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Justizposse geht in nächste Runde

Diese Metropole, die ja sonst keinerlei Sorgen, Themen und Probleme hat, außer gegen das schröckliche Gütersloh mit seiner Genehmigung des Porta-Möbelhausbaues in „gigantischer Größe“ zu klagen hat sich die – nach eigenem Selbstverständnis – beste Kanzlei der Metropole (Streitbörger am Adenauerplatz) genommen und legt los.- Da kommt jede Erbse, die man zählen kann grade recht. 720 Parkplätze seien „schwarz gebaut“ worden. Macht natürlich eine solche Superverwaltung wie die am Niederwall niemals. Ein „Verträglich-keitsgutachten“ sei „fehlerhaft“. Usw., usw.

Da sei doch mal die Frage gestattet, wer letztlich die Baugenehmigungen erteilt. Und das ist die Bezirksregierung in Detmold. Wird die jetzt auch von Bielefeld und Rheda-Wiedenbrück verklagt?

Nur noch das Positive

Man könnte ja bei der Anfahrt auf den Adenauerplatz resümieren, ob wir über die vielen schönen Baustellen in dieser Metropole am Teuto reflektieren sollten. Ach was. Das ist doch superpositiv, wenn an jeder Ecke eine Baustelle gleichzeitig aufgemacht und ein Häuschen derniedergerissen und ein neues aufgebaut wird. Versuchen wir einfach mal, den Fischholländer heute auf dem Siggi zu erreichen. Der hat Fässer mit jungem Matjes dabei. Morgen steht er auf dem Marktmäßig wegen Kesselbrink-Aufriß installierten Neumarkt. Dem wiederum wird Belebung guttun.

Meine Herrn, ist die Welt schön. Wir könnten auch noch den Weinmarkt an der Raspi ankündigen. Oder Ernst-Heiner Hüsers Oldtimer-Rallye in Senne. Aber ein bißchen Arbeit möchten wir den Zeitungen doch noch lassen.