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bielefeld existiert nicht

Bielefeld, wo Deutschland innen Spiegel kuckt

Bielefeld –  langweilige Provinz? Jeder weiß, dass die Stadt am Teuto zu Unrecht unterschätzt wird. Hier kommt keiner mehr wech.

Fraagste so’n Proff vonner Uni: Hömma, warum biste nicht gegangen, wo du noch konntest: nach Amerika, nach England, in die weite, schöne Welt. Aber nee, der Willi Heitmeyer ist immer wieder zurückgekommen. „Nachn paar Tagen woanders reichtet mir immer, dann will wieder zurück“, sacht er. Zurück nach sein Bielefeld. „Es iss wien Leben in offenen Vollzuch. So sieht das aus“ sacht er.

Weltstättler belügen sich doch bloss sowas von: So ein Berliner glaubt, der könnte heute dies und das tun, was er will. Aber der will gar nicht. Der lücht sich was vor, sagt der Willi und da isser geblieben in Bielefeld, wo er alles hat, was er braucht. Ne Kneipe, noch ne Kneipe, dat Stücksken Natur inn Teutobuargawalt und eben seine Uni. So isser, der Herr Proffessor.

Und heute hat die Arminia im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VFL Wolfsburg verloren. Da kennen viele wieda nua die Bielefeldverschwörung, was daran liecht, dass die Leutchen hier die Klappe eben nicht so weit aufreißen wie in Wolfsbuag oder München.

Doof findet der Willi den Jahnplatz. Mit seine Freunde cheet er da nich hin, weil der stammt noch ausse späten 50er-Jahren und die Fußgänger mussten zum Pättken in den Untergrund auffe Rolltreppe. Da sind die Ostwestfalen-Idioten dann immer hoch und runter gefahren, wie auffe Kirmes. Das war so peinlich, dass er das nie einen von seinen schlauen Proffessorkollegen zeigen will.

Komischerweise hat Bielefeld nur bei denen einen schlechten Ruf, die nach Berlin oder in eine andere Großstadt ziehen, weil die Ballerköppe glauben, dass so ne Metropole mehr aus ihnen macht als sie sind. Hat aber nix genützt. War ja klar. Bekloppt sowas. Bleib in Bielefeld. Haste mehr von!

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Alm gegen A33-Blechkasten tauschen!

Der SC Paderborn rückt nach seinem erneuten Sieg in Cottbus ganz nahe an die Aufstiegsplätze in Liga 2 heran und hat in seinem Blechkästle an der A33 knapp über 8000 Zuschauer Schnitt. Die ARMinia hat auf der Alm in Liga 3 nicht viel weniger. Da liegt doch nahe: ARMinia spielt an der A33 und der SC Paderborn bespielt das Riesenalmstadion……

Das meinen die doch nicht Ernst?

Ernst Middendorp, sogenannter Jahrhunderttrainer der skandalumwobenen ARMinia ist mal wieder seinen Trainerjob in Südafrika los. Schon beginnt die Diskussion wieder, den Chardonney-Mann zurück auf die Alm zu holen.

Macht nur. Es ist egal, ob man in Fußballdeutschland noch ein wenig lauter lacht…….

Das Wunder von der Alm

Die Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen gegen den Architekten, das Generalbauunternehmen und den ehemaligen Vorstand der kleinen ARMinia ein. Fazit: Es war alles ok mit der Explosion der Baukosten der neuen Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne auf das Dreifache. Nun ja. Was bleibt, ist das ungute Gefühl in der Bauchgegend.

ARMinia schon wieder daheim weggeweht

0:1. Schon wieder eine Heimklatsche. ARMinia kann einfach nicht mehr gewinnen. Der Trainer von Ahlen – nett, aber hilflos. Grad mal 6400 Zuschauer verloren sich auf der Alm, 3000 unter kalkuliertem Schnitt. Der vorletzte Tabellenplatz ist zementiert. Ob Webers Favorit Helmer da was dran reißen kann?

ARMinia feuert Schnitzel. Weber verspricht Neuanfang

Gerhard Weber scheint beim taumelnden Drittligisten durchgegriffen zu haben. Bordellist und Prügler Schnitzmeier muß gehen. Das Westfalen-Blatt schreibt:

Nach der Trennung von Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier verspricht Sponsor Gerhard Weber einen Neuanfang beim Fußball-Drittligisten DSC Arminia Bielefeld. Dazu soll Ex-Profi und Aufsichtsratsmitglied Thomas Helmer enger in die Vereinsarbeit eingebunden werden.

Hoffen wir mal, das es gelingt. Immer „Fremdschämen“ macht nicht wirklich Spaß.

Darmstadts Lilien knicken ARMinias Nullen

Wenn ein Drittligaspiel einer max. 5.Ligatauglichen Mannschaft (Wie heißt der verantwortliche Jugendtrainer noch mal?) eines eigentlich Pleitevereins von einer gewissen „Alm“ so beginnt, dann kann es nur so enden:


Dem Datterich, der Nationalfigur der nicht mal halb so großen Stadt Darmstadt, hats Spaß gemacht 🙂 Heute schon fremdgeschämt mit Deutschlands Hauptstadt der Blitzer und dem „Aushängeschild“ ARMinia?

ARMinia grüßt übrigens als stolzer Tabellenletzter. Aber das Gefühl ist ja nicht neu.

Immer mehr GelbSchwarz

Erstaunlich, wie viele Fahnen gelbschwarz tragen und für den BVB (Borussia Dortmund) in der Region flattern. Nach der Eröffnungsgala gestern Abend gegen den HSV zeigten die Klopp-Buben: Sie haben es nicht verlernt.

Laufen wir jetzt Gefahr, daß unser Drittligist von der Alm ganz in Vergessenheit gerät? Immerhin spielt man heuite zuhause gegen Aalen…..

Tiefe Symbolik

Der Winter, der sich Sommer nennt, erlebt ab 15.30 Uhr auf der Alm das Pokalspiel ARMinia B. gegen 1. FC Nürnberg. Dritte Liga gegen Liga 1. Erstaunlich, das angesichts der ständigen Skandale, Egotrips, Rücktritte und Schuldenstandsmeldungen überhaupt noch Kicker in die Stiefel steigen und spielen. Um 300.000 Euro, so hört man, könnte ARMinia reißen, gewänne man. Aber das ist eher unwahrscheinlich. Aber der Pokal hat ja seine eigenen Gesetze und die schlugen gestern Abend Herrn Magath vom VfL Wolfsburg bei RB Leipzig um die Ohren.

Aber die Aufnahme von der Vorbeifahrt an der Hünenburg unter dräuenden Wolken hat schon eine gewisse Symbolik.

Diskussionen, Diskussionen und Erfreuliches

Im Rat der ehrenwerten Stadt, immerhin die größte zwischen Hannover und Hamm, wird wild diskutiert. Hat in den 12,4 – Umbaumillionen für den Kesselbrink ein Café-Pavillon drin zu sein? Oder darf das die Stadt – wie Oberbaumeister Gregor the Moss sagt, gar nicht bauen und als Investor auftreten? Irgendwie hat das wohl was mit Informationspolitik zu tun. Oder haben die Gazetten nicht genügend nachgefasst?

Das könnten sie ja jetzt bei Hans-Rudi H. tun, der uns bis 2014 erhalten bleibt. Freuen wir uns auf weitere „Leineweber“, „Carnivale“, „Nachtansichten“, „Geniale“ und „La Stradas“. Alles bewährt. Alles bekannt. In die Kiste greifen, etwas frischen Eigenrauch drüber und die Stadtbelustigung ist fertig. Gut, daß jetzt wenigstens der Herr Meschede die Kunsthalle leitet und zu Beginn seiner Tätigkeit mal schnell die alten Schätze aus dem Depot geholt hat und sie den Staunenden zeigt. Wie stehts eigentlich um das Café Schäfer? Läßt der neue Chef noch Wasser abstellen wie einst Kellein?

Eine 100 Jahre alte Platanenallee soll an der Ravensberger Straße nahe der Hammer Mühle weg. Der Kanalsanierungswahnsinn – Private Hausbesitzer können über das Schwachsinnsthema aus Brüssel und die besonders grün angehauchte Willfährigkeit in NRW davon ein Liedchen trällern – läßt grüßen.

Der Herr Kentsch, dem die Alm eine unterbesetzt-überdimensionierte neue Haupttribüne und das R.S.-Memorial – am Mittelkreis ausfahrbar – verdanken, hat nun endgültig vor Gericht verloren. Statt geforderter 16.000 gibts noch knapp über 2000. Der windschnittige Bursche hatte nämlich bereits beim MSV Duisburg als Zahlenverweser angeheuert.

Was sonst noch los ist in der kleinen großen Hauptstadt der Barmherzigkeit? Pffffffffffffffffft. Lest doch NW und Westfalen-Blatt. Die bringen das ausführlichst in allen Schattierungen. Ein paar umgekippte oder eingedellte Auto sind natürlich auch dabei. Und gibt es sonst nichts mehr auf der Welt. Es bleibt der Pudding Bielefeld.

Traumtänzershow am Almrasenrand

Die kleine, so furchtbar amateurhaft geführte ARMinia, hat den nächsten Lustklops in den Himmel über der Melanchthonstraße geschlagen. Jetzt müssen die Mitgliedsbeiträge von € 5 mtl. auf € 7 erhöht werden, damit man sich gewisse Zuschüsse des Landes sichern kann. Besonders niedlich die Bemerkung der „Führung“: „Auch die Mitglieder müssen zur Konsolidierung des Vereins beitragen“. Müssen? Die Mitglieder? Wurden die alle gefragt beim Bau des Luftschlosses mit Mausoleum unterm Anstoßkreis?

Da klingt ja das sportliche 1:1 gegen Erstligabsteiger FC St. Pauli im Testspiel gradezu wie eine Erlösung. Offensichtlich kann die Von-Ahlen-Arabi-Truppe recht gut Fußball spielen….

Jahrzehntelang mitgemurkst

Der „Lotse“ ging von Bord. Jahrzehntelang hatte er in diversen wichtigen Gremien des kleinen Clubs von der grünen Alm mitgemurkst. Dann meinte er, unbedingt Präsident diese Clubs werden zu müssen. Er, der – obwohl Chef der Stadtwerke – ungestraft zu einem der wichtigsten roten Strippenzieher dieser seltsamen an Possen reichen Metropole an der reißenden Lutter gezählt werden darf. Er kneift jetzt den Arsch nicht mehr zusammen. Er läßt sich das „nicht mehr gefallen“. Er fühlt sich „hintergangen“. Er mag nicht mehr. Bäääääääääääääääää. Längst zeigen andere der ofenfrischen Stadt, wie das geht mit einem Erstligaverein. Mainz. Augsburg. Sinsheim. Freiburg.

Die wirklich Beschissenen sind die knapp zehntausend glühenden Anhänger der Schwarzblauen. Die treu und brav ihre Kohle auf die Alm schleppen. Jeden Humburg von Liga 1 bis jetzt 3 mitmachten. Immer in der Hoffnung, es werde mal besser. Die sogar die Kentschen Haupttribünenfürze umrahmt von Schalmeiengesängen billigten, die das versenkbare Schwick-Memorial („Begrabt mich einst im Mittelkreis der Alm“) bejubelten. Die auch in Liga 3 gegen Sandhausen wieder jubeln, hoffen und bangen. Die sogar in Liga 4 oder 5 bei Wind und Wetter da stehen würden, obwohl sie die Namen der Adidas-beschuhten Legionäre schon gar nicht mehr zählen oder gar nennen können.

Wo bleibt eigentlich der journalistisch sorgfältig recherchierte Hintergrund dieser Alt-Bielelefelder Männertragödie?

Carnival bei Kaiserwetter

Sie stellten sich hinter dem Fußballstadion „Alm“ in der Melanchtonstraße auf, von wo artig die FIFA-Frauenfußballweltmeisterschaft seitens des Drittligisten gegrüßt wurde. Was die Teilnehmer des vom Shademakers-Club unter Uschi Dresing organisierten Carnival wohl eher nur aus dem Augenwinkel sahen.

Gegen 15 Uhr setzte sich der Lindwurm, eskortiert von der Motorradstaffel der Bielefelder Polizei in weißen T-Shirts (oder zogen sie später wieder das kleine Grüne an?), in Bewegung.

… aber es gab auch Schilder des Protestes. Vor allem von jungen Leuten.

Alles über den „Carnival der Kulturen 2011“ kann man hier nachlesen.

Unsere Altherrenriege hat es klar erkannt: Kaiserwetter.

Lila folgt blau

Gestern Abend an der Bremer Brücke in der Nachbarstadt Osnabrück zeigten die Kicker des VfL Osnabrück mal echte Nachbarschaftshilfe. Damit die kleine ARMinia nicht so einsam in Liga 3 (falls sie da spielen….) kicken müssen, verloren die VfLer das Rückspiel der Relegation gegen Dynamo Dresden 1:3 und ließen die Sachsen aufsteigen. Na da freuen wir uns doch auf heiße Derbies. Die Möbeltypen aus dem Blechkasten an der A33 bleiben ja leider als bester Zweitligaclub der Region OWL in Liga 2. Aber zusammen mit 3500 sangesfreudigen Hardcorefans auf der Lorbeerumkränzten Roland-Kentsch-Sargnagel-Gedächtnistribüne den FC Chemnitz erleben, das hat auch was.

DD

DD (Detlev Dammeier), der gelernte Bankkaufmann und ehemalige Fußballprofi bei Hannover 96, dem Hamburger SV, VfL Wolfsburg und ARMinia B….. nahm lächelnd um 8:49 Uhr in einem Wacholderdorf im Outback seine Tüte mit ARMinia-Brötchen von der Büri-Theke, grüßte und ging federnden Schrittes ins Sonnenlicht. Die klassische Mittelfeldspieler „5“ auf dem rottrikoten Rücken glänzte im Gegenlicht. Der offene (Er)Volkswagen sprang anstandslos an. Frau und drei Töchter erwarten den Mann, der letztlich den Affenstall auf der Alm geistig und körperlich unbeschadet überstanden hat. Heute Abend wird er wohl mit anderen Fußballern, die im Outback Domizil gefunden haben, das DFB-Pokalfinale „formerly Magath“ Schalke 04 gegen Roland-Kentschens-MSV Duisburg angucken. Kentsch gönnt aber wohl niemand den Sieg.

Ja, wir können böse sein! Fast wurde vergessen, was er auf die Frage antwortete, wie es ihm denn so gehe: „Man dribbelt sich durch und sucht die langen Bälle“.

Schüco-Mann will nicht drittklassig

Die Schüco International KG, Hauptsponsor des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld, wird in der kommenden Drittliga-Saison nicht länger Trikotsponsor des DSC sein. Laut des geschäftsführenden Gesellschafters, Dirk U. Hindrichs, werde das Unternehmen sein Engagement in reduzierter Form weiterführen. Der Stadionname Schüco-Arena soll erhalten bleiben – es sei denn, es fände sich ein Sponsor, der mehr bezahle. Der aktuelle Vertrag habe keine fest definierte Laufzeit. Der DSC hat derzeit mehr als 27 Millionen Euro Schulden. …meldet NW.online

Gibts da nicht was mit „…in guten und in chlechten Zeiten“? Hat Schüco-Hindrichs keine Schuhe für die dritte Liga? Oder ist dem großen Mann mit dem „großen ostwestfälischen Herz“ ein namentliches Engagement in Liga 3 nicht viel Pfifferline wert? Immerhin hat Schüco ja an der ganzen Misere irgendwie im Aufsichtsrat mitgedreht oder geschlafen.

Na, dann fahrt mal weiter Euren Schriftzug im Kreis rum oder präsentiert ihn am 8. Abschlag. Wir plädieren für eine Namensänderung der „Noch-Schücoarena“ in irgendwas mit „Alm“.

Eintracht-„Fans“ auf die Alm?

Was man so von den „Ausfällen“ der „tollsten Fans“ dre Frankfurter Riederwälder mitliest, hat Heribert Bruchhagen, ehemals ARMinia-Mitmischer, und jetzt Macher bei denen, die in der Liga 1 noch den Adler tragen, ein ziemliches Problem. Chaoten schwirren mit Aktionen durchs Netz. „Frankforte Bube hawe zuviel Äbbelwoi intus“ (sonst trinken die ja da nichts) und mitten drin unser Heribert.

Ich bin jetzt gehässig. Tut die „Oitracht“ einfach mal in Liga 2 „nunner“ und solche Fans weg.

Würde ja auf der braven Alm, die grad den Abschied in Liga 3 zelebriert hat, nie passieren. Aber da hieße der Trainer auch niemals Daum….

ARMinia holt im Alpecin-Rausch „Goldene Ananas“

Der frischgebackene Drittligist nahm den Geruch von 15.000 kostenlos auf die Alm Gelangten auf und schlägt den KSC – der auch in akuter Abstiegsgefahr steckt – mit 2:1. Insgesamt sollen 24.000 in Haardopinggeschwängerte Höhenluft der Arena eingeatmet haben. Nachbar VfL Osnabrück kassierte ein 1:3 durch den VfL Bochum daheim und ist ebenso wie Rot-Weiß Oberhausen heißer Mitabstiegskandidat.

Ostwestfälische Federn

Vielen Fußballfans sagt man ja „leichtfüßiges Denken“ nach. Zur Leichenfeier der ARMinia auf der heimischen Alm mit dem grandiosen Chef-Übungsleiter „Zettels Traum“ Lienen an der Seitenlinie (Alpecin-gestählt und geföhnt?) hatte ja bekanntlich der Brauer der Haartinktur namens „Alpecin“ 15.000 Eintrittskarten „gespendet“ (ARMinia-Schulden umgewandelt). Die so federleicht denkenden Ostwestfalen reihten sich brav in lange Schlangen ein, nach Freikarten gierend und hops klappte es wie immer: „Kost nix. Nehm ich mit“.

Allerdings: Ostwestfälische Fußballfedern sind nicht einmalig. Die heißen woanders nur anders.

Doping für die abgestiegene Alm

Gleich zwei „wichtige und sehr positive Signale für die Zukunft“ habe die Bielefelder Wolff-Unternehmensgruppe gesetzt, heißt es aus dem Verein. Zum einen verzichtet Alpecin auf die Rückzahlung eines im Sommer 2010 gewährten Darlehens. „Im Gegenzug investiert die Firma die volle Darlehenssumme in die laufende Saison und erwirbt dafür 15.000 Eintrittskarten für das am Sonntag, 8. Mai, anstehende letzte Zweitliga-Heimspiel des DSC Arminia gegen den Karlsruher SC“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Schreibt die NW online über eine Aktion der Alpecine.

Da kann man sich dann also mit frisch gepepptem Haupthaar auf die Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne setzen und dem Spiel ohne Bedeutung zugucken. Ist ja toll. Da wir aber das Zeugs nicht mögen, werden wir auch nicht hingehen. Da guckste, Wolffchen, was? Jetzt noch einen Leberwurstsponsor aus Versmold und dann hmmmmmmmmmmmmmmmmmm….

Niederlage auch in der Lena-Kiste

Die kleine ARMinia ist derzeit auf Abschiedstournee auf den Zweitligaplätzen der Republik. Auch in der als Ersatz für die Grand Prix – Arena mit Lena gebrauchte normale Spielstätte der Fortuna Düsseldorf gebauten Blechkiste schmierte man ihnen Senf drauf und schickte sie mit 2:0 heim an den Teutoburger Wald auf die grüne Alm. Hoffentlich haben sie wenigstens ein paar Kästen Düsseldorfer Altbier in den Mannschaftsbus bekommen.

Bielefelder Durchblick II: Ersticken im Blütenmeer

Eider dauss

Die alten Moserer Eider Dauss und Meine Herrn hätten derzeit ganz schlechte Karten, wenn sie oberhalb des Oetkerparks durch ein Meer von Rhododendron-Blüten links des Strassenweges – also stadteinwärts – fahren würden. Wir haben das hier mal vorsichtshalber schwarzweiss eingestellt. Nicht, dass jemand da virtuell scnuppern will. Da gäbe es ob der wunderbaren Fülle dieser überbordenden Metropole der Schönheit wenig zu meckern. Wenn da nicht hinterm Park, die Stapenhorster rüber in den nächsten Park so eine blaue Blechhütte lauern würde. Alm heisst sie. Den Rest wisst Ihr ja….

ARMinia-Abstieg besiegelt

So, das große Schwick-Kentsche-Brinkmannsche-und-noch-ein-paar-andere-Werk ist vollbracht. DFB/DFL genehmigt heute die erbettelten 1,25 Mio. Euro aus dem Sicherungsfond der Liga. Damit ist der Abstieg in Liga 3 perfekt. Wie schreibt da doch ein offensichtlicher „Freund“ des besten hiesigen Zweitligaclubs SC Paderborn aus dem Blechkasten der A33 im Forum der NW zur einschlägigen Nachricht?:

Kotzborn schrieb am 19.04.2011 12:54 Uhr
So und jetzt den KSC beim nächstem Heimspiel gewinnen lassen das die Kotzborner noch mit in den Abstiegssog kommen

Tja ARMinia, das habt Ihr Euch selbst zuzuschreiben. Wer eine solche Clubführung und – Aufsicht hat, der braucht einen befreundeten Dubai-Scheich oder einen Möbel-Finke. All das hat der Almclub nicht. Aber dafür als „Imageträger Nummer 1 der Stadt“ ein überaus „glückliches“ Händchen. Wird sicher toll, die 3. Liga im mit 4000 Unentwegten entleerten Stadion, die mit der Hymne „Aufesrtanden ajus Rosinen“ das Einfahren des HHSchwick-Memorial im Mittelkreis stehend beklatschen werden, um dan gegen Preußen Münster die erste Klatsche zu kassieren. Das Drama namens ARMinia geht also in seine nächste Runde.

Steigt ARMinia heute ab?

Bielefeld ist mit 27,5 Millionen Euro verschuldet, kann die Gehälter nicht zahlen und bekommt keinen Kredit mehr. Nachdem die Mitgliederversammlung am 5. April einer Ausgliederung des Stadions in eine eigenständige Gesellschaft zugestimmt hat, werden diese Schulden auf 21,5 Millionen Euro reduziert. Ob die 35 betroffenen Profivereine die 1,2 Millionen Euro jemals von Bielefeld zurückerhalten werden, ist zu bezweifeln. Steuert Bielefeld in die Insolvenz, wäre die Millionenzahlung sofort verloren. Bekommt der Verein trotz seiner Schulden in Höhe von 21,5 Millionen vom DFB die Lizenz für die 3. Liga, ist er vorerst nicht zur Rückzahlung verpflichtet. In einem Zeitraum von fünf Jahren muss Bielefeld die 1,2 Millionen Euro plus fünf Prozent nur bei einem Wiederaufstieg in die 2. Liga zahlen. In diesem Fall mit dem Antrag auf Lizenzerteilung für die dem Aufstieg aus der 3. Liga folgende Saison.

Das Fußballfachblatt „Kicker“ beschäftigt sich mit dem „Fall Arminia Bielefeld“ und bescheinigt den Almisten, für „ein Reizklima“ zu sorgen. In der Tat. Nicht nur nüchtern betrachtet, ist das Possenspiel rund um das Stadion schon von der Art, mit der Grete Weiser damals die Massen begeisterte. Kurz nach dem heutigen Mittagsläuten kam noch keine Kunde aus Frankfurt vom DFB…

Aktuell hat der Ausschuss das Thema vertagt und weitere Unterlagen von ARMinia angefordert. Wie sagte Finanz-Schnitzl doch grad noch neulich? „Ist doch nur Formsache…“ Aber hallo!

Und warum mußten die heute mit dem B-Jugendtrainer von Ahlen einen neuen Trainer vorstellen? Verschweigen sie, die Lizenz für Liga 4 bereits zu haben und 3 gleich zu überspringen? Oder fangen sie im B-Jugendbereich neu an? Präses Brinkmann in kurzen Höschen und das Schnitzel mit 96er-Stutzen, das wär doch mal ein Gag: „Forever young“.

Standard in der Puddingstadt


Neue Einfahrt zur real-Boxengasse auf der Brockhagener hinter Quelle

Heute um das Mittagsläuten herum wollen sie also der Prachtavenue Detmolder die letzten Sperren entreissen. Anwohner und Anrainer bitte mal den Vollzug hier melden! Dafür haben die Quakernackschen Bauameisen andernorts in der größten Baustelle zwischen Hannover und Hamm neue Strassensperren aufgestellt. Noch kassieren sie da keinen „Sparrenburg-Cent“, wie ihn Juntachef Clausen so gerne hätte. Die Stadt saniert, saniert, asphaltiert, reißt auf, reißt ab, plant, baut auf und hofft am Ende, wenigstens ein wenig attraktiver zu werden für die kommenden Heerscharen der 3.Ligabesucher auf der Alm. Endlich kann Preußen Münster wieder auf Augenhöhe wie früher 6 feet über dem versenkbaren Schwick-Memorial unter dem Anstoßkreis der Alm-Arena anstoßen und gewinnen. Jetzt haben sie das nächste Finanzloch vor der finalen Pleite gegen einen 3-Punkte-Abzug als „Nothilfe“ aus dem DFL-Fonds gestopft. Da sei die ketzerische Frage vor dem bedeutungslosen Sonntagskick auf den Almhöhen gestattet:

Wäre ARMinia B…. wirklich so wichtig für die Stadt, wie von gewissen Stellen immer wieder lamentiert wird, wäre da nicht nahezu jeder bereit, zu „spenden“?

Westfalen-Blatt über Bielefelds größte Lachnummer

Wieviele Notbremsen Arminia Bielefeld schon gezogen hat, überblickt niemand mehr. Als letzter Ausweg standen nun noch zwei zweifelhafte Premieren im Bereich des Lizenzfußballs zur Wahl: Entweder hätte der Verein die Insolvenz angemeldet oder er flüchtet sich unter den Rettungsschirm der Fußball-Liga. Es ist schon bizarr, dass das Schlusslicht bei seiner Entscheidung von seiner sportlichen Aussichtslosigkeit profitiert. Wäre der Klassenerhalt möglich gewesen, hätte Arminia nicht einfach die Punkte abschenken können, mit denen sie nun die Finanzspritze begleichen muss. Wenn der Klub überhaupt jemals gesunden sollte, so werden dafür viele, viele Jahre ins Land ziehen. Im Moment sieht es immerhin so aus, als könne es auf höchst bescheidenem Niveau in der dritten Liga weitergehen. Dennoch ist der Niedergang des DSC dramatisch, noch immer auch nicht umfassend aufgeklärt, wie es soweit kommen konnte und wer dafür gerade zu stehen hat. Auch das gehört zur Bielefelder Bitternis. Liebes Westfalen-Blatt, da habt Ihr Euch im Kommentar zur größten Lachnummer der Metropole noch gradezu höflich ausgedrückt. Man hätte auch schreiben können:

„Die Almstümper haben den letzten Strick vorm finalen Fall ergriffen“.

Wenn man bedenkt, dass dieser Club angeblich von „erlesenen, gestandenen, erfahrenen, weisen“ Menschen in allen wichtigen Positionen geführt wird, stellt sich die Frage: Wie machen die das in ihren Unternehmen und überall da, wo sie Verantwortung haben? Genauso?

Vergötterte ARMinia?


Beliebtheitstabelle in der NW

Da macht heute NW-Lokal mit einer Story von Birgit Guhlke über ARMinia B…. auf. Man liest, wie immer, wenn es um die Almdudler, Stehgeiger und Strafraumsegler geht und brabbelt so vor sich hin: „Boah, eh, immer noch Fans, die ARMinia vergöttern?“. Denkste so für dich. Biste im Text auf eine Stelle triffst: „Diese Umfrage machte die Agentur Sportfive vom 12. bis 14. Oktober 2010 unter 605 Frauen und Männern telefonisch“. Aaaaaaaaaaaaaaaachhh, soooooooooooooo. 2010. Oktober.

Da aber seitdem immens viel Wasser die Lutter mitsamt der Hoffungen der Almisten runtergeschwommen ist, sagen wir mal so: „Aktuell umgefragt wird man die ARMinia und ihre großartige Führung wohl nicht mehr so bedingungslos für den „wichtigsten Sympathieträger der Metropole halten“. Schließlich gibt es ja noch den Tierpark Olderdissen mit seinen Eseln, der botanische Garten ist auch hübsch und der japanische Garten in Gadderbaum mit seiner Mandelbaumstille durchaus sympathisch. Bielefelds Umweltcheffrau und Herrin über die Blitzanlagen, Anja Ritschel, hat gegenwärtig den aufgepeppten Johannisberg auserkoren, den Bielefeldern den Blick mal von einer anderen Seite auf den Steinhaufen Sparrenburg hoch oben zu eröffnen. Sogar eine Hochglanzbroschüre darüber gibt es: „Bi Aktiv„.