Schlagwort-Archiv: Ackermann

V-Mann „Joe“ Ackermann in Gefahr?

Was für ein bescheuerter Hype. Der oberste Brieföffner der deutschesten aller Banken in Gefahr? Ob der wohl jemals einen Brief selbst geöffnet hat? Wohl kaum. Aber das passt nahtlos in die allgemeine Eurohysterie. Uns hier am Teuto juckt das alles nicht. Wir sind gut geschützt durch unsere grünen Wälder und Hermann. Im Ernstfall leuchtet ja immer noch die dorfeigene Lampe-Bank am Alten Markt.

Italien ab sofort eine Filiale der Casino-Betreiber

Da kann man den Italienern ja nur herzlich gratulieren. Eine Regierung ausschliesslich aus Fachleuten. Eingesetzt vom IWF, der EU, der EZB und der deutschen Regierungschefin, die sich in Persona Josef Ackermann im Besitz der absoluten volkswirtschaftlichen Wahrheit wähnt. An der Spitze der ober-neoliberale Mario Monti, Vorstandsmitglied der Bilderberg-Konferenz und führendes Mitglied der Trilateralen Kommission. Ausserdem berät der feine Herr Fachmann Goldman Sachs, also die Bank, die den Griechen bei ihren Schummeleien zum Eurobeitritt hilfreich zur Seite stand und, die für die schamlose Ausbeutung der Arbeiter,  besonders in der dritten Welt, bekannten Firma Coca Cola.

Haben die Banken bisher immer noch den diskreten Umweg über den Lobbyismus genommen um die Welt nach ihren Vorstellungen und zu ihrem Vorteil zu gestalten, fühlen sie sich mittlerweile so sicher und unangreifbar, dass sie ganz offen die Regierungsgeschäfte übernehmen. Das Parlament darf, besser muss, dann dieser „Regierung“ noch zustimmen, um einen letzten Anschein von Demokratie zu wahren. Wir nähern uns einem neuen Zeitalter des Feudalismus. Ein paar hohe Herren, wegen mir auch ein paar Quotendamen, sind im Besitz des Steins der Weisen und das dämliche Volk hat zu buckeln, sich im Angesicht dieser Gesalbten in den Staub zu werfen und ansonsten die Fresse zu halten.

Wer meint, er könnte sich dieser neuen Ordnung des Big Brothers, Money, widersetzen, der möchte sich bitte einmal das Schicksal des Iraks, der Elfenbeinküste, Afghanistans und Libyens ansehen (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit).

Was ist los mit Ackermann?

Die ersten zehn in der Hitliste der bestverdienenden Bosse unter den 30 Konzernen des Deutschen Aktienindex haben im vergangenen Jahr im Schnitt rund sieben Millionen Euro eingestrichen, 25 Prozent mehr als 2009. Sogar neun Millionen Euro Jahresgehalt, ohne diverse Sonderzuwendungen, erhalten die drei bestbezahlten Vorstandschefs im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zum Vergleich: Für diese Summe muß ein Durchschnittsverdiener knapp 300 Jahre arbeiten. Spitzenreiter ist nun VW-Chef Winterkorn, der Ackermann von der Deutschen Bank von Platz 1 verdrängte.

Da fragt man sich, wozu der Typ eigentlich noch arbeiten will und es erinnert irgend wie an eine verkehrte Welt. Der deutsche, äh, Deutsche Weber spekuliert lieber in der Schweiz, während der Schweizer Ackermann lieber in Deutschland weiter die Zügel in der Hand haben will, dann halt im Aufsichtsrat. Möglicherweise um eine Art Ziehsohn zu fördern und die Dinge aus dem Hintergrund zu lenken. Clemens Börsig mag aufgrund seines Alters eine Übergangslösung sein. Denn wozu will man denn Sahib Jain nehmen, der nicht einmal unsere Sprache kann? In Ordnung, die Frankfurter werden denken, die Sprache ist weniger wichtig als die Qualität und Kompetenz, doch es ist ein merkwürdiges Gefühl, einen Boß zu haben, bei dem man für jedes bißchen `nen Dolmetscher braucht und 3 Wörterbücher.

Dem Mann von der Straße kann es egal sein. Auch wenn die Deutsche Bank ein Privatkundengeschäft hat, so doch erst für Leute ab dem oberen Mittelstand. In erster Linie ist es eine Kapitalsammelstelle für Konzerne und Firmen. Enorm wichtig für die Wirtschaft, doch für das Volk nicht allzu sehr, wie es scheint.

Bei Zeus. Sind die Banken „großzügig“

Mit „sagenhaften“ 3,2 Mrd. beteiligen sich die Banken generös am „Rettungspaket“ für Griechenland. Das ist nicht einmal ein Bruchteil dessen, was die Steuerzahler erzwungenermaßen dank der „alternativlosen“ Politik unserer Berliner Junta aufzubringen haben…. Da wird doch jetzt wohl mal auf unsere Kosten ein kleines Sommerfest in der Residenz der Kanzlerin für Ackermännchen & Co. auf unsere Kosten drin sein. Oder?

Einziger Wermutstropfen: Margot Käßmann schleicht sich mit Beffchen durch die Hintertür rein und hält eine vierstündige Phlippika mit anschließender Auspeitschung der Bankeria vor laufenden Kameras. Die vier Stunden vorm Schirm würden wir locker aussitzen ob der zu erwartetenden schönen Bilder blanker Ärsche der Leutebescheisser. Von der Spasskasse Bielefeld können sie ruhig ein paar dabeigeben als Dank für die phantastische „Leistung“ in Sachen WestLB. Es sind genau die gleichen Leute, die mittelständischen Unternehmern bar jeglicher Ahnung im weichen Arschstreichelsessel erzählen, wie das Geschäft zu laufen hat. Hatte da nicht ein früherer Oberspassler mit einem Mundwerk über Deppendorf hinaus ein marodes Kino „Skala“ nahe Jahnplatz als „Hobby“ zwangsersteigert und läßt es jetzt ein bißchen gammeln?

Was Ackermann, Blatter, BI und spanische Gurken gemeinsam haben

Alle, die sich mit Gurken, die unter spanischen Plastezelten einen gewissen Grad der Reife erlangt hatten, sich aber nicht mehr eindecken konnten können wieder daran denken, ihre Gurkenmaske mit spanischer Auflage zu bereiten. Wissenschaftler sagen, das EHEC käme nicht von spanischen Gurken. Da guck mal an. Warum haben sie dann vorher gebrüllt, „Halte den spanischen Gurkendieb“. Jetzt ist die spanische Gurke nebst der Tomate und dem Salat, wenn nicht schon untergepflügt, aus den Köpfen der deutschen Rohost-Salatesser verbannt. Bis das nächste Unheil die Teller und Pfannen erreicht. Geflügelpest. Tausende gefiederte Mästchen mussten schon dran glauben.

Wenn wir dann die Geflügelpest durch haben, wird die schwarze Blatter kommen. Das ist nämlich der amtierende FIFA-Mafioso. Dem man nicht auf die Schliche kommt. Denn in seinem Schweizersein ist er wie Ackermann, Josef. Der gaunert sich auch durch die Welt und erzählt uns Geschichten vom Pferd, dem flüchtigen. Die meisten Leute glauben ihnen. Der Akzent der Vermögensverwalter, das harte „Chäsli“, verströmt so eine Art Ehrlichkeit. Wie man sie nur am Schweizer Narrenseil kennt.

Der Blatter, Josef und der Ackermann, Josef, die haben diesen Akzent. Diese schrecklich aufgesetzte Ehrlichkeit. Der eine hat ja schon mal vor Gericht den „V“-Mann gemacht. Der andere wird wohl am morgigen Mittwoch noch mal als FIFA-Präses wieder gewählt. Noch hält sein System. Die Schmutzigkeit interessiert ihn nicht. Das „Gerüchle“ daran stört ihn nicht. Da ist er wie der Ackermann, Josef.

Wie komme ich jetzt darauf, daß in dieser kleinen, geduckten Metropole unter dem ehemaligen Gefängnis Sparrenburg, der größen Stadt zwischen Hannover und Hamm, auf ähnliche Weise Politik gemacht wird? Mit grünem, rotem. gelbem oder sonstwie Parteibuch. Vielleicht ist das der Grund für den Flickenteppich ohne großen Sinn und Verstand, der da, dort und ganz wo anders zu Bauten führt, die so recht in diesem Städtchen keinen Sinn ergeben. Es war halt einfach eine Lücke zu füllen nach einem Abriß. Bauen wir sie zu.

.
Wo Hopper seinen China-Nudelwhopper kaufte: Abends am Jahnplatz

Kneifzangen für keifende Merkel

Es gibt Tage, da kann man sich gar nicht so schnell fremd schämen, wie man das Bedürfnis hat. Da benötigt man tausende Kneifzangen. Zum Beispiel, um die Osttante Angela so gewaltig zu zwicken, wie sie es verdient hat. Sie, die nichts zur Öffnung der Mauer und der Revolution im Pleitestaat DDR beigetragen hat, im Gegenteil noch gegen den „Klassenfeind“ agitiert hat, mokiert sich über den Urlaub der Griechen, die „Faulheit der Südstaaten“ und versteigt sich zur deutschen Großkotzigkeit, man solle sich gefälligst an „den Deutshen“ orientieren.Klar. Hungerlöhne, Niedrigstlöhne, Aufstocker usw. Die ganze Merkelsche Litanei. Die Frau, die mit dem Bankster Ackermann auf Steuerzahlerkosten zu Abend speist.

Früher hat man vorsorglich schon mal die kräftigsten Laternen ausgesucht. Fremd schämen für die Chefin einer Minderheitsregierung (nur rund 36% der Wähler würden wohl derzeit die Junta wählen) ist schon ein Scheißgefühl.

Siehste, der gefährliche „V-Mann“ Ackermann

Simon Johnson: Der deutsche Finanzsektor ist sehr problematisch, und die Deutsche Bank ist besonders gefährdet, sich selbst in die Luft zu jagen. Ihr Chef Josef Ackermann ist einer der gefährlichsten Bankmanager der Welt, weil er darauf besteht, eine Eigenkapitalrendite von 20 bis 25 Prozent zu erzielen. Ein so hoher Gewinn ist nur möglich, weil er genau weiß, dass die Deutsche Bank ein Systemrisiko darstellt und daher von den Steuerzahlern gerettet würde, falls ein Konkurs droht. Also wird auf Gewinn spekuliert – was dann auch die Boni der Manager maximiert. Aus einem Interview in der taz mit dem ehemaligen Chefökonomen des IWF.

Komm geh. Das Ackermännchen ist doch nicht gefährlich. Erst war ein bißchen dämlich und mediengeilte nach einem Prozeß wegen Zahlungen an einen „Maximierer“ namens Esser im Mannesmann-Prozeß (dümmliches V-Zeichen), dann behauptete er allen Ernstes, die Deutsche Bank habe keinerlei Staatshilfe gebraucht (was hintenrum dann doch bewiesen wurde) und nun spricht einer Klartext über den Mann, der in den Räumen des Kanzleramtes Geburtstagsparties auf Kosten der Steuerzahler veranstaltet. Schade, daß die Schweiz den immer noch nicht gerne zurücknehmen möchte.