Kategorie-Archiv: Privates und persönliches

S21, Grüne und die Bahn

Wärend offenkundig die Bauplatzbesetzung gegen “Stuttgart 21″ am 20. Juni weiterhin kriminalisiert wird, mehren sich die Hinweise auf den Einsatz von mindestens einem “Agent Provocateur” der Polizei.

Dazu die Presseerklärung der “Parkschützer” vom 21. Juni: “Der gestern enttarnte Zivilpolizist wurde beobachtet, wie er sich an Rohren vergriff und Demonstranten aufforderte, es ihm nachzutun. Dafür gibt es mehrere uns persönlich bekannte und zuverlässige Zeugen.”

Den “Parkschützern” liegt dazu eine eidesstattliche Erklärung vor, die wie die gesamte Presseerklärung unter http://www.bei-abriss-aufstand.de zu finden ist.

Eine weitere negative Geschichte: Die Befürworter von S 21, insbesondere die Energiekonzerne, werben für das Projekt mit der Behauptung, es sei “ökologisch sinnvoll”. Die Deutsche Bahn, größter Stromverbraucher in Old Germany bezieht ihren Energiebedarf zu einem Viertel aus Atomstrom und 45 Prozent Strom aus Kohlekraftwerken. Die vielen Rolltreppen, Aufzüge und die kontinuierliche Beleuchtung des neuen Tiefbahnhofes in Stuttgart verbrauchen 250 Prozent mehr Strommenge als der bestehende Kopfbahnhof. Und die Grünen lassen dies zu. Anstelle von Oberrealo sollte man Herrn Kretzschmann, obzwar sicher noch einigermaßen ehrlich, als getarnten Bürgerlichen bezeichnen. Am Bürgertum ist zwar nichts verkehrt, doch erkennt da einer den Unterschied? ;-)

Kein Wunder, dass die Energiemonopole hinter dem Konzept stehen, zumal der Bahn 20 Prozent des AKW Neckarwestheim gehört. Bahnchef Grube ist auch einer der Befürworter einer Laufzeitverlängerung für AKWs. Die Bahn baut auf dem Gemmrigheimer Feld beim AKW Neckarwestheim eine drei Hektar große Anlage zur Umwandlung von AKW-Strom in Bahn-Drehstrom. Heuchlerisch wirbt die Bahn damit, dass die 300 neuen, bei Siemens bestellten ICx-Züge bis zu 30 Prozent weniger Strom verbrauchen würden.

Aber durch die 66 Kilometer langen, engen Tunnelröhren des Projekts “S21″ wird durch den dadurch viel größeren Luftwiderstand der Stromverbrauch der Züge massiv in die Höhe getrieben. Die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm wird gegenüber der Bestandsstrecke den doppelten Höhenunterschied überwinden, und das bei extremen und unverhältnismäßig langen Steigungen von teilweise über 3 Prozent. Wenn “S21″ in Betrieb gehen sollte, spült das Milliarden in die Taschen der Energiemonopole und AKW-Betreiber.

Am deutschen Bildungswesen soll China genesen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) unterstützt China bei einer “Reform” des chinesischen Berufsbildungssystems. Dazu hat das BIBB eine Kooperationsvereinbarung mit dem chinesischen Zentralinstitut für berufliche und technische Bildung (Central Institute for Vocational and Technical Education, CIVTE) in Peking unterzeichnet. Das CIVTE wurde im Jahr 1990 von der chinesischen Regierung im Rahmen der Konsultationen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung nach dem Vorbild des BIBB gegründet.

Wirklich klasse. Da braucht man auch gar nicht auf den Präventionsgipfel zu schauen, welcher in Deutschland abgehalten wird, um religionsmotivierter Gewalt entgegenzuwirken. Die geforderte bessere Bildung ist zwar ein unverzichtbarer Faktor um die folgende Generation zu ehrbaren Mitbürgern der Gesellschaft zu formen, jedoch reicht dies nicht aus, solange nicht EXTRA-Erziehungsmaßnahmen vollzogen werden, in denen Toleranz, Solidarität, das “Wir-und-nicht-die”-Prinzip usw. vermittelt werden. Ich sage nicht, daß deutsche Institute überfordert sind, im Inland nichts gebacken kriegen und dafür aber im Ausland vergebliche Liebesmüh praktizieren. Es ist jedoch ein Unding, wenn in Ländern, in denen nur scheinbar die Proletariatsherrschaft regiert, solche Aktionen wie die vom BIBB auch wirkliche Erfolg haben. Jeder weiß, daß in China eine verbrecherische Clique unter dem Tarnmantel des Marxismus regiert. Jedenfalls anstelle sich um die Asiaten zu kümmern, sollte man zuoberst alle zur Verfügung stehenden Kräfte zusammenziehen, um erst mal hier sauber zu machen.

Die Religion spielt bspw. bei der Gewaltbereitschaft von Jugendlichen eine Rolle. Wenn auch geringer als Ballerspiele, Alkopops u.a. Der Zentralrat der Muslime hat recht, wenn er vor einem Generalverdacht warnt. Jedoch sage ich, die Gewaltbereitschaft von einheimischen Jugendlichen und Migranten halten sich, je nach Bildungsstand- und niveau die Waagschale. Staatsangehörigkeit oder Ethnie sind durchaus ein Grund für Delikte. Nämlich Körperverletzung, Beleidigung usw. wenn jemand den anderen als “Kanake”, “Kartoffel”, etc. bezeichnet. Wie schnell bricht da in der Bahn, in der Disco, auf dem öffentlichen Platze oder im Hinterhof der Ringkampf aus?

Wie ist die Geschichte nun zu lösen? Änderung des Grundgesetzes, Ausweisung der Haßprediger, Abschaffung der niveaulosen Hauptschule und Zusammenlegung mit der Mittelschule, 1 Sozialarbeiter auf exakt 25 Jugendliche, mehr Freizeitangebote der öffentlichen Träger und eine konsequente Anwendung des Antidiskriminierungsgesetzes, nebst Aufklärung in Sachen Sexualität und Drogen und Einleitung eines großzügigen Arbeitsprogrammes an öffentlichen Bauten für arbeitslose Jugendliche.

Wie das zu bezahlen ist? Nun, das schaffen wir auch noch.

Zahnprobleme und Gesundheitsstreß.

Der Verband der Deutschen Kinderärzte warnt in einem Appell vor einer “Versorgungslücke in der Grundschulzeit”. Denn längst nicht alle gesetzlichen Krankenkassen sind bereit, die notwendigen Untersuchungen (U10 und U11) zu finanzieren. Bei den U-Checks geht es vor allem um Rechtschreib-, Lese- und Rechenschwächen, Sozialkompetenz und Medienkonsum. Dies trifft vor allem Kinder von gesetzlich Versicherten. Nur Kinder privatversicherter Eltern haben z.B. Anspruch auf eine jährliche Vorsorgeuntersuchung zwischen dem 2. und 14. Lebensjahr.

Was sagt uns das? Wenn schon bei Kindern, welche ja an sich eine vollständige kostenlose medizinische Versorgung in Deutschland erhalten, so dermaßen gekürzt wird, dann braucht man an wichtige Sachen wie Zahnersatz (unabhängig von der nicht immer von den Betroffenen eingehaltenen Selbstprävention z. B. durch Zähneputzen) nicht zu denken. Man erkennt, wie die privatkassenfreundliche Gesundheitsreform eines gewissen Krawattensamurais erste “Erfolge” zeigt. Als gesetzlich versicherter wird man immer mehr wie ein Aussätziger behandelt. Das muß und hat aufzuhören. Wie?

Nun, durch eine vollständige Abschaffung und ein Verbot der Privatkasse, Zusammenschluß aller gesetzlichen Kassen zu einer “Bundeskrankenkasse”, dadurch eine automatisch folgende Sinkung des KV-Beitrages bei gleichzeitig höherer Leistung.

Sie glauben, so ein Vorschlag kommt von der Linken? Nein, auch von mir und ich bin keiner davon. ;-)

DGB = Dougans Gedanken-Blog

Nach einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung will die Mehrheit der Bevölkerung mehr Mitsprache bei wichtigen politischen Entscheidungen. 78 Prozent wünschten sich, über Volksbegehren oder Bürgerentscheide mit entscheiden zu können. Wenn die Herrschenden den Willen des Volkes (endlich) einmal berücksichtigen würden, würde die Zufriedenheit im Staate erheblich zunehmen. Allerdings wird so etwas nicht geschehen, da wir dann “Gefahr” laufen, den Euro abzuschaffen und aus der EU auszutreten. Allerdings würden dann regenerative Energien im Grundgesetz verankert, die SGB-Bücher würden verbrannt und vielleicht hätte mancher Filius auch wieder Hitzefrei. Und das nicht bloß die letzten beiden Stunden… ;-)

Bürgerentscheide in Zeiten wie diesen wären auch ungemein wichtig, um das noch wichtigere Ziel, der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken, denn nach einer Untersuchung des Parteienforschers Oskar Niedermayer von der Freien Uni Berlin haben die Union und FDP im letzten Jahr überdurchschnittlich viele Mitglieder verloren. Die CDU verlor 3 Prozent, die CSU 3,3 Prozent, die FDP 5 Prozent ihrer Mitglieder. Aber auch die SPD verlor zwei Prozent. Klingt nach wenig, doch weniger Mitglieder bedeutet auch weniger Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen, welche trotz aller Spenden immer noch die wichtigste Einnahmequelle einer Partei ist.

Gestern ging das Atommoratorium zu Ende. Der beschlossene “Atomausstieg” tritt ja erst Mitte Juli in Kraft. Eon hat verkündet, Isar I und Unterweser nicht mehr ans Netz zu nehmen. RWE dagegen und EnBW haben sich dagegen noch nicht festgelegt, ob sie ihre alten Reaktoren bis Mitte Juli noch einmal hochfahren wollen. Vor Ende der Woche wollen sie sich dazu erklären. Was erkennen wir aus diesen bekannten Meldungen? Weiterhin ein Hü und Hott, die einen spielen auf Zeit, andere beschwichtigen, das Volk wartet auf den Herbst, will sagen Sommer der Entscheidungen und passieren tut gar nichts.

Was ist die beste Lösung? Sämtliche Häuser- und Hüttendächer mit Photovoltaikanlagen zupflastern, auf Kosten des Bundes und der 4 Energieriesen, kein Stromimport mehr, sondern reiner Export. Ein paar Arbeitslose weniger, der Staat spart langfristig Geld und Griechenland bekommt von uns nichts mehr, sondern wird, nach temporärer Staatsauflösung unter UN-Mandat gestellt. Dazu Plesbizide nach Schweizer Vorbild und alle sind happy.

Die Griechen und meine Gedanken dazu

Laut einer aktuellen Studie der EU arbeiten die tarifvertraglich Beschäftigten in Griechenland und Portugal länger als der EU-Durchschnitt. In Deutschland sei der Unterschied zwischen der tatsächlichen Arbeitszeit von 40,4 Stunden die Woche und der Tarifarbeitszeit von 37,7 Stunden am größten. Das gab Sozialkommissar Laszlo Andor bekannt. Es stellt sich die Frage, ob diese überlangen Arbeitszeiten den Griechen etwas nützen. Denn was soll verarbeitet werden?

Also kann nur ein Teil der Erholungslösung des griechischen Problemes sein, die Arbeitszeiten zu verkürzen, bei temporären Gehaltsminderungen. Ja ich weiß, daß wirkt sich negativ auf die Kaufkraft aus, verringert aber auch die Arbeitslosenzahlen. Streichung des Kündigungsschutzes, zwecks leichterer Privatisierungen und damit ausländische Investoren nicht abgeschreckt werden und schnellstmögliche Beendigung der Rentenzahlungen an Tote. U.a. da diese ja auch nicht mehr aufstehen und arbeiten können, ;-)

Es sollen bis zu 50 Milliarden € durch Privatisierungen hereingespült werden. Durch o.b. Maßnahmen geht es wesentlich schneller und wir müssen weniger zahlen.

Hoffentlich kommt Papandreou auch darauf. Sonst kann er den “Quadriga-Preis”, welchen er 2010 für seine “Kraft der Wahrhaftigkeit” erhielt, noch nachhaltig wieder abgeben.

Der steinerne Schattenriss

Irgend jemand hatte auf den Parkomaten hoch oben am Parkplatz knapp unterhalb des Steinhaufens Sparrenburg mit rotem Filzstift stilsicher geschrieben: „Dieser Automat heißt Pit. Er funktioniert mal. Mal nicht. Geldeinwurf auf eigenen Gefahr. Exakt wie diese Stadt„. Wir versuchten es. Unsere 1-Euro-Stücke schluckte er ebenso wenig wie die anderer Leute. Der umringte Automat „Pit“ hatte kein Erbramen. Dann versetzte jemand „Pit“ einen Tritt an die Stange. Und siehste. „Pit“ gehorchte und spukte plötzlich Parkscheine aus.

Aus 50 Metern Entfernung wirkte der Turm der Burg mit der Sparrenfahne wie ein Scherenschnitt. Ein unwirklicher Schattenriß.

Noch wussten wir nicht, daß der Innenraum vorm Burgrestaurant wegen einer „Privaten Gesellschaft“ gesperrt war. Ein Kontrabaß lag achtlos vor dem Eingang am Boden. Am Grill sahen wir sie fummeln, die Niegisch-Wirte. Warum, wieso, für wen erschloss sich nicht.

Dann konnten wir ja wieder gehen. Nicht ohne dem Kontrabass „Bis die Tache“ zu wünschen. Ob da eine Leiche drin war. Wer weiß?

11 Jahre

11 Jahre wurden für die Energielobby herausgeschlagen. 11 Jahre Zeit, um sich auf die neuen Energiegewinnungsmethoden einzustellen. Man wird sehen ob es reicht.

Daß der Umweltminister dahergeradelt kommt wie ein Grüner und Peter Ramsauer Streit im Kanzleramt verneint und dies in einen “Witz” packt ist nicht weiter verwunderlich. Daß die Kanzlerin keine Fehler zu gibt tut man als Politiker erst dann, wenn ein Skandal da ist, leider.

Die Umfragezeichen stehen auf Sturm. Man hat noch 2 Jahre und 3 Monate Zeit ins plus zu gelangen. Der Kanzlerin geht es wie Kohl `98 und Schröder 2005. Kohl war zu blind um entsprechend zu handeln, vielleicht auch zu bequem und über Schröder braucht man nicht weiter zu reden.

Es stellt sich die Frage, ob die Kabinettsparteien sich beim Volke noch beliebt machen können, oder ob man bis 2013 alles aussitzt. Durch die noch vorhandene bequeme Parlamentsmehrheit kann man noch ohne weiteres manches durchbringen, was nicht zustimmungspflichtig ist (Bundesrat). Zu wessen Gunsten bloß…?

Spanische Gurken, Deutsche Schlafmützen

Ich kann mir nicht vorstellen, daß in einer Großmarkthalle, welche seit Jahren existent, auf einmal so ein Fauxpas passieren kann. Deutschland hat mit die strengsten Kontroll- und Hygienevorschriften, daher muß der Fehler, wenn nicht in Spanien, so aber doch auf dem Transportweg geschehen sein.

Interessant ist jedoch der wissenschaftliche Umgang mit dem Bakterium. Es handelt sich dabei um den Typus Bakterium E.coli. Das ist schon lange bekannt und befindet sich vor allem in Tiermägen von Wiederkäuern, z. B. Kühe und kann auf Menschen übertragen werden.

Mal wieder mußte was passieren, bevor man etwas gegen die Gefahr unternimmt. Prävention ist scheinbar stellenweise ein Fremdwort für Wissenschaft und Staat.

Übertragungen sind sowohl durch Tröpfchen-Infektion von Tier zu Mensch oder dann von Mensch zu Mensch möglich, aber auch durch Schmierinfektion, d.h. Verunreinigung, sich nicht die Hände zu waschen, nach Berühren von infizierten Tieren, Pflanzen oder halt Gurken.

Eher unwahrscheinlich ist, daß Düngen von Gemüse verantwortlich ist. Denn in der Regel werden die Pflanzen nicht mit Gülle gedüngt, das erfolgt vor der Aussaat. Und bis zur Ernte vergeht viel Zeit u.ä.

Es sind vor allem Frauen und jüngere Menschen betroffen, die normalerweise am robustesten gegen die Krankheit sind. Vor allem gelten bisher eher Kleinkinder und Immunschwache als stärker gefährdet. Warum? Eine mögliche Erklärung: Aus dem Stamm der E.coli-Bakterien hat sich ein neuer gefährlicherer Erregertyp gebildet, weswegen er auch nicht oder nur geringfügig auf Antibiotika anspricht. Die Antibiotika selbst als krankheitsverschlimmernd auftreten können. Dazu kommt, daß seit Jahren Antibiotika auch in Tierfutter verwendet wurde. Das trägt auch die die Gefahr mit sich, daß resistente Bakterien sich entwickelt haben.

Man sollte zum jetzigen Zeitpunkt sich vor Spekulationen und Schuldzuweisungen hüten. Man kann nicht ausschließen, daß hier ein zufälliges Zusammenkommen von besonderen Umständen eine Rolle spielt. Der Gipfel des Berges könnte durchaus auch schon überschritten sein, was die nächsten Tage zeigen werden.

Man muß das selbstverständlich ernst nehmen, darf aber nicht in Panik verfallen. Normale Hygiene reicht aus, man sollte Lebensmittel vor Zubereitung und Verzehr reinigen, die Hände vor dem Essen waschen und vor allem nach Kontakt mit Tieren. Jedoch auch vorerst, zumindest keine spanischen Gurken essen. Schälen und waschen reicht nicht, da die Bakterien auch in der Gurke drin sind.

Der spinnt wohl…?

Frank Appelt, Nachfolger des wegen Steuerhinterziehung zurückgetretenen Postchefs Klaus Zumwinkel hat den Vorschlag gemacht, das Porto für den Standardbrief zu erhöhen.

Er begründet dies nach eigener Aussage damit, daß NICHT die Bilanz aufgepäppelt werden solle, sondern aufgrund der Tatsache, daß die deutsche Post eine der günstigsten Anbieter in Europa sei. Durch eine Erhöhung wäre der weitere Erhalt „einer guten Infrastruktur“ und des „Status Quo“ mit den europäischen Kollegen möglich. Zwar wäre dies frühestens in 2 Jahren möglich, und auch nur, wenn die Bundesnetzagentur da mitspielt, aber eine Erhöhung bringe Vorteile.

Wer`s glaubt wird selig. Ich sehe dahinter nur die reine Profitgier. Wenn die Preise erhöht werden, und seien es auch nur 0,05 €, so wird sich dies mit Sicherheit stark auf das deutsche Verbrauchsvolumen bei der Papierkorrespondenz auswirken. Welcher Geringverdiener, welcher Normalo von der Straße kann sich dann noch ein umsatzsteuerbefreites Postwertzeichen leisten? Ich habe jedenfalls einen nationalen Billiganbieter lieber, als eine starke Post, welche sich mit den ausländischen Konkurrenten messen will.

Es ist dies ein weiterer Beweis, daß die Interessen des Volkes unter den Interessen irgend welcher Vorstände stehen, nur damit diese sich auf dem internationalen Parkett weiterhin sehen lassen können.

Ob das funktioniert?

Nun hat sich ja nichts verändert, im kleinsten Bundeslande an der Weser. Eigentlich unnötig darüber zu schreiben. Wäre da nicht eine Nachricht, welche man von da oben so hört.

Die Neuverschuldung wollen SPD und Grüne bis zum Jahr 2020 auf Null senken, während der Schuldenberg von 18 Milliarden Euro bleibt.

Nehmen wir einmal an, die Neuverschuldung würde bis auf weiteres ausgesetzt, so stellt sich die Frage, ob ein Land, auch von der “Kleine” Bremens überhaupt regierbar und finanzierbar ist. Will man sämtliche Ausgaben so kürzen oder streichen, daß wirklich nur noch das rein lebendsnotwendige unterhalten wird und den Rest läßt man vor sich hindümpeln? Auch Rot-Grün muß klar sein, daß dann bei der nächsten Bürgerschaftswahl die Gefahr besteht, daß sich das Baden-Württembergische Ergebnis in Bremen ins Gegenteil umwandelt. Die Ziele kann man nicht hoch stecken, außer beim Schuldenabbau, doch zu welchem konkreten Preis?

Die Liberalen können von Glück sagen, daß sich der ein- oder andere Ortsverband vom Stadt-/Landesverband nicht abspaltet oder gar auflöst. Deren Ergebnis war zu erwarten, doch Herr Linder hat Recht: Es ist keine Folge der gerade begonnenen Reformierung der Partei sondern ein Signal, daß noch viel Arbeit auf die neue gelbe Führungsriege zukommt.

Die Linken erledigen sich nicht von selbst, sondern sind nur gescheitert, aufgrund der (noch) zu hohen Symphatie, welcher der SPD gilt und wegen des Höhenfluges der Grünen. Schwamm drüber.

Die Union wird sich den Grünen öffnen müßen. Doch wollen diese mit dem alten “Feind” wirklich kooperieren? Staatsmännische Verantwortung und Notwendigkeit gegen ideologische Differenzen eintauschen und einen neuen Versuch starten? Hm, gelungen ist es schon im Saarland, nur gescheitert wegen der FDP hauptsächlich. Wir werden sehen.

Nun ja, bis zum nächsten Superwahlmonat im September haben wir ja noch lange Zeit. Wer weiß, wie die Welt bis dahin aussieht.

Ziemlich desinteressiert

Und wieder ist eine Landtagswahl. Dieses Mal in Bremen, an sich uninteressant oder doch nicht?

Ein Grund der ständigen relativ niedriegen Wahlbeteiligung ist, daß Wahlen in Deutschland traditionell auf einem Sonntag oder einem Feiertag stattfinden. Klar daß die meisten im Volk sich erholen und jedenfalls was anderes im Kopfe haben als die schnöde Politik. Erst Recht, wenn es keine Wahl zu Hause ist oder keine Bundestagswahl. Von Europa brauchen wir gar nicht erst reden.

Das Desinteresse war aufgrund der Kleinstaaterei, welche in Deutschland auch heute noch vorherrscht immer ein Problem. Doch auch in anderen Ländern. Wer möchte in Dijon wissen, wie in Brest der Bürgermeister heißt? Hauptsache die Politik zu Hause funktioniert so, daß das Individuum vor Ort zufrieden ist. Interessant wird es auch heute für außenstehende wohl nur in Bezug auf den Bundesrat. Wenn Bremen auch weniger Stimmen hat als Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt, so ist es doch wichtig zu wissen, wie leicht oder schwer es für die Kanzlerin werden wird, Initiativen in der Länderkammer durchzuboxen.

Nach der Schließung der Lokale, also jetzt, interessiert man sich nur noch zusätzlich dafür, ob die Union eine weitere historische Niederlage erleidet, ob die unternehmerfreundlichen Liberalen drinbleiben oder nicht und was es eventuell mit den Ultrarechten wird. Manch einer fragt noch, wie viele in die Parteienfinanzierung gelangen (mindestens 1 % der Zweitstimmen).

Was will man auch anderes erwarten? Gut, man könnte Rückschlüsse ziehen, wie in Bremen an die “Probleme” Arbeitslosigkeit, Sicherheit, Investitionen, Wirtschaftsförderung usw. herangegangen wird und was für Kandidaten sich wie schlagen. Von der etwaiigen parteiinternen Postenverschiebung einmal abgesehen. Sich (Denk-)Anstöße für das eigene Land oder Region holen, doch mehr will man dann eigentlich auch nicht wissen. Sehr verständlich. Ändern tut sich auf den ersten Blick nichts. Wieder mal alles indirekt, wie der Rest in diesem unserem deutschen politischen System.

Ob mit Politikverdrossenheit oder ohne – jedes Wählervolk ist sich selbst das nächste.

DD

DD (Detlev Dammeier), der gelernte Bankkaufmann und ehemalige Fußballprofi bei Hannover 96, dem Hamburger SV, VfL Wolfsburg und ARMinia B….. nahm lächelnd um 8:49 Uhr in einem Wacholderdorf im Outback seine Tüte mit ARMinia-Brötchen von der Büri-Theke, grüßte und ging federnden Schrittes ins Sonnenlicht. Die klassische Mittelfeldspieler „5“ auf dem rottrikoten Rücken glänzte im Gegenlicht. Der offene (Er)Volkswagen sprang anstandslos an. Frau und drei Töchter erwarten den Mann, der letztlich den Affenstall auf der Alm geistig und körperlich unbeschadet überstanden hat. Heute Abend wird er wohl mit anderen Fußballern, die im Outback Domizil gefunden haben, das DFB-Pokalfinale „formerly Magath“ Schalke 04 gegen Roland-Kentschens-MSV Duisburg angucken. Kentsch gönnt aber wohl niemand den Sieg.

Ja, wir können böse sein! Fast wurde vergessen, was er auf die Frage antwortete, wie es ihm denn so gehe: „Man dribbelt sich durch und sucht die langen Bälle“.

Warum hatte eine solche Schützenhilfe nicht Arminia?

Mönchengladbach schlägt Dortmund mit 1:0, entgegen aller Prognosen und zur Freude derer, welche, trotz allem, auf einen Gladbacher Sieg gesetzt hatten.

Man hatte den Verein von Netzer, Vogts und Effenberg schon so gut wie abgeschrieben und dann dieses „Mirakel“. Und was erkennt man noch daraus? In der Regel wird Sport betrieben, fair, ohne Doping, ein Kräftemessen Mann gegen Mann. Geht es aber um das (Klassen)überleben des Derbynachbarn, so ist es schon oft genug passiert, daß, sofern man sich es leisten kann, wie im aktuellen Fall, dem schwächeren Part ein paar Punkte schenkt. Dortmund strengt sich an, wird halt „erst“ 2 Spieltage vor Saisonende Meister, und nicht 3, wie es heute hätte sein können, und die Wahrscheinlichkeit liegt nun bei fifty-fifty, daß es auch weiterhin eine zweite Borussia und weiterhin 5 NRW-Vereine in der Liga gibt.

Die Geschichte hat solche Schützenhilfe oft genug bewiesen. München und 1860, bzw. Nürnberg, der HSV und Bremen, Bielefeld und Paderborn, u.v.a.

Mal kann man einen Sieg verschenken, mal gibt es „nur“ ein unentschieden, wenn man Punkte abgeben will oder braucht, aber nicht kann. Für die Fans der betreffenden Clubs ist es super und sie freuen sich. Für die Absteiger, welchen solche Möglichkeiten verwehrt oder versagt bleiben nicht.

Wie Arminia z.B., unabhängig von der dortigen zusätzlichen Finanz- und Führungskrise.

Ach Monica

Einst hat sie für eher seichte Sportmoderationen fast eine Million jährlich über den Tisch des Öffentlich-rechtlichen GEZ-finanzierten Fernsehens geschoben bekommen. Dann erkrankte sie lebensbedrohlich. Und neulich gab es dann einen Heiratsantrag im Fernsehen. Ein rührseliges Musterbeispiel von Inszenierung und Fremdschämen (Für uns jedenfalls). Ok. Meinetwegen.

im „stern“ hieß es dazu in einem Kommentar:

Sehr oft wurde auf der stern.de-Facebook-Seite die Ansicht geäußert, dass sich die beiden in den vergangenen zwei Jahren sicher schon darüber gesprochen haben, wie sie zusammenleben möchten. Also war es doch keine Überraschung, sondern eine reine Inszenierung? Bevor Lierhaus ihrem Lebensgefährten den Antrag machte, fragte sie nach. „Kannst Du Dir nicht denken, was jetzt kommt?“ Er sagte: „Nein“.

Aber als dann bekannt wurde, daß sie als „Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie“ 450.000 Euro jährlich für das Ablesen von ein paar Zahlen, wackliges Laufen und sichtlich gehemmte Sprache bekommt, da öffneten sich aber doch die Kommentarschleusen der Nation. Tausende Kündigungen von Lotterielosen flatterten der ARD ins Haus. Da wir die Mitleidslotterie mit den geringen Gewinnchancen nicht spielen, brauchten wir nicht zu kündigen. Es ist ohnehin besser, direkt an Bethel zu spenden. Die Krönung lieferte die ehemalige Moderatorin dann kürzlich: „Ich muß ja auch von etwas leben“.

Nun, ähnliche Schicksale – insbesondere auch in Bethel – gibt es sehr viele in Deutschland. Die sind aber nicht bekannt. Ob Monica L. weiß, von welchem Betrag die jährlich „leben“ müssen? Bitte keine Briefe mehr mit Bettelbotschaften.

Ein Quantum irre

Da steht er nun, der junge Mann und Apfelverkäufer Erdal Batu „gratuliert“ ihm im Aufmacher der Lokal-NW. „Gratuliert“? Da hat der Mann als Kopf einer Schlange von Apple-Sektenmitgliedern das erste iPad2 auf der Herforder kaufen „dürfen“. Was für eine Freude. Früher standen sie in der DDR nach Bananen an, jetzt nach angebissenen Äpfeln aus chinesischer Fertigung. Jünger der Sekte aus Cupertino werden jetzt sagen „Was schreibt der da, hat der überhaupt Ahnung von Apple“? Jo. Hat er. Hier stehen schon ewig solche Kisten neben Windows-Rechnern und die schönere und bessere Hälfte hat neben iPhone auch so ein Ding.

Hätte ich mich allerdings für die kostenpflichtige Erhaschung des Tabletts mit dem faulig angebissenen Apfel auf der Herforder oder vor dem Wellehaus 7 Stunden (!) angestellt, man hätte mich kaum daheim mit dem Spezialfahrzeug der Johanniter nach Gilead bringen lassen. Die Ärmel auf den Rücken gebunden.

Na dann Paded mal schön und freut Euch, weil der Vorgänger schlagartig 120 Euro „billiger“ angeboten wird. Aber der ist ja nicht sooooooooooooo flaaaaaaaaachhh. Sonstige Sorgen haben die nicht.

75 Cent vs. 55 Cent

Für das feierliche Angrillen am heutigen Abend fehlte noch ein Bagutettebrötchen. Nun gut, aus dem Outback mitgebracht und mit den bereits gebunkerten verglichen. Here are the result of the metropolitan jury:

Baguettebrötchen Sudbrock (Rheda-Wiedenbrück): 92 Gramm = 75 Cent
Baguettebrötchen Bürenkemper (Bielefeld und Umland): 84 Gramm = 55 Cent

Geschmack kommt später. Bei Konsistenz und Reschheit tun sich bei beiden nichts.

Mal nachgefragt…

Es kommt in den letzten Tagen häufig vor, daß irgend welche Leute hier relativ oberflächliche Kommentare einlassen, vor allem mit Webseitenlink, der zwar zum Teil auch zu anderen Blogs hinführt, gleichwohl jedoch auch zu Erotikseiten oder irgend welchen kommerziellen Internetpräsenzen. Mir scheint, daß die Stadtblogs von Adfire in letzter Zeit also häufig das Ziel von Spamern sind.

Gestern Abend genauso. Zig Comments, vor allem in den Threads von Tex, alle mit „Speziallinks“. Diese wurden zwar gelöscht, doch muß es denn so was überhaupt geben? Was meint Ihr dazu, oder Ihr von Adfire?

Wer steckt denn hinter solchen Sachen, und das von heute auf morgen?

Herzlichst,

Euer Copy-and-Paste-Master Dougan 😉

Wer kommt, wer geht? Dr. Weber steht…

jedenfalls nicht mehr an der Spitze der Deutschen Bundesbank.

War ja irgend wie schon seit langem zu erwarten. Herr Dr. Weber wollte ja eigentlich noch am deutsch-französischen Wirtschaftsrat teilnehmen. Bloß diesen sagte er ab. Nun gut, ich denke zwar nicht, daß er an den Euro nicht mehr glaubte, und daß er gegen den Kauf von griechischen Staatsanleihen war, wird wohl auch nichts zwingendes damit zu tun gehabt haben. Wahrscheinlich schwankte er zwischen Geldgier, was den Ruf zur Nachfolge Dr. Ackermanns bei der Deutschen Bank betraf und dem Ruf des Staates, in persona Merkel.

Just nach dem Gespräch im Berliner Kanzleramt nannte er, Dr. Weber, persönliche Gründe. Soll das wirklich den Ruhestand bedeuten? Mit Mitte 50 erst (Jahrgang 1957)?

Nun ja, Fakt ist:

Die Bundesbank stand mal als Synonym für eine besonders harte Währung und damit verbundener Wirtschafts- und Finanzpolitk. Doch diesen Status hat sie schon lange verloren, durch diese DeFacto-Unterordnung der EZB, worin der Chef der BB nicht mehr als Vor- und Leitbild gilt, sondern als einer von vielen.

Es gibt insgesamt 4 Kandidaten für die Nachfolge.

Webers Ziehsohn, Jens Weitmann, seit 2006 im Kanzleramt in der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik. Wäre ein klassischer Fall, wenn man ihn, den „Ziehsohn“ nehmen würde.

Weiter Klaus Regling. Meiner Meinung nach als Chef des Euro-Rettungsfonds (EFSF, heißt anders, doch mir geht die Zunge dabei auseinander) der beste Kandidat als Werkzeug für Frau Dr. Schwarzwälder Rotkelchen (Kennen Sie das Farbenspiel von Ossi-Angie?).

Drittens Jürgen Stark, seines Zeichens Chefvolkswirt der EZB, Ex-BB-Vize und Mitarbeiter von Kohl.

Viertens, last not least, Andreas Dombret, Bundesbanker und im Vorstand zuständig für Finanzstabilität, Statistik und Risiko-Controlling.

Sucht Euch einen aus.

Dougan

PS:
:-), wenn Dr. Ackermann Lust hat, was leider unwahrscheinlich ist, so könnte man ihm ja (endlich) einen deutschen Paß aufs Auge drücken und als EZB-Chef vorschlagen. Dann bräuchte er nicht mal umziehen. Doch mehr als Aufsichtsratsein möchte dieser ja anscheinend nicht.

Was geschieht nun…?

Das Chaos wird offenkundig immer größer. Die Armeeführung fühlt sich nicht mehr in der Lage, Recht, Ordnung und Gesetz aufrechtzuerhalten, geschweige denn die reguläre Polizei. Ist nur die Frage, wie Herr Mubarak einen relativ würdigen Abgang bekommt. Ins Ausland wollte er nicht gehen, da ihm dann wahrscheinlich das selbe Schicksal in Deutschland erwartet hätte, wie einst Herrn Arafat in Paris. Dieser starb in einem Krankenhaus, Mubarak will in Ägypten sterben und wird selbst das wohl nicht mehr können. Und so wird er die Macht an Suleiman vorraussichtlich abtreten und irgend wo ins Exil gehen. Geld genug hat er. Die Frage ist, ob das Volk den Suleiman akzeptiert, oder nur als Übergang bis zur nächsten Wahl duldet.

Und wenn Neuwahlen, wie frei werden sie sein und wie wenig Manipulation. Ein zweites Teheran, wegen Wahlfälschung? Wir werden sehen.

Das Militär jedenfalls wird nur dann putschen, wenn Suleiman entweder nicht akzeptiert wird, was aber unwahrscheinlich ist, oder falls die Wahlen in den kommenden 60 Tagen nichts vernünftiges bringen. Es ist nicht unklar, was Mubarak vor hat, sondern wie es nach ihm nun weitergeht. Und dies ist das Probleme. Wer hat nach 30 Jahren und in der westlichen Welt Bock auf eine, wenn auch zeitweilige Militärdiktatur und schleichendem Übergang? Solche Erfahrungen machte man schon mit Franco in Spanien.

Es besteht natürlich die Möglichkeit, daß Mubarak ein letzes Mal versuchen wird, das Militär auf seine Seite zu ziehen und den Aufstand doch noch mit Panzern niederzuwalzen, aber das ist absurd.

Neun Stunden für nix, es reicht bald

Im Streit um die Hartzreform haben die Bundesregierung und Opposition erneut keine Einigung erzielt. Nach mehr als neunstündigen Verhandlungen von Spitzenvertretern beider Seiten wurden die Gespräch auf Dienstag vertagt. Ministerin von der Leyen nannte zur Begründung daß Nichtgelingen einer Einigung in allen drei Verhandlungspunkten Regelsatz, Bildungspaket und Mindestlohn.

Solangsam reicht es. Das Volk und die werktätigen Massen brauchen keine Uneinigkeit und noch weniger Scheingefechte bei den Verhandlungen, wieviel Zugeständnisse der Staatsapparat macht, um die Leute zu beruhigen. Die Politikverdrossenheit und der soziale Unfriede sind ohnedies schon groß genug. Deshalb ist die beste Lösung die Abschaffung von Hartz IV, volle Übernahme der Wohn- und Nebenkosten und einen Sozialhilfesatz von mindestens 500 €. Dazu ein großzügiges Arbeitsprogramm, wie es z. B. der freiwillige Arbeitsdienst unter der Kanzlerschaft Franz von Papens 1932 vorsah. Die Wehrpflicht ist weg, also rein in die Pflege oder für gemeinnützige Arbeiten heranziehen. Damit wird das Arbeitslosenproblem gelöst und wir brauchen auch keine Leih- und Zeitarbeit mehr. Was die Kinder betrifft, so reicht einfach eine massive Erhöhung des Bildungsbudgets aus. Dadurch werden die Eltern weniger zur Kasse gebeten und der Fall erledigt sich von allein. Finanziert durch eine Sondersteuer der Unternehmen mitunter. Da der Lohnanteil allein bei den Großkonzernen und Daxnotierten dt. Firmen bei höchtens 10 % liegt, derweil der Profit immer höher wird, trotz Krise, kann man dies ohneweiteres durchziehen.

Dazu flächendeckende Volksabstimmungen auf Bundesebene. Denn dann gibt es auch keine Entartungen der „Big 5“ in den Parlamenten. Fristen können immer verstreichen Herr Kramer. Dagegen aufstehen tun die wenigsten und auch das BVG in Karlsruhe hat noch keine Beschwerde rausgesandt. Wird auch dann nicht der Fall sein, wenn ein Peter Müller mit dabei ist. Es ist aber gut, wenn nun Druck aus den Medien kommt. Denn dadurch wird auch der Unmut der Öffentlichkeit gesteigert und auf kurz oder lang zwingt es die Verhandlungspartner zum Handeln.

Auch wenn ich nicht glaube, daß eine Exfinanzamtsrätin und Steuerverwaltungsorganisatorin in Persona Schwesig bessere Ideen hat, wie man eine Erhöhung des Hartzregelsatzes finanzieren kann. Höchstens gute Ideen in Bezug auf Kids und Bildung.

Nun, also…

Gestern bei einer Talkrunde auf Phoenix wurde, nach den dramatischen Bilder in Ägypten diskutiert, daß auf jeden Fall Israels Sicherheit gewahrt sein muß. So manch einer beklagt sich sicher da drüber. Israel sei vollkommen nebensächlich. Es ginge um eine Demokratiebewegung in Ägypten. Es kommen dort Menschen ums Leben und der Westen hat dann nur als Thema die Bequemlichkeit von Israel? Hm…

Uns ist die Situation in Ägypten voll und ganz bewußt. Doch ist Israels Geschichte und Schicksal untrennbar mit diesem Land verbunden, und so ist es nicht verwunderlich, daß wir bei dieser heißen Sache, welche gerade in Kairo passiert, auch auf Israel zu sprechen kommen. Was sollen wir noch groß debattieren, Menschen sterben und werden verletzt, dort ebenso wie in Galiläa und Jerusalem und Gaza. Selbstverständlich ist die Regierung Mubarack und die ganzen Cliquen und Konsorten, welche das Land ausgebeutet haben und es jetzt noch tun verachtenswert. Das selbe geschieht freilich auch in Deutschland, nur in humanerer Form und nicht so direkt, daher auch die Unruhe um dieses Thema. Die Herrschenden sind ratloser als damals mit Afghanistan und Irak. In Afghanistan wurden die Taliban unterstützt aufgrund des kalten Krieges und nachher toleriert, da keine wesentliche Gefahr für den Westen, bis zum Bin-Laden-Terror-Boom. In Bagdad spielten vor allem wirtschaftliche Interessen eine Rolle, daher auch die Neutralitätserklärung von Schröder, durch welche er ziemlich gefährlich mit Cowboybush aneinandergeriet. Dieser drohte mit dem vollständigen Abzug sämtlicher US-Truppen, also de Facto mit wirtschaftlichen Konsequenzen gegenüber Germany. Ägypten wurde toleriert aufgrund der relativen Stabilität, für welche es sorgte. Nun kann es das nicht mehr und daher wird die dortige Regierung fallengelassen, man weiß nur nicht, was danach kommt und wie es weitergeht. Einen einfachen Militärschlag können sich die Amerikaner nicht erlauben, da kein Geld mehr für so was übrig. Die UNO und die EU beschränken sich auf Gelabere, teilweise noch schlimmer als der Völkerbund. Daran erkennt man, daß die UNO nur zum Teil für den Weltfrieden sorgt, und doch aber nur für die Herrschenden. In keinem Fall fürs normale Volk. Kirgisien wurde nur durch Beobachter abgefertigt, nicht aber durch Blauhelme. Jugoslawien war ein anderer Fall, auch Bürgerkrieg, aber wesentlich wichtiger, der Balkan war immer der Krisenherd Europas.

Ob wir nun über Ägypten oder Israel oder über die geplante Wirtschaftsregierung der EU bloggen – das Ergebnis ist doch immer dasselbe: Die herrschende Klasse ist in einem ständigen Krisenmanagement mit dem Kapitalismus. Mal mehr wie jetzt, mal weniger. Es ist die Frage wie wir „Normalos“ damit umgehen und was wir von diesem und jenem haben. Ägypten wird noch sehr interessant werden, vor allem, da, was wirklich selten vorkommt, sogar Journalisten attackiert werden. Die Ägypter sind wirklich ein Präzedenzfall, daß es passieren kann, daß das Volk wirklich mal von allem die Schnauze voll hat. Doch hoffen wir, daß es nicht in Anarchie ausartet und ab nun Opfer vermieden werden. Hoffen wir, daß alles glatt geht und nichts passiert. Und daß bald wieder Frieden einkehre und niemand mehr zu Schaden kommt. Bis zur nächsten Krise.

Obama am schwimmen?

US-Präsident Obama beschwört in seiner Rede zur Lage der Nation den Gemeinsinn. „Wir kommen gemeinsam voran, oder gar nicht.“ Das Land stehe vor Herausforderungen wie 1957, als die Sowjetunion als erste einen Satelliten ins All schossen. Doch wie will Obama Amerika in die Zukunft führen, wo er nicht mal Herr im eigenen Lande ist?

Keine Mehrheit im Parlament, viel Kritik und außer der Gesundheitsreform und einer relativ guten Rolle bei der Ölkatastrophe nichts gehalten. Die Leute sind enttäuscht. Nicht mehr „Yes, we can“ sondern „Yes, we must/should“. Daß den Präsidenten nicht die alleinige Schuld trifft ist klar. Doch in seiner ersten Amtszeit ist soviel negatives passiert und ist mit ihm in Verbindung gebracht worden, daß die Kongreßwahlen gar nicht anders ausgehen konnten. Nun muß Obama sehen, wie er damit zurechtkommt.

Dazu kommt die bevorstehende, und trotz allem unvorstellbare, Pleite der einstigen Supermacht. Man hat den kalten Krieg gewonnen, aufgrund wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und längerem Atem. Doch dieser Atem geht nun aus. Das, was Rußland Ende der 80er geschehen, dies passiert den Amerikanern nun. Ist nur die Frage, wie lange sie noch durchhalten und wie sich das auf uns auswirkt.

Man könnte nun argumentieren, daß Obama als falscher Messias im Angriff auf Amerikas Ur-Werte sein Heil sucht und wie gewohnt ablenkt, durch Verharmlosung seiner Mißerfolge in seiner Amtszeit und die Schuld auf seine gescholtenen Gegner abschiebt. Doch das wäre verkehrt.

Obama war und ist ein Idealist, der das Beste will. Es ist nur die Frage, ob er nicht daran scheitern wird.

Das Leben von damals und heute

Erinnert Ihr Euch noch? Lolly’s verwandeln sich in Zigaretten. Die Unschuldigen werden zu Schlampen. Wasser wird gegen Wodka ausgetauscht. Erinnert Ihr Euch, als Schutz bedeutete, einen Helm beim Fahrrad fahren zu tragen? Als die schlimmsten Sachen, die ein Mädchen von einem Jungen bekommen konnten, Läuse waren. Als Papa’s Schultern der höchste Platz der Welt & Mama die größte Heldin war? Krieg nur ein Kartenspiel war & das einzige Rauschgift, das wir kannten, Hustensaft war. Einen Rock zu tragen noch keine Schlampe sein hieß. Der größte Schmerz, den man fühlen konnte war, als man hin fiel & Abschiedsgrüße nur bis morgen galten. Erinnert Ihr Euch noch? Und wir konnten es alle nicht erwarten, erwachsen zu werden..

Afghanistan und der Rückzug und die Rolle der Bundeswehr

Unabhängig vom genauen Abzugstermin, finde ich, daß man bloß aufpassen sollte, daß unsere Soldaten nicht nach 3 Wochen gleich wieder zurück müssen, weil die Afghanen in Anarchie, Korruption und erneuten Bürgerkriegszuständen versinken. Die Taliban werden zwar so einfach nicht mehr an die Macht kommen, dafür haben sie sich zu unbeliebt gemacht, aber entmachtet heißt nicht, daß die Bedrohung deswegen beseitigt ist. Es ist genauso wie im Irak, da gehen die Amerikaner auch einfach so heraus und überlassen die Iraker sich selber.

Man sollte warten, bis zumindest Hamid Karsai weg ist und ab dem Ende seiner Amtszeit, 2014 wenn ich mich recht erinnere mit einem Stufenabzug beginnen. Erst die Soldaten, sobald die bis 2018 weg sind die zivilen Aufbauhelfer stufenweise reduzieren bis 2020.

Auf diese Weise sind Sicherheit und Stabilität gewährleistet und mit dem Ende der Amtszeit Karsais ist ein Korruptionskönig weniger da.

Eine offensive Kriegsführung deutscher Soldaten wäre nicht verkehrt. Man hat sich schon schwer genug damit getan überhaupt Auslandseinsätze wieder zuzulassen, alles wegen eines Konfliktes, welcher seit Jahrzehnten aus ist. Es wird immer noch daran herumgeknapst.

Niemand wünscht, daß deutsche Bürger fallen, doch es gehört dazu. Es wäre nicht verkehrt, wenn die Bundeswehr von der passiven Kriegerrolle herunterfährt und zeigt, was sie tatsächlich kann. Dann wissen die Gegner der abendländischen Kultur, daß nicht bloß die Anglo-amerikanischen Streitkräfte kämpfen können und sie wissen was Sache ist.

Man erfährt es regelmäßig aus den Medien. Nie sind es deutsche Soldaten allein, welche an Konflikten beteiligt sind. Immer entweder zusammen mit den Afghanen oder als Teil einer Offensive. Soll das etwa bedeuten, die BW schickt andere Truppen vor und kommt dann nach, oder ist es schlimm, wenn die Bundeswehr mal alleine irgend wo antritt, weil dann deren Image zerstört wäre?

Ich spreche nicht von Attentaten und Gegenwehr, sondern von tatsächlichen Kampfhandlungen und Schlachten.

Das kommt davon, wenn man jahrzehntelang die deutschen Streitkräfte als passive Krieger behandelt, welche immer nur Gewehr bei Fuß stehen, als Abschreckung nach dem Osten. Konnte niemand mit rechnen, daß sie mal ins Ausland gehen. Heute sind die regulären Truppen so drauf, wie unser Volkssturm am Ende des Krieges, als die Amerikaner kamen. Was haben wir über die Italiener in Afrika damals gemeckert. Heute meckern die Amis über uns in Afghanistan.

Steht alles bei Paul Carell: Die Wüstenfüchse! Mit Rommel in Afrika!

Nun wohl, Inlandseinsätze der Bundeswehr sind ja bereits möglich. Wäre das nicht der Fall, dürfte sie bei Flutkatastrophen nicht einmal Sandsäcke schleppen, geschweige denn Rettungsflüge durchführen. Es ist mehr die Frage, ob man den Streitkräften im Rahmen der Terrorismusbekämpfung auch noch Polizeiaufgaben überträgt.

Man kann schon mehr im Militär sehen. Selbst im Kriege kann der Feind zum Freund werden und sein Brot mit ihm teilen. Man denke an Weihnachten 1914 oder an die Ritterlichkeit im Seekrieg mit England.

Gleichwohl gilt auch:

Es gibt gewisse Idioten, welche den Krieg verherrlichen. Mit der Ausrede, daß man sich der Gefallenen und der Soldaten erinnern will, welches zwar nicht verkehrt ist, aber man macht schmutzige, naiv-militaristische und kriegshetzerische und neofaschistische und nationalsozialistische Propaganda.

Das Heldentum, die Aufopferung, der Soldat, der sterbend noch dem fliehenden Feind sein Bajonett nachwirft, die Brücke von Remhagen und deren Folgen und der Kampfschwimmer der Marine und der SS, Narvik und Salerno, der Schnaps (2 x 2 für Ostpreußen, ;-)), das Führerhauptquartier und die OHL, der murmelnde Rhein

( http://www.youtube.com/watch?v=S1KiV1Tl-tU&feature=related ),

der Siegesbericht, das unerbittliche Schicksal, alles schöne Sache zu Ehren von vergangenen Zeiten, in denen Fehler begangen wurden, aber welche dienlich sind, den jungen Menschen, zu denen ich mich auch noch relativ zählen kann, den Kopf zu verdrehen und kriminelle Propaganda zu machen und den Haß gegen Frieden und Völkerfreundchaft zu streuen.

Da kommt man auch sofort mit den verlorenen Gebieten seit dem 1. Weltkrieg (für die trete ich auch ein), mit Katyn, den Greueln der Titopartisanen, der Gestapo und der SS und dem SD, Guido Knopp, der das alles zu interpretieren versucht, mit Stalin, Komitern, mit Amerika, UNO, Nato, Kohl, Genscher, Schill (war lange dabei), dem Vatikan, Christus, den Feinden der Religion oder der freiheitlich demokratíschen Grundordnung, um zum Schluß zu gelangen, daß alles schlimm und scheiße ist und daß man auf alle Fälle was anderes haben muß als das bestehende System.

Alle Jahre wieder – diese Gedanken

Nur an Ostern, Erntedank Weihnachten und eventuell noch zur Konfirmation sind die Kirchen bis auf den letzten Platz besetzt. Es werden in vielen Gemeinden schon Gemeindeversammlungen abgehalten um über die (finanzielle) Zukunft zu diskutieren und Beschlüsse zu fassen. Ich finde es unglaublich, daß sich in unserer evangelischen Gemeinde der Posaunenchor verabschiedet hat, nur weil, obzwar ehrenamtlich, die Mitglieder keine Aufwandsentschädigung mehr erhalten sollten. Pharisäer. Vorne das Kreuz und die Bibel, aber den Teufel im Nacken.

Leider ist es an Heiligabend immer wieder zu beobachten, daß kaum Jugendliche herkommen, trotz Familiengottesdienst, die 18:00-Uhr-Messe und Christvesper um 23:00 Uhr. Auch ohne Nutzen, daß beim Krippenspiel anstelle der klassischen Weihnachtsgeschichte andere Storys mit weihnachtlichem und besinnlichem Inhalt gespielt werden.

Man könnte nun die Frage stellen, was die Kirche dem Volk heute noch zu bieten hat, und ob die Heiligabendkollekte anstelle für „Brot für die Welt“ für was anderes ausgegeben werden sollte.

Doch heute ist Weihnachten, vergessen wir also die üblichen Diskussionen, Meckereien, Nörgeleien und Jammereien. Freuen wir uns auf heute Abend.

Ganz im Sinne von „Jeder für sich und Gott für alle“.

Auch die Religion entwickelt sich weiter. Diese antiken Worte, das Gold, der Weihrauch und die Myrre, die ganzen Verzierungen in den (christlichen) Tempeln, die Unfehlbarkeit des Papstes und die Landeskirchen, das alleine ist nicht der Glaube.

Es kommt drauf an wie man seinen Glauben lebt. Die weltliche Theologie besagt Gegenseitiger Respekt, Kompromißbereitschaft, Toleranz, friedliches Miteinander, usw.

Das sagt uns die Kirche auch. Nur können es die Leute nicht verstehen. Sie hängen zu sehr an den Engeln der irdischen Hölle. Darum kämpfen die Gemeinden auch um ihre Existenz. Bis auf die Großereignisse sind die Gottesdienste kaum besucht.

Nachdem die Sintflut aufgehört, Noah und die Tiere gerettet und der Regenbogen erschien, war dieser das Zeichen, daß Gott nicht mehr aktiv in das Weltgeschehen eingreift. Wozu hat der Herr den Menschen den Verstand gegeben, wenn er sie sich nicht selbst verwalten läßt? Dann wären wir ja nur wie eine Kolonie des himmlischen Königs. Außerdem führt mehr Wissen in Geschichte und Wissenschaft nur dazu, vom übrigen Nutzen einmal abgesehen, daß wir wissen WIE Gott arbeitet und mit welchen Methoden. Die Atheisten und Kommunisten meinen zwar, daß alles wissenschaftlich erklärbar ist, was nicht erklärbar ist, da dauert es halt noch eine Weile, doch welchen Grund hätte man, die „Wunder“ der Welt nicht mit Gott und dem Himmel in Verbindung zu bringen?

Oder ist das Leben mancher dermaßen desolat, daß sie den Glauben verloren haben?

Adam und Eva waren die ersten Menschen. Nach der Vertreibung aus Eden mußten sie mit der „neuen“ Welt zurecht kommen. Haben sich angepasst und weiterentwickelt. Der Beginn der Evolution.

Die Kirche hat Fehler gemacht und ist entartet. Der Film „Illuminati“, obzwar nur fiktiv, hat doch irgend wo ein Körnchen Wahrheit. Die Kirche, vornehmlich die katholische hat mit Sicherheit Dinge verfälscht oder verschwinden lassen, welche ihr nicht in den Kram passen. Also wohl auch mit Jesus.

Sie weigern sich strikt, das Zölibat, welches nicht mal seit Beginn der christlichen Kirche vorhanden, abzuschaffen. Sie haben es zwar gelockert, auch katholische Priester können mittlerweile heiraten, jedoch nicht scheiden lassen, allerdings ist es wirklich idiotisch und überholt. Der Staat, in diesem Sinne der Vatikan, muß zwar gegenüber der Pädophilie hart bleiben, jedoch geht es auch anders.

Der letzte Diktator Europas

Schon seltsam. Milosevic wurde seinerzeit als letzter Diktator Europas bezeichnet. Hat man Lukaschenko damals vergessen?

Er sagt von sich, daß viele Menschen für ihn stimmen werden, für die Opposition nur wenige. Dann scheint er aber nicht auf mindestens 51 % zu kommen, sonst hätte er ja keine „Verbesserungen“ nötig.

Zu ihm gäbe es keine Alternative, so sähe es auch das Volk.

Bezweifelt. Höchstens die obere Schicht, der Parteikader und seine Günstlinge. War im Irak genauso.

Im Falle eines Militärschlages, kann ja sein, wird er ebenso schnell fallen, wie Saddam, die Taliban und Il Duce einst.

Ich denke auch, daß die Opposition auch deswegen keine Chance hat, weil sie außer den Forderungen und dem Vorhaben nach mehr und „richtiger“ Demokratie kaum mehr im Programm stehen haben, was die allgemeinen Probleme des Landes betrifft.