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Stadt ließ über Nacht Millionen Geldbäume pflanzen

Heute beim 6 Uhr-Läuten von St. Nikolai rieben sich Hunderttausende Bielefelder beim Blick hinaus an die Ränder der Schlaglochpisten die Augen: Millionen Sprosse sprießen überall aus der Erde der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm. Heimlich hatte das SonderPflanzKommando der Metropole unter Führung OBerpflanzmeister Pit Clausen die in der Deppendorfer Höhenluft unter ökologisch einwandfreier und von Inge Schulze persönlich gesegneten Plasteplanen vorgezogenen Stecklinge für diesen Tag herangezogen. Der Stadtkämmerer wurde bereits heute um 7 Uhr von Bielefelds größtem Radiosender “ Eriwan“ Süsterplatz in einem hektischen Interview von einem Almerprobten Moderator befragt:

RES (Radio Eriwan Süster): „Was erwarten Sie sich von dieser Geldbaumpflanzungsaktion?“
STAKA (Stadtkämmerer): „Die Bäume wachsen in der Stunde 1 Meter in die Höhe und blühen bereits heute Abend“
RES: „Ja und dann?“
STAKA: „Samstagmorgen wird der OBerbürgermeister bereits die ersten Münzen ernten können“
RES: „So schnell?“
STAKA: „Ja. Die Stecklinge stammen aus China. Da wo auch der Granit für den Bodenbelag der Altstadt wechkommt“

Die Teutometropole erwartet nach Auskunft des Kämmerers einen Rohertrag der ersten Entesession von 1 Million. Dem sollen in weiteren Schüben noch viele Millionen folgen. OBPit erörtert bereits im Ausschuss „B“ (Brachflächenverwaltung) die Anmietung von Scheunen im Outback, um die Geldmünzen lagern zu können. Die Bevölkerung wird heute Vormittag per Lautsprecherdurchsagen um Vorsicht gebeten bei der Ernte, die per Drehleiter und mit Hilfe des THW vor sich fährt.

Hunderte Fernsehteams aus der ganzen Welt haben sich bereits angemeldet und aus der Kanzlei des Bundespräsidenten zu Bellevue Berlin verlautete vorhin, OBPit sei für den „Sonderpreis des Verdienstordens der vierten Stufe am Bande mit Stern und Stock für Politiker mit Phantasie“ vorgeschlagen.

Der 1. April

Die Kinder, welche morgen geboren werden tun mir richtig leid. 😉

Immer zu Geburtstagen werden sie sowohl beglückwünscht, als auch verulkt.

Auszug aus Wiki:

„Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Der Begriff Aprilscherz bürgerte sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein; in Grimms Deutschem Wörterbuch von 1854 ist zwar der Aprillsnarr verzeichnet, noch nicht aber der Aprilscherz.

Wie es dazu kam, dass der 1. April zum Tag für besondere Scherze wurde, ist bislang unbekannt. Gesichert ist dem Theologen Manfred Becker-Huberti zufolge einzig, dass es schon im Volksglauben der Antike eine Vielzahl von angeblichen Unglückstagen gab (vergl. Freitag der 13.), zu denen regelmäßig auch der 1. April zählte.“

Nun, wenn der 1. April als Unglückstag zu bewerten ist, so liegt die Vermutung nahe, daß man seit Urzeiten versucht, durch Scherze an anderen sein eigenes Pech vor dem Eintreten auf andere abzuwälzen. Mal mit hohem, mal mit mäßigem Erfolg. Auf jeden Fall wird es für viele ein spannender Tag werden. Für viele jedoch auch ein schlichtweg normaler Arbeitstag, bei dem man sich auf`s Wochenende und auf die Bundesliga freut. 🙂

Bin gespannt auf Eure Comments, heute und morgen besonders.