Kategorie-Archiv: Politik

Online Petition für die Primus Schule in Bielefeld

Auf change.org gibt es jede eine Online-Petition. Es wird dort gefordert, dass OB Pit Clausen die Schirmherrschaft der Primus Schule in Bielefeld übernehmen soll um aktiv die Umsetzung des Schulausschuss­ Beschlusses vom 1. April anzugehen.

Es muss die Einrichtung einer Steuerungsgruppe bzw. eines Runden Tisches erreicht werden, an dem Politik und Verwaltung ebenso teilnehmen sollen wie an der neuen Schulform interessierte Eltern und Bürgerinnen und Bürger. Diesen Runden Tisch muss OB Clausen initiieren, damit der Beschluss zur PRIMUS ­Schule nicht „exekutivlastig“ ausgehebelt wird.

Bitte zeichnet die Petition unter:Primus­ Schule in Bielefeld ­ geht ja doch!

Weitere Information auf primus.blogsport.de

FDP schickt merkwürdige „Menschen“ in den Kommunalwahlkampf

 

Sicher, für eine kleine unbedeutende Partei wie die FDP ist es sehr schwer, für jeden der 33 Wahlbezirke in Bielefeld einen Kandidaten oder eine Kandidatin zu finden.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass die FDP deshalb auf künstliche Menschen zurück greifen mußte.

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Fotoquelle FDP Bielefeld

Freie Sicht bis Heepen (fast)

Jeden Tag, wenn ich am ersten der Stauteiche vorbei radle, den das Grünflächenamt von allen Büschen und Sträuchern „befreit“ hat, muss ich an den obigen Spruch denken.

Freie Sicht bis Heepen…das hatte wahrscheinlich ein kreativer Sponti Anfang der 80er Jahre auf die Mauern des OSK gesprüht, wenn ich mich richtig erinnere.

Der Spruch bezog sich auf die Machenschaften des damaligen berüchtigten Baudezernenten Jürgen Hotzan, (die Älteren unter uns erinnern sich bestimmt, der OWD lässt grüßen)

Herr Hotzan, der von den 60ern bis in die 80er in Bielefeld Baudezernent war ist z. T durch massive BürgerInnenproteste an der Ausführung seiner radikalen Abrißpolitik gehindert worden. Ich erinnere mich an einen Vortrag von ihm in der Uni. Er hatte den Stadtplan mit einem Overheadprojektor an die Wand geworfen und erläuterte seine Vorhaben nicht etwa mit einem Zeigestock auf dem Stadtplan (Laserpointer gabs noch nicht) sondern mit der blanken Faust….beeindruckend…Und freie Sicht vom Oberstufenkolleg bis nach Heeper wäre bestimmt nach seinem Geschmack gewesen.

Sensationsfund im Blog-Archiv

Nicht ganz dicht unter der Oberfläche, sondern in den tiefsten Tiefen des Bielefeld-Blog- Archivs fand sich diese historisch besonders wertvolle Aufnahme. Sie zeigt die für heutige Maßstäbe ziemlich unfeierliche Grundsteinlegung  für die Sparrenburg. Leider ist die Jahreszahl nicht mehr lesbar.

 

 

 

Ein weiteres kostbares Highlight in 800 Jahren Bielefeld-Blog, das heute hier erstmals gezeigt wird, weil es vor lauter Ehrfurcht vor der Geschichte hunderte von Jahren zurück gehalten wurde.

Hera … wer?

Unglaublich, aber wahr:
Für die neueste Straßenbahn-Linie-5-Propaganda wurde extra die
Bielefeld-Flüchterin Hera Lind als C-Promi von MoBiel wieder herangekarrt!
(Weil sie ja schon seit ewigen Zeiten in Salzburg/Österreich wohnt.) 

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(„Das letzte Aufgebot“ urteilen böse Zungen)

Frau Lind hat im WDR-Lokalzeit-Bericht auch noch einen Kommentar abgegeben,
wie gerne sie bei der „Foto-Aktion“ mitgemacht hat und dass sie auf dem Foto so strahlt, weil das „’ne tolle Sache ist“ …
Au wei au wei, die Gute.
(Bekanntlich wird sie ja nicht mal mehr in Talkshows reingelassen.)

Unerträglich: Wenn der Depp auch noch Denunziant ist !

Wie gut unterrichtete Kreise zu berichten wissen, war der merkwürdige indipändent Depp schon zu KITA-Zeiten für seine Petzereien berüchtigt.

Anfangs wollte er einfach nur Zuneigung von der schönen blonden Erzieherin Ingrid. Und die erhoffte er zu bekommen durch das Anschwärzen anderer Kinder.

„Tante Ingrid, ich weiß was…der Schubbidougan hat sich seine eigenen Turnschuhe mit AA ganz braun gemalt und der Not-Ticker war auch mal ganz frech, und hat…“

Mit einem gezielten Tritt kickte die angeekelte Pädagogin den Nervtöter in die hinterste KITA-Ecke. Dort wollten ihn die anderen Kinder aber auch nicht haben und das lag daran, daß er in seiner Altersgruppe der Einzige war, der noch in voll gekackten Pampers rum lief…

Seit diesem traumatisierenden Misserfolg lebt das arme Schwein unter dem Zwang, sich nach dem immer gleichen Muster wieder und wieder und immer wieder zu blamieren.

 

Baumfrevel: Wer sabotiert die Kirschbaum-Allee?

Seit einigen Tagen sind Auf dem Langen Kampe an so gut wie allen
Bäumen von der Elbrede bis zur Lohbreite Beschädigungen zu sehen!
Die Rinde ist an manchen Bäumen mehr abgezogen, an den meisten eher weniger.

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Kann es sein, dass hier jemand jemand mutwillig die Rinde zerstört hat, um die Bäume krank zu machen und damit dem Kahlschlag für den Bau der umstrittenen Straßenbahntrasse den Weg zu ebnen???

Ist hier ein Kirschbaumkiller unterwegs?

 

Der Blütentraum des Lokalblatts

Obwohl mittlerweile allseits bekannt sein dürfte, dass eine Trasse der geplanten Straßenbahnlinie 5 nach Heepen durch die Bielefelder Wohnstraße“ Auf dem Langen Kampe“ nur machbar ist, wenn die Kirschbäume weggemacht werden und die Parkplätze wegfallen, bringt die Neue Westfälische wieder großflächig Ihre dreist beschönigende Fotomontage in’s Blatt:Fotomontage-der-NW(NW vom 17. Juli 2013, Leserbriefseite)
Die abgebildete Straßenbahn ist viel kleiner in das Foto einmontiert, als sie in der Realität wäre!!
Die Straßenbahn ist eingleisig dargestellt und auf die Oberleitung wurde gleich ganz verzichtet!
Die Bildunterschrift lautet:
„Stadtbahnlinie 5 zwischen Kirschblüten: So könnte es in der Zukunft in der Straße Auf dem Langen Kampe aussehen – eine Stadtbahn fährt von Heepen in die Innenstadt.“

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Ein idyllisches Neben- und Miteinander von Kirschbaumallee, ruhendem Verkehr und platzsparender Straßenbahn,  das in keiner Weise der geplanten Realität entspricht, wird hier suggeriert!

 

Bielefeld: Arm ja, aber sexy? …

Wie die NW vermeldet, ist Bielefeld mal wieder richtig klamm:

„Der Haushalt weist Einnahmen von 957 Millionen Euro und Ausgaben von 1,05 Milliarden Euro aus. Das Defizit wird mit Krediten gedeckt. Die Gewerbesteuer war 2012 um 30 Millionen Euro eingebrochen, statt geplanten 220 Millionen flossen nur 190 Millionen Euro in die Stadtkasse.“

Ergo: Haushaltssperre auf Forderung der Bezirksregierung.

Da trift es sich doch gut, dass die Stadt grade beschließt, 50 Millionen neue Schulden zu machen, um für den 185 Millionen teuren  Bau einer neuen Straßenbahn mit zusätzlichem Niederflursystem von Sennestadt nach Heepen einen Zuschuss von Bund und Land zu kriegen!

Dass der ganze Spaß am Ende viel teurer wird scheint vorprogrammiert, denn viele Folgekosten (inklusive der ungeklärte Umbau des Jahnplatzes für die oberirdische Straßenbahn) sind da gar nicht erst kalkuliert worden. Es regt sich auch Unmut unter den Bezirksvertretern Heepens.

Viele Bürger im Heeper Überschwemmungsgebiet haben momentan allerdings ganz andere Sorgen.

Kirschblüte Auf dem Langen Kampe: Bald nur noch ein Bild der Vergangenheit?

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Es wäre doch wirklich mehr als schade um diese schöne Anwohnerstraße, wenn hier nach den Plänen der Stadt und MoBiel eine Straßenbahntrasse mit zwei Gleisen durchgebaut würde!

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Nicht nur Anwohnerparkplätze würden hier verschwinden und müssten wahrscheinlich
auf jetzigen Grünflächen zwischen den Häusern neu angelegt werden
, auch viele der
Bäume müssen dafür abgeholzt werden!

Die Wohnstraße im Siedlungsgebiet der Freien Scholle wurde erst vor nicht allzu langer
Zeit verkehrsberuhigt und für teures Geld saniert
.
Zur Kirschblüte zieht die Straße jedes Jahr viele Menschen, auch Auswärtige, an
und sowas will man in Bielefeld einfach zerstören?

Deshalb: Keine Stadtbahn Auf dem Langen Kampe!
„Wohnqualität schaffen“ sieht anders aus: Das wäre ein Rezept für die Heeper Straße!

Edit:
In der Zwischenzeit organisieren sich die Menschen dagegen.

Hier mal schauen!

 

 

Kein Kahlschlag Auf dem Langen Kampe!!!

Die überregional bekannte Kirschblüte Auf dem Langen Kampe:
Bald ein Bild er Vergangenheit?

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Es wäre doch schade um diese schöne Anwohnerstraße, wenn hier nach den Plänen der Stadt und MoBiel eine Straßenbahntrasse mit zwei Gleisen durchgebaut würde!
Nicht nur Anwohnerparkplätze würden hier verschwinden und müssten wahrscheinlich
auf jetzigen Grünflächen zwischen den Häusern neu angelegt werden
, auch viele der
Bäume müssen dafür abgeholzt werden!

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Die Wohnstraße im Siedlungsgebiet der Freien Scholle wurde erst vor nicht allzu langer
Zeit verkehrsberuhigt und für teures Geld saniert
.
Zur Kirschblüte zieht die Straße jedes Jahr viele Menschen, auch Auswärtige, an
und sowas will man in Bielefeld einfach zerstören?

Die Freie Scholle hat sich wohl für diese Stadtbahn-Trasse (anstelle der besseren Alternative über die Heeper Straße) ausgesprochen, aber die überwiegende Mehrzahl der betroffenen Anwohner entlang der Strecke wurden dazu bisher nicht befragt.
Unter www.zukunftmobielefeld.de kann man vom 13. – 27. Mai 2013 online diskutieren (und protestieren!).

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Keine Stadtbahn Auf dem Langen Kampe!
„Wohnqualität schaffen“ sieht anders aus: Das wäre ein Rezept für die Heeper Straße!

 

 

Bald wird es laut

Da sich der Umsetzungszeitpunkt des neuen NiSchG NRW rasant nähert, freue ich mich auf die Vielfalt der Menschen, die sich demnächst auf den Straßen vor Ihrer Stadtteilkneipe amüsieren. Jetzt, wo es endlich wärmer wird, können die Raucher auch mehr als eine Zigarette vor der Tür der Gaststätte genießen und mit steigendem Alkoholpegel, wird sich auch die Lautstärke anheben.

Ob die Nachbarn in direkter Umgebung allerdings ebenso amüsiert sind, sei dahingestellt. So werden die Ordnungshüter sicherlich ein wenig mehr „um die Häuser“ ziehen müssen, um Nachbarn, die sich den Schlaf wünschen, mit Kneipenbesuchern, die innerhalb der Kneipe nicht mehr Rauchen dürfen, unter einen Hut zu bringen.

Die Wirte, die trotz des Gesetzes in seiner neuen Fassung überleben, werde sich auch dieser neuen Situation anpassen. So wie es die meisten nach dem ersten Gesetzesentwurf vom 20.12.2007 gemacht haben. Das Break-Even in der Heeper Straße hat zb unmengen investiert, um einen separaten Raucherbereich zu schaffen, so wie einige andere auch.

Alles für die Katz…

Wenn sich dann demnächst immer noch ein paar Gaststätten halten, sollte man sich vielleicht Gedanken über den Anteil der Leberzirrhose-Toten machen…

Ich freu mich drauf, wenn man ab Mai durch die Strassen spaziert und möglicherweise an jeder Eckkneipe von betrunkenen Rauchern angepöpelt wird…

Das provinzielle Bunker-Drama – jetzt online bei der ZEIT!

(…) Anderenorts wird viel Geld ausgegeben, um eine charismatische Stätte zu schaffen. Hier ist eine vorhanden, wird aber nicht verstanden. Und das gilt vermutlich nicht nur für Bielefeld, sondern für etliche Städte: Gewachsenes zählt wenig, vermeintlich Zukunftsträchtiges viel. Je spektakulärer, desto besser.Aber wie spektakulär ist der Bunker!

Hier gehts zum lesenswerten Artikel!

 

Hochbegabt ..

Offenbar nach allerneusten Erkenntnissen von Vorvorgestern wird in Bielefeld „Hochbegabtenförderung“ schon im Kindergarten betrieben, wie letzte Woche die NW unter „

Begabung rechtzeitig erkennen“ titelte (http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/7183357_Begabung_rechtzeitig_erkennen.html?em_index_page=5). Da werden dann Lehrer und Erzieher ‚fortgebildet‘, Eltern ’sensibilisiert‘ und Materialien angeschafft. Es kommt boch dicker: „Im globalen Wettbewerb brauchen wir Hochbegabte …“ zitiert die NW Dr. Ulrich Hüttemann vom Vorstand der Familie-Osthushenrich-Stiftung, die das Projekt unterstützt. Da gibt denn auch der Bielefelder Sozialdezernent Tim Kähler seinen Senf dazu (Zitat NW): >> „Der Übergang von der Kita in die Grundschule spielt eine der wichtigsten Rollen beim Start in die Bildungsbiographie eines kleinen Menschen.“ Dabei gelte es, Begabungen richtig und rechtzeitig zu erkennen, auch und besonders in „nicht ganz bildungsnahen Schichten“. Denn rund zwei Prozent aller Kinder in jedem Kita-Jahrgang seien hochbegabt.(Hervorhebung von mir) <<

Nein, ich weiß nicht, wie diese Förderung in der Kita tatsächlich aussieht; mit deren Darstellung belästigt uns die NW ja nicht, deren Berichterstattung sich in den Ergüssen der Hauptdarsteller erschöpft. Und ja: es ist ein Skandal, wenn hoch intelligente Kinder wegen Lernbehinderung an eine Sonderschule überstellt werden – ein Skandal, weil es eine Schule zeigt, deren Aufgabe es offenbar ist, Kinder zu uniformierten Lernkonsumenten zu erziehen, statt deren individuelle Entwicklung zu fördern. Was dann dabei heraus kommt, erlebte ich mit meinem Sohn: in Mathematik sackte er ab, ein Test ergab: ihm fehlten Grundkenntnisse. Dabei war er doch vorher so gut in diesem Fach: was war geschehen? – Ja, er war gut gewesen; hatte kapiert, worum es ging, kaum das der Lehrer ausgesprochen hatte. Der aber wiederholte seine Erklärung – für die, die’s nicht gleich verstanden hatten: langweilig .. Und wiederholte noch ein weiteres Mal: ätzend! – So schaltete der Junge ab.. Auch aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr ich lernen wollte. Und dann kam ich endlich tatsächlich in die Schule … Wie sang noch Hildegard Knef: „Von nun an ging’s bergab ..“.

Neuere Erkenntnisse der Neurologie zeigen: Jedes Kind kommt hochbegabt zur Welt; ja, es hatte schon mal ein um 1/3 größeres Gehirn – doch die Überkapazität war, da nicht benötigt, bereits bei der Geburt wieder abgeräumt. So sind dann noch ganze 2 Prozent ‚Hochbegabte‘ – die es schafften, ihre Begabung trotz Erziehung und Schule zu erhalten – ein erbärmliches Ergebnis: 98 Prozent waren gehindert, ihre Begabungen zu entfalten!

Ideologie schwingt mit: was sind ‚die Besten‘? – Worin? – Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei; ein ‚Team‘ aber braucht Verschiedenheit, nicht ‚hohe‘, sondern besondere, individuelle Begabungen und Fähigkeiten, nur so entstehen Synergieeffekte, braucht seelisch gesunde Menschen statt hochgezüchteter Psychopathen in Wirtschaft und Politik, braucht Gemeinschaft.

Nein, ich weiß nicht, wie diese Förderung in der Kita tatsächlich aussieht; mit deren Darstellung belästigt uns die NW ja nicht, deren Berichterstattung sich in den Ergüssen der Hauptdarsteller erschöpft. Und ja: es ist ein Skandal, wenn hoch intelligente Kinder wegen Lernbehinderung an eine Sonderschule überstellt werden – ein Skandal, weil es eine Schule zeigt, deren Aufgabe es offenbar ist, Kinder zu uniformierten Lernkonsumenten zu erziehen, statt deren individuelle Entwicklung zu fördern. Was dann dabei heraus kommt, erlebte ich mit meinem Sohn: in Mathematik sackte er ab, ein Test ergab: ihm fehlten Grundkenntnisse. Dabei war er doch vorher so gut in diesem Fach: was war geschehen? – Ja, er war gut gewesen; hatte kapiert, worum es ging, kaum das der Lehrer ausgesprochen hatte. Der aber wiederholte seine Erklärung – für die, die’s nicht gleich verstanden hatten: langweilig .. Und wiederholte noch ein weiteres Mal: ätzend! – So schaltete der Junge ab.. Auch aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr ich lernen wollte. Und dann kam ich endlich tatsächlich in die Schule … Wie sang noch Hildegard Knef: „Von nun an ging’s bergab ..“.

Neuere Erkenntnisse der Neurologie zeigen: Jedes Kind kommt hochbegabt zur Welt; ja, es hatte schon mal ein um 1/3 größeres Gehirn – doch die Überkapazität war, da nicht benötigt, bereits bei der Geburt wieder abgeräumt. So sind dann noch ganze 2 Prozent ‚Hochbegabte‘ – die es schafften, ihre Begabung trotz Erziehung und Schule zu erhalten – ein erbärmliches Ergebnis: 98 Prozent waren gehindert, ihre Begabungen zu entfalten!

Ideologie schwingt mit: was sind ‚die Besten‘? – Worin? – Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei; ein ‚Team‘ aber braucht Verschiedenheit, nicht ‚hohe‘, sondern besondere, individuelle Begabungen und Fähigkeiten, nur so entstehen Synergieeffekte, braucht seelisch gesunde Menschen statt hochgezüchteter Psychopathen in Wirtschaft und Politik, braucht Gemeinschaft.

 

 

Weiß jemand was da los war?

Der Inder Pradeep Manukonda, gegen den der Kopf von Facebook vor Monaten eine einstweilige Verfügung erwirkte, behauptete nun, daß Zuckerberg versucht hätte, ihn umbringen zu lassen.

Der 31-jährige Manukonda erklärte in der Klage, die an einem indischen Gerichtshof eingereicht wurde, Zuckerberg und ein lokaler Politiker wären verantwortlich für mehrere Attacken auf ihn, bei denen er unter anderem eine Stichverletztung im Rücken erlitten habe.

Außerdem soll der Facebook-Chef hinter einer gefälschten Profilseite in dem sozialen Netzwerk stehen, auf der Manukonda als Teil von Al-Qaeda dargestellt wird.

Das soziale Netzwerk Facebook wurde häufig wegen mangelnder Privatsphäre kritisiert, da sah sich auch der Gründer Mark Zuckerberg in seiner persönlichen Sicherheit bedroht. Weil Pradeep Manukonda mehrmals versuchte, Kontakt mit dem 26-jährigen Milliardär aufzunehmen, häufiger in den Facebook-Büros in Palo Alto auftauchte und sogar vor Zuckerbergs Haus stand, gewährte ein Gericht nun eine einstweilige Verfügung. Bis auf weiteres ist es Pradeep Manukonda untersagt, Mark Zuckerberg, seiner Freundin und seiner Schwester näher als circa 270 Meter zu kommen.

Wie die Seite „PopEater“ berichtet, hatte Pradeep Manukonda den Facebook-Gründer um Geld für seine Familie gebeten. „Bitte hilf mir, dann werde ich bereit sein, für dich zu sterben. Bitte verstehe meinen Schmerz“, soll der 31-Jährige in einer Nachricht geschrieben haben. Blumen und Briefe soll Zuckerberg ebenfalls erhalten haben. Auch eine mündliche Verwarnung der Polizei soll Pradeep Manukonda nicht von Mark Zuckerberg abgebracht haben. Nun muß er sich von dem Facebook-Milliardär fern halten.

Niemand möchte die USE!

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fiskalpaktesm108.html

Fakt ist jedenfalls, daß die herrschende Klasse und die Unternehmerlobbys Befürchtungen haben, daß ohne einen europäischen Bundesstaat es nicht mehr möglich ist, ein ungehindertes Wirtschaftswachstum und eine stabile Entwicklung der allgemeinen Ökonomie zu gewährleisten. Weiter wird gebangt, daß durch ein Fortbestehen der Nationalstaaten es weitere Zugeständnisse an das Volk geben muß, die hohen Herren weniger in Wohlstand leben, etc, pp.

Frau Dr. Merkel befürchtet, durch ein Plebiszid würde das deutsche Volk den Euro ablehnen. Dabei vergessend, daß die Meinungsinstitute und die Medien, sofern diese die USE (United States of Europe) wollen, durchaus zu einem für Merkel positiven Ausgang beitragen können und dann auch werden.

Meines Erachtens sind die USE nicht machbar. Allein weder England noch Holland oder Schweden werden freiwillig auf ihre gekrönten Häupter verzichten. Und wer bei Sportereignissen nur noch ein Team aus einem bunten Haufen Europäer sieht, hat weniger Spaß.

Wer schlau ist und was auf sich hält, sorgt dafür, daß die EU-Kompetenzen im Zaum gehalten werden. Ohne nationale Identität ist ein friedliches Zusammenleben unmöglich. Europa ist nicht Amerika. Zu viele verschiedene Kulturen, zu viele unterschiedliche Ansicht, Vorhaben und wirtschaftliche Stärke. Da machen die Vorbereitungen für eine USE keinen Sinn.

Spaltung der Linken!?

Schon interessant, was ‚unsere‘ Bielefelder Zeitungen Westfalenblatt und Neue Westfälische, einig bis hin zur Überschrift, nebst vielen anderen wohl (weitgehend zumindest) wortgleich abzudrucken haben; Autorenschaft, natürlich, ist – gar nicht schamhaft – verschwiegen. Dabei würd’s mich schon sehr interessieren, wer dahinter steckt.

Also nehmen wir mal an, es steckt sowas wie Strategie hinter solch Artikeln, Die Linke klein zu halten. Da macht sich ‚Streit‘ schon mal gut: wer wählt schon eine ‚zerstrittene‘ Partei? – Besser noch: des ‚Streites‘ (genauer: des Hochschreibens desselben) müde mag der eine oder andere in Der Linken kuschen, zurück stecken – bis, wie vorher bei den Grünen, die ‚Reformer‘ (damals: Realos) übrig bleiben. Bei der FDP gab es auch Streit, doch ging es um Lindner und die Wahl in NRW; nichts wurde hoch gekocht, statt dessen schön geschrieben – mit Stimmerfolg von 5% mehr Stimmen als vorher in den Umfragen, die FDP wieder mal im Landtag, Medien sei Dank. – Streit ist normal in einer Partei, kommt darauf an, wie man ihn führt, nämlich um die Sache. Nach ‚Macht‘ schielen, intrigieren, sich als Stichwortgeber für die Presse gebärden – wäre arg daneben.

Gysi gar warnt vor Spaltung. Sachlich richtig ist: Entweder Die Linke vertritt geschlossen und mit klarem Profil ihr Programm – oder sie verliert die Grundlage ihrer Existenz und damit die nächste(n) Wahl(en).

Weiter druckt die NW: „Unklar ist … ob die frühere Wortführerin der linksorthodoxen Kommunistischen Plattform, Sahra Wagenknecht, in letzter Minute ihren Hut noch in den Ring wirft“: in ihren aktuellen Reden, ihrem Auftraten und in ihrem Buch (wer liest das schon?) „Freiheit statt Kapitalismus“ finde ich sehr wenig ‚linksorthodoxes‘; von ’sozialer Marktwirtschaft‘, wie einst ein Ludwig Erhard sie verstand, umso mehr: ein Label, aus der Vergangenheit gegraben, weil’s zum Igitt-Bild passt.

Oskar muss auch noch durchgekaut sein – schon damals, noch SPD-Parteichef, als ‚gefährlichster Mann‘ betitelt … Offenbar gehört er zu einem ‚linken Lager‘, dem „überwiegend Westdeutsche angehören“ (NW) – dagegen stehen dann „ostdeutschen Reformer“: die zweite Propagandaschiene; West-Ost Gegensatz plus radikal marxistisch gegen Reformer – wen stört es da, dass die (westdeutsche) WASG aus ex-SPDlern, Gewerkschaftlern sich (überwiegend) bildete, dass viele dann nach der Gründung der neuen Partei eintraten (von denen wenige ‚Kommunisten‘ oder ‚Sozialisten‘ sind? – Passt nicht ins Bild, also verschwiegen.

Ob Diktatur oder PR-Agentur: in beiden muss man lernen. ‚zwischen den Zeilen‘ zu lesen. Meinungsvielfalt statt Meinungseinfalt sollte sein. – OK: sie ‚haben Recht‘: ist doch schön, treten sie massiv und geschlossen für ‚das Richtige‘ ein … Was aber, wenn sie fehlen, nicht Recht haben? – Schon Mangel an Diskussion untergräbt Demokratie! (und: wozu noch Zeitungen kaufen, die alle nur dasselbe schreiben?)

Karlspreis …

Also eines muss man den Aachenern ja lassen: sie haben ein Händchen für Realsatire. Da nominierten sie auserechnet jenen gegelten von und zu Guttenberg noch für den Orden wider den tierischen Ernst – und der zog es dann vor, zur Berleihung nicht zu erscheinen; wäre auch ein bisschen peinlich gewesen, stellte sich doch gerade heraus, dass er nicht nur seine Doktorarbeit zusammenkopiert hatte, sondern dies auch noch so dämlich, dass ihm die Kopien leicht nachzuweisen waren (aber, OK: wer nicht in der Lage ist, Vorlagen sinnentsprechend in eigenen Worten widerzugeben – oder wenigstens einen fähigen ghostwriter damit zu beauftragen …).

Tja, und nun dieser Schäuble (so geschickt und klug, dass er es schaffte, sich mit einem Geldkoffer erwischen zu lassen, den er gerade spazieren trug … aber gut: wem Gesetze egal sind, darf immer noch Minister werden, damals ging’s schließlich um die Interessen der Partei; ob korrupt oder nur korrumpiert, ist dann egal. ‚Eliten‘ gelten halt mehr als blödes gemeines Volk, das diese wählen darf. Und Möchtegern-Eliten sonnen sich halt gern im Schein der angeblich ‚Großen‘, fällt doch von deren Glanz noch für sie ab.

So guckten sie sich diesen Schäble für den Karlspreis aus. Der ehren soll, wer sich für Europa einsetzt.

Da durfte dann dieser Schäuble unter bravem Beifall jene Ideale verkünden, , dessen Gegenteil er mit seiner Politik bewirkt. Sein ‚Parteigreund‘ las ihm mit schmeichelnden Worten die Leviten – und das Publikum klatschte ebenfalls.  (http://www.nachdenkseiten.de/?p=13275)Ja, so sind unsere ‚Eliten‘: sie hören, aber nicht hin – und kapieren nix.

Dabei sind Schäuble, Merkel & Co eben dabei, in ihrer ideologischen Borniertheit Europa vor die Wand zu fahren – brav sekundiert von der SPD, von FDP und Grünen mit getragen; wenn auch zuweilen mit Theaterdonner: ‚man‘ nuss sich ja profilieren. – Gut: Griechenland alleine mag man fallen lassen; wen interessiert schon, wenn dort die Rentner keine Rente kriegen; sie müssen halt sparen – den überzogenen Kauf deutscher U-Boote selbstverständlich ausgenommen. Und wieso soll Europa ein Land mit einer Wirtschaftskraft, die in etwa Baden-Würtemberg vergleichbar ist, beonders interessieren – wo Europa doch deren ‚kreative Buchführung‘ seinerzeit nicht nur schluckte, sondern noch verschönerte?! – Tatsächlich: Griechenland fallen zu lassen wird zwar teuer, ist aber noch verkraftbar. Nur folgen dann Iralien, Spanien, Prortugal, vielleicht noch andere Länder – die an deutschem Unwesen immer kränker wurden. Wird dieser Strudek losgetreten – kriegen die Banken Muffe .. (http://www.nachdenkseiten.de/?p=13286#h01).

Für eines hat die Bundesregierung zuverlässig gesorgt; was auch immer geschieht: es wird immer teurer.

Eineitspresse

„Mögliches Comeback von Lafontaine spaltet die Linke“ titelte heute die NW (http://www.nw-news.de/news/nachrichten/6719197_Parteien_Linke.html) und verwies dabei auf die Berliner Zeitung. Nu, das wollte ich mir mal im Original ansehen und finde – wortgleich denselben Artikel (http://www.berliner-zeitung.de/politik/moegliches-comeback-von-lafontaine-spaltet-die-linke,10808018,15243884.html). Neugierig geworden googelte ich mal – und siehe da, TAZ (http://www.taz.de/Moegliches-Comeback-von-Lafontaine/!93418/) und Focus online (http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/die-linke-ist-uneins-moegliches-comeback-von-lafontaine-spaltet-die-partei_aid_752867.html) bringen denselben Text; nur die TAZ nennt eine Quelle, nämlich dpa. Weiter schaut ich nicht mehr; wird aber wohl noch weitere geben. So also sieht Journalismus aus: einer gibt vor, die anderen schmieren ab: da schalten die Medien sich gleich selber gleich; vor 70 Jahren gab’s dazu noch ein Ministerium. Wer eigentlich hat diesen Text lanciert, den nun alle bringen?

Ein Text, der Merkmale gezielter Propaganda zeigt.

Zur Vorgeschichte: Oskar Lafontaine hatte seine Bereitschaft erklärt, für die Doppelsüitze der Partei zu kandidieren, unter der Voraussetzung, „wenn die Partei mich wirklich will und wenn das personelle Umfeld stimmt [alle folgenden Zitate NW]; eine zurückhaltende Aussage; und dass das ‚Umfeld stimmen‘ müsse, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit für jeden Kandiaten, wie sonst soll Arbeit möglich sein!? – Dann trafen sich heute Bundesvorstand und Landesspitze Der Linken, um über das weitere Vorgehen zu beraten – wobei Parteiführung sicher auch Thema war, doch eines von mehreren.

Nun also die ‚Botschaft‘, gleich im Titel: „spaltet die Linke“. – Eine Lieblingslinie, einst – Ältere erinnern sich – auch gegen die Grünen gern verfolgt. Dort waren es ‚Realos‘ und ‚Fundis‘; inzwischen Geschichte, längst sind sie integriert, die Partei der besserkriegenden (ob ‚verdient‘, ist eine zweite Frage), Öko-Schicki-Micki mit dem Anti-Atom-Tick, aber Hartz IV und Krieg trugen sie brav mit; weit weg von den Idealen ihrer Anfangsjahre. Im Osten ist Die Linke nicht wegzudiskutieren, tut aber nicht so weh, wenn sie dort bleibt. Also muss dieselbe Schiene her, Ost und West dürfen sich nicht verstehen – und im Osten seien ja die Vernünftigen, im Westen die Chaoten – so das Prinzip, das in Variationen auftaucht. Eine zerstrittene Partei kommt schlechter an, also nuss Die Linke „… nach Lösungsmöglichkeiten im Streit über die künftige Führung suchen“ – wo es tatsächlich wohl hauptsächlich um zukünftige Strategien ging [Hervorhebungen je von mir].

Der Berliner Parteivorsitzende Klaus Lederer wird zitiert mit „Es gehe nicht an, dass Lafontaine >Bedingungen stellt und Gefolgschaft erwartet<, … >solche Erpressungsmanöver gehen nicht<„. – Bedingungen? Welche denn? Dazu ist  nichts gesagt – auß45, dfass die Partei ihn wolle und dann – eine Selbstverständlichkeit – das Umfeld stimmen müsse. Der Zusamenhang der Äußerung ist auch nicht berichtet – Antwort auf eine suggestive Frage vielleicht? Möglich auch, er bezog sich schlicht auf die Meldung der SZ, die von Osjars Kandidaturbereitschaft schrieb.  Dann allerdings hätte er einiges missverstanden und nebenbei ein Problem so mancher Funktionsträger Der Linken aufgezeigt: menche wissen halt nicht, wann sie die Schnauze halten müssen, wie sie formulieren – und wie Medien sie manuipulieren wollen. – „>Mit einer Heilsbringerfigur an der Spitze bekommt die Linkspartei nichts geregelt<“ folgt dann noch: sachlich völlig korrekt – nur dass dann Oskar Lafontaine als ‚Heilsbringerfigur‘ abgestempelt werden soll … Also da hätte ich schon gerne das Original-Interview im vollständigen Wortlaut.

Oder dies: „… der Sprecher der Landesgruppe Sachsen der Linken im Bundestag, Michael Leutert, sagte, er glaube nicht, >dass man die Partei mit altem Personal und alten Rezepten wieder auf volle Höhe bekommt<. Lafontaine stehe nicht für Kompromisse, sondern für Kampfansagen.“ – Zwei Allgemeinplätzchen,eigentlich unverbunden nebeneinander – und deshalb suggerieren sollen ‚altes Personal und alte Rezepte‘ = ‚Oskar  Lafontaine und Kampfansage‘ – neu (und ‚gut‘  sind folglich Kompromisse, gemeint natürlich: Akzeptanz, Unterordnung in den neoliberalen Mainstream – der mit seiner ideologischen Borniertheit eben dabei ist, die Wirtschaft an die Wand zu fahren; zwar werden die Reichen dann ein paar Federn lassen, die ihnen nicht weh tun – doch sie gehen reicher daraus hervor.

Weitere Beispiele für ‚Qualitäts’journalismus gefällig?

Auch in NRW war die FDP schon abgeschrieben. Was WAZ-Eigner & Konsorten so gar nicht passte, also wurde sie hochgeschmiert- Also nicht so sehr die Partei, sondern dieser Lindner – der in Berlin auch ‚hingeschmissen‘ hatte, doch das war nicht Thema, auch anderes Versagen nicht: zur Lichtgestalt hoch geschrieben.

Die Piraten?- OK, keine etablierte Partei, mögen sie (Protest-)Stimmen kosten. Aber mit ihrem Internet-Tick mögen sie beschäftigt sein; frischer Wind stört so lange nicht, wie er nur frische und nicht andere Luft bringt. Programmatisch zeigen sie viele weiße Seiten, diese lassen sich beschreiben, auch durch Mediendruck: so das Kalkül. Eine Opposition sind sie (noch) nicht.

Schröder empfiehlt Steinbrück

Ich habe ja lange nichts mehr von diesem Schröder gehört, also diesem Ex-Kanzler, der sich seine Kanzlerschaft von diesem Marschmeyer sponsern ließ und sich mit der Riester-Rente brav bedankte, ihm eine „Ölquelle“ (O-Zon Marschmeyer) schenkte, und „sie ist angebohrt, sie ist riesig groß und sie wird sprudeln“! (http://www.nachdenkseiten.de/?p=8338) – Der sich seine Kanzlerpension mit dem Russengas vergolden ließ, für das er sich in seiner Regierungszeit so sehr stark machte. Und der sich in Davos rühmte, mit der Agenda und Hartz IV den größten Niedriglohnsektor geschaffen zu haben. – Schade eigentlich, dass der nicht im Wahlkampf in NRW auftrat: hätte er doch erinnert, wofür diese Partei inzwischen steht … (die in Sachen Haushalt mit der FDP kungeln wollte; dummerweise ging dies schief, weil diesen komischen Strategen Gesetzesregelungen offenbar böhmische Dörfer sind – hätten sie lesen können, hätten sie vielleicht mal ‚reingeschaut).

Also dieser Schröder empfiehlt nun diesen Steinbrück als ‚Kanzler’kandidaten … Auch weil, so die NW, er „stets zur Reform-Agenda 2010 bekannt habe“. Dessen Wirkungen allerdings bemerkenswert sind: stagnierende Löhne sorgen für einendahindümpelnden Binnenmarkt; es gibt Hartz-IV-Armut per Gesetz  und Arbeit für solche Hungerlöhne, dass sie aufgestockt wertden müssen (eine Subvention für Unternehmen . aus Steuergeldern) – dafür werden deutsche Produkte konkurrenzlos billig, konkurrieren griechische, spanische, italieneische un andere Unternehmen an die Wand – und dann müssen die Leute in diesen Ländern eben den Gürtel enger schnallen – weshalb sie diese Länder dann auch weniger (aus Deutschland) importieren, , wobei dann endlkich auch die deutsche Eyportindustrie zusammen bricht, wo der Binnenmarkt ohnehin schon ruiniert ist, Für die Bankster, natürlich, lohnt es sich; die dürfen munter weiter zocken, bachdem unter Schröder sämtliche Bremsen gelockert waren.

Also dieser Steinbrück .. In NRW vergeigte er die Wahl, ausgerechnet gegen diese Null von einem Rüttgers. Dafür durfte er dann in die Bundespolitik. Wahrlich der geeignete Chefsteigbpgelhalter für die Union, ‚Kanzlerkandidat‘ genannt (OK: die anderen beiden erreichen locker uch sein Niveau auf tiefster Kellerebene).

Wa spricht nich für ihn? – Ach ja: „Peer Steinbrücks Schwäche liegt in seiner häufig missverstandenen Ironie, die manchmal als Arroganz daherkommt“. – Ironie? Die verlangt Geistesschärfe. Markige Sprüche haben nur Unterhaltungswert.

Aber ehrlich, liebe SPD: lasst den Schröder mehr auftreten: das häjt die Erinnerung wach, wohin du verkommen bist.