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Es gibt doch eine Erklärung – aber nicht für Kinder

Wer heute morgen die Printausgabe der Bunten aus Sennestadt aufschlug, der muss ihn wahrgenommen haben, diesen leichten Geruch von Moder und Verwesung.

Bei Nacht und Nebel hat sich, angetrieben von, nicht Mensch, nicht Tier, sondern Meinungsforscher und CDU-Mitglied, Klaus Schöppner, Alexandra, „Dr. Mabuse“ Jacobson aufgemacht und zwei politisch mausetote ehemalige SPD-Finanzminster ausgegraben.

Hat der Schöppner, der alte Fuchs, oder in diesem Zusammenhang vielleicht passender, der alte Werwolf, doch anhand wunderschön zurechtgebogener Zahlen unser Alexandra eingeblasen: „Wenn’s aus der SPD einer schafft die Merkel abzulösen nach der nächsten Wahl, dann ist’s der Steinbrück.“

Daraufhin ließ Sie alle Versuche den gescheiterten Kanzlerkandidaten Steinmeier zu neuem Leben zu erwecken fahren, stellte alle Maschinen ab und machte sich umgehend daran den alten Steinbrück auszugraben. Nun war der als Finanzminister zwar eine ausgewiesene Niete, aber als Kanzlerkandidat könnte man ihn vielleicht doch noch einmal recyclen.

Der Schöppner Klaus, aus der Stieghorster Meinungsverbiegungsklitsche lacht sich schon jetzt einen ins Fäustchen. Keinen kann er dann im Bundestagswahlkampf 2013 so wunderschön entzaubern und als ausgewiesenen Deppen darstellen, als den staatlich lizensierten Wahlverlierer Steinbrück.

Aber wenn unser Alexandra, schon mal auf dem Friedhof bei der Arbeit ist, dann macht sie diese ganz und vollständig. Darum holt sie gleich auch noch den alten Finanzzombie Eichel mit ans Licht.

Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch, dass dieses Genie, Anfang der 2000er Jahre ein Gesetz schuf, dass ihn in der Folge nicht nur ohne jegliche Steuereinnahmen aus den Großunternehmen dastehen ließ, sondern dem Bund auch Steuerrückzahlungen in Milliardenhöhe bescherte. Eichel war über diese böse Wende des Schicksals vollends überrascht. Aber so ist das nun mal, wenn du keine Ahnung vom Spiel hast und trotzdem mit Profis pokerst, du wirst rasiert.

Manch einer hätte sich gewünscht, dass die Platte auf der eichelschen Ruhestätte ein paar Tonnen schwerer gewesen wäre. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, und so hat ihre Grausamkeit, Alexandra, die nervtötende, das finanzpolitische Irrlicht nun mal wieder ausgegraben und lässt ihn gleich mal hemmungslos über die Rettung Griechenlands schwadronieren. Ist vielleicht aber auch Taktik, denn alles ist schliesslich relativ. Neben dem Eichel sieht der Steinbrück nicht mehr ganz so blöde aus.

Nö. Da irrt eher unsere Alexandra

Immer, wenn wir den Namen unserer Alexandra, der kommentierenden Speerspitze der NW in PoBerl (Politisches Berlin) lesen, bekommen wir zittrige Hände. Was hat sie nun wieder ausgegraben, wen hat sie nächtelang verfolgt und zu welchem Thema hat sie die Tube Senf geöffnet? Unsere Alexandra hat sich die Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger vorgenommen und behauptet allen Ernstes, der Staat habe sich nicht nur um die Sicherheit der Bürger zu kümmern er habe auch die „Terrorverfolgung“ auszuweiten. Und bemüht dafür die lächerliche „Sauerlandgruppe“ und die EU-Vorratsdatenspeicherung. Genau das ist es doch, Euer Liebchen. Die Schnüffeleien des Staates (Also von Beamten, die Ihre Fähnchen immer da wehen lassen, wo grad die Macht herkommt) und das ewige Terrorgeschwafel dienen letztlich dazu,. dem Bürger das Maul zu stopfen, ihn klein zu halten und möglichst zitternd alles zu akzeptieren, was der „Big Brother Staat“ so an Idiotien und Phantastereien ausheckt. Unsere Alexandra vergisst: Nicht die paar Beamten und abgehobenen Politclowns sind „der Staat“ sondern wir Bürger. Wir alle. Und da wird man schon noch fragen dürfen, was gewisse Heinis mit der anvertrauten Kohle unter „Terrorgefahr“ denn so machen.

Anscheinend glaubt unsere Alexandra, unsere Politiprofis führten nur Gutes im Schilde. Man sollte sehr skeptisch gegenüber allem sein, was da so aus den Parlamenten kommt und bei BILD und Co. und der gemein nützigen Stiftung aus G. als „Wahrheit“ verkündet wird.

Heil und Sieg!

Es wird uns als Bundeswehrreform verkauft. Journalisten helfen mit aus der Bundeswehr eine verfassungswidrige, agressive Angriffsarmee zu machen, hier belegt am Beispiel der NW und ihrer Berlinkorrespondentin Alexadra Jacobson.

Lange hat man von der plan-und ahnungslos durchs politische Berlin irrlichternden NW-Korrespondentin Alexandra Jacobson nichts mehr gehört oder gelesen. Nun ist es allerdings nicht so, dass der Leser, der von seiner Tageszeitung das Liefern von Fakten erwartet, Artikel von Frau Jacobson vermissen würde, sind die doch zumeist völlig faktenfrei. Aber die Unterhaltung, das Bunte beginnt man doch mit der Zeit zu vermissen.
Zum Glück ist die Ikone des völlig sinnentleerten Journalismus zurück. Und wie: Besser denn je, weil dümmlicher als je zuvor. In ihrem Kommentar zur Bundeswehrreform „Die große Chance“ verdreht, verschleiert, manipuliert sie die Tatsachen, allein durch den gezielten Einsatz der bekannten Begriffe des Neusprech, dass man sich fragt, wieso eigentlich Friedrich Christian Delius den Büchnerpreis bekommen hat und nicht dieses Ausnahmetalent der Volksverdummung.

Ein paar Beispiele? Gern:
1. „Eine deutlich kleinere Armee soll international noch mehr Verantwortung übernehmen können.“ Will meinen:
Die Bundeswehr soll in die Lage versetzt werden, in noch mehr Einsätzen, weltweit, noch mehr Menschen umzubringen, noch mehr Frauen zu Witwen und noch mehr Kinder zu Waisen  zu machen, noch mehr Städte in Schutt und Asche zu legen und noch mehr fruchtbares Ackerland in Wüste zu verwandeln.

2. „Die Beschränkung auf die konventionelle Landesverteidigung ist Vergangenheit…“ Soll heissen:
Aus einer defensiv orientierten Armee, die dem einzig legitimem Grund zur Aufstellung von bewaffneten Kräften dient, nämlich der Verteidigung des eigenen Territoriums, und dem Schutz der Bevölkerung, wird eine ausschliesslich der Ausübung unmittelbaren Zwangs zum Durchsetzen eigener, deutscher Interessen gewidmete Angriffsarmee. Was kümmert da das Grundgesetz wo es in Artikel 87 a heißt: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“

3. „… sich gemeinsam mit den Bündnispartnern für die Durchsetzung des Völkerrechts zu engagieren…“
Das ist allerdings an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Ist doch eigentlich kaum ein Einsatz der Bundeswehr ausserhalb Deutschlands bekannt, bei dem nicht durch die Bundesrepublik das Völkerrecht aufs gröbste verletzt wurde: Der Kosovokrieg mit der Bombadierung serbischer Städte. Der Angriffskrieg gegen Afghanistan. Der Irakkrieg, bei dem, nach höchstrichterlicher Entscheidung, die Bundesrepublik als Agressor anzusehen ist, durch die Übernahme von Aufgaben der US-Streitkräfte hier in Deutschland, die Bereitstellung von Flughäfen und anderer Infrastruktur. Die Beteiligung an der Blockade des Gazastreifens durch die Israelis und somit die Verantwortung für Hunger und Not der dortigen Bevölkerung.

4. „Aber es (also die so genannte Durchsetzung des Völkerrechts) ist selbst dann richtig, wenn keine ökonomischen Interessen berührt sind…“
Da gibt also zwei unterschiedlich zu wertende Gründe andere Staaten zu überfallen und sie ihrer Lebensgrundlagen zu berauben.
1. Der Raubzug aus wirtschaftlichen Interessen. So nach dem Motto: Es kann nicht sein , dass die Araber mit ihrem faulen Hintern auf unserem schönen Öl sitzen, obwohl sie gar nichts damit anzufangen wissen.
Und 2. das Töten tausender Unschuldiger, weil sie eine andere Art ihr Leben zu gestalten gewählt haben,  weil sie einer anderen Religion anhängen oder sich eine andere Staatsform gegeben haben. Zum Glück überschneiden sich in den allermeisten Fällen beide Gründe.