Kategorie-Archiv: Freizeit und Events

Bielefeld Pelzfrei

Das Aktionsbündnis Bielefeld Pelzfrei plant  am 11.10.2014  eine friedliche Menschenkette (15-17Uhr) quer durch die Bielefelder Altstadt. Zudem wird es Infostände und einen eigenen Kinderstand inklusive Kinderschminken geben.

Ab 19.30Uhr findet eine Soli-Party im IBZ (Teutoburger Str. 106) statt, für die wir verschiedene Livebands so wie eine Berliner D-Jane gewinnen konnten. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt!

Gegen das tragen von Pelz spricht:

1. Fallenjagd:

Laut dem deutschen Pelzinstitut stammen rund 15% der Tiere in der Pelzgewinnung aus der freien Wildbahn, von denen ein großer Teil mit Fallen gefangen wird. Das Problematische an diesen Fallen ist, dass nicht nur die für die Pelzgewinnung vorgesehenen Tiere in die Fallen geraten, sondern oft auch Haustiere wie Hunde und Katzen und andere nicht für den Pelzhandel geeignete Tiere. Offiziell sind in Deutschland nur Fallen zulässig, die das Tier unversehrt fangen oder es sofort töten (§ 19 Abs.1 Nr.9 Bundesjagdgesetz). Dies geschieht allerdings nur, wenn das Tier zu der Größe der sog. Totschlagfalle passt. Häufig ist dies nicht der Fall und so kommt es, dass den Tieren von den Fallen Gliedmaßen zerquetscht werden und die Tiere dann schwer verletzt in den Fallen gefangen sind, wo sie ein langsamer und qualvoller Tod erwartet.

2. Pelzfarmen (China):

Viele der in Deutschland erhältlichen Pelzprodukte stammen aus China. Dort gibt es immer mehr sog. Pelztierfarmen, in denen Tiere zur Pelzgewinnung gezüchtet werden. Dabei gibt es in China keinerlei Standards für den Tierschutz und so ist es dort gängige Praxis, dass die Tiere in viel zu kleinen Drahtkäfigen gehalten werden, die ihnen in die Pfoten schneiden und aufgrund der extremen Enge Verhaltensauffälligkeiten hervorrufen. Getötet werden die Tiere meist bei vollem Bewusstsein. Nicht selten leben die Tiere auch dann noch, wenn ihnen das Fell abgezogen wird. Schätzungsweise 70-80 Millionen Tiere werden jedes Jahr in China zwecks Pelzgewinnung getötet. Darunter auch rund zwei Millionen Hunde und Katzen.

3. Gesundheit:

Da Pelz einmal Teil eines lebendigen Wesens war, ist es nur logisch, dass er sich genau wie der Körper des Tieres mit der Zeit zersetzen und verrotten würde. Um dies zu verhindern wird der Pelz mit Chemikalien behandelt, die den Verwesungsprozess unterbinden und ihn sozusagen haltbar machen. Diese Chemikalien gelangen über die Kleidung auf die Haut und bringen ein gesundheitliches Risiko für den Pelzkonsumenten mit sich. Immer wieder hört man von stark mit Chemikalien belasteten Pelzen. Gefunden wurden dabei unter anderem Formaldehyd, Schwermetalle und Insektizide in über die EU-Grenzwerte hinausgehende Konzentrationen.

4. Es gibt tierfreundliche Alternativen:

In der heutigen Zeit werden Pelze vorwiegend aus Modegründen getragen. Wir leben nicht unter den Bedingungen unserer Vorfahren oder der Inuit, die auf Tierfelle angewiesen sind um sich zu wärmen. Heutzutage muss auch ohne Pelz kein Mensch frieren. Trotzdem verwenden viele Modehersteller Pelzprodukte. Vorwiegend als Accessoire, z.B. als Kragenbesatz an der Winterjacke oder als Bommel auf der Mütze. Doch hierfür gibt es Alternativen. Moderne Pelzimitate stehen Echtpelz sowohl optisch als auch in ihrer Eigenschaft zu wärmen in nichts nach. Wer also die Optik von Pelz bevorzugt, kann das auch haben, ohne dafür den Tod eines Tieres in Kauf nehmen zu müssen.

5. Hunde- und Katzenfell:

Bei sogenannten Pelztieren haben viele Leute kein Problem damit, ihre Felle für Modezwecke zu verwenden. Doch immer wieder stellt

sich heraus, dass auch Haustiere aus Pelzfarmbetrieben ihr Fell für die Modeindustrie lassen müssen. Regelmäßig wird Pelz von Hunden und Katzen an Jacken und Mützen nachgewiesen, wie z.B. 2013 bei dem Modehersteller Tom Tailor oder der Drogeriekette Müller. Durch fehlende Kennzeichnungspflicht wird oft Hunde- und Katzenfell verwendet und nicht als solches deklariert, wodurch dem Kunden gar nicht klar ist, was für ein Tier er dort zur Schau trägt.

6. Pelzfarmen Deutschland:

Auch in Deutschland werden weiterhin Pelzfarmen betrieben, mit meist nicht viel besseren Bedingungen als in China oder anderen Ländern. Da es in Deutschland geltende Tierschutzbedingungen gibt, werden viele dieser Pelzfarmen illegal betrieben.

7. Arbeitsbedingungen:

Ein großer Teil der Pelzprodukte, die auf dem europäischem Markt landen, kommen aus Ländern, in denen allgemein katastrophale Arbeitsbedingungen herrschen. Die Pelzproduktion bildet da keine Ausnahme. Die Arbeiter/-innen in den Gerbereien und auf den Pelztierfarmen, arbeiten für absolute Niedriglöhne und gefährden darüber hinaus auch noch ihre Gesundheit. In den Gerbereien werden die Pelze mit gefährlichen Chemikalien behandelt, denen die Arbeiter ausgesetzt sind, wobei ihnen oft nicht einmal einfachste Schutzmaßnahmen, wie Atemschutzmaske oder Handschuhe zur Verfügung stehen.

8. Umweltbelastung:

In Deutschland ist die Verwendung und Entsorgung der zum Gerben verwendeten Chemikalien streng geregelt. In anderen Ländern ist das nicht so. Gefährliche Chemikalien werden unsachgemäß entsorgt und mitunter einfach in den Abfluss gekippt. Dadurch gelangen sie in den Boden und häufig auch ins Trinkwasser, was eine hohe Umweltbelastung nach sich zieht sowie ein Gesundheitsrisiko für die dort lebende Bevölkerung.

9. Pelz ist KEIN Abfallprodukt:

Als vermeintliches Argument für den Kauf von Echtpelz wird oft angeführt, dass es sich bei dem Pelz um ein Abfallprodukt handeln würde. Das Tier wird ohnehin zum Verzehr geschlachtet und so kann man auch noch den Pelz verwenden. Das ist schlichtweg falsch. Die meisten Tiere, die für die Pelzgewinnung verwendet werden, werden eher selten verzehrt und nur um ihres Felles wegen geschlachtet. Selbst bei Tieren, die durchaus auch gegessen werden, wie z.B. Kaninchen, trifft das Argument des Abfallprodukts nicht zu. Für die Pelzgewinnung werden spezielle Züchtungen verwendet, deren Fleisch meist nicht weiter verwertet wird.

10. Keine Kennzeichnungspflicht:

Der Anbieter von Pelzprodukten ist nicht verpflichtet die Herkunft und Art des Pelzes zu kennzeichnen. So kommt es häufig vor, dass Kunden Pelz erwerben ohne zu wissen, von welchem Tier dieser stammt. In vielen Fällen ist der Pelz gar nicht deklariert und die Kunden kaufen mitunter Hunde- und Katzenfell. Selbst wenn der Pelz gekennzeichnet ist, kann sich der Verbraucher nicht ganz sicher sein. Immer wieder wird falsch deklarierter Pelz gefunden. So wird z.B. Katzenfell als „Bergkatze“ oder Hundefell als „asiatischer Wolf“ oder als „Waschbär“ aus China auf den europäischen Markt gebracht. Selbst wenn der Pelzbesatz als Kunstpelz gekennzeichnet ist, ist darauf nicht immer Verlass. Regelmäßig wird vermeintlicher Kunstpelz als Echtpelz enttarnt.

DAS AKTIONSBÜNDNIS WIRD UNTERSTÜTZT DURCH:

Achtung für Tiere e.V.

Albert Schweitzer Stiftung e.V.

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)

Bürgernähe – Wählergemeinschaft für Bielefeld

Ev.-Luth. Neustädter Marienkirchengemeinde

Grüne Jugend Bielefeld

Internationales Begegnungszentrum (IBZ)

Linksjugend

Tango Vagabundo

VagabUnido – Tango-Kultur – HSG a.d. Uni Bielefeld

Vegetarierbund Deutschland e.V.

Venga – Aktiv für Tierrechte

Dummerle Marianne plant offensichtlich Attentat

Die Bielefeld Blog Schreiberin „Marianne“, bekannt durch ihre ungeheuer schlechten Fotos und ihre saulangweiligen Texte mit hohem Gähnfaktor, plant ein Attentat auf den Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Als bundesweit führender Investigationsjournalist verfüge ich selbstverständlich über beste Kontakte zum BND, MAD und ASN. Kontakte von denen der chaotische Hundeficker background und die demente, debile Hackfresse Altherrenriege nur träumen können.
So konnte ich in konspirativen Gesprächen erfahren, dass Marianne plant, dem Bundespräsidenten heimlich ein Furzkissen auf seinen Regierungsthron zu legen, um so auf seine angeblich imperialistische Kriegshetze aufmerksam zu machen.

Das gibt’s doch gar nicht…. Der Bielefeld-Guide

Nicht mehr ganz frisch, aber noch aktuell, mein Bielefeld-Guide:
Bielefeld (323.000 Einwohner) liegt am Ostrand von Nordrhein-Westfalen an der ICE-Bahnstrecke (Berlin – ) Hannover – Ruhrgebiet (- Köln) sowie an den Autobahnen A 2 (Oberhausen-Berlin) und 33 (Osnabrück – Paderborn). Die Stadt ist mit Universität und Fachhochschule (rund 30.000 Studierende) ein wichtiger Hochschul- und Forschungsstandort. Derzeit entsteht auf einer der größten öffentlichen Baustellen Deutschlands ein neuer Hochschulcampus. Mit dem Teutoburger Wald, der mitten durch die Stadt verläuft und zahlreichen Park, der bundesweit bekannten Kunsthalle und einigen weiteren Sehenswürdigkeiten ist Bielefeld ein interessantes Ausflugsziel. Außerdem finden hier zahlreiche Kongresse statt….. 

Blick auf Bielefeld mit der Neustädter Kirche

Dank vieler Bausünden der 1960er und 70er Jahre und einer angeblich nicht besonders extrovertierten Bevölkerung 😉 galt Bielefeld lange Zeit als unxexy und langweilig, so etwas wie der westlichste Außenposten des real existieren Betonsozialismus auf einer Charmestufe mit Hagen, Wanne-Eickel oder Schwedt. Kein Problem. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert ;-)….

Die architektonische Ausformulierung des Oberzentrums

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In unmittelbarer Nachbarschaft korrespondiert hier eher südlich geprägte
stimmungsvolle
Lässigkeit des Pittoresken mit entschlossener Monumentalität
als städtebaulicher Ausdruck visionärer Urbanität …

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FDP schickt merkwürdige „Menschen“ in den Kommunalwahlkampf

 

Sicher, für eine kleine unbedeutende Partei wie die FDP ist es sehr schwer, für jeden der 33 Wahlbezirke in Bielefeld einen Kandidaten oder eine Kandidatin zu finden.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass die FDP deshalb auf künstliche Menschen zurück greifen mußte.

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Fotoquelle FDP Bielefeld

Veranstaltungshinweis – Objektschalen von Hiawatha Seiffert

Schale MK35-08, Hiawatha Seiffert_1

PAPALAGI
800 Objektschalen und andere Relikte
(Ausstellung) Hiawatha Seiffert
30.Mai – 15.Juni 2014

Eröffnung: Freitag, 30. Mai, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Michael Strauss, Museum Bünde

Statement des Künstlers Hiawatha Seiffert:
Die Arbeiten meiner neue Reihe sind im Wachsausschmelzverfahren und
Sandguss hergestellt, eines der ältesten Verfahren (Guss) zur technischen
Reproduktion von Kunstwerken.
Ornamentik und Form sind zum Original verfremdet. Die Anmutung wirkt
bekannt und doch anders, alt und doch neu.
Nutzbar und doch Ausdruck künstlerischem Schaffen, Einzigartig und Echt.
Erinnerung an archäologische Funde als Zeugnis vergangener Kulturen.
Gegossene Modifikation der Bewahrung:

Objektschalen

Öffnungszeiten im Ausstellungszeitraum:
dienstags – freitags 16-19 Uhr
samstags + sonntags 14-17 Uhr

Führungen oder die Ausstellung außerhalb der Öffnungszeiten zu besichtigen sind jederzeit möglich und erwünscht. Rufen Sie diesbezüglich gerne Ricarda Enderweit unter 0177 – 260 37 15 an oder schreiben Sie eine Email an: press@artists-unlimited.de

 

Ausstellungsort:
Artists Unlimited Galerie
Viktoriastr.24
33602 Bielefeld
Der Eingang der Galerie befindet sich im Biergarten des Café Milestones

 

Objekte RE-BRO 26-14_Hiawatha_Seiffert

Freie Sicht bis Heepen (fast)

Jeden Tag, wenn ich am ersten der Stauteiche vorbei radle, den das Grünflächenamt von allen Büschen und Sträuchern „befreit“ hat, muss ich an den obigen Spruch denken.

Freie Sicht bis Heepen…das hatte wahrscheinlich ein kreativer Sponti Anfang der 80er Jahre auf die Mauern des OSK gesprüht, wenn ich mich richtig erinnere.

Der Spruch bezog sich auf die Machenschaften des damaligen berüchtigten Baudezernenten Jürgen Hotzan, (die Älteren unter uns erinnern sich bestimmt, der OWD lässt grüßen)

Herr Hotzan, der von den 60ern bis in die 80er in Bielefeld Baudezernent war ist z. T durch massive BürgerInnenproteste an der Ausführung seiner radikalen Abrißpolitik gehindert worden. Ich erinnere mich an einen Vortrag von ihm in der Uni. Er hatte den Stadtplan mit einem Overheadprojektor an die Wand geworfen und erläuterte seine Vorhaben nicht etwa mit einem Zeigestock auf dem Stadtplan (Laserpointer gabs noch nicht) sondern mit der blanken Faust….beeindruckend…Und freie Sicht vom Oberstufenkolleg bis nach Heeper wäre bestimmt nach seinem Geschmack gewesen.

2007: Der Bielefelder Phallus-Schnaps hier erstmals im weltweiten Netz!

Der legendäre Bielefelder Phallus-Schnaps:
(Präsentiert von der Altherrenriege)

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Nur selten findet man ihn noch in den gastronomischen Fachbetrieben,
denn die trinkende Jugend setzt mittlerweile auf andere Powerdrinks.
Doch die fachkompetente Altherrenriege weiß Bescheid:
Der prozentstarke Energy-Klassiker in der (unter der Bezeichnung
„Bielefelder Brunftkugel“ bekannt gewordenen) typischen Flasche
setzt Kräfte frei, wo andere nur Flügel verleihen!

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2007 präsentiert: Die Reliquie einer vergangenen Epoche

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Ein Original-Objekt aus der Glanzzeit der Bielefelder Hotellerie
und ein echtes Stück Bielefelder Gastronomiekulturgeschichte:
Der vornehme Ascher für stilvolles Rauchen (einer aussterbenden
Kulturtechnik).

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Sensationsfund im Blog-Archiv

Nicht ganz dicht unter der Oberfläche, sondern in den tiefsten Tiefen des Bielefeld-Blog- Archivs fand sich diese historisch besonders wertvolle Aufnahme. Sie zeigt die für heutige Maßstäbe ziemlich unfeierliche Grundsteinlegung  für die Sparrenburg. Leider ist die Jahreszahl nicht mehr lesbar.

 

 

 

Ein weiteres kostbares Highlight in 800 Jahren Bielefeld-Blog, das heute hier erstmals gezeigt wird, weil es vor lauter Ehrfurcht vor der Geschichte hunderte von Jahren zurück gehalten wurde.

2006: Bielefeld fragt sich „Was will uns dieses moBiel-Plakat sagen?“

Ein ungelöstes Rätsel in der 800-jährigen Geschichte der Stadt:

Welche Botschaft soll sich in unserem Hinterkopf verankern?
Zu welcher Erkenntnis sollen uns solche Plakate bringen?
Wen sollen Sie ansprechen und was sollen die Angesprochenen tun?
Welches Ziel verfolgt mobiel mit dieser Kampagne und wird dieses Ziel,
wenn es denn (außer Geld zu verbrennen) eins geben sollte, was aber
nicht erkennbar ist, mit derlei Plakatmotiven erreicht?
Die Altherrenriege vermutet: So stellt sich Klein-Fritzchen die Werbung vor.

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Samstagseinkauf in neuer Sachlichkeit

Angemessen zurückhaltend passt sich der Bielefelder Wochenmarkt in das Ambiente des neu gestalteten Kesselbrink ein.

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Weiträumig gestaltet sich hier das besondere Einkaufserlebnis und es sind nicht zuletzt die fröhlich farbigen Akzente, die das Auge der Besucher erfreuen.

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