Archiv für den Autor: kath

Kita-Ausbau vs. Denkmalschutz

Spannend, diese Diskussionen im Rathaus. So wollen die Anwohner den Bau einer Kindertagesstätte auf der Grünfläche ‚Bielstein Nord‘ verhindern, da sie optisch nicht zu der denkmalgeschützten Diesterwegschule passen würden. Weiterhin wurde die Parksituation scharf kritisert, ein Verkehrschaos prognostiziert usw.

 

Was wäre demnach die einzige Lösung, um die Anwohner zufrieden zu stellen? Das Parken in der gesamten unteren Bielsteinstraße verbieten, da besonders die ‚Neuwagen‘ nach 1890 das Straßenbild in Bezug auf das denkmalgeschützte Gebäude stark verschandeln. Das löst dann auch direkt das prognostizierte Verkehrschaos und die damit verbundenen Parkprobleme.

 

Ansonsten gab es nicht viel Aufschlussreiches, lediglich die altbekannte Laier: „Kiten sind wichtig, aber bloß nicht vor unserer Tür.“

Lässt sich beliebig erweitern auf: „Sanierung ist gut, nur nicht in meiner Wohnung.“, „Baustellen sind wichtig, aber nicht vor meinem Haus.“ „ÖPNV-Ausbau und Haltestelle sind längst überfällig, aber bitte eine Straße weiter.“

Selbst der erste Gang ist noch zu schnell

Aber hey, alles kein Problem. Bitte auch die URL beachten „Baustellen willkommen“:

Ein paar von den nicht dargestellten Baustellen und Verkehrsbehinderungen habe ich hier heute innerhalb von 3km zusammen gesammelt, danach hat der Akku versagt – oder geweint, ich weiß es nicht:

Who ya gonna call?

Ghostbusters Umweltbetrieb Bielefeld.

 

 

Und immer dran denken: Nie die Gullideckel zuparken, sonst kommen die Turtles nicht raus!

Ansonsten sind das wahrscheinlich die Vorarbeiten, um künftig die 100 Bäume zu fällen für die dann nur 20 neue gepflanzt werden. Reicht ja auch, schließlich kann ein junger Baum die Arbeit von 5 ausgewachsenen Bäumen übernehmen. Problemlos. Nicht.

Grüße gehen raus an Anja Ritschel, ihres Zeichens Mitglied bei den Grünen (haha!)

#Luttersanierung

Stell dir vor,

es ist Blockupy und die Medien berichten nicht drüber.

 

Stell dir vor, es gibt eine Menge Polizisten und sie werden gar nicht benötigt.

 

Stell dir vor, es gibt Grund- und Menschenrechte und den Leuten, die sich um sie sorgen sollten, sind sie egal.

 

 

Praktikantenwoche in der NW

Nicht nur bei der NW auf facebook, sondern auch in den online News der NW gibt es jetzt wieder spannende Texte mit noch spannenderen Korrekturen von noch fleißigeren Praktikanten zu lesen. Sie dürfen anscheinend in jeden einzelnen Bereich einmal reinschnuppern und genießen vollstes Vertrauen. Soviel, dass sie noch nicht einmal kontrolliert werden.

Aber auch aus Fehlern lernen sie schnell, siehe hier:

 

Und die Social Media Experten:

Dumm gelaufen

Wiesenhof legt vor Ausstrahlung eines Beitrags ARD-Programmbeschwerde ein

Dem Geflügelproduzenten Wiesenhof gefällt überhaupt nicht, was der SWR am kommenden Mittwoch unter dem Namen „Das System Wiesenhof. Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet“ in der Sendung „ARD-exklusiv“ ausstrahlen will. Wiesenhof hatte schon Ende Juli erfolglos versucht, den Titel verbieten zu lassen. Nun legte man bei der ARD eine Programmbeschwerde ein. Laut Wiesenhof wäre die Reportage nicht richtig recherchiert, unausgewogen, unwahr und unsachlich.

Außerdem ließe man sich laut Wiesenhof-Chef Paul-Heinz Wesjohann von radikalen Tierschützern leiten. Der SWR-Redakteur sagte: „Dass es bereits vor der Ausstrahlung des Films Programmbeschwerden gegeben hat, ist meines Wissens nach noch nie vorgekommen.“ Die Vorwürfe seinen durch die vielen vorliegenden Informationen ziemlich abwegig.“

Quelle: klamm.de

Hatten wir das Thema nicht letztens erst bei ARD exklusiv mit der „KiK Reportage“?

Lack gesoffen?

Zusammen mit der obersten Asphalt Schicht des Jahnplatzes wurden nun anscheinend auch noch sämtliche Gehirnzellen des auf dem Boden krabbelnden Niveaus mit abgetragen, oder wie?

Asozialer geht es doch echt nicht mehr. Zumal das Publikum des puro coffee doch eigentlich vom Altersdurchschnitt her >30 ist. Oder so ein Verhalten lässt den Menschen einfach nur schneller altern. Hoffentlich ganz schnell, dann ist die Gesellschaft diese Kandidaten umso früher wieder los.

eine halbwegs sprachlose kath…

Willkommen in (Baustellen-)Schilda

Bei meinem allmorgendlichen Helikopterrundflug sprang mir doch direkt diese übersichtliche „Kreuzung“ vor die Kameralinse.

Hier ein (zwei, drei!) Sackgassenschild(er), da ein Halteverbotsschild, eine 30er Zone, an die Laterne noch gleich ein Fußgänger/Radfahrerschild, ein umgeknickter Wegweiser, ein umgefallenes Parkhinweisschild, da noch ein Baustellenschild und dann hätten wir es doch schon. Ach, wenn noch jemand Zeit hat, die weißen Markierungen verblassen auch schon wieder. Einfach mal etwas Koks mit Puderzucker und Wasser mischen und schon kann eine neue Schicht aufgetragen werden, Kokain hat ja jetzt schließlich wieder die alten Preise erreicht:

http://www.der-postillon.com/2011/05/preise-fur-koks-und-nutten-wieder-auf.html

 

Hält 59 Sekunden.. hält ein Leben lang

textexter schreibt: „Wenn sie mit 70 Sachen unter einen Laster geraten, werden sie ziemlich platt aussehen. Wo der TÜV sonst “166,66% -tig ist”. Sagt der TÜV.“

Wenn der hier mit 50 Sachen auf einen Baumstamm gerät, sieht er zwar nicht platt, aber ziemlich zerknautscht aus:

Blaulichttag 2011 Bielefeld

Hinterher:

Da sah es in Herford doch schon etwas massiver und hochwertiger aus. Auch wenn ich dazu quasi bis nach Italien musste. Die Scuderia OWL hat ihr 1. generationenübergreifende Treffen ausgerichtet:

Fazit zum ersten Blaulichttag überhaupt in Bielefeld: Gut, aber ausbaufähig. Shuttlebusse waren eine super Idee, Parkplatzeinweiser usw. logistisch alles super, nur irgendwie fehlte noch ein Stand der über die Organspende aufklärt. Vielleicht im nächsten Jahr dann.

Der Verkehrssicherheitsplatz nimmt auch schon Gestalt an. In 14 Jahren bin ich da dann zu finden 🙂

Quality

made in Germany:

(längere Texte sind bei mir momentan nur in Klausuren, Hausarbeiten, Essays, Exzerpten, Textzusammenfassungen usw. erhältlich. Und die Eingewöhnung in der Kita bringt auch nicht unbedingt mehr Zeit und weniger Stress mit sich – sorry.)

 

Nachtrag: Das Bild ist schon sowas von alt: Mittlerweile gibt es noch eine Spur weniger auf dem OWD, dafür eine geteerte Spur mehr, die die auf dem Bild links noch sandig ist.

Baggerplätze

Immer wieder kommt es in letzter Zeit vor, dass Bagger und andere „Straßenwerkzeuge“ ihre eigenen Stellplätze bekommen. Nicht etwa am Straßenrand, sondern mitten auf der Fahrbahn.

Auf der Eckendorfer wird dann großräumig ein Tempo 30 Schild hingesetzt, der Reißverschlussverkehr angeordnet und der Bagger wird rundherum mit rot-weißen Warnbaken (ostwestfl.: Pömpeln) eingezäunt. Wahrscheinlich, um den Bagger- und Traktorendiebstählen entgegenzuwirken.

Gleiches Spiel auf der Osningstraße / Lipper Hellweg. Wohl behütete Bagger. Genauso auf der Detmolder Straße stadtauswärts. Man muss ganz dringend den Bereich zwischen Fahrbahnkante und Bordsteinkantenanfang auffräsen und einfach mal aus Prinzip (oder war es doch nur reine Willkür?) neu asphaltieren. Auf der B68 direkt an der OWD-Ausfahrt parkt seit dieser Woche im Übrigen kein Bagger mehr. Hat wohl den Mietvertrag mit der Fahrbahn gekündigt, man weiß es nicht. Oder er genießt jetzt anderswo die Aussicht auf das pulsierende Bielefelder (Nacht-)Leben.

 

Neu hinzugekommen ist dafür diese Asphaltschneidemaschine an der Turner-/Hermannstraße. Scheint allerdings kein sonderlich begehrtes Diebesgut zu sein, immerhin wurde sie nur mit ein paar Kegeln abgeschirmt. Was an Letzterem so verwunderlich ist, dass ich es sogar fotografiert habe? Ausnahmsweise gab es weit und breit KEINE einzige Baustelle, die das Ding da gerechtfertigt hätte. Nichtmal Verkehrszeichen mit dem fleißig schaufelnden Männeken. Nix. Hauptsache mal was abgestellt.

Wer am heutigen Vatertag statt mit Bollerwagen (das sind dann die sogenannten „Alleinziehenden Väter„) lieber mal mit Bagger durch die Lande streifen möchte, wird bestimmt an der Jahrhundertbaustelle an der Engerschen Straße fündig. Bei dem Megaparkplatz und den über die Jahre angesammelten Schätzchen, ist bestimmt für jeden das Passende dabei.

Wie lange existiert dieses Kriegsgebiet da oben eigentlich schon? Und wie lange wird es wohl noch dauern?

(Gregor) Moss das denn sein?

Wie schon vor drei oder vier Wochen geahnt, scheint es jetzt Realität zu werden.

Erst wird Finke verboten nach Bielefeld zu „expandieren“ um ein „Kompetenzzentrum“ aufzubauen, jetzt weint Bielefeld, weil Porta und auch Brockmeyer (in der NW Version noch mit i, siehe Screen) sich Gütersloh als neue Residenz ausgesucht haben.

Warum solche Klagen immer erst NACH dem ersten offiziellen Spatenstich erfolgen, muss man anscheinend nicht verstehen. Kam ja auch alles ganz spontan und plötzlich. Auch wenn die NW es vorher schon bildlich festgehalten hat. Bis Neuigkeiten in Bielefeld ankommen, dauert es ja bekanntlich immer etwas länger (Bildungspaket, konjunktureller Aufschwung, Starbucks…). Wahrscheinlich hat textexter den Newsbollerwagen auf der B68 angehalten. Rausgewunken, wie es sonst nur die fleißigen Jungs vom Zoll immer machen. Anders kann man sich dieses Kaspertheater nicht erklären.

Jibi vs. Combera HS

Eieiei, was seh ich da? Ein verliebtes Ehepaar, noch ein Kuss, dann ist… ja was denn nur?

Man weiß es noch nicht so genau. ROW, PB, BI und L Kennzeichen auf dem Jibi-Parkplatz (der 64,10€ pro Nacht kostet).

Warten wir es ab. Lohnerhöhung für alle?
Der Paderborner sitzt übrigens immer noch in seinem Auto und hört laut die aktuellen Charts. Kommt jetzt nach teilweisen Jibi-Umbauten und Homepage-Neudesign auch die Verjüngungskur für das POS-Radio? Um den Umbau in der Filiale da kann es sich wohl kaum handeln, dann wäre ML oder SML und Substitut ja anwesend.

Wieso die Stasi im Auto und die anderen im Laden hinter verschlossenen Türen nach Ladenschluss? Es darf gemunkelt werden!

Alle guten Dinge sind drei

Und darum will ich auch nochmal:

Stau, Regen, und eine Frage, die sich beim allabendlichen Blick in die Printversion der NW bereits beantwortet hat. Die Antwort lautet: Freitag!

 

Hier die Frage:

Regen im Rosengarten

Wartezeit im Stau sinnvoll genutzt und über das Bilderrätsel nachgedacht: Blitzer bei Oetker. Als liebgemeinter Hinweis für Ortsfremde. Bielefeld heißt ja nicht umsonst „Die freundliche Baustelle am TW“.

Der erste Salat für diese Saison ist bereits aufgegangen 🙂 Kurz nach dem Gießen kam dann heute der Platzregen. Murphys Law halt.

Wieso eigentlich kein Möbelcenter?

Einfach Boss/Porta, Zurbrüggen, IKEA und Finke in einem Quadrat aufstellen und machen lassen. Bielefeld hat noch nicht genug Möbelhäuser. Grund genug, dass die Paderborner jetzt in Bielefeld einwandern wollen. „Autobahnnähe“ heißt es in dem NW Artikel.

„Eckendorfer“ sagt mein neuer Freund Gregor Moss (der mit dem autofreien Jahnplatz, dem Kesselbrink, Neumarkt.. ihr wisst schon), der Containerbahnhof sei das einzige Areal.

Das findet Willi Finke aber unpassend, schließlich will er größer als alle anderen bisherigen Möbelhäuser werden. Er würde ja schließlich auch 300 Arbeitsplätze schaffen. Kein Grund für Mossi, im Extremfall lässt er die Fläche lieber weiterhin brach liegen, da er sich produzierendes Gewerbe mit mehr Arbeitsplätzen erhofft – zu erwähnen sei vielleicht, dass bisher kein Interessent vorliegt. Lediglich Bauhaus möchte dort einen neuen, weiteren Baumarkt eröffnen, nach Mossis Logik dann wohl mit mindestens 301 Angestellen?

Man wird ja noch träumen dürfen…

Mr. SPD sieht das Ganze noch mehr anders: „Georg Fortmeier (SPD), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, sagt: „Finke ist grundsätzlich willkommen.“ Er kann sich auch die vormals zur Erweiterung von Porta vorgesehene Fläche an der Herforder Straße als Finke-Standort vorstellen.“ nw-news.de

Womit wir wieder beim Möbel-Quartier wären. Warum eigentlich nicht, spart Parkflächen und Anfahrtswege und man könnte in sämtliche bisher existierende Möbelhäuser einfach einen Leuchtröhrenverkauf einbauen. Dann ist sogar primula vulgaris zufrieden. Finke nennt solche Komplexe im Übrigen „Möbelkompetenzzentren“. Na dann kann ja nichts mehr schief gehen.

 

Und bevor Bielefeld sich entscheidet, klagen sie doch lieber erstmal gegen Gütersloh und deren Gewerbegebietsverteilung. Kann ja nicht sein, dass die auf einmal auch einen Porta sowie mehr Gewerbefläche als Bielefeld haben.

In Rom, in Amsterdam oder in Prag

Jan Sievers hat bereits im letzten Sommer sein Lied „Die Suche“ als Unterstützung für die Kampagne der „Deutschland findet euch“ bereitgestellt.

Jan Sievers – Die Suche – vermisste Kinder auf Youtube

In dem Video sind Kinder zu sehen, die bereits seit den 1990er Jahren vermisst wurden, namentlich: Deborah Sassen, Emin Oenen, Rene Hasee, Hilal Ercan, Ralf Rellstedt, Daniel Eberhardt, Tanja Graeff, Aisha Rieck, Katrin Konert, Mandy Schmidt, Nadine Hertel, Sandra Wissmann, Sarah-Isabell Schmidt.

Sowie Till Kratzsch, 1982 in Bielefeld geboren und im Juli 1995 zuletzt in Berlin am Zoologischen Garten gesehen worden.  Sievers Lied ist Till insofern wie auf den Leib geschrieben für diese Aktion, als das immer wieder Kinder in Amsterdam (siehe Refrain) in einschlägigen Lokalen, gesehen wurden.

Marcel Vervloesem ist einer dieser „Hobbysucher“, sie verbringen ihre Freizeit und ihren Feierabend nicht untätig Zuhause vor dem TV, sondern halten sich in genau diesen Etablissements auf – nicht um ihre Neigungen auszuleben, sondern in der Hoffnung, den Eltern eines Tages ihr vermisstes Kind zurückgeben zu können.

Till Kratzsch wäre jetzt 29 Jahre alt, bis heute fehlt von ihm jede Spur. Nach 3 Jahren wurde nicht mehr durch die Polizei nach ihm gesucht, es fehlten einschlägige Hinweise. Doch wenn ein Vervloesem alles Mögliche und Unmögliche versucht und sogar Steuergelder einspart, wird er alleine gelassen und er erhält von deutscher Seite aus keinerlei Unterstützung:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0615/blickpunkt/0006/index.html

Initiative „Deutschland findet euch“: http://www.vermisste-kinder.de/galerie/4images/index.php

 

Oops, I did it again.

Und kath hat es schon wieder getan! Nicht nur zum Laptoptaschenkauf von Mitte bis Brackwede, nein, jetzt auch noch zum Leuchtröhrenkauf von der Universität bis Baumheide (Obi).

Unerhört!

Aber der Umweltschutz der Feuerwehr war schon vor Ort – allerdings um den ganzen Verkehr bis zur Bechterdisser Straße / Ostring zu regeln. Ich hab mich schon gewundert, seit wann am Montag bei Obi Kampftag ist, waren aber alles nur ausgefuchste Bielefelder die eine „Abkürzung“ genommen haben. Eckendorfer Ecke Schelpmiser Weg war nämlich dicht nach einem Verkehrsunfall.

Großen Dank auch an die kompetente Polizistin, die auf der Kreuzung Altenhagener / Eckendorfer / Ostring den Verkehr folgendermaßen geregelt hat: „Da ist ein Unfall, sie können nicht weiterfahren, hier ist Stau.“

 

Gut, hat der LKW Fahrer aus seinem Fahrerhäuschen jetzt die letzten 4,3km auch noch nicht mitbekommen. Die Polizei – Dein Freund und Helfer. Jesus.

Statt dem perfekten Dinner zeigt Vox ab nächster Woche übrigens den perfekten Stau.

Beginnend am Ostwestfalendamm in Richtung Innenstadt, Abfahrt Ernst-Rein Straße, dann ein schönes Ründchen zur Engerschen Straße, einmal Sightseeing in Chill-desche, back to the roots dank total verschmutzter Fahrbahn, weiter bis zur Eckendorfer. Spart sogar noch Sendezeit und man kann Oetker Werbung einblenden. Immerhin braucht man derzeit lediglich 2 Gänge. Die Hauptmahlzeit kann man weg lassen, die kommt einem eh nur wieder hoch.
Aber ein Gutes hat es ja. Mossis autofreier Jahnplatz könnte schon bald umgesetzt sein. Staut sich nämlich alles drumherum.

 

 

Achtung, stauGEFAHR

Wisst ihr Bescheid.

Sämtliche Nord-Süd und Süd-Nord Verbindungen innerhalb Bielefelds sind zur Zeit gekappt. textexters Brockhagener Allee, die Kreuzstraße (Hausrenovierung), Universitätsstraße, kein Tag ohne neue Baustelle. Konjunkturpaket sei Dank!
Schildesche ist eine Sache für sich, Sieker ist zur Zeit auch nicht befahrbar durch die Baustelle am Lipper Hellweg, welche sich LEIDER verzögert, irgendwas vergessen?
Der Baustellenanzeiger auf bielefeld.de hilft weiter: http://www.bielefeld01.de/geodaten/welcome_baustellen.php

Die *.php wurde passenderweise „welcome baustellen“ benannt. Ein Wink mit dem viel zu großen Zaunpfahl?

Auf dem Hinweg zu dem freundlichen Schweden zwecks Laptoptaschenkauf war mir also bewusst, dass ich zurück über’n OWD fahre. Pressemeldungen bzgl. 15.4. und den eventuell entstehenden Staus nach den Osterferien ignoriert und ab Quelle mitten im Elend gesteckt:

E10 oder kein E10, das ist hier die Frage, den Lipper Corsa B (nicht im Bild) hat es erwischt, Kühler geplatzt und schon war Ende im Gelände, bevor es überhaupt erst in’s Gelände ging:

(5 Minuten später)

nach 40 Minuten konnte man endlich aufatmen und von der dritten auf die zweite, sowie von der zweiten auf die linke Spur wechseln, nur um 5 Meter später wieder auf die äußerste Spur zu dürfen um ihm Johannistal abzufahren. Nächstes Mal geht es „Ab durch die Hecke“.

Falls Gregor Moss demnächst also einen autofreien OWD planen sollte, nur zu. Die Carl-Severing, Osnabrücker und Gütersloher vertragen noch die ein oder andere Blechkarawane.

 

Schönes Wochenende 🙂

I’m walking down the street…

und bald auch den Platz dazu.

(Westfalen-Blatt Ausgabe Nr. 87 vom 13. April 2011)

Marthin Luther King Jr. sagte einst „I have a dream“ und dieses Lebensgefühl hat es nun in die Weltmetropole Bielefeld geschafft. Und zwar bis zu Gregor Moss, seines Zeichens Planungsdezernent der Stadt Bielefeld und der Revolutionär unter den Revolutionären.

Autofreier Jahnplatz – von der EU finanziert. Damit die Linie 5 nach Heepen oberirdisch laufen kann – mit modernster Niederflurtechnik. Super! Begründung u.a. „Der Kesselbrink muss eng an die City angeschlossen werden.“ Und weil Herr Moss bereits weiß, dass die Masse an Autos nicht mal eben umgeleitet werden kann, müssen auch nicht Alternativen gesucht werden, sondern viel mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Zum Glück gilt der Jahnplatz nicht als einer der Hauptverkehrsknotenpunkte. Die Busse fahren dann auch einfach woanders ab und der „zentrale Umstiegspunkt“ bleibt bitte wo erhalten? Da man unbedingt eine Linie 5 braucht und sie nicht unterirdisch führen kann, muss man also einfach mal spontan den Jahnplatz umbauen. Macht man am Besten jetzt schon, immerhin sind sich die Planer von Mobiel noch nicht einmal über den künftigen Streckenverlauf dieser Linie sicher.
Stehen wir also gemeinsam auf und machen einmal wieder den zweiten vor dem ersten Schritt. Immerhin ist Moss der Planungsdezernent für Bielefeld. Wenn er plant, dann richtig.

Da liegt er nun,

 

der Merkzettel. Ausgehändigt nach der obligatorischen „Sind sie privat?“ „Ja klar, ich studiere nur.“-Frage.

Nach 15 minütiger Extra-Belehrung durfte ich gemeine Kassenpatientin am gestrigen Abend dann doch bleiben. Vielleicht zählte so ein Hornhautriss doch als „akute Verletzung“. Man weiß es nicht. So unfreundlich wie die Dame an der Information war, so freundlich wiederum waren behandelnde Ärztin und Schwester auf der Station. Ihnen macht es nichts aus, dass ich eine Stunde „zu früh“ kam.

Schwarze Augenklappen für das nächste „Fluch der Karibik“-RPG waren leider nicht vorhanden – wahrscheinlich auch nur für Privatpatienten, aber dieses gute Stück (ugs. Druckverband) tat seine Arbeit auch hervorragend:

 

Und wieso es im Gegensatz zum Klinikum Mitte „da“ sogar Christinen Brunnen gibt, während man in der Mitte mit irgendnem Steinwasser auskommen muss, das finde ich auch noch raus. Kann aber dauern, so schnell brauch ich das nicht nochmal.

 

P.S.: Mit dem Zweiten sieht man übrigens nicht unbedingt besser:

Den gibt es auch in Bielefeld…

„Wenn du zu dem Anwalt wegen Falschparken gehst, kriegst du lebenslänglich.“ D. Bohlen

Dr. Welf Haeger und sein unreduzierbares Selbstbewusstsein, man könnte meinen man hätte es mit einem Bielefelder Wirtschaftsjuristen zu tun der still und heimlich in seinem Kämmerlein arbeitet ohne groß Werbung für seine Kanzlei machen zu müssen.

Stimmt aber nicht, denn im Gegensatz zu unserem Bielefelder Spezialfall scheint Haeger eine PR Masche darzustellen, kam er doch eben beim Supertalent im Leopardenmantel auf die Bühne. Rein zufällig obwohl die Internetpräsenz seiner Anwaltsdiscountfirma genauso lautet.

Ein Schelm wer Böses denkt.

Um sich ein Bild vom Elend machen zu können:

sp_a0216.jpg

bei Youtube

Schnäppchenparty

schnappchen-des-tages.jpg

Ging man damals mit den Kindern auf die Kegelbahn, Schlittschuhlaufen oder zu Euro Eddy was u.U. inklusive Speis und Trank auch schon die 100€ knacken konnte, so geht man neuerdings in die Oetker-Welt und feiert für läppische 200€ dort.

3 Stunden Muffins dekorieren und die dreckige Schürze gibt es mit nach Hause, dann spart man sich nämlich noch die Reinigung oben drein. Verbrannte Kekse werden auch kostengünstig beim Partybucher entsorgt und ein bisschen ausgedrucktes Papier ist in den 19,50€ pro Kind auch noch drin.

Mutti und Vati müssen dürfen die 9-11 Schützlinge + eigenes Kind in der Zeit dann betreuen, die Supernanny würde extra kosten.

.

Quelle: www.droetker.de