Fairer non-profit-Weihnachtsmarkt

Am Samstag, den 5. Dezember, wird von 15 bis 21 Uhr im IBZ in Bielefeld(Teutoburger Straße 106) ein fairer non-profit-Weihnachtsmarkt veranstaltet!

Weihnachten, Fest der Liebe?
Unter dem Motto „Weihnachten mal anders!“ wollen wir mit unserem fairen non-profit Weihnachtsmarkt ein Zeichen setzen, dass wir diese Zeit auch ohne Konsumstress genießen können – solidarisch, fair und frei von religiösen Dogmen.

Dazu laden wir Dich herzlich ein:
In zahlreichen Selbermach-Workshops kannst Du aus Recyclingmaterial und natürlichen Zutaten Geschenke basteln, die Freude schenken. Nicht nur beim Auspacken, sondern auch beim Entstehen. Denn Du erlebst live, warum ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch Spaß macht.

Wir teilen Know-how. Tauschen, was wir nicht mehr brauchen. Hinterher haben alle gewonnen: Unser Kleiderschrank kann wieder atmen. Die Natur wird nicht unnötig zugemüllt. Unser Geldbeutel bleibt verschont. Und wir haben einen herzwärmenden Tag mit musikalischem Ausklang der Ska-Band „Unknown Skartists“ verlebt.

Komm für ein Heißgetränk, einen Snack und einen Plausch vorbei. Bring mit, was du selbst nicht mehr brauchst, aber andere noch glücklich machen kann. Und geh heim mit Schmuck, Kosmetik und Genüssen, die Du selbst gefertigt hast!
Das genaue Programm folgt in Kürze!

Wir freuen uns auf Dich!

Quelle: Open Globe Bielefeld

→ zur Facebook-Veranstaltung

Primelgrün e.V. steht vor dem aus

Für die, die es interessiert:

„Tausende von BielefelderInnen haben jahrelang das naturpädagogische Angebot des Vereins Primelgrün e.V. genutzt – jetzt steht der Verein vor dem Aus, da das alte Gelände Ende 2015 (aus privater Hand) verlassen werden muss und es anscheinend keinen Ort in Bielefeld gibt, an dem die Arbeit fortgesetzt werden kann. Wir möchten  Kindern und Erwachsenen weiterhin an die Natur heranführen  und der Natur auch etwas zurückgeben: Biotope schaffen, Artenvielfalt fördern, Naturschutz aktiv umsetzen. Wie kann es möglich sein, dass so ein aktiver kreativer Verein mit soviel ehrenamtlicher Eigeninitiative keinen Raum in Bielefeld findet?“

Hier geht’s zur Online-Petition

Gütersloh an Fernbusverbindung von berlinlinienbus angebunden

Güterloh – Berlin ab Oktober mit berlinlinienbus

Ab dem 15. Oktober können auch wir Gütersloher mit berlinlinienbus.de fahren. Somit ist ein weiterer Fernbusanbieter in unserer Stadt vertreten und wir noch besser angeschlossen 🙂 Die neue Strecke geht von Duisburg über Gütersloh nach Berlin.

Super Highlight – ein Gewinnspiel um gleich kostenlos zu fahren! =)

Aktuell gibt es noch 1000 Freifahrten für die neuen Verbindungen zu gewinnen. Dafür könnt ihr einfach hier klicken. Im Anschluss Name und Email Adresse eingeben – super easy. Jeder kann also mitmachen. Teilnahme ist ab 18 Jahren. Das Gewinnspiel endet am 8. Oktober 2015. Habe selbst auch schon teilgenommen 😉

Die Freifahrten beziehen sich übrigens nicht nur auf Gütersloh, sondern auch auf viele andere Städte. Scheinbar ist nicht nur Gütersloh neu, sondern noch viele weitere Strecken. Aber das dürfte für uns ja irrelevant sein – aber falls jemand Freunde oder Kinder in anderen Städten hat, wäre es ein Tipp wert.

Preise für eine Fahrt – günstigster Anbieter

Ich habe mal die Preise gecheckt – sicherlich ein wichtiges Kriterium, wenn man Fernbus fährt. Eine Fahrt nach Berlin kostet ab 18€. Somit ist der neue Anbieter günstiger als die bereits erwähnte Konkurrenz von Mein Fernbus, hier kosten Fahrten 19€. Einziger weitere Unterschied ist die Frequenz. Mein Fernbus fährt 2x täglich, berlinlinienbus.de nur 1x täglich. Zumindest bei meiner aktuellen Recherche für den 21. Oktober 2015.

Ich freue mich über Feedback oder Anregungen, sobald noch mehr Wissen da ist.

Oder auch gerne über Kommentare, ob beim Gewinnspiel Karten gewonnen wurden! Würde mich ja schon interessieren, wer nachher die glücklichen Gewinner sind.

Beste Grüße,

Tania

Guter Vorschlag für die Zukunft des Kesselbrik Restaurants

Der Betreiber des Kesselbrik Restaurants hat Insolvenz angemeldet.Für die Zukunft des Würfels hat Veronika Bennholt-Thomsen einen guten Vorschlag parat.:

Buntes Bielefeld: Vorschlag für den grünen Würfel am Kesselbrink
Die AWO und die NW machen es vor. Am Sonntag, 16. August organisieren sie den „bunten Tisch“, an den Bielefelder/innen Flüchtlinge zum Picknick einladen. Einfach so, ohne viel Tamtam, nur um mit leckeren Kleinigkeiten gemeinsam am Tisch zu sitzen, miteinander zu reden, sich kennen zu lernen, zusammen fröhlich zu sein. Eine wunderbare Idee (!), die auch auf den Würfel übertragen werden könnte: Schaffen wir doch dort eine Stadtkantine! Das war vor Jahren schon der Vorschlag des Bielefelder Sozialforums, nämlich auf dem Kesselbrink eine Begegnungsstätte zu schaffen, ähnlich der Bürgerwache auf dem Siggi, gemeinnützig, mit Räumen für Veranstaltungen und damit sich dort alle Bielefelder/innen treffen könnten, indem sie an langen Tischen ein gutes Essen miteinander teilen, Menschen jeglicher Herkunft, jeglichen Alters, jeglichen Einkommens. Man lädt sich gegenseitig ein, indem man tätig ist, beim Kochen, Tischdecken usw. hilft, oder indem wer es kann, einfach etwas mehr Geld gibt, damit alle sich das gute Essen leisten können. Das Sozialforum Bielefeld macht seit drei Jahren vor, dass es geht. In der Begegnungsstätte am Bültmannshof gibt es jeden Samstag die Stadtteilkantine. Gekocht wird von unterschiedlichen Kochteams (ein 3-Gänge-Menü!), es kommen 30 bis 40 Gäste (als die LateinamerikanerInnen vom Welthaus kochten waren es über 50, ein andermal ebenfalls als es Bärlauchblütenpesto gab). Auf der Gelddose am Ausgang steht: „Die Köche/innen arbeiten unentgeltlich. Die Kosten für die Zutaten werden geteilt. Jede/r gibt dazu, was er/sie geben mag und geben kann.“ Kein Aufrechnen mehr, keine Frage nach Berechtigung aufgrund von Berechnung. Alle Bewohner/innen des Viertels können sich so näher kennenlernen, Freundschaften entstehen, man hilft sich mehr im Alltag, tut etwas gegen die Isolierung, besucht sich, wenn jemand krank oder viel zu lange alleine ist usw., usw. Das Motto des Sozialforums lautet „ein anderes Bielefeld ist möglich“, nämlich ein buntes, gemeinschaftliches. Angestiftet wurde die Sozialforumsbewegung durch Porto Alegre in Brasilien, wo sich Menschen aus den Slums, aus den wohlsituierten Vierteln und aus der Stadtverwaltung zusammentaten, um basisdemokratisch und mit neuen Ideen über einen großen Teil des städtischen Haushalts zu bestimmen. Es gelang ihnen, die Müllberge in den Straßen zu bewältigen und den städtischen ÖPNV zu sanieren, sowie neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Der Gedanke dahinter wurde weltweit aufgegriffen: gegen Ausgrenzung und Konkurrenz, gemeinsam schaffen wir uns ein gutes Leben…auf dem Kesselbrink in Bielefeld!“

1. Bielefelder Radschnellweg

Am Freitag, den 26. Juni macht die BürgerInneninitiative SICHERE Detmolder Straße die Detmolder Straße zum 1. Bielefelder Radschnellweg. Treffpunkt ist ab 19:00 Uhr an der Ecke Niederwall-Detmolder Straße am Landgericht. Denn seit dem Umbau der Detmolder Straße im April 2011 hat die Straße eine der besten Fahrbahndecken, ideal für das Radfahren.
Die Aktion ist Beitrag der Bürgerinitiative zur laufenden Stadtradel- Aktion. RadfahrerInnen verlangen ihr Recht auf sichere und flotte Mobilität auch auf dieser Hauptverkehrsstraße. Das Fahrrad ist das einzige Null-Emissionsfahrzeug. Es ist nur konsequent, dass die Stadt deshalb das Radfahren noch stärker fördert. Großstädte wie London, Paris, New York (und natürlich Amsterdam und Kopenhagen) sind längst weiter als Bielefeld.
Auf der Detmolder Straße ist ein Radschnellweg naheliegend: dort ist das Radfahren auf der Fahrbahn vorgeschrieben. Weil der Kraftverkehr beim Überholen 1,50 m Sicherheitsabstand einhalten muss, haben RadfahrerInnen schon jetzt den ganzen rechten Fahrstreifen zur Benutzung frei. Unsere Radschnellweg-Aktion ermutigt sie, sich ihren Platz auf der Straße zu nehmen.
Die BürgerInneninitiative sponsert für die Detmolder Straße zwei Schilder mit der Aufschrift „Gib Radfahrern 1,5 m!“. Die Schilder sind nicht zu übersehen. Damit sollen die Autofahrer dem Radverkehr auf der Detmolder Straße den ausreichenden Sicherheitsabstand beim Überholen garantieren. Denn das Radfahren auf der Fahrbahn ist sicherer, als das Fahren auf dem Bürgersteig, da sich die Radfahrer im Blickfeld der Autofahrer bewegen. Die Polizei soll bitte gewährleisten, dass Kraftfahrer den Sicherheitsabstand auch einhalten.
Der jetzt, wenn auch nur vorrübergehend eingerichtete Radschnellweg Detmolder Straße ist der erste in Bielefeld, bleibt aber sicher nicht der Einzige. Von Minden und Herford wird z.Zt. der Radschnellweg Ostwestfalen bis zur Stadtgrenze Bielefeld geplant. Demnächst dürfte er auch durch Bielefeld und weiter nach Gütersloh verlaufen.
In Bielefeld (und Berlin) toleriert die Polizei an aus ihrer Sicht kritischen Stellen wie der Detmolder Straße das Radfahren auf den dafür viel zu schmalen Bürgersteigen. Diese Empfehlung, gegeben als „illegale Überlebensstrategie“ macht den Straßenverkehr zum rechtsfreien Raum, im Konkurrenzkampf zwischen Rad- und Autoverkehr.
Aufgrund der guten Erfahrungen beim Umbau, braucht die Detmolder Straße wieder eine Grüne Welle bei Tempo 30. Die Vorteile sind, Rad- und Autofahrer kommen besser voran, der Autoverkehr wird deutlich leiser. Also eine wirkliche „win-win-Situation“ für alle

RAd

Independent Blogger ist nun als Karina Dannemann unterwegs

Das miese nicht zu unterbietende Niveau, die öde, langweilige Schreibe, die fantasielosen Themen, die keiner lesen  – noch jemals kommentieren mag…kommt euch das nicht bekannt vor?

Doch, doch! Das kennen wir! Das ist Independent Blogger. Alter Sack in neuen Schläuchen…äh Namen.

Uns täuschst du nicht IB. Dein mieser Stil ist nämlich unverkennbar.

 

Zum Thema „Karina Dannemann“

Das leidige Thema „Karina Dannemann“ wird vorübergehend im Berlin-Blog diskutiert, weil mein Zugang gesperrt worden ist.

Ich gehe davon aus, dass ich beim Anbieter des Bielefeld-Blogs mit schlimmsten Beschimpfungen angeschwärzt worden bin, wenn nicht noch „staatsanwaltliche Ermittlungen“ wegen Negativpropaganda und Majestätsbeleidigung folgen.

Buntes Treiben aus aller Welt: Bielefelder Carnival der Kulturen

Aktuellen Onlineumfragen zufolge hat rund ein Viertel der Befragten den Karneval der Kulturen in Berlin schon mindestens einmal besucht. Auf das multikulturelle Fest, das jedes Jahr am Pfingstwochenende in der Hauptstadt stattfindet, folgt traditionell am ersten Wochenende im Juni der Bielefelder Carnival der Kulturen. In diesem Jahr findet die inzwischen 19. internationale Straßen-Parade am 6. Juni statt. Weiterlesen

Frau Haessy schreibt…

…wirklich toll. Mein Vorbild!

Toll wie sie in ihre Geschichte „reinschlittert“, ohne Einleitung gleich mitten rein.

„Er war acht, als sein Vater gestorben ist und seine Mutter alleine für die Kinder sorgen musste. 1941 war das. Sie führte den Laden des Vaters weiter, Claus half ihr beim Ausliefern der Waren. Es war nicht immer einfach. Vor allem da sein älterer Bruder währenddessen an der Front war. Offizier. Die Großmutter war extra in ihre Heimatstadt gefahren, um den Priester dazu zu kriegen, die kirchlichen Unterlagen zu vernichten, die bewiesen, dass die Familie anno irgendwas mal jüdisch gewesen war, bevor sie sich lutheranisch.. nun.. umorientierte. Zum Ende des Krieges wurde Claus von seiner Mutter getrennt und kam in ein Lager. Dort sei er zweimal fast gestorben. Er erzählt etwas von Duschen und Gas, aber irgendwie scheinen die Details nicht ganz so stimmig zu sein. Claus erzählt ohnehin sehr viel. (…)

Ja, so geht das weiter und man fragt sich als Leserin zunehmend, wie lange diese typische „Hölzken-auf-Stöcksken“-Geschichte noch weitergeht. Doch irgendwann leitet die Autorin die Wende ein:

„Ich kenne Claus nicht. Ich habe ihn nie vorher getroffen und werde ihn wohl auch nie wieder treffen. Aber er ist einer jener alten Menschen, die einsam sind, sehr einsam, verdammt einsam, und einfach mal reden muss.“

Soweit so gut, eine normale Geschichte wie sie Mitarbeiterinnen der Pflegedienste jeden Tag zu hören bekommen, aber keine Zeit haben zuzuhören. Was letztlich bedauerlich ist, was aber keiner ändern kann, meint man.

Falsch gedacht. Natürlich kann man, wenn man will. Und damit gibt die Autorin ihrer Geschichte einen berührenden und gleichzeit auffordernden Schluss:

Denn ich kann nur inständig hoffen und beten, dass ich, wenn ich einmal alt und einsam bin und verzweifelt reden möchte, auch auf Menschen treffe, die mir 33 Minuten ihrer Zeit schenken.

Einfach so.“

Man wagt kaum, auf diese wage Hoffnung zu vertrauen für die Tage, wenn man selber einmal da angekommen ist, wo der alte Herr heute ist. Ich habe jedenfalls – nur um mich zu beruhigen – gleich eine gute Tat folgen lassen und den alten Nachbarn meiner verstorbenen Mutter angerufen und 33 Minuten mit ihm über Früher geredet.

Hier die ganze Geschichte.

Leineweber-Markt

Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe lädt am letzten Mai-Wochenende zum Feiern ein. Erleben Sie auf dem Bielefelder Leineweber-Markt jede Menge Live-Musik, rasante Fahrgeschäfte und Kirmes-Nostalgie. Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ob Musik, Varieté, Theater, Tanz, Comedy oder Sport: Für jeden ist etwas dabei. Gaukler, Schausteller und Kunsthandwerker verleihen dem Stadtfest einen unvergesslichen Charme. Und auf den Straßen und Plätzen in der Innenstadt gibt es viel zu entdecken. Neu dabei und der Tipp für Kinder: Das Programm im Park der Menschenrechte.

 Leineweber-Markt  Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe lädt am letzten Mai-Wochenende zum Feiern ein. Erleben Sie auf dem Bielefelder Leineweber-Markt jede Menge Live-Musik, rasante Fahrgeschäfte und Kirmes-Nostalgie. Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ob Musik, Varieté, Theater, Tanz, Comedy oder Sport: Für jeden ist etwas dabei. Gaukler, Schausteller und Kunsthandwerker verleihen dem Stadtfest einen unvergesslichen Charme. Und auf den Straßen und Plätzen in der Innenstadt gibt es viel zu entdecken. Neu dabei und der Tipp für Kinder: Das Programm im Park der Menschenrechte.

Leineweber-Markt Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe.

Termin

29. – 31. Mai 2015 

Freitag:    11.00 – 01.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 01.00 Uhr
Sonntag: 11.00 –  22.00 Uhr

Programm

http://www.bielefeld.jetzt/leinewebermarkt

Am Klosterplatz

Am Klosterplatz

 

Am Süsterplatz

Am Süsterplatz

Im Park der Menschenrechte

Im Park der Menschenrechte

Das Riesenrad

Das Riesenrad

Big Balls (AC-DC Cover)

Big Balls (AC-DC Cover)

Fazit zur #rp15

Um es ganz klar zusagen: Ich bin ein großer Fan der #rp15 und werde nach Möglichkeit auch in 2016 wieder dabei sein. Nichtsdestotrotz muss man sich Gedanken über das Format machen können.

Die #rp15 scheint in einer Art Zwischenwelt angekommen zu sein. Auf der einen Seite ist sie tatsächlich, auf der anderen Seite bietet sie aber über alle digitalen Themen hinweg gerade noch beim Thema Netzpolitik die internationalen VIPs an, die einen Benchmark für die Debatte über das Internet darstellen. Gleichzeitig aber vermag es der Modus der #rp15 nicht in der Breite in die Tiefe zu gehen (außer eben bei der Netzpolitik). Das ist schade.

Vielleicht hat die #rp15 mit einer ähnlich gelagerten Herausforderung zu kämpfen, der sich jeder Blogger und Journalist zu stellen hat: Schreibe ich für Klick-Zahlen oder für relevante Themen – wobei dann zugleich die Frage auftaucht, ob die Relevanz durch die Knickzahlen oder durch die eigene Beurteilung entsteht. Wenn dies der Fall wäre, hätte die #rp15 mit der Entscheidung zu kämpfen, ob sie ein buntes Blogger-Treffen mit all den Folgen für die Zielgruppenansprache (ungenauer), die Tiefe der Debatte (eher alles nur anreißen) oder die Besucher (Tendenz zum Mainstream) sein möchte. Oder ginge es eventuell im umgekehrten Fall darum, Schwerpunkt-Themen zu identifizieren? Auch diese Vorgehensweise hätte natürlich Folgen für die Organisation und die Veranstaltung (tendenziell weniger Besucher; Gefahr, das falsche Thema vorab zu identifizieren; weniger fachübergreifender Austausch). Sie böte aber den ungemein wichtigen Vorteil, in einem speziellen Themenfeld in den Folgemonaten eventuell politisch relevanter sein können.

Das „Klassentreffen“ der Bloggergemeinde droht ein wenig, zum „Sandkasten“ aus Sicht der tradierten politischen und wirtschaftlichen Akteure zu werden, bei denen man (die von Lauer beschriebenen Mainstream-VertreterInnen) den Kleinen beim Bauen von Sandburgen zuschaut, milde lächelt und dann zur wirklich wichtigen Tagesordnung übergeht.

Videokunst in der Kunsthalle Bielefeld

Die Kunsthalle Bielefeld startet im April 2015 eine neue Ausstellungsreihe mit Videokunst. Um zukünftig auch dieses Medium in den Räumen der Kunsthalle Bielefeld präsentieren zu können, wurde die Studiengalerie im Untergeschoss der Kunsthalle renoviert und steht nun wieder als Ausstellungsraum zur Verfügung. Den Auftakt der Reihe macht ab dem 16. April 2015 die Videoarbeit «Jutta» der Berliner Künstlers Sven Johne aus dem Jahr 2014.

Sven Johne: Jutta, 2014, Video, 17:36 min. Laufzeit: 16. April 2015 bis 21. Juni 2015

«Jutta» erzählt die Geschichte des deutsch-brasilianischen Finanzunternehmers Erik – eine Adaption der wahren Geschichte des Tycoons Eike Batista, der mit seinen Unternehmungen zum siebtreichsten Menschen der Welt wurde. In den Räumen einer abgedunkelten Villa, die allein auf einer nicht näher definierten Südseeinsel steht, erzählt Jutta, die Mutter Eriks, wie ihr Sohn mit Scheinprojekten, die das Ausmaß einer ganzen Stadt annahmen, Investorengelder akquirieren konnte. Der durch aufwendige Visualisierungen produzierte schöne Schein der vorgestellten Projekte und die Gier nach dem schnell verdienten Geld verführten zahllose Investoren. Erik wurde so zum siebtreichsten Menschen der Welt, ohne ein einziges Projekt realisiert zu haben.

Auf der filmischen Ebene visualisieren die Einrichtung der Villa sowie das durch die geschlossenen schweren Vorhänge ausgeschlossene Paradies der Südseeinsel den schönen Schein. Sie stoßen jedoch auf die Leere im Gesicht der allein zurückgebliebenen Mutter, die aus der Erinnerung farbige Zeichnungen der Natur fertigt.
Die Geschichte Eriks, bzw. Eike Batistas, kann als Extrem beispielhaft für die von der Realität abgekoppelten Geschäfte globaler Finanzmärkte stehen. Sven Johnes Videoarbeit ist keine Dokumentation. Sie transportiert auf verschiedenen Ebenen Paradoxien, etwa zwischen An- und Abwesenheiten oder der Intimität einer Mutter-Sohn-Beziehung und der Anonymität der Akteure auf den globalen Finanzmärkten. Zugleich stellt sie die Frage nach der Authentizität und dem Beweischarakter des Mediums Film.

Wenn ich euch etwas empfehlen darf…

Katharina Wilke – Bestickte Bilder

Diese Ausstellung bietet drei thematische Zugangsweisen an: erstens wendet sich die Ausstellung an Interessierte der Fotografie, zweitens geht es um Textilkunst, drittens erfährt der Besucher etwas zur Kulturgeschichte der 60er und 70er Jahre.

Katharina Wilke - Bestickte Bilder

Katharina Wilke – Bestickte Bilder

Katharina Wilke wurde 1978 in Halle/Westfalen geboren. Ihr Studium der Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld schloss sie 2012 mit dem Diplom ab. Seit 2009 setzt sie sich mit „abgelegten Momenten fremder Menschen” auseinander und ergänzt diese mit ihrer eigenen Bildsprache. Seit dieser Zeit beteiligt sich die Künstlerin an nationalen und internationalen Projekten und Ausstellungen. Katharina Wilke lebt in Bielefeld.

Ausgewählte Fotos werden im Gemäldeformat auf Leinwand, genauer gesagt, auf Stramin gedruckt und sodann in einem informellen Kunstgestus mit Stickerei überfangen.

Im Mittelpunkt der ausgewählten Fotos steht der Mensch. In allen Fällen werden Freizeitsituationen thematisiert. Der Mensch ist dann ganz bei sich, er ruht in sich.

Ein anderes, immer wiederkehrendes Thema ist das Unterwegssein, auffälliges Requisit, nicht selten im Bildvorder- oder Mittelgrund, das private Automobil. Ganze PKW-Dynastien (Mercedes, Audi, Citroën, Seat u. a.) lassen sich in den Bildern identifizieren, was nebenbei für Kenner der Oldtimerszene sicherlich eine reizvolle Übung darstellen könnte.

Gattungsmäßig zählen die textilen Arbeiten von Katharina Wilke zum Bereich der Collage. Typisch für die Kunst der Collage ist das Zusammensetzen verschiedener, aus ihrem Funktionszusammenhang gelöster Alltagsdinge zu einem neuen „erhabenen” Ganzen. Somit schafft die Künstlerin unverwechselbare, poetisch aufgeladene Bilder, die den Blick des Betrachters fesseln, ihn unablässig wandern lassen, Bilder, die sich Einbrennen in unser Gedächtnis.

Ort Museum Huelsmann, Ravensberger Park 3, Bielefeld bis 07.06.2015
Öffnungszeiten Di. bis Sa. 14.00 bis 18.00 Uhr
So. 11.00 bis 18.00 Uhr

bielefeld existiert nicht

Bielefeld, wo Deutschland innen Spiegel kuckt

Bielefeld –  langweilige Provinz? Jeder weiß, dass die Stadt am Teuto zu Unrecht unterschätzt wird. Hier kommt keiner mehr wech.

Fraagste so’n Proff vonner Uni: Hömma, warum biste nicht gegangen, wo du noch konntest: nach Amerika, nach England, in die weite, schöne Welt. Aber nee, der Willi Heitmeyer ist immer wieder zurückgekommen. „Nachn paar Tagen woanders reichtet mir immer, dann will wieder zurück“, sacht er. Zurück nach sein Bielefeld. „Es iss wien Leben in offenen Vollzuch. So sieht das aus“ sacht er.

Weltstättler belügen sich doch bloss sowas von: So ein Berliner glaubt, der könnte heute dies und das tun, was er will. Aber der will gar nicht. Der lücht sich was vor, sagt der Willi und da isser geblieben in Bielefeld, wo er alles hat, was er braucht. Ne Kneipe, noch ne Kneipe, dat Stücksken Natur inn Teutobuargawalt und eben seine Uni. So isser, der Herr Proffessor.

Und heute hat die Arminia im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VFL Wolfsburg verloren. Da kennen viele wieda nua die Bielefeldverschwörung, was daran liecht, dass die Leutchen hier die Klappe eben nicht so weit aufreißen wie in Wolfsbuag oder München.

Doof findet der Willi den Jahnplatz. Mit seine Freunde cheet er da nich hin, weil der stammt noch ausse späten 50er-Jahren und die Fußgänger mussten zum Pättken in den Untergrund auffe Rolltreppe. Da sind die Ostwestfalen-Idioten dann immer hoch und runter gefahren, wie auffe Kirmes. Das war so peinlich, dass er das nie einen von seinen schlauen Proffessorkollegen zeigen will.

Komischerweise hat Bielefeld nur bei denen einen schlechten Ruf, die nach Berlin oder in eine andere Großstadt ziehen, weil die Ballerköppe glauben, dass so ne Metropole mehr aus ihnen macht als sie sind. Hat aber nix genützt. War ja klar. Bekloppt sowas. Bleib in Bielefeld. Haste mehr von!

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Anscheinend …

… passt hier im totgetrollten Bielefeld-Blog ja doch noch jemand auf und putzt SPAM-Einträge weg. Aber Schwuppdiwupp ist schon wieder einer drin!

Wie wär’s denn dann mal mit der Löschung der knapp zweieinhalbtausend geblockten Einträge im SPAM-Ordner … vielleicht locken die ja sowas an?

 

 

 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Meine Mutter, Jahrgang 1923, war eine patente Frau, stand aber auf Kriegsfuß mit allen technischen Geräten, die nicht zur Hausarbeit gebraucht wurden: Radio, Fernsehen. Computer hat sie schon gar nicht mehr kennengelernt, von Handys ganz zu schweigen.
Und auch mir hat sie eine Abneigung dagegen eingeimpft, die mich bis heute prägt. Immerhin habe ich mich gegen ihren Wunsch durchgesetzt, ich sollte Mutter und Hausfrau werden. Stattdessen wurde ich Lehrerin und unterrichte in einer der letzten sonderpädagogischen Einrichtungen vor der vollständigen Einführung der sogenannten Inklusion. Aber dazu ein anderes Mal.
Ich bin jedenfalls froh, daß mir ein Bekannter bei der Einrichtung dieses Zugangs zum Bielefeld-Blog behilflich war. Allein hätte ich das nicht geschafft, aber wieso?
Gerade hat die OECD die Ergebnisse der letzten Pisa-Tests in Deutschland ausgewertet und festgestellt, daß die Abneigung der Mädchen gegen Mathematik MINT-Fächer: Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik in Deutschland weniger mit Können, sondern mehr mit Wollen zu tun. Und mit dem, was Eltern ihren Kindern mitgeben.
Das ist damit gemeint: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, liebe Leute. Wenn ihr wollt, daß es eure Kinder mal zu etwas bringen, insbesondere eure Töchter, dann hört auf, eure persönlichen Befindlichkeiten in sie zu projezieren. Sagt euren Jungs ruhig öfter mal, sie sollten das Maul halten. Ermutigt eure Mädchen, den vorlauten Jungs auf’s Maul zu hauen. Das würde schon viel bringen, kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Ich bin ja mal gespannt, was meine „Bildungsoffensive“ hier so ausrichten kann.
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/oecd-bildungsstudie-mathe-kann-ich-nicht/11461250.html

Independent Bloggers Schwabbelwampe

koko

Dem vielfach geäußerten Wunsch nach mehr Mülltonnenfotos kann ich nur schwer widerstehen. Deshalb nehmt DAS.(Für eure Gruselfotosammlung)

Wen der häßliche Schwabbelbauch nicht abturnt, der ekelt sich bestimmt vor dem unsypathischen, verkrampften Grinsen.

Braucht mir nicht zu danken…

Weihnachtsdeko mittelschwer verwüstet

Ooooooooooooohhhhhhhhhh!

Wo gestern noch ein Garagentor flächendeckend mit besonders kalt und scheußlich strahlenden LEDs bedeckt war, hängen heute nur noch vier kurze Strippen…

Ein ehemals aufgeblasener (!) fassadenkletternder Weihnachtmann liegt niedergemetzelt im Dreck!

Diese Freveltat tat bestimmt der Wind, der Wind, das himmlische Kind.

Die häßliche Visage der Independent Blogger

 

Zu viel Gändebraten, Christstollen, Glühwein und Dominosteine verputzt?

Da hilft es oftmals tüchtig zu speien!
Werft einen Blick auf diese Hackfresse und es fällt euch gewiß ganz leicht, einen befreienden Schwall auszukotzen.

Schaut nur mutig hin auf diesen Möchtegern-Dandy, seht sie euch an, die typisch krumme Haltung und die käsige Visage des Sesselfurzers.

Seht nur hin, man sieht sogar was dieses windige Bürschlein denkt:
„Hoffentlich merkt Mutti nicht, saß ich ihren besten Karnevalshut gemopst habe….
Ach, ach, ach…hätte ich doch bloß auch eine Praktikantin, wie mein großes Vorbild Bill Clinton.
Dann könnte ich meiner stinkenden Zigarre wenigstens ein wenig interessante Würze verleihen, ich armer Wicht.“

GabrielMendez

10.12.2014

Top Free Chatting Apps For Windows Phone – Technology – Cell Phones

subway surfers downloadKita tahu bahwa selama ini BlackBerry, ponsel pintar dari RIM sering dipadukan dengan layanan Instant Messaging nya saja yang tanpa batas, adapun juga yang menyebut ponsel musik pintar yang memanjakan anda dengan berbagai macam fitur yang multi-fungsi dari sarana pemutar musik tersebut apabila anda sudah men-setting BlackBerry anda secara benar. Akan tetapi seiring dengan perkembangan jaman dan majunya teknologi, RIM BlackBerry tidak pernah berhenti dalam berinovasi. Dan dari kabar yang saya dapat sekarang, BlackBerry sedang gencar gencarnya menciptakan sebuah fitur baru yang akan sangat membawa keuntungan yang besar bagi pengguna ponsel BlackBerry.

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It is said that now about 50% of the US population owns a smartphone. That is a great number though differences in smartphones, they’ve got different systems. If you have webOS or Symbian you will probably lack quality apps to allow you video call your pals however it is also factual that most smartphones being released these days is in both Android iOS or BBOS which do have quality video calling apps. As they amount of smartphone owners increases it will give far more weight to video calling apps.

Benutzungspflicht von Radwegen bis zum 1. Juli 2015 aufheben!

Die Stadtverwaltung soll die rechtswidrigen Radwegbenutzungspflichten umgehend, spätestens bis zum 1.7.2015 aufheben.

Dies ist leicht umsetzbar, da die allermeisten Radwege in Bielefeld die Voraussetzungen für die Anordnung der Benutzungspflicht nicht erfüllen. Lediglich die blauen Radwegschilder müssen entfernt werden.

Das vereinfachte Prüfverfahren spart Kosten gegenüber der langwierigen Prozedur, die von der Stadt geplant ist. Durch die vorgeschlagene Maßnahme wird nicht nur eine gesetzliche Vorschrift umgesetzt, sie erleichtert auch das Radfahren im ganzen Stadtgebiet.
Unterzeichnet Sie daher die Petition. Sie wurde eingereicht gemeinsam von:

– ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Stadtverband Bielefeld e.V.
– GAFF Gruppe Aktiver Fahrradfahrer und Fußgänger e.V.
– VCD Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband OWL e.V.

Begründung:

Nach der Straßenverkehrsordnung müssen bestehende Radwege anhand von Qualitäts- und Sicherheitskriterien überprüft werden. Das Radfahren auf der Fahrbahn bringt in den meisten Fällen Sicherheitsvorteile gegenüber dem Radweg. Eine Pflicht zur Benutzung darf es nur dort geben, wo aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahr für die Sicherheit des Verkehrs besteht. Dann können Radfahrende entscheiden, ob sie die Fahrbahn oder den Radweg benutzen. Die Radwegbenutzungspflicht ist die Ausnahme.
Die Straßenverkehrsordnung schreibt diese Überprüfung bereits seit Oktober 1998 vor. Sie wurde bisher in Bielefeld nur auf wenigen Straßen umgesetzt. Dieses Versäumnis der Straßenverkehrsbehörde seit über 16 Jahren beeinträchtigt den Radverkehr und die Verkehrssicherheit. Die Stadtverwaltung will jetzt zwar mit der Überprüfung beginnen, rechnet aber mit mindestens zwei Jahren Bearbeitungszeit.
Anders in der Nachbarstadt Herford: dort ist schon jetzt das Radfahren auf der Fahrbahn im Stadtgebiet komplett bis auf zwei Ausnahmen freigegeben.

UNTERZEICHNET DIE ONLINE PETITION!!!