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„Europa vor den Kopf gestoßen“?

Mit seiner Ankündigung, die Griechen über den unpopulären Sanierungskurs des Landes abstimmen zu lassen, hat Premierminister Giorgos Papandreou das europäische Ausland hart vor den Kopf gestoßen. Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs zeigten sich zugleich überrascht und besorgt. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle forderte die Europäer auf, sich gegen einen Staatsbankrott Griechenlands zu wappnen. Aus diversen Pressemeldungen.

„Vor den Kopf gestoßen“? weil die jetzt abstimmen sollen, die es betrifft? Wir hier in der „goldenen Bundesrepublik“ hält Madame Merkel ja im Gegensatz zur ihr selbst nicht für fähig, darüber abzustimmen. Honeckers personifizierte Rache an allen jenseits der ehemaligen Mauer wird dafür dereinst die Quittung kriegen.

Angela haftet für min. 211 Mrd. deutsche Euro :-)

Das nächste recht einfältige Grinsen über ihre – oh Wunder, hat wirklich jemand was Anderes erwartet? – Kanzlerinmehrheit. Wer riskiert schon, von Mutti ins Hinterteil getreten zu werden und nicht für „alternativlosen“ Ideen der grandiosen Frau zu stimmen? Wer riskiert schon, mehr wissen zu wollen, als die einstige Frau im blauen FDJ-Hemd? Die natürlich als Amateurökonomin genau weiß, wie das alles geht. Die schon den „Konsum“ kannte, als wir hier noch Care-Pakete vom Marshallplan mampften.

Grandios, dieser dickliche Mensch. Warum gewinnt sie dann nicht mit ihrer schwarzgelben Koalition eine Wahl nach der anderen? Kann es sein, daß Volkes Meinung eine andere ist als die „Alternativlose“ der ehemaligen Quantenphysikerin?

Der Tag vor dem „Schicksalstag“: alternativlos

Ob das den in äußerster Gelassenheit sein Pfeifchen schmauchenden Leineweber in der Metropole Altstdatadtmitte auch nur im Geringsten anficht, was da in Brüssel, Berlin und lokal in Bielefeld verzapft wird? Ob ihn der Bünder FDP-Selbstdarsteller und Eurogegner mit dem Pennälergesicht und dem Mediengetrommel, Frank Schäffler, interessiert? Dabei hatte ihn „unsere“ NW-Alexandra doch so „nett“ porträtiert: Er neige „zur Rechthaberei“. Wozu neigen dann seine „Gegner“?

Nun gut. Egal, was den Mann, seine sterbende gelbe Partei, die alternativlose Kanzlerin und ihre Helfer oder die Gegner auch anficht: präsentiert wird, was so, so, oder so nach der Devise ausgekungelt wurde: „Friß oder stirb“. Das gilt letztlich auch für den Mikrokosmos Bielefeld., wo ein überaus leiser OB mit seiner Ampeltruppe „alternativlose Sachen“ macht und die eine oder die andere Hälfte der Bürger eben auch auslöffeln müssen, was die Zentrale einbrockt.

So richtig Spaß macht „alternativlose“ Politik nicht, wenn sie erkennbar undemokratisch wird.

Nun „spart“ der nackte Bosporus-Mann

155 Stimmen stimmten im griechischen Parlament für die aufdiktierten EU-Bedingungen. Die wirklich Betroffenen standen ohnehin außen vor. Wer galubt, Griechenland sei jetzt gerettet und die EU-Almosen aus unseren Steuergeldern fließen wirklich dahin, wo sie eigentlich hingehören, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Aber kann der überhaupt Sirtaki beim Bifteki?

Jamas. Ein Ouzo geht noch.