. Zum jetzigen Präses und seinem in vielen Politaktionen erprobten Vereins-„Führungsstil“ der gezielten Indiskretion und dem „hinter vorgehaltener Hand plaudern“ könnte die Hintergrundstory aber auch passen.

Aber letztlich ist es egal, womit man sich bei ARMinia blamiert. In der Liga 3 ließe sich das mit einem Durchmarsch in Liga 4 sogar noch toppen. Jetzt, wi o wohl auch gleich noch ARMinia II und III aus ihren Liga absteigen.

Einfach die Alm umfunktionieren und einen „Kuhschiss-Wettbewerb“ draus machen. Den phantastischen „Rasen“ braucht man dazu einfach nur quadratisch mähen. Ochsen gibt es ja genug in der gehobenen Etage des Vereins.

Bäumt sich ARMinia noch einmal auf?

„High noon“ ist im Western ja Mittags 12 Uhr. Ostwestfalen hat das mal auf 13 Uhr verschoben. Der Ort des Duells ist die ehrwürdige Bielefelder Alm, unter dessen Anstoßkreis ja bekanntlich das heimlich für Ex-Präses S. angelegte Mausoleum liegt. Heute treten da ab besagter Uhrzeit der beste Zweitligist der Region, der SC Paderborn, und der mutmaßliche Absteiger in die 3. Liga, der DSC ARMinia B.….., gegeneinander an. Weltweit, so wird kolportiert, werde diese Abschiedsparty der Metropolmannschaft übertragen.

Mal sehen, was der Kampf um die goldene Ananas heute bringt…..

„Erstklassig“

Am Sonntag sorgt der gen Aufstieg strebende VfL Bochum aus der westfälischen Stadt im Pott für Belustigung auf der Alm. Das liegt an den engagierten Fans, die immer für einen Joke gut sind. Woran auch die Almdudler nicht unbedingt unbeteiligt sind, ist Bochum doch ein Sammelbecken für recht ordentliche Spieler geworden, die hier in Puddingstadt nicht mehr bezahlt werden konnten, im Stadion am Ruhrschleichweg aber immer für Tore gut sind.

Im Web kursiert das „Positionspapier“, 2010 von den „Kritischen Arminen“ erarbeitet und von aktuell Herrschenden des Clubs wohl eher lau behandelt. Als Fazit liest man da:

Dieses Papier stellt eine erste diskussionsfähige Übersicht über die kurz- und mittelfristig anzugehenden Maßnahmen für den DSC Arminia Bielefeld dar. Es unterstreicht die Notwendigkeit, professionelle Voraussetzungen im Verein und seinem Umfeld zu schaffen und gibt einen Einblick in die Größenordnungen des Finanzbedarfs. Das Konzept bietet gehbare Finanzierungsmöglichkeiten an, die – basierend auf einer kräftigen, externen Anschub- und gestärkten Innenfinanzierung – den Verein nachhaltig in die Lage versetzen, seine Potentiale auszuschöpfen. Dass die ausgegebenen Ziele erreicht werden, setzt dabei in allererster Linie den erfolgreichen und konsequenten Schulterschluss zwischen Verein, seinen Mitgliedern, den Sponsoren und der ostwestfälischen Wirtschaft voraus. Diese Win-Win-Situation wird dann dafür Sorge tragen, dass das Motto:

Erstklassiger Fußball für erstklassige Menschen und erstklassige Unternehmen in einer erstklassigen Region

zukünftig immer den Tatsachen entspricht.

Die Kritischen Arminen – im Januar des Jahres 2010

Bisschen viel „Erstklassigkeit“ in einer eher mittelmäßigen Stadt, die durchaus viele Ansätze hätte. Man muss an entscheidender Stelle nur wollen. Kleinkariertheit, Borniertheit, Sandkastenspielchen und Grabenkämpfe sorgen aber dafür, dass sich hier eher wenig entwickelt. Der VfL Bochum wurde übrigens 1848 gegründet. Da lag der Deutsche Sport Club noch nicht einmal in den Almwindeln. Kein Wunder, das man auf der Webseite des VfL Bochum die wundervolle Roland-Kentsch-Gedächtsnistribüne bildlich noch nicht zur Kenntnis genommen hat.