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Da sich die verunglimpfenden und beleidigenden Mails in den letzten Wochen extrem häuften, ist das eine Phantasie-Mailadresse. Wer mich erreichen will, weiß auch wie.

„Versifftes Parkhaus Boulevard“

Die NW „testete“ ja kürzlich (26. November) in ihrer gewohnt liebediendenden Art Parkhäuser der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm. Die Parkfäche an Goldbecks Boulevard im neuen Bahnhofsviertel erhielt gute Noten. Eine Leserbriefschreiberin, Kerstin Grote aus Bielefeld, schildert dagegen heute, was wir alle wissen, die schon öfter die versifften Treppenhäuser und Aufzüge benutzen mußten. Und fragt, ob die NW-Tester das Parkhaus „per Strickleiter oder Seilwinde betreten haben“.

Nein, liebe Kerstin. Das ist Absicht. Das hat Stil. Der eine Boulevard hackt dem anderen keine Augen aus 🙂

Bolles Wohnzimmer?

Unsere Abozeitung beherrscht ein ganz besonderes Spiel: Das Fegefeuer der Eitelkeiten. Seitdem man ein paar Workstations und Flachbildschirme zum weltweit einzigartigen 🙂 Nuhs-Ruhm zusammengewürfelt hat, vergeht keine Woche mit einem Vorzeigebild. Wie sagte doch der Chefredaktor laut NW?

„Ziel ist es, die NW als modernstes Medienunternehmen der Region zu präsentieren“ Uff de Bilderschau vonnen Blatt kannste kicken.

Warum nur „Ziel“? Was ist mit dem Weg dahìn? „Irjentwie hat dat wat von Bolle“, würden Berliner sagen.

ARMinia erzittert Remis

Glaubt man dem nicht verfolgten Live-Ticker kann das Drittliga-Spiel vor über 15.000 auf der Alm kein Festival der Ballspielfeinheiten gewesen. So gab ein 1:1 gegen die Mannen jenseits des Teuto, den VfL Osnabrück. Da gibts aus dem Blechkasten an der A33 bei Paderborn schon langsames Rütteln an Liga 1 zu hören. Und das mit dem kleinsten Etat der 2. Liga.

Sensation: RTL zeigt Doku „Anfahrt auf Bielefeld“

Gewöhnlich völlig uninformierte Kreise beim Konzern in der Stadt G. nebenan haben durchsickern lassen, daß Elisabeth M. und Anke S. die Stadt wo nicht gibt strafen wollen für die Unbotmäßigkeiten, die ein gewisses Blog immer ausstreut gen Heilige Familie. Deshalb wird ein Kamerateam in Ultraslowmotion zeigen, wie es aussieht, wenn man auf Bielefeld schienenmäßig zurollt und – nichts sieht.

Elisabeth M. und Anke S.gehen davon aus, daß solch eine Doku erzieherische Wirkung hat und als „Bielefelder Modell“ in das Programm der gemein nützigen Stiftung derer von B. aufgenommen wird. Als Synchronstimme hat man sich bereits die Katzenberger gesichert, die das neben Bohlen übernehmen wird.

V-Mann „Joe“ Ackermann in Gefahr?

Was für ein bescheuerter Hype. Der oberste Brieföffner der deutschesten aller Banken in Gefahr? Ob der wohl jemals einen Brief selbst geöffnet hat? Wohl kaum. Aber das passt nahtlos in die allgemeine Eurohysterie. Uns hier am Teuto juckt das alles nicht. Wir sind gut geschützt durch unsere grünen Wälder und Hermann. Im Ernstfall leuchtet ja immer noch die dorfeigene Lampe-Bank am Alten Markt.

Majestät Brigitte beleidigt?

Auf Seite 4 (Ostwestfalen-Lippe) fabuliert Lycos-Versenker und Unternehmersohn Christoph M. über die Wohltaten, die jetzt die Reinhard M.-Stiftung über die Nachbarstadt G. der Metropole ausschütten wird. Ein Projekt der wie immer so Guten „soll Eltern in die Lage versetzen, ihre Kinder positiv zu erziehen…..“Auch ein „International Baccalaureate Diploma“ soll gefördert werden.

Über die andere Majestät, Brigitte M. von der gemein-nützigen Siftung B. wurde indirekt vor dem Arbeitsgericht Bielefeld verhandelt. Ein Betriebsrat, der Majetät Brigitte widersprach, klagte. Die NW berichtete sogar darüber auf der Wirtschaftsseite. Wenn das mal nicht Punktabzüge bei der Zustellung von Nachrichten und Entzug von Anzeigenumsätzen nach sich zieht…

Wie der Bordfunk beim Konzern B. berichtet, hat Thommy M. damals so um die 20 Mio. (Euro) mitbekommen und Hartmut O., dem jetzt der Rabe mit seinem Weiberkommers (Beirat) folgt soll so um die 8 Mio. bekommen. So ist das, wenn man inoffiziell „nicht international genug“ ist….

KiK mal an. Auch die Guttenbergen

Nachdem der Textildiscounter KiK nach einer Online-Befragung zum „Händler des Jahres“ in den Kategorien Damen – und Herrenmode ausgezeichnet worden war, operierte der Mutterkonzern Tengelmann in der Öffentlichkeit mit weit überhöhten Teilnehmerzahlen. So verkündete Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub auf einer Pressekonferenz im Juli des Jahres: „Man höre und staune: Dieser doch manchmal gescholtene Textildiscounter KiK wurde von 48.000 Verbrauchern – da kann man kaum mehr was beeinflussen, selbst wenn man das wollte – … ausgezeichnet zum Händler des Jahres.“ Tatsächlich wurden für KiK im Bereich Damenmode für die Auszeichnung nur 1416 Stimmen abgegeben, im Bereich Herrenmode sogar lediglich 416 Stimmen. Diese erhebliche Differenz förderten jetzt Recherchen der „Panorama“-Redaktion zu Tage.

Der Marketing-Experte Prof. Michael Zerr von der Karlshochschule Karlsruhe erklärte gegenüber „Panorama“: Der Satz vom Tengelmann-Chef Haub sei „eindeutig falsch“. Zerr weiter: „Tatsächlich haben nicht 48.000 Leute sich für KiK entschieden und noch krasser: Nicht mal 48.000 Leute wurden zu KiK befragt.“ In Wahrheit seien überhaupt nur 416 Konsumenten bei den Herrenmoden und 1416 Käufer bei den Damenmoden zu KiK befragt worden. Das seien dann auch noch „überwiegend Leute“ gewesen, „die von KiK oder über die Kanäle von KiK geworben wurden“. Der Wissenschaftler bezeichnete die Haub-Aussage als eine „bewusste Täuschung der Verbraucher“.

Von „Panorama“ darauf angesprochen, räumten Tengelmann und KiK lediglich ein, der Konzernchef habe sich „missverständlich“
ausgedrückt.

Soweit eine Pressemeldung der Panoramisten. Mache sich jeder seinen Reim auf die roten Verschönerer der Innenstädte.

Die Stadt. Die niemals schläft.

Die Berufsjammerer kriegen endlich Nässe von oben. Auf der Detmolder, die sich ab 17 Uhr in schönes Halbdunkel hüllt wackeln die Glaswände eines einschlägigen Autohauses mit weißblauem Propeller an den Autos und Heerscharen Angehöriger des Stammes 60+ drängeln sich auf dem traumhaften Weihnachtsmarkt der porta Oldentrup. Niemals zuvor hat Donna Lüttchen nebst Begleitung einen „Weihnachtsmarkt“ gesehen, der bar jeder Weihnachtskonsistenz ausschließlich der Abfütterung des Stammes 60+ und dem Vorzeigen der neuesten Volkswagenmodelle eines Bielefelder Verkäufers der Wolfsburger Truppe dient. Um den Kleinstwagen, der Up! zu neuen Ufern fahren soll drängte sich 60+ besonders dicht. Es gab schließlich ein Gewinnspiel. Das Autochen guckte sich niemand an. Wie sagte doch neulich mal ein bekannter Advokat der alten Leineweberstadt? „Das Möbelhaus der bildungsfernen Sxchichten“. Oha. Donna Lüttchen wollte da nur jemand grffen, der sich aber in einer ganz anderen porta aufhielt. Nahe Westfalica.

Lippenbekennnisse

… sagte Christian Böllhoff, der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitiuts Prognos AG aus Basel als Gast der IHK Ostwestfalen und die NW berichtete darüber. Flugs erinnerten wir uns an die „grandiosen Ansätze“ diverser werblicher Stümpereien, die Werbung für diese Region anzuleiern. Böllhoff ist der älteste Sohn des Unternehmers Wolfgang Böllhoff und drückt zart aus, was OWL Marketing und Bielefeld-Marketing mehr schlecht als recht gebacken kriegen. Fähige Köpfe gibt es hier sicher genug. Man sollte sie mal machen lassen und nicht immer wieder die immer gleichen Pferdchen durch die Manege laufen lassen. Bequemlichkeit ist ja was Schönes, schadet aber meist frischen Ideen. Wie wir sicher erfahren werden, wenn die heutige Regionalkonferenz zu OWL und seiner Entwicklung im Rheda-Wiedenbrücker A2-Forum ihre vollmundigen Lippenbekenntnisse abgibt.

Olafs brüllende Creme

Immer wenn Weihnachten kommt, werden die Schritte der Mitmenschen langsamer, die anfangs der Niedernstraße im milden Schein der Hans-Rudi-Lichter das Etablissement von Olaf ansteuern. Sie bestellen da ihre ganzen Gänse, abgefellten Häschen und jene brüllende Creme, die aus Zucker gemacht wird. Wir hatten das ja schon mal vor langer Zeit hier thematisiert. Heissa, das gibt einen Weihnachtsschmaus.

„Ab 70+ ging die Luzy richtig ab“. Per Rollator durch NW´s „Lust am Leben“

Die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm hat ja bekanntlich eine neue Messegesellschaft. NW („Neues Wundern“) heißt sie und macht buchstäblich alles. Jetzt also auch „Messe“. Ort war am Wochenende der Nissenhüttige Gerkan-Anbau und das Foyer der Stadthalle. Zwei wirklich mitten im Leben stehende propere Damen waren dort und berichteten uns von ihren Eindrücken des neuesten Erzeugnisses des unter Geschäftsführer Wolfgang Kaller extrem umtriebigen Verlages, der nebenbei auch noch eine Tageszeitung (NW) herausgibt. Also der Generalversammlung der Anzeigenkunden:

„Am Eingang empfing uns eine Armada von Rollatoren, die von der Zielgruppe 70+ begeistert angenommen wurde. Weiter ging es an „Stressless-Liegestühlen“ der Zurbrüggen vorbei direkt zu den Hörgeräteakustikern. Hier schauten wir interessiert zu, wie der Zielgruppe die Hörrohre angepasst wurden. Besonders eindrucksvoll war ein vom Habitus her mit Migrantenhintergrund versehener Aussteller mit extrem der Zielgruppe 70+ angepassten Schals. Eine von uns wurde beschimpft, weil sie partout bei ihm nicht fühlen wollte“.

Ausstellungsmacher Hinrichsen (Lübeck), NW-Verlagsleiter Kaellein und Hans-Rudi H., der Mann, durch dessen Ideen die Stadt überhaupt erst zu dem Kleinod wurde, daß die meisten Besucher vorbeifahrend nicht finden, wurden beim Anschlagen der Sektgläser allerdings nicht gesichtet. Donna Lüttchen sagte später bei der Anhörung des Zielgruppenguckens: „Doll, doll. Gabs Hüpfburgen für die Enkel der Zielgruppe? Früher blieben die Schuster bei ihren Leisten“.

Wie schreibt die Messegesellschaft NW heute? „3.000 Besucher“. Tja, die OWL-Familien sind schon ziemlich klein und die – hinter vorgehaltener Hand maulenden – Aussteller standen sich die Beine in die Bäuche….

16 Meter 22

Die Muslime haben jetzt an der Windelsbleicher Straße an ihrer Vatan-Moschee den Turm fast fertig. 16 Meter, 22 cm. Turm ist da natürlich nicht Turm sondern Minarett. Zu besonderen Anlässen an der Spitze festlich illuminiert. Machen wir ja mit unseren Weihnachtsbäumen wegen dem Christusboy auch. Allerdings in weiß. Meistens. Die Muslime maulen aber ein bisschchen gegen das Bauamt. Sie hätten ja nicht so bauen dürfen, wie sie es gewollt hätten. Dazu sagt das Bauamt laut unserer Gazetten, da sei nicht so. Man habe lediglich auf die Ausmasse Einfluß genommen.Man munkelt, daß irgendwann ein Muezzin von der Zinne rufe. Das Bauamt sagt, das werde man niemals zulassen. Haben sie vor dem Bau der Moschee im Zuckerbäckerstil auch gesagt. Über 200 Nachbarn habe man zu Aufklärungsveranstaltungen eingeladen, sagen die Muslime. Vier bis fünf seien gekommen. Dabei gabs doch sicher lecker Baklavası Tarifi (sehr süß).

Uninspiriert

„Die Meckerer von Bielefeld-Blog können es ja auch nicht besser“ ist die lahme Standardantwort der Zeilenfüller von den Altpapiergazetten und der Holtkampschen Marketing-Elite von BI-Marketing nebst der Eigenrauchigen Werbeagentur, die das Meiste für den Club macht. Wenn wir hier auf dem mit Abstand größten Blog des Städtchens Dinge anmerken, schreiben wir nur, was die schweigende Mehrheit denkt und halt gelangweilt hinnimmt. Da aber Bilder und Videos ganze Bände sprechen, sei HRH hier ausdrücklich erwähnt. Er merkt nur an, was viele denken. Nun gehen Sie halt auf die Bahnhofstraße, trinken ihren Billiggeglühten in Tassen aus Massenspülung und feiern ihr Multikompatibles Metropolenfest.Zum Glück gibt es in der Region um die Stadt herum eine ganze Reihe von Weihnachtsmärkten, die dieses Attribut verdient haben….

Kann man breiter grinsen?

Bräsig grinst er auf dem Aufmacher von Spiegel-online. Kann er ja auch. Wo Otto-Normaldoktorarbeitsabpinseler so einen staatsanwaltschaftlichen Tritt in den Hintern bekommt und nie mehr aufsteht, greift Theo Gutti mal grad in die freiherrliche Portokasse und sein Verfahren wird gegen 20.000 Ocken eingestellt.Alle die, die glauben, der jetzt unbebrille und sturmfrisierte beeehre uns ganz bestimmt nicht mehr werden sich täuschen. Der Einmarsch mit Narhallamarsch in die Münchner Feldherrnhalle wird schon strategisch vorbereitet. Seine vorlaute Gattin kann sowas und Papa Enoch wird mit der „Götterdämmerung“ und der Verlegung der letzten steuerpflichtigen Latifundien nach Austria gedroht haben.

Scheinheilig

Heute im Bundestag zu Berlin. Sie senken die Köpfchen. Sie gedenken. Sie halten scheinheilig Andacht. Die Leute auf den blauen Reichstagsseseln „demonstrieren Eintracht gegen den rechten Terror“.

Reichlich spät. Reichlich verlogen. Seit heute plötzlich die „Kunst des Wegguckens als Politiker“ verlernt?

Nun spekulieren sie über Rafatis „Motive“

Als sich seinerzeit der Hannoveraner Robert Enke vor den Zug eines unschuldigen Lokführers warf, zelebrierte die Nation Betroffenheit auf allen Kanälen. Als sich jetzt Referee Rafati die Pulsadern kurz vor einem Bundesligaspiel aufschnitt, startete die Betroffenheitswelle erneut. Wir werden uns an den Spekulationen, Mutmassungen, Wenn´s und Abers nicht beteiligen. Dafür haben wir ja die wundervollen investigativen Zeilenschinder und Mikrofonhalter. BILD wird uns dann schon in seiner unnachahmlichen, „gekauften Meinungen“ und der sonstigen Mixtur sagen, worum es bei dem Suizidversuch denn wirklich ging. Und das sollte jetzt erstmal reichen. Theo Zwanziger hatte ja schon alles gesagt, was er sagen wollte und verschwiegen, was der Mikrofonhalter so hartnäckig nachfragen wollte. Aber Hannover scheint im Fußball ein schwieriges Pflaster zu sein. Solange es im bezahlten Fußball nur noch um Sensationen, Kröten, angezündete Stadien und beschimpfte Schiedsrichter geht, hat das alles herzlich wenig mit Sport zu tun.

Hatten wir heute schon angemerkt, daß der Lügner, Betrüger, Abschreiber und politisch leistungslose Karl-T.zG schon wieder von seiner Mischpoke gefeiert wird?

Warum da im Bild „Ben Hur“ gezeigt wird? So weit sind wir nicht weg von den Dingen, Auswüchsen und Perversitäten, die Rom verschwinden ließen, guckt man sich manche Stadionszenen an. Man bräuchte die Fußballer doch nur in Gladiatorenklamotten stecken und den finalen Streckschuß im Strafraum einführen. Die breite Masse würde sediert jubeln bis zum Umfallen.

3 Elfer brechen ARMinia das zarte Genick

In Jena hatte der Schiri einen „Supertag“ gegen ARMinia und pfiff gleich drei Elfer. Am Ende gabs dann für die Glitzermetropolisten eine Niederlage. In Köln kam der Schiri gar nicht rets zjum Erbnstligaspiele, weil er einen Selbstmordversuch unternommen hatte…… Was ist los mit den Pfeifen?

Angela beantwortet sich auf Youtube selbst


Screenshot: stern-online

Oh, die „Retterin Europas“ hat jetzt das Internet entdeckt und Youtubet. Nach FDP, SPD, Grünen soll jetzt von der Uckermarkschen Statue ein Thema der Piraten besetzt werden. Wenn es nur nicht so lächerlich wirken würde, was Angela da von „sich jibt“. Donna Lüttchen hat schon mal vorgefühlt bei dem Bildhauer, der demnächst den Goldbroiler, des Wappentier der Exc-DDR , umbauen wird: „Liegender Goldbroiler mit Udo-Walz-Frisur“. Roland Emmerich, Hollywood-Regisseurgröße , hat ja schon den nächsten Thriller „Gegen die Wand. Europa unter Merkel“ mit ihr besetzt.

Donna Lüttchen freut sich schon auf die Premiere.

Berufsempörer im Aufruhr

Mein Gott, was für ein babylonisches Gewirr. Die Medien übertreffen sich mit immer neuen NAZI-Nachrichten. Die betroffen Guckenden verlesen neue schlimmere „Erknntnisse“. Wie verlogen. Nichts von alledem ist wirklich neu, was die Brownies mit den kahlen Köpfen da machen. Aber die ach so „staatsgetreuen“, „Ehrlichen“, „Demokraten“ haben bisher geflissentlich das rechte Auge zugekniffen und oft sogar „wohlwollend geschmunzelt“, wenn wieder eine rechte Marschabteilung die „Reihen dicht geschlossen“ den gebürtigen Bielefelder Horst Wessel intonierte. Starr den rechten Arm zum „Drei Liter“ hochgerissen.

Blitzhandzeichen am Bielefelder Berg erlaubt

In einer Pressemeldung geht heute der ADAC auf das Thema „Blitzerwarner und Warnungen“ ein: Geräte zur Warnung vor Radarfallen sind in Deutschland verboten. Dieses Verbot gilt nach Angaben des ADAC aber nicht nur für klassische Warngeräte, sondern auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen. Sind solche Geräte mit Ankündigungsfunktionen, sogenannten POI-Warnern, ausgestattet, dürfen diese im Fahrzeug nicht benutzt werden. Auch wenn Verkäufer oder Hersteller ihren Kunden oft das Gegenteil mit auf den Weg geben: Wer trotz dieses Verbots ein solches Gerät betriebsbereit an Bord hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und vier Punkten in Flensburg rechnen.

Auch wer sich während der Fahrt beispielsweise mit seinem Smartphone in einer Facebook-Gruppe über die Standorte von
Radargeräten auf der Strecke informiert, begeht diese Ordnungswidrigkeit. Findet die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen Radarwarner, kann er sichergestellt und auch vernichtet werden. Diese Vorgehensweise ist aber nicht ohne Weiteres
auf Navigationsgeräte oder Mobiltelefone übertragbar: Da solche Geräte vorrangig eine andere Funktion erfüllen, bestehen erhebliche Zweifel, ob eine Beschlagnahme oder gar Vernichtung verhältnismäßig wäre.

Doch es gibt auch legale Maßnahmen zur Warnung vor Messstellen. So sind Radiomeldungen nicht verboten, da sie unabhängig vom aktuellen Standort des Empfängers gegeben werden. Auch das Warnen anderer Verkehrsteilnehmer mittels Handzeichen oder Schildern ist grundsätzlich nicht verboten. Sollten andere Verkehrsteilnehmer aber behindert oder abgelenkt werden, kann die Polizei das Warnen untersagen. Die häufige Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft.

Donna Lüttchen hat ein tolles System entwickelt und kann so problemos den A2-Berg fahren und den Ossidamm: Ein 50 Meter langes, ausrollbares Plakat mit ständig aktualisiertem Verzeichnis deutscher Blitzstellen. Also nicht die, die da stehen, wo es aus verkehrstechnischen Gründen wirklich angebracht ist sondern die, die da stehen, wo es der Abzocke dient. Ist beim Fahren nurn bißchen unhandlich wegen der Länge……

„In die Röhre geschaut“

„Die NW hat Bernhardt an der Gaswerkstraße aufgegabelt“, schreibt Ariane M., das blonde Schreibwunder des Lokalen der größten Zeitung der größen Stadt zwischen Hannover und Hamm. Geschlagene 3 Stunden „standen Busse und Bahnen still“. Wahnsinn. Nervenzerfetzend. Und dann überall die roten „Stop“schilder mit NW-Logo, die Mitfahrgelegenheiten anboten. Obwohl: so richtig durchdacht haben die Senner Altpapierbedrucker das ja noch nicht. Warum, so fragt sich der geneigte Betrachter der Szenerie, verpasst man nicht jedem „NW“schild-gestoppten gleich ein Abo der Blattes oder schliesst eine Kleinanzeige gegen Barzahlung ab? Das wär doch mal eine Geschäftsidee und die tollen Gründungsberater der Spasskasse BI gäben sicher reinchlich Kohle dazu….

NW glüht schon mal „Perfektes Dinner“ vor

Die „andere“ Alexandra von der größen Tageszeitung der Region hat schon mal in die Kochpötte der fünf Kandidaten geguckt, die im Januar 2012 bei der Endlos-Serie „Perfektes Dinner“ für VOX vor der Kamera standen. Aber was ist das schon gegen das Damalige, als die Hollywood- und Verkaufskanäle-Karriere eines dicken Mannes begann, dessen Beruf(ung) darin besteht, Leute massenhaft anzurufen und anrufen zu lassen. Ob einer auch diesmal den Feinköstler Klötzer, Olaf eingespannt hat? Um Weihnachten rum haut der nämlich immer für ziemlich gutes Geld was mit Karamell raus…..

„Journalisten nicht mehr zwingend notwendig“…..

Mitunter verzichtbar und häufig desinteressiert: Die deutsche PR-Branche fällt ein harsches Urteil über die Kollegen auf der anderen Seite des Schreibtisches, die Journalisten. Schon jede zehnte Unternehmens-Pressestelle hält Redaktionen für „nicht mehr zwingend notwendig“ für die eigene PR-Arbeit, ergibt der PR-Trendmonitor 2011 von news aktuell. Bei der Frage, was PR-Arbeiter im Job besonders nervt, stehen „desinteressierte Journalisten“ weit oben. Quelle: newsletter von turi2.

Das ist ja doof. Da sparen die jetzt sogar noch die „Ofenfrischen“ und „Pure Chocs“…..

„Honorable“?

Der Herr von und G., dem samt Familie der Abgang aus Deutschland gelang, bevor akademische Eier und Tomaten flogen, wird in den USA und Kanada bei der Ankündigung seiner Vorträge über die „Weisheiten über die Wirtschaft des alten Europa“ als „Honorable Statesman“ angekündigt. Als ob wir es im Gegegensatz zu den Chefnaiven nicht ein wenig besser wüssten?

Was hat er geleistet? Nichts
Was hat er gearbeitet? Kann man vergessen

Also Strich unter den Typ. Aber das gelingt nicht. Denn er hat das Gen, was „richtige“ Politiker und Staubsaugervertreter („Der kleine Heinzelmann“) gemeinsam haben: An der Vordertür per Arschtritt rausgeflogen, klopft er mit einem verlängerten Körperteil schon wieder an der Hintertür.

Lieber „Change? Vergesst es“-Obama: Behalt ihn noch eine ganze Weile. Oder bürger ihn gleich ein.

Eingepfercht unterm Bahnhof…..

Als die Matadoren der gedruckten Zeile im neuen 275qm-Newsroom wohl die Leserzuschriften zum Wahnsinnsderby der ARMinia gegen Prußen Münster sichteten und den Nachtritt zu diesem Fußballdrama veröffentlichten, muß das wohl durchgerutscht sein:

mifffy schrieb am 14.11.2011 06:11 Uhr
komisch das wir die hunderte von dsc fans die das tor eindrücken wollten so nicht hatten…objektivität…???
und das man uns unterm bahnhof eingepfercht hat, wo es einigen nicht gut ging, und die ausgänge zu waren, davon gibt s hier auch nix zu lesen…

Quelle: NW online

Tja, wenn man eigentlich „der Geschichtenerzähler der Region“ mit der wohl besten Redaktion Deutschlands werden will, dann schleust man schon mal in der Hoffnung auf Randale Reporter Prüssner in den Fan-Zug nach Münster oder legt sich tagelang auf ein Altstadtdach, um einen Brand auch ja im Auge zu behalten. Der Newsroom wird daraus schon was machen…

10 Bullengrüne trotzen ARMinia

Ein bullengrüner Preuße flog vom Platz an der Hammer Straße in Münster, den 15.000 säumten und das ansonsten Fußballleere Deutschland im WDR anschaute. Beide machten nichts aus ihren sparsamen Chancen. Die ARMinia-Fans konnten es nicht lassen, pyrotechnisch trotz angeblich „strengster Kontrollen“ und 1000 grünen „Bullen“ im Stadion ein bißchen was zu fackeln.

Angst vor Demo „Banken in die Schranken“ ?

Tunlichst sucht der ziemlich feiste Teil des „Establishments“ nach Wegen, bloß nicht über „Banken in die Schranken“ zu berichten. Vor allem nicht über die „Chaoten“, die das Regierungsviertel umzingeln wollen. Schade. Hätte zu gerne mal gesehen, wie sie gewisse Gauner langsam in die Spree hinterm Kanzleramt treiben……

Begnügen wir uns halt mit dem Radiosender RBB, der ein bißchen auf seiner Website bringt und den „Nachdenkseiten“ die Hintergünde der weltweiten, von der regierenden Junta gedeckten Finanzgaunerei, aufzeigen und kommentieren:

Die Spekulanten sind den selbsternannten Eurorettern bereits einen Schritt voraus. Die momentan diskutierte Hebelung der EFSF ist bereits Makulatur, da die Spekulanten mit ihrem Angriff auf Italien ins Herz der Eurozone zielen. Anstatt diesem Treiben endlich einen Riegel vorzuschieben, setzt die EU nun auch Rom eine Übergangsregierung aus Technokraten ein, die das kontraproduktive Spardiktat aus Brüssel umsetzen sollen. Anstatt diesen Putsch der Finanzmärkte zu brandmarken, bejubeln die deutschen Medien die Suspendierung der Demokratie als „alternativlos“ und „pragmatisch“. Europa steht ein kalter Winter bevor. Von Jens Berger. (Nachdenkseiten)