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Wenn Verehrung zur Last wird

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten beehrt mich Independent Blogger mit einem Post auf Bielefeld-Blog. Es ist der Ehre genug, möchte ich sagen, aber ich befürchte, der Gute hat dermassen einen Narren an meinen Beiträgen in anderen Blogs gefressen, dass er nicht umhin kann, auch in Zukunft die geneigte Leserschaft hier, auf Beiträge von mir im Netz hinzuweisen, die ihr ansonsten entgangen wären.

Treue Fans wärmen das Herz eines jeden Autors, besonders in dieser grauen, kalten Jahreszeit. nun ist es allerdings auch so, dass Fans, blind vor Liebe und Verehrung, oftmals das Wesentliche übersehen, oder wie in diesem Fall übersehen wollen.

Independent Blogger zitiert zwei unflätige Sätze Thomas Aders, in denen von Schwachsinn und Unfug die Rede ist und lässt die Leser des Bielefeld-Blogs damit allein. Würde ich alle unflätigen, beleidigenden Beschimpfungen, derer ich im Netz habhaft werden kann, aneinanderreihen um daraus, so wie Independent Blogger einen Post zusammenzustricken, er würde dermassen lang, dass er die Geduld eines jeden Lesers überfordern würde.

Wenn Independent Blogger in seiner hündischen Unterwürfigkeit gegenüber allem was in den „Qualitätsmedien“ gschrieben oder gesprochen wird, beleidigendes Geschwurbel eines Mainstreamjournalisten in den Rang einer Nachricht erhebt, ist das seine Sache. Aber vielleicht sollte er damit nicht auch noch andere zu Tode langweilen.

Es ist mir gänzlich unmöglich zu erkennen, wie zwei Sendungen im Fernsehen, so wie behauptet, meine Feinde sein sollen?  Feinde sind immer Personen. Sachen, zu denen ja auch Fernsehsendungen zählen, sind zum „feindsein“ gänzlich ungeeignet. Ihnen fehlt das emotionale, das das innerste Wesen des „feindseins“ ist. Man muss schon die Logik eines Amokläufers haben, überhaupt in Betracht zu ziehen, so wie es Independet Blogger tut, Fernsehsendungen als Feinde zu bezeichnen. Denn genau diese Versatzsprünge im Gehirn bringen Menschen auf die Idee mit einer Pumpgun in ihre ehemalige Schule zu gehen und wild um sich zu schiessen.

Ich pflege mich an Fakten zu halten und mich mit diesen, zugegebener Massen, zuweilen sehr pointiert, auseinander zu setzen. Das habe ich übrigens auch Herrn Aders in einem offenen Brief versucht deutlich zu machen. In diesem Brief, der übrigens im meinem Blog nachzulesen ist, habe ich anhand von ARD-Videomaterial Herrn Armbruster massive Fälschungen nachgewiesen. Wo ist denn da der Link darauf? Vergessen?

Der fehlt im übrigen auch auf meinen von Independent Blogger thematisierten Beitrag in der Freitag: “ARD bereitet Krieg gegen Syrien medial vor”.  Auch hier setze ich mich ausschliesslich anhand von Fakten mit der Berichterstattung der ARD auseinander, in der übrigens auch der oben erwähnte Dr. Thomas Aders eine Rolle spielt. ein Schelm, der böses denkt.

Naja, sei’s drum. Fakten sind die Sache Independent Bloggers nicht. Er dlffamiert da lieber, zitiert unappetitliches und redet einem längst zum faden Einheitsbrei verkommenem Mainstreamjournalismus das Wort.

Sollte mich nicht sonderlich wundern, wenn nicht, zumindetst gelegentlich, der Bursche für ein paar Silberlinge die hiesigen Printmedien bedient. Denn quält sich Independent Blogger hier einmal Eigenes aus der Tastatur, dann sind das durchgängig uninspirierte, langweilige Texte im Stil öffentlicher Bekanntmachungen. Im Duktus erinnernd an den Bericht über die Jahreshauptversammlung eines SPD-Ortsvereins mit Mitgliederehrung. Kein Witz, kein Esprit. Da empfiehlt es sich doch schon lieber gleich die NW zu lesen. Die hat wenigstens noch ein paar bunte Bilder zu den flachen Texten zu bieten. Independent Blogger: Ein erschütterndes Bild massloser Selbstüberschätzung.

Beleuchtungsprobe bei verschneitem Kesselbrink zeugt von Weitsicht der Bielefelder Verwaltung

Die Gelegenheit war günstig. Nicht sehr oft gibt es in Bielefeld eine geschlossene Schneedecke. Eine Beleuchtungsprobe für den Kesselbrink war schon seit längerem für den 12. 12. terminiert. Kleingeister, wie z. B. die Redakteure der NW, die dreist meldeten: „Der Schnee verhinderte ein Ergebnis“, hätten diese kurzfristig abgesagt, da die weisse Pracht ein verfälschtes Bild abgeben würde. Nicht so die Bielefelder Stadtverwaltung. Die sah die Chance gekommen einmal ihre Weitsicht unter Beweis zu stellen.

Bekanntlich gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass bei steigender Erderwärmung der Golfstrom, der verantwortlich ist für das Klima in Europa, versiegen könnte. Das würde dazu führen, dass in Bielefeld Witterungsbedingungen wie auf Island herrschten, mit Schnee an mehr als 100 Tagen im Jahr.

Zu diesem Zeitpunkt, so ist man sich zumindest einigermassen sicher, dürfte der Kesselbrink fertiggestellt sein, mitsamt einer dann viel zu hellen Beleuchtung. Eine Änderung des Beleuchtungskonzeptes ist zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr möglich. Deswegen, und nur deswegen hat man den Beleuchtungstest nicht abgesagt und Fachleute aus der gesamten Bundesrepublik anreisen lassen.

Ob die Beleuchtung für das derzeit vorherrschende Klima ausreicht, bei der eine geschlossene Schneedecke eher die Ausnahme ist, kann man schliesslich noch im Frühjahr überprüfen.

Unvorhersehbare Ereignisse verhindern termingerechte Fertigstellung des Kesselbrinks

Sieh mal einer an: Der Kesselbrink wird nun doch nicht termingerecht zum Jahresende fertig. Monate lang hatte man mit aller Kraft an seiner Fertigstellung gearbeitet.

Und nun das: Winterwetter im Dezember! Wer konnte damit rechnen? Ein Umstand, der im Bielefelder Rathaus beim besten Willen nicht in die Planung mit einberechnet werden konnte.

Ein Bild aus besseren Tagen. Aufopferungsvoll kämpfen Bauarbeiter um die termingerechte Fertigstellung des Kesselbrinks

Die miese Masche des Independent Blogger

Da hat Independent Blogger aber lange gesucht. Am 4.9.2012 wurde ein Kommentar von mir in Zeit-online gelöscht, mit der Begründung er sei unsachlich. Schnell ein Screenshot gemacht, alle Hinweise auf den Inhalt geschwärzt und gepostet. Sogar das Thema des Artikels, den ich kommentiert habe bleibt Idependent Blogger schuldig. Das hat natürlich Methode. Hat er sich in seiner bunten Reihe „Bekannte Bielefeld-Blog-Schreiber in Online-Medien“ mit rechtspopulistischen bis rechtsradikalen Äusserungen befasst, so will er auch hier den Eindruck erwecken, ich hätte in meinem Kommentar Stammtischparolen verbreitet.

Es handelt sich aber bei meinem Kommentar zum Thema der Altersarmut um einen Ausschnitt aus einem Post meines Blogs „Spiegelkabinett“, auf den von anderen seriösen Websites, unter anderm den „Nachdenkseiten“ verlinkt wurde.

Ich habe den Kommentar übrigens nicht anonym unter einem Nickname verfasst.

Der „Unabhängige“ Blogger weiss natürlich, wenn nicht er, wer dann, dass der Inhaber einer URL mit seiner Seite tun und lassen kann was er will. Wenn ihm etwas nicht passt, dann kann er löschen ohne und mit Begründung, ganz gleich wie blödsinnig sie ist. Zeit online ist im übrigen dafür bekannt, dass dort kritische Beiträge sehr häufig gelöscht werden. Unter dem Namen der, ach so seriösen, Zeit wird hier massiv zensiert.

Damit die Leser hier, denen es im Gegensatz zu Independent Blogger, der selbst keine Inhalte zu bieten hat und dem es aussliesslich um Diffamierung Anderer geht, sich ein eigenes Bild machen können, hier mein Kommentar im Wortlaut (kursiv gesetzt) mit einer Erklärung: http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2012/09/artikel-5-grundgesetz-eine-zensur.html

Hier der Originalartikel, aus dem der Kommentar entnommen wurde: http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2012/09/von-der-leyens-armutsrente-ein-pr-gag.html

Und hier der Link der Nachdenkseiten unter „Hinweise des Tages“ 2c. : http://www.nachdenkseiten.de/?p=14319#h02

Wird NW bis zum 13. Mai kostenlos verteilt?

Gerüchteweise wurde bekannt, dass die NW bis zur Landtagswahl am 13. Mai, als offizielles SPD-Kampfblatt, nun kostenlos an die Leser verteilt werden soll. Am heutigen Montag enthielt die Bielefelder Ausgabe allein drei Artikel, mit zum Teil hanebüchender Lobhudelei über SPD-Wahlkämpfer. „Da müssen wir finanziell aktiv werden,“ soll der Dicke aus Goslar, SPD-Chef Gabriel gefordert haben.

Texte wie die von Heidi Hagen-Pekdemir könnten der Bevölkerung höchstens zugemutet werden, wenn die Zeitung umsonst an die Leser ausgegeben werde. 1,30 Euro im Strassenverkauf, bei solch unterirdischem Niveau, sei für die Partei eher kotraproduktiv. Als Beispiele führte er Sätze an wie: Zum Mundharmonikaspiel der 75-jährigen Ulrike Teherani stimmt sie (Hannelore Kraft) ein: „Kein schöner Land in dieser Zeit“, oder: Der Lehrerin Najla Mejri stellt sie „irgendwann“ einen Job in Nordrhein-Westfalen in Aussicht, oder: Hannelore Kasft spricht den Menschen Mut zu, klopft auf Schultern, streichelt sogar den putzigen Ibi, ein der Rasse der Shelties zugehöriges Hündchen…. „Die Leute müssen sich ja veräppelt fühlenund uns für total bekloppt halten,“ so Gabriel.

Zum Abbruch freigegeben?

Panorama der Friedrich-Ebert-Straße, nördliche Begrenzung des Wilhelmstraßenviertels. Wer OB Pit und Baudezernent Moss ein neues Café auf den Kesselbrink baut, der darf hier alles abreissen und schöne neue Betonkästen hinstellen.

 

Wenn er will, kann er die menschenleere Betonwüste dann auch Boulevard nennen – Bielefeld, die käufliche Stadt am Teutoburger Wald.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Sennestadt, wie letztes Jahr Jöllenbeck, Besitzstandswahrung und Dünkel von Eltern und Lehrern: „Unsere Kinder zusammen Unterricht mit den Schwachmaten aus der Hauptschule? Niemals!“ Die Politik scheut sich Entscheidungen zu treffen und setzt das Ergebnis einer scheindemokratischen und keineswegs repräsentativen Umfrage unter Eltern um.

Das Ergebnis: Die Schwächsten, Kinder von Imigranten, aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien werden in die Hauptschule aussortiert, die Dank zu geriger Schülerzahlen kaum noch lebensfähig ist. In Jöllenbeck liegen ganze 23 Anmeldungen vor.

Wenn Argumente fehlen, lässt man die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung eben Spiessruten laufen. Wen wundern da noch Aufrufe zur Lynchjustiz im Internet, wenn die Kinder schon von ihren Eltern und Lehrern lernen, zur Erreichung der eigenen Ziele nicht zu argumentieren, sondern durch Psychoterror Druck aufzubauen . Mit verantwortlicher Pädagogik hat das allerdings nichts mehr zu tun. Die NW findet das auch noch gut und titelt: „Leidenschaftliche Demonstration“

FDJ-Aktivistin besucht Bielefeld

Die Frage lautete: „Wie sieht Deutschland in zehn Jahren aus?“ Um Antworten darauf zu bekommen war unser Trudchen  extra aus Berlin nach Bielefeld gekommen, fein gemacht im Blazer, diesmal die rote Version. Warum gerade Bielefeld? Nun, erstens: Ein Blick auf diese Stadt und selbst der alten FDJ-Aktivistin ist klar: „So sicher nicht!“

Die zweite Antwort gibt der oder die Schreiberin des Artikels in der NW. Darin werden der erstaunten Leserschaft nämlich so zukunftweisende Erkenntnisse übermittelt wie: Die Kanzlerin ist pünktlich.  Pit Clausen: „Ich finde Frau Merkel gut“ – hatte die Regierungschefin begrüßt. Sie war mit dem Hubschrauber aus Berlin gekommen, der Drehflügler war am Leineweberring gelandet.

Deutschland in zehn Jahren, wie die Bunte aus Sennestadt, angefüllt mit dummen inhaltsleerem Geschwätz, dreist und kostspielig farbig in Szene gesetzt.

Neuer Bundespräsident von unbekannter Sekte ferngelenkt?

Wenig Glück haben die Deutschen mit ihren gewählten Staatsoberhäuptern. Nach den vorzeitigen Rücktritten der letzten beiden Präsidenten Köhler und Wulff, scheint nun der neue Präsident von einer bisher unbekannten Sekte ferngelenkt zu werden. Bereits bei der Verkündung des Wahlergebnisses am gestrigen Sonntag machte ein Pressefotograf obiges Bild. Es zeigt Joachim Gauck und hinter ihm einen Hohe Priester der Sekte, der den neuen Präsidenten durch die Magie seiner Hände steuert.

Die Bildzeitung kündigte schon einmal vorsorglich an: „Sollte sich der Verdacht bestätigen, so werden wir Gauck genau so erbarmungslos aus dem Amt schreiben wie seinen Vorgänger Wulff!“ Volker Kauder, ganz rechts, kontrolliert, ob es auch wirklich drei Silberlinge sind die Bild-Chefredakteur Diekmann ihm kurz zuvor überreicht hat.

Frühling in Bielefeld

Unkraut spriesst aus jeder Ritze,

 

Menschen versuchen sich vor der unerbittlichen Sonne zu schützen,

 

oder geben sich voller Frust dem Alkohol hin.

 

Aber in manchem Hof, in mancher Niesche, da hat der Frühling auch seine schönen Seiten!

Bilder für mein Poesiealbum

Gestern war ein schöner Tag. Nicht nur, dass den ganzen Tag die Sonne schien, auch die NW hatte ein wunderschönes Geschenk für mich. Grosse, bunte Bilder von drei Superfrauen aus der Welt der Politik. Ich habe mir die Bilder sofort ausgeschnitten und in mein Poesiealbum geklebt.

Nun hätte ich nur noch eine Bitte an die Bunte aus Sennestadt: Bitte, bitte demnächst noch genau so schöne Bilder von Inge Meisel und Mutter Beimer. Dann ist mein Ödipus-Album voll und Ihr kriegt bei der Leserbefragung nur Topbewertungen von mir.

Wahlausgang messerscharf vorausgesagt

Das Orakel von der Stieghorster Strasse, TNS-Emnid- Chef Schöppner, hat gesprochen, – gestern in der NW. Zum Ausgang der Landtagswahl in NRW gab er folgende messerscharfe Prognose ab:

„ Es gibt entweder einen ganz krassen Lagerwahlkampf oder einen sehr stark inhaltlich geprägten Wahlkampf, der alle Optionen offen hält, bis hin zur großen Koalition. Die zweite Variante wäre die bürgernahe. Ob es dazu aber kommt bin ich mir nicht sicher.“

Also, es kommt entweder so, oder so, oder ganz anders. Aber wie immer es auch kommt, Schöppner hat es gewusst und vorausgesagt.

Die alten Leute sagten immer: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.“

Wie verlogen muss man eigentlich sein?

Ende letzten, Anfang diesen Jahres war das grosse Thema in der heimischen Presse der Umgang der Leitung des Krankenhauses Bethel mit seinen Mitarbeitern. Von Ausbeutung war die Rede. Der Vorstand der Bethelstiftung, an der Spitze der Pfarrer Ulrich Pohl, hielt es mit Pontius Pilatus, wusch seine Hände in Unschuld und feuerte den Vorstand des EvKB, Heiner Meyer zu Lösebeck.

Am letzten Samstag nun, berichtete eben jener Pfarrer Pohl in seinem allwöchentlichen Wort zum Sonntag in der NW vom diesjährigen Weltgebetstag mit dem Motto: „Steht auf für Gerechtigkeit!“ In erster Linie geht es dabei um Frauen in Malaisia und die menschnverachtenden Arbeitsbedingungen unter denen sie arbeiten müssen.

So weit, so gut! Aber jetzt kommt der Brüller, wenn nämlich Pohl sein Traktätchen beendet mit den Worten: „…aber auch mit Blick auf die gesellschaftlichen Probleme im eigenen Land mit einstimmen in die Aufforderung die gestern in den Kirchen auf der ganzen Welt erklang: „Lasst uns gemeinsam für Menschenwürde  und faire Arbeitsbedingungen kämpfen.“

Nach vorne schön die Hände gefaltet und den lieben Herrgott für die Gerechtigkeit auf der Welt in Anspruch nehmen und hinten herum die eigenen Leute um ihren gerechten Lohn besch….

FDP möchte Bielefeld zubetonieren

Die FDP in Bielefeld hat einen neuen Vorsitzenden, Jan Maik Schlifter. Und der haut mal gleich einen raus, um sich bei seiner Klientel beliebt zu machen: „Bielefeld ist eine Großstadt und muss sich auch so verhalten. Die Konservierung landwirtschaftlicher Strukturen kann nicht oberste Priorität bei der Entscheidung zur Flächennutzung haben.“

Der Vorsitzende der Hotel und Gaststättenpartei meint damit, Bielefeld solle noch mehr wertvolles Ackerland, Wiesen und Wälder mit Hallendächern, Frabrikhöfen und Mitarbeiterparkplätzen versiegeln. Laut Statistischem Bundesamt, gingen in Deutschland im Jahr 2010 (neuere Zahlen gibt es leider noch nicht) täglich 77 Hektar Boden durch Versiegelung verloren. Das sind 770.000 Quadratmeter.

Mal ganz abgesehen davon, dass in Bielefeld jede Menge alte Industriebrache das Stadtbild verschandelt, scheint dem Schlaumeier entgangen zu sein, dass auf Landwirtschaftlichen Flächen Nahrungsmittel produziert werden, die man im Gegensatz zu Beton essen kann.

Schlecker: Aus für 11.000 Mitarbeiter

Die Nachricht kam für die meisten Aussenstehende unerwartet. Der Drogeriemarktkette Schlecker geht es schlechter als erwartet. Heute gab der Insolvenzverwalter bekannt, dass die Hälfte der Märkte geschlossen wird. 11.000 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Noch am 17. Februar verkündete Lars Schlecker im Morgenmagazin der ARD alle Arbeitsplätze seien so gut wie sicher.

Das ganze Schmierentheater mit ganzseitiger Anzeige in der Bildzeitung „Wir sind weiter für sie da“ und gleichnamiger angeblicher Mitarbeiterinitiative, dem Blog mit den bestellten Kommentaren, alles umsonst. Die Beschäftigten in den Filialen, die jetzt geschlossen werden und die ihren Arbeitsplatz verlieren, sind wieder einmal die, die für verfehlte Geschäftspolitik und Grossmannssucht ihren Kopf hinhalten müssen. Die Ermittlungsbehörden sollten jetzt alles daran setzen, herauszufinden ob und wenn ja wo, Familie Schlecker Geld gebunkert hat.

Die ARD aber muss sich einmal ernsthaft fragen lassen, ob sie sich in Zukunft weiterhin für Aktionen dieser Art hergeben und mit dem Geld der Gebührenzahler Schmierenkommödianten wie den Schleckers, ein Forum bieten will.

Hochburg der Jecken: Bielefeld

Wieso, Jecken im Exil? Weiss der Schreiber des Artikels, Ralf Mischer, etwa nicht, dass Bielefeld die Hauptstadt aller Narren ist?

Mehrfach, übers ganze Jahr verteilt, und nicht etwa nur während der tollen Tage, wie in Köln, Düsseldorf oder Mainz, kommen hier die Jecken zu ihren Prunksitzungen im Rathaus zusammen. (Pappnasenpflicht!) Tätä, tätä, tätä! Die Sitzungen werden geleitet vom Präsident des Elferrats, Pit Clausen, von den roten Funken. Tätä, tätä, tätä!

Als Bielefelder Dreigestirn fungieren, König Georg Fortmeier von den roten Funken, Jungfau Lisa Rathsmann-Kronshage von den grünen Funken und Bauer Harald Buschmann von den gelben Funken. Tätä, tätä,tätä! – Klatschmarsch!

NW droht ihren Lesern mit Besuch der Kanzlerin

„Gott hat einen harten linken Haken,“ wusste schon Peter Fox in seinem Song „Haus am See.“ Diesen harten Haken bekommen die, wirklich nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehenden Bielefelder am 28. März zu spüren. Dann nämlich fällt der Tross der FDJ-Aktivistin Merkel in der kleinen Stadt am Teutoburger Wald ein, um mit 100 Bielefeldern einen, von ihr so genannten, Zukunfts-Dialog zu führen. Dabei werden 50 Teilnehmer aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen, sicherlich wieder Delius, Prof. Schubert, Goldbeck, Prof. Timmermann und Konsorten, ausgewählt.

50 Teilnehmer darf die NW (warum eigentlich die Bunte aus Sennestadt und nicht das Konkurenzblatt?) aus dem Kreis ihrer Leser auswählen. Und das zeigt dann den wahren Charakter dieser Veranstaltung. Da wird mit einem riesigen Aufwand ausschliesslich heisse PR-Luft erzeugt.

Geheimkungelei im Rathaus

Soso, die Shoppingcenter-Investorenhaben hatten darauf bestanden, dass ihre Konzepte geheim blieben. OB Pit begründet so, die von der Öffentlichkeit unberührte Entscheidungsfindung von Rat und Verwaltung, bezüglich der neuen Konsumtempel Arcade und City-Passage. Unglaublich, die Interessen einer Handvoll superreicher Finanzinvestoren steht also über dem berechtigten Interesse von 300.000 Bielefeldern.

Angesichts der Planungskatastrophen Amerikahaus und Multiplexkinos fragt sich der besorgte Bürger, wie der neueste Schildbürgerstreich seiner Stadtmütter und -väter diesmal konkret aussehen mag. Denn wenn das alles so sauber und astrein ist, was die Investoren planen, warum dann Geheimhaltung?

In Sachen Amerikahaus hat die Stadt sich dermassen über den Löffel barbieren lassen, dass sie dem Investor beispringen musste und letztendlich Stadtbibliothek und Stadtarchiv dort einquartierte. Ffür einen jährlich steigenden Mietzins, von anfänglich 1,5 Mio. Euro.

Nun steht aber die stadteigene Immobilie der alten Sparkasse zwischen Herforder- und Wilhelmstrasse leer. Also lädt man den nächsten Investor ein, hier die nächste Bauruine zu errichten.

Vielleicht sollten die Damen und Herren einmal das tun, wofür sie gewählt, bzw. für gutes Geld für die Verwaltung engagiert wurden: Selbst einmal Verantwortung für die Entwicklung unserer Stadt übernehmen und diese nicht auf renditegeile Finanzinvestoren abschieben.

Bakschisch gegen Hörschäden

Das Lärmschutzgesetz will die Bürger vor gesundheitlichen Schäden durch Lärm bewahren. Beim Teilabriss des Hochbunkers wurden die Nachbarn massiv durch Lärm belästigt.

Nun kam heraus, dass die Firma „G eins“, die das Projekt betreibt, durch ein kleines Bakschisch von 3000 Euro pro Anlieger, sich von Protesten, die in letzter Konsequenz zum Stillstand der Arbeiten hätten führen können, frei gekauft hat (NW vom 11. Februar 2012). Für mich ist unklar, wie 3000 Euro vor gesundheitlichen Schäden bewahren. Es sei denn, man nimmt die Geldscheine und stopft sie sich ins Ohr.

Gänzlich unverständlich ist mir allerdings, wie eine ganze Kirchengemeinde durch die Zahlung eines Geldbetrags, wie hoch auch immer, vor Hörschäden bewahrt wird. Aber die Wege des Herrn sind anscheinend wirklich unergründlich. Nahm doch der Anlieger, Pfarrer Menzel, die 3000 Euro für seine Gemeinde entgegen, auf das die Ohren der Gläubigen geschützt seien, damit sie fürderhin beim Gottesdienst, die Worte des Herrn besser vernehmen mögen.

Man sieht, nicht nur der Bundespräsident ist für kleine Gaben empfänglich, auch die Sachwalter des Allmächtigen können durch die richtige Menge Schmierstoff ihrer Meinung eine gewisse Flexibilität verleihen.

Für die Beurteilung des ehemaligen Messdieners aus Osnabrück und im Moment noch Muttis Präsident, möge in Zukunft gelten: „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein…“ Johannes 8,1-11; Römer 3,23.24 (Ich hoffe, die Textangabe stimmt, habe ich aus Auftanken. de)

Bürgerbeteiligung: Fehlanzeige

Das Kuratorium für die Ausgestaltung des Stadtjubiläums im nächsten Jahr besteht mal wieder aus den üblichen Verdächtigen: Pastor Ulrich Pohl, Britta Hasselmann, Ortwin Goldbeck, Prof. Dieter Timmermann, Michael Vesper, Cornelia Delius usw. usw. Nicht einmal bei diesem, vergleichsweise läppischen, Ereignis scheint man den Bürgern Bielefelds eine Mitarbeit zu zu trauen.

Diätenerhöhung

Wir haben großes Verständnis für die Kritik, halten die Erhöhung aber für vertretbar. Das Nettoeinkommen der Abgeordneten sinkt.

Das war die Antwort von 7 der 9 SPD-Abgeordneten aus OWL auf die Frage der NW, warum sie für die Erhöhung der Diäten um 500 Euro für ihre Altersvorsorge stimmen werden.
Entweder, die sind zu blöde für eine eigene Begründung, oder die Steuerzahler, denen sie mal wieder ganz massiv in den Geldbeutel greifen, ist ihnen nicht mal eine eigene Erklärung wert.
Merke: Wahltag ist Zahltag!

Glückliches Bielefeld

Welch glückliche Stadt, dieses Bielefeld. Der Zeitungsleser schlägt den Lokalteil der Bunten aus Sennestadt auf und wird freundlich begrüsst von einer Blondine (sind eigentlich alle Frauen in Bielefeld blond?) mit einem menschlichen Hirn in der linken Hand begrüsst. keine Angst, weder Mord noch Totschlag sind hier das Thema. es geht um das alle brennend interessierende Thema des Aufnahmetests des Vereins für Hochbegabte, Mensa. Man sieht sie förmlich vor sich, die Heerscharen von Müttern, die über das Himmelbett ihres kleinen Lieblings gebeugt, die dessen beim sabbern entstandenen blödsinnigen Kehllaute für die Ausgeburt einsteinscher Intelligenz halten und sich schon mal die e-mail-Adresse des Vereins aufschreiben.

Seite zwei ist der Werbung für das Bielefelder Klinikum und der Commezbank vorbehalten. Aber das echte Highlight der Ausgabe vom Samstag lauert auf Seite drei. „Im Frühjahr gibt’s Lack“, prangt da die Überschrift in fetten Lettern. Heidi Hagen-Pekdemir erlegt den Leser mit einem Blattschuss. „Flieder, Minze und Seerosen: Auf den Nägeln blüht Ihnen was“. Das mir etwas auf den Nägeln blüht, wage ich zu bezweifeln. Das mir aber einiges auf den Nägeln brennt, dafür hat die Heidi mit ihrem PR-Artikel für die Drogerie Wolff und die international agierenden Kosmetikfirmen gesorgt.

Deutsch for run aways

The ausländischen Schüler go to scool um to learn Deutsch by the fellow from the Bildungsinitiative „teach first Deutschland. That is why the Deutsche Post spends eine Million Euro pro year to the Bildungsinitiative. The ehemalige Bundestagsabgeordnete Rainer Wend says in Bielefeld, that his new Arbeitgeber will unterstütz „Teach First Deutschland“ weitere three Years.

Bielefeld erhält Haus der Bildung

45 Millionen Euro spendiert die Stadt Bielefeld dem Immobilienfond HFS in den nächsten 25 Jahren an Miete für dessen Fehlinvestition, Amerikahaus. Dazu kommen noch, nach Angaben der Stadt, 11,5 Millionen Umbaukosten. Bekanntlich sind solche Zahlen eher „konservativ“ gerechnet. Und da sag einer in Deutschland sei kein Geld für Bildung da.

Vom legendären Baudezernenten Mausbach stammte der Plan, Amerikafreund und Makler Hartmut Wolff goss es ab 1991 in Beton, ein den Bürgern als städtebauliche Wundertüte verkaufter Laden für „Toys ure us“ . Schon bald zeigte sich, dass an dieser Stelle kein Einzelhandel möglich war und die stolze Speerspitze Amerikas in Bielefeld wurde zu einer Leerstandsruine.

Als Retter in der Not kommt jetzt die Stadt, räumt ein eigenes Gebäude, gibt es dem Abriss preis, saniert das marode Amerikahaus auf eigene Kosten und mietet dann das erstmals wirklich funktionstüchtige Gebäude für 25 Jahre.

Für Freunde der etwas altmodischen, aber wie ich finde, sympathischen, Marotte für etwas längere, informativere Texte und um die Anderen nicht zu langweilen, gibt es einen sehr langen, informativen Text hier.

Triumph deutscher Ingeneurskunst: Brustimplantat, unplatzbar!

Deutschen Ingeneuren ist ein epochaler Fortschritt in der Technik der Brustimplantate gelungen. „Wir haben den französichen Wabbeldingern aus giftigem Slicon ein grundsolides deutsches Implantat, massiv aus Glas gegossen, entgegengestellt. Dieses Produkt, dass es in verschiedenen Grössen gibt, ab Doppel-D aufwärts, ist praktisch unzerstörbar und gesundheitlich absolut unbedenklich,“ so einer der stolzen Erfinder, der im Moment noch ungenannt sein will.

Wir fanden ein Exemplar des neuen deutschen Exportschlagers, leider von einem Bielefelder Goldschmied als Schaufensterdeko missbraucht.