Kategorie-Archiv: Freizeit und Events

Samstagseinkauf in neuer Sachlichkeit

Angemessen zurückhaltend passt sich der Bielefelder Wochenmarkt in das Ambiente des neu gestalteten Kesselbrink ein.

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Weiträumig gestaltet sich hier das besondere Einkaufserlebnis und es sind nicht zuletzt die fröhlich farbigen Akzente, die das Auge der Besucher erfreuen.

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Unerträglich: Wenn der Depp auch noch Denunziant ist !

Wie gut unterrichtete Kreise zu berichten wissen, war der merkwürdige indipändent Depp schon zu KITA-Zeiten für seine Petzereien berüchtigt.

Anfangs wollte er einfach nur Zuneigung von der schönen blonden Erzieherin Ingrid. Und die erhoffte er zu bekommen durch das Anschwärzen anderer Kinder.

„Tante Ingrid, ich weiß was…der Schubbidougan hat sich seine eigenen Turnschuhe mit AA ganz braun gemalt und der Not-Ticker war auch mal ganz frech, und hat…“

Mit einem gezielten Tritt kickte die angeekelte Pädagogin den Nervtöter in die hinterste KITA-Ecke. Dort wollten ihn die anderen Kinder aber auch nicht haben und das lag daran, daß er in seiner Altersgruppe der Einzige war, der noch in voll gekackten Pampers rum lief…

Seit diesem traumatisierenden Misserfolg lebt das arme Schwein unter dem Zwang, sich nach dem immer gleichen Muster wieder und wieder und immer wieder zu blamieren.

 

Das Blumenpflücken während der Fahrt ist verboten!

Eine wunderschöne Werbe-Operette hat unser ÖPNV-Betreiber inszeniert:
Rasenbahnsteige, von Kindern mit Blümchen verschönt …

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… und nebendran natürlich das schöne Rasengleis.
Nun ist klar: Wo die Straßenbahn hält, da ist bald eine Parklandschaft!

Aber wer oder was ist moving hier wen? …

 

 

Sport ist mehr als wie nur Fußball!

Deutsche Meisterschaft der Steher 2013 auf der Bielefelder Radrennbahn:
Der WDR war mit großem Besteck vor Ort um am Samstag, 17. August 2013 um 16:50 Uhr in der Sendung „Sport im Westen“ zu berichten. Film ist hier online!

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Peinlich für die Stadt::
In einer Pause während der Veranstaltung müssen die Sportler die Radrennbahn selber ausbessern:

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Die Problemstelle ist ein Blitzschaden im Spannbeton, die seit vielen Jahren immer wieder nur notdürftig geflickt werden kann, anstatt sie einmal vernünftig zu sanieren.
So ist das leider in Bielefeld:
Trotz leerer Kassen Millionen raushauen für eine teure neue Straßenbahn, aber für sowas ist kein Geld da!

Der Blütentraum des Lokalblatts

Obwohl mittlerweile allseits bekannt sein dürfte, dass eine Trasse der geplanten Straßenbahnlinie 5 nach Heepen durch die Bielefelder Wohnstraße“ Auf dem Langen Kampe“ nur machbar ist, wenn die Kirschbäume weggemacht werden und die Parkplätze wegfallen, bringt die Neue Westfälische wieder großflächig Ihre dreist beschönigende Fotomontage in’s Blatt:Fotomontage-der-NW(NW vom 17. Juli 2013, Leserbriefseite)
Die abgebildete Straßenbahn ist viel kleiner in das Foto einmontiert, als sie in der Realität wäre!!
Die Straßenbahn ist eingleisig dargestellt und auf die Oberleitung wurde gleich ganz verzichtet!
Die Bildunterschrift lautet:
„Stadtbahnlinie 5 zwischen Kirschblüten: So könnte es in der Zukunft in der Straße Auf dem Langen Kampe aussehen – eine Stadtbahn fährt von Heepen in die Innenstadt.“

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Ein idyllisches Neben- und Miteinander von Kirschbaumallee, ruhendem Verkehr und platzsparender Straßenbahn,  das in keiner Weise der geplanten Realität entspricht, wird hier suggeriert!

 

Kein Kahlschlag Auf dem Langen Kampe!!!

Die überregional bekannte Kirschblüte Auf dem Langen Kampe:
Bald ein Bild er Vergangenheit?

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Es wäre doch schade um diese schöne Anwohnerstraße, wenn hier nach den Plänen der Stadt und MoBiel eine Straßenbahntrasse mit zwei Gleisen durchgebaut würde!
Nicht nur Anwohnerparkplätze würden hier verschwinden und müssten wahrscheinlich
auf jetzigen Grünflächen zwischen den Häusern neu angelegt werden
, auch viele der
Bäume müssen dafür abgeholzt werden!

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Die Wohnstraße im Siedlungsgebiet der Freien Scholle wurde erst vor nicht allzu langer
Zeit verkehrsberuhigt und für teures Geld saniert
.
Zur Kirschblüte zieht die Straße jedes Jahr viele Menschen, auch Auswärtige, an
und sowas will man in Bielefeld einfach zerstören?

Die Freie Scholle hat sich wohl für diese Stadtbahn-Trasse (anstelle der besseren Alternative über die Heeper Straße) ausgesprochen, aber die überwiegende Mehrzahl der betroffenen Anwohner entlang der Strecke wurden dazu bisher nicht befragt.
Unter www.zukunftmobielefeld.de kann man vom 13. – 27. Mai 2013 online diskutieren (und protestieren!).

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Keine Stadtbahn Auf dem Langen Kampe!
„Wohnqualität schaffen“ sieht anders aus: Das wäre ein Rezept für die Heeper Straße!

 

 

Bald wird es laut

Da sich der Umsetzungszeitpunkt des neuen NiSchG NRW rasant nähert, freue ich mich auf die Vielfalt der Menschen, die sich demnächst auf den Straßen vor Ihrer Stadtteilkneipe amüsieren. Jetzt, wo es endlich wärmer wird, können die Raucher auch mehr als eine Zigarette vor der Tür der Gaststätte genießen und mit steigendem Alkoholpegel, wird sich auch die Lautstärke anheben.

Ob die Nachbarn in direkter Umgebung allerdings ebenso amüsiert sind, sei dahingestellt. So werden die Ordnungshüter sicherlich ein wenig mehr „um die Häuser“ ziehen müssen, um Nachbarn, die sich den Schlaf wünschen, mit Kneipenbesuchern, die innerhalb der Kneipe nicht mehr Rauchen dürfen, unter einen Hut zu bringen.

Die Wirte, die trotz des Gesetzes in seiner neuen Fassung überleben, werde sich auch dieser neuen Situation anpassen. So wie es die meisten nach dem ersten Gesetzesentwurf vom 20.12.2007 gemacht haben. Das Break-Even in der Heeper Straße hat zb unmengen investiert, um einen separaten Raucherbereich zu schaffen, so wie einige andere auch.

Alles für die Katz…

Wenn sich dann demnächst immer noch ein paar Gaststätten halten, sollte man sich vielleicht Gedanken über den Anteil der Leberzirrhose-Toten machen…

Ich freu mich drauf, wenn man ab Mai durch die Strassen spaziert und möglicherweise an jeder Eckkneipe von betrunkenen Rauchern angepöpelt wird…

Das provinzielle Bunker-Drama – jetzt online bei der ZEIT!

(…) Anderenorts wird viel Geld ausgegeben, um eine charismatische Stätte zu schaffen. Hier ist eine vorhanden, wird aber nicht verstanden. Und das gilt vermutlich nicht nur für Bielefeld, sondern für etliche Städte: Gewachsenes zählt wenig, vermeintlich Zukunftsträchtiges viel. Je spektakulärer, desto besser.Aber wie spektakulär ist der Bunker!

Hier gehts zum lesenswerten Artikel!

 

„Die Tourist-Card zeigt‚ dass Bielefeld im Wettbewerb mit anderen Städten besteht“

3 Bielefelder zeigen Topfblumen und Tourismus-Prospekte:

zeigebild (Foto: NW von heute)

Kein Wunder, denn holländische Touristen bevölkern zu Tausenden die Stadt.
(Wegen der attraktiven Firmen.)
Und
die NW macht in der heutigen Ausgabe auch gleich einen hübschen Artikel dazu.
Hier schönsten Zitate daraus:

„Im starken Tourismus-Jahr 2012 kamen die meisten Übernachtungsgäste aus Holland.
536.000 Übernachtungen in Bielefeld zählen Hans-Rudolf Holtkamp und Bielefeld Marketing fur das vergangene Jahr.“ (…)
„Etwa 80 Prozent der Touristen, die in Bielefeld übernachten, sind Geschäftskunden.“(…)

„„Bielefelds Anziehungskraft ist gestiegen. Das hängt mit der Attraktivität der Firmen,
aber auch mit der Stadt zusammen“, sagt der Stadtmarketing-Chef.“(…)
„So gibt es nun die Aktion ‚Alcina Kosmetik Cafe“‚ bei der die Teilnehmer Bielefeld hautnah erleben können – denn neben der Stadtrundfahrt und einem Mittagessen steht ein Besuch des Kosmetik-Unternehmens Dr.Kurt Wolff auf dem Programm.“(…)

„Holtkamps persönliches Lieblingsprodukt ist die „Tourist-Card“. Die Karte, die es für einen oder drei Tage gibt, gilt als Fahrschein für Bus und Bahn und als Eintrittskarte zu zahlreichen kulturellen Orten. Bei weiteren Angeboten gibt es Rabatte.
„Die Tourist-Card zeigt‚ dass Bielefeld im Wettbewerb mit anderen Städten besteht“, sagt
Holtkamp.“(…)

Zum ganzen Artikel: Vorschau anklicken
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Für den Erhalt der Kultur

Dem dank seiner legendären Jazzkonzerte international bekannten Club für Jazz-, Pop- und Jugendkultur „Bunker Ulmenwall“ in Bielefeld droht Ende 2013 die Schließung. Da die Stadt Bielefeld sparen muß, soll ab dem nächsten Jahr die jährliche Unterstützung in Höhe von 96.000 Euro wegfallen.

Doch es regt sich Protest gegen die Schließung: „Bunker muss bleiben“ steht auf einem Transparent über dem Eingang und an der Kasse können Gäste eine Petition für den Erhalt des Bunkers zeichnen. Ebenfalls wurde eine Online-Petition gestartet. 3.200 Unterschriften wurden bis zum gestrigen Montagabend gesammelt.

Von den 96.000 € Zuschuss erhält die Stadt Bielefeld circa 9.000 € als Miete direkt zurück. Das Programm des Bunkers wird ausschließlich aus Konzerteinnahmen und Eigenmitteln finanziert. Von der Stadt müßte nur der hauptamtliche Leiter, sowie Sach- und Mietkosten übernommen werden.  Im Interesse der weiterhin geleisteten kulturellen Vielfalt muß, ob man Jazz nun mag oder nicht, der Verein erhalten bleiben, es bedarf einer Mobilisierung aller kulturell interessierten und engagierten Kräfte daß die Stadt überzeugt wird weiter zu zahlen. Rein ausgegeben werden ja nur 87.000 € da der Rest als Miete zurückgeht.

Die Alternative wäre eine massive Spendenkampagne. 96.000 € durch zwölf wären 8.000 € im Monat. Durchaus Summen, die man durch Extra-Benefiz-Konzerte, Tombolas und Spendensammlerei in der Innenstadt aufbringen kann. Es geht jedenfalls um den Erhalt Bielefelder Kulturgeschichte und daß vornehmlich Jugendliche aus der alltäglichen systembedingten Gammelei gezogen und beschäftigt werden, einhergehend mit einer Perspektive.

Fragwürdige Gestalten in der City

Sie bleiben am Ende der Rolltreppe einfach erst mal stehen, weil sie im Traume nicht damit rechnen, dass die Rolltreppe hinter ihnen weitere Menschen transportiert.

Sie drängen sich im Jahnplatztunnel vor die Türen der eingefahrenen S-Bahnen und weichen nicht zur Seite, sondern wundern sich wie angewurzelt, dass  genau dort Leute aussteigen wollen, wo sie in die Bahn hinein wollen.

Sie betreten Fahrstühle als Erste um sich abrupt genau  in deren Mitte zu platzieren, denn sie nehmen die Omis mit Rollatoren, Kinderwagenmuttis und Einkaufstaschenpackesel nicht wahr, die mit ihnen zum Fahrstuhl geeilt sind

Sie stellen ihre Kinderwagen stets quer zur Laufrichtung hinter sich, wenn sie an Nadelöhren in der Fußgängerzone  palavernde Grüppchen bilden und an engen Stellen Schaufenster gucken.

Sie praktizieren das gleiche mit Einkaufswagen, wenn sie in Supermärkten die Ware bestaunen und mit ihrer Bagage unentschlossen darüber diskutieren.

Achtung!

Lipper, Schieda-Schwalenberger, Niederdornberg-Deppendorfer und anderes Landvolk ist zwischen den Jahren wieder verstärkt in der großen Stadt unterwegs!