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Über galerie61

Die galerie 61 in der Neustädter Straße 10 in Bielefeld wurde im August 2000 als öffentliche Plattform des gemeinützigen Vereins Block 1 initiiert und zeigt seitdem in acht bis zehn Ausstellungen pro Jahr zeitgenössische Positionen junger Künstlerinnen und Künstler.

Ausstellungseröffnung: fragile, Papierarbeiten von Jessica Koppe

Die galerie 61 zeigt Arbeiten von Jessica Koppe: „Meine Erzählformen sind vielfältig. Ich mache Trickfilme, Malerei, Zeichnung, Objekt, Installation oder Bühnenbild. Für jede Geschichte suche ich die richtige Form. – Erlaubt ist, was funktioniert. Meine Zeichnungen wirken dabei eher fragmentarisch wie Gedanken, meine Animationen und Installationen wiederum erzählen kleine, seltsame Geschichten.

Eröffnung: Fr., 05.10.12 um 20h.

Laufzeit: 05.10. – 17.11.2012

galerie 61

Neustädter Str. 10

33602 Bielefeld

Morgen soll`s schön werden!

Ausstellungseröffnung am Freitag, 18.05.12 um 20:00 Uhr.

Laufzeit: 18.05. – 23.06.12

Öffnungszeiten: Freitag von 16 – 19:00 Uhr und Samstag von 12 – 16:00 Uhr

galerie 61, Neustädter Str. 10, 33602 Bielefeld

Die Bilder von Jörg Kutschke wirken wie aus den unterschiedlichsten Comics, Spielzeugläden, Konsumententräumen und starkfarbigen Werbebildern entsprungen, bevölkern doch eine Vielzahl einzelner Szenen und Figuren seine Bilder. Auf der Leinwand finden sie ihre Arena, eine klar definierte Fläche für Auseinandersetzung, lautem Miteinander oder wechselseitiger Nicht-Wahrnehmung. Als hätten Bilder untereinander ein Sozialleben, wohnen sie auf der Fläche der Leinwand nebeneinander und betonen mit dieser unräumlichen Präsenz ihre Diesseitigkeit und Jetztzeit. Kutschke ist kein Freund von Reuezügen: seine Malerei muss sitzen, an der richtigen Stelle der Leinwand, mit einer  Geste, die selbstbewusst klar macht, wie Malerei wörtlich ins Bild gesetzt wird. Diese Sicherheit fordert einen zweiten Blick geradezu heraus. Ihm offenbart sich ein sensibel ausgewogenes Gefüge, in dem kleinere Details oder Textfragmente entscheidend mitspielen und eine variabel gehandhabte Malerei manches zunächst laut Erscheinende behutsam zum Mitspieler einer sorgfältigen Orchestrierung gemacht hat.

Auszug aus dem Katalogtext „Sphären“ von Dr. Johannes Stahl zur Ausstellung im Rahmen des Jahres der Astronomie, Jenaer Kunstverein, Januar 2009

Die Umwandlung unwerter Fliegen in hochwertige Kunstprodukte

Ausstellungseröffnug am Freitag, 23.03.2012 um 20:00 Uhr in der galerie 61, Neustädter Str 10, 33602 Bielefeld.

Die Bilder von Sebastian Weggler sind doppelbödig: Harmlose wirkende, lineare Zeichnungen von banalen Dingen, wie Unterhose, Dackel und Blumenstrauß sind nicht gezeichnet, denn Striche können keine Schatten werfen. Auch die Vermutung, das seien Fadenbilder täuscht, denn der kunstvoll um dicht gesetzte Nadeln geschwungene Faden ist gar keiner: Stattdessen suggerieren sorgsam auf Nadeln gespießten Fliegen, dicht an dicht gesetzt, zeichnerische Striche. Und so wird aus der vermeintlichen häuslichen Idylle ein makabres Gegenbild.

Ausstellungseröffnung: Processione dei Misteri 2011, Tony Melvin

Wir laden Euch herzlich zur Ausstellungseröffnung in die galerie 61 ein.

 

„Processione dei Misteri 2011“

Tony Melvin, Fotografie, Kanada

Eröffnung: Freitag, 03.02.2012 um 20 Uhr

Ausstellung vom 03.02.–17.03.2012

Tony Melvin unternimmt eine fotografische Reise zu den eigenen Wurzeln, aber wichtiger noch: eine fotografische Reise zu den Osterprozessionen in Sizilien, den Feiern zum Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Die Osterfeiern im Gedenken an die Familie und die Vorfahren, die Sizilien verließen, um in der Neuen Welt ein besseres, ein sicheres Leben zu finden. Tony Melvin lebt und arbeitet als Fotograf und Designer in Bielefeld.

galerie 61
Neustädter Straße 10
33602 Bielefeld

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Ausstellungseröffnung: woanders von vorne, Jürgen Noltensmeier

Eröffnung in der galerie 61: Fr., 16.12.2011 um 20:00 Uhr

Laufzeit: 16.12. – 28.01.2012

Jürgen Noltensmeier ist kein Realist, auch wenn er reale Dinge malt: Siedlungs- und Mehrfamilienhäuser, Supermärkte, Garagen in Hinterhöfen. Ihn interessiert das malerische Moment im gewöhnlichen. Die aus dem Drang zur Dekoration entstandenen, Kombinationen aus Materialien und Texturen an Einfamilienhäusern der fünfziger und sechziger Jahre, die für ihn malerische Qualität entwickeln. Der Bildaufbau, der entsteht, wenn über einer querformatigen schwarzen Fläche ein weißes Rechteck auf einer blaugrauen Fläche asymmetrisch angeordnet ist: Eine Discounter-Filiale auf ihrem überdimensionierte Parkplatz. Noltensmeier hat eine Vorliebe für die Grau- und Beigetöne angeschmuddelter, älterer Fassaden, die er mit seiner mehrschichtig lasierenden Malerei in changierende Farbflächen  verwandelt und  die oft mit grell fehlfarbigen Konturen umrissen werden. Es ist eine Malerei, die mit ihrer malerischen Auffassung gegen den Realismus steht und doch vermeintlich präzise das Objekt wiedergibt.

Gibt es Geschichten zu den Bildern, manchmal ja, aber sie sind nur ahnbar und bleiben verborgen; nur manchmal dringt das hinter einer harmlosen Fassade verborgenen Grauen an die Oberfläche: Wenn etwa bei einem seiner neuen Bildern, ein Haus nur noch ausgebrannte Ruine ist, das dann als cut-out eine eigenartig geisterhafte Dreidimensionalität entwickelt.

Jürgen Noltensmeier ist zum vierten Mal mit neuen Arbeiten in der galerie 61 zu sehen und es gibt diesmal die Möglichkeit, neue und alte Bilder zu vergleichen: Parallel zur Ausstellung in der galerie 61 ist vom 15.12. – 16.03.2012 eine große Auswahl älterer Arbeiten in der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld ausgestellt.

Kontakt:
galerie 61, Neustädter Str. 10, 33602 Bielefeld

info@galerie61.de

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Ausstellungseröffnung: Svenja Ellermann

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Ausstellungseröffnung am
10.11.2011 um 18:00 Uhr in die Musik und Kunstschule ein.

Acryl auf Papier, 70 cm x 80 cm

Diese Ausstellung widmet sich dem bisherigen Gesamtwerk der Bielefelder Künstlerin Svenja Ellermann.
Zum 1. Mal wird hier eine repräsentative Auswahl aus der fast unglaublichen Anzahl von Gemälden, Zeichnungen,
Grafiken und Skulpturen ihres Atelierfundus der Öffentlichkeit präsentiert.
Dabei wird die sehr persönliche Herangehens- und Sichtweise der Künstlerin,
sowie die Auseinander- und Umsetzung des Erlebten sehr deutlich erfahrbar.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Karsten Habighorst,
Lehrender an der Musik und Kunstschule der Stadt Bielefeld.

Svenja Ellermann lebt und arbeitet in Bielefeld.

Kontakt:
Musik und Kunstschule
Am Sparrenberg 2c
33602 Bielefeld
Tel.: 0521-51 66 77

Artur! 2 *Bielefelder Galerie-Hopping*

Und schon wieder: ARTUR2 !

Am 7.10.2011 findet das zweite Bielefelder Galerie-Hopping statt. Sechs Galerien machen diesmal gemeinsame Sache.  Zur Artists Unlimited Galerie, den Galerien Baal, Galerie GUM, Galerie van Laak und Bérenger und galerie 61 ist der Kunstraum Rampe hinzugekommen. Sie eröffnen und präsentieren zeitgleich von 19 – 24 Uhr ihre aktuellen Ausstellungen.

In der Artists Unlimited Galerie wird eine Ausstellung mit Zeichnungen der Künstlerin Susan Junge mit dem Titel „papieren“ eröffnet. Die Künstlerin sagt über ihre Arbeiten: Auf

Papier, mit Kohle etwas hinein gekratzt oder Acryl wässrig drauf. Das Papier erträgt alles.

Auf der Suche nach neuen Bildlösungen finden sich Formen und Farbe, Wiederholungen und die daraus entstehenden Abweichungen. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Wesentlichen und Nebensächlichem. Alles ist erlaubt.“

Die Galerie BAAL eröffnet die erste von vier über ein halbes Jahr verteilte Ausstellungen mit dem Titel „100 Werke _ Bild und Gespräch 1“ . Der Galerist Bernd Schlipköther zum Ausstellungskonzept: Mit der Ausstellung 100 Werke beabsichtigen wir begriffliche Annährungen an die Kunst in vier Schritten. Eine Konversation über ein halbes Jahr. Bis zum 31. März 2012 sollen die Werke von 20 Künstlern bei vier Eröffnungen mit Diskussion den Blick der Betrachter fangen und halten. Wer will, kann sich beim Besuch der Ausstellung von folgenden Begrifflichkeiten an die Hand nehmen lassen und damit in die Betrachtung einsteigen: Materie, Form, Bedeutung, moralischer Zweck, Überwelt … / realistisch, abstrakt, fesselnd, erschütternd, grotesk, komisch …. Der Staffellauf (1) wird am 07. Oktober mit 10 Bildern und 5 Objekten und einer ersten Frage eröffnet: „Was sagt mit mein (Kunst-) Gefühl?“

Galerie GUM präsentiert Jochen Stenschke mit „Hirnclaque II“. Nach seiner eindrucksvollen temporären Wandzeichnung „Synagoge – Gefäß Blau“ im Kunstverein Oerlinghausen in 2010 werden in dieser Ausstellung großformatige Altölzeichnungen zu sehen sein. „Das schwarze Altöl gilt als ein ganz besonderer Werkstoff, der ungleich schwerer zu bearbeiten ist als mit dem reinen Zeichenstift, da es keine linearen Strukturen zulässt. Stattdessen evoziert es Masse und Volumen, das sich in einem etwa 14-tägigen Entwicklungs- und Trocknungsprozess weiter ins Papier ‚hineinfrisst’ und membranartige, zartgraue Höfe entwickelt. Demgegenüber formuliert Jochen Stenschke jedoch die reine zeichnerische Linie weiter: Sie war und ist bis heute die unmittelbarste seismographische Geste seines inneren FühIens, das zugleich bestimmt wird von RefIexionen über Zeit und Raum, über das lnnerste das Menschen und dessen universale Beziehungsgeflechte.“ (Zitat: Dr. Beate Reifenscheid) Zur Eröffnung führt Thomas Thiel vom Bielefelder Kunstverein in die Ausstellung ein.

Van Laak und Bérenger zeigen „Papa pfui!“ – Neue Arbeiten auf Papier von Elisabeth Masé. „Es sind Papierarbeiten aus den letzten beiden Jahren, enigmatische Arbeiten, manchmal fragmentarischen Charakters, surreal, auch verstörend, teils Collagen und immer wieder mit Stickereien versehen, mit einem roten Faden.“  Ab 19 Uhr gibt es Gespräche mit den Galeristen.

In der galerie 61 sind Objekte der niederländischen Künstlerin Petra Groen zu sehen. Der Kunstraum Rampe zeigt unter dem Titel „Parkplatz vor dem Haus“ Fotografie von Christian Ring. Wir greifen in den großen Vorratsschrank der Ressourcen um unsere Bewegungsmöglichkeiten zu sichern, und doch steht unser Mobil die meiste Zeit des Tages – natürlich nicht irgendwo, sondern auf eigens dafür geschaffenen Flächen. Demgegenüber werden auf außerstädtischen Arealen Anbaumethoden mit pflanzlichen, auch genmanipulierten, landwirtschaftlichen Produkten durchgeführt, um unser Fortkommen auch in Zukunft steigern zu können.“ (Zitat des Künstlers) Zusammenhänge von Bewegung und Stillstand, Kultur-und Industriefläche erforscht Christian Ring mit seinen fotografischen Luftbildarbeiten auf eindrucksvolle Weise. Darüber hinaus werden auch Fotografien aus der Werkgruppe »Kühle Romantik« gezeigt.

Für Kunstinteressierte gibt es also viel zu entdecken. Die Galeristen versprechen auch in diesem Jahr: „Wir werden es Ihnen zeigen!“

Zur Orientierung erscheint ein Flyer mit Texten, Abbildungen, Adressen, Lageplan und Zeiten, der ab sofort an allen einschlägigen (Kultur-) Orten ausliegt und Lust auf das diesjährige Galerie-Hopping macht.

Galerie GUM, Weststr. 66, Bielefeld* galerie 61, Neustädter Str. 10, Bielefeld* Kunstraum Rampe, Neustädter Str. 9 (Hinterhof), Bielefeld* Artists Unlimited, Viktoriastr. 24, Bielefeld* van Laak und Bérenger, Viktoriastr. 48, EG, Bielefeld* Galerie Baal, auf Dürkopp Tor 6, August-Bebel-Str. 135, Bielefeld

Ausstellungseröffnung: the same sea/a different coast

the same sea/a different coast
Matan Ben-Tolila/Klaus Kleine
Malerei/Objekte

Eröffnung: Freitag, 02.09.2011 um 20 Uhr
Ausstellungszeitraum: 03.09.–02.10.2011
Künstlergespräch: Samstag, 03.09.2011 um 15 Uhr
Es erscheint ein Katalog.

Vom 03. September bis zum 02. Oktober 2011 präsentieren galerie 61 und schir – art concepts Malereien
des Jerusalemer Künstlers Matan Ben-Tolila und Objekte des Kölner Künstlers Klaus Kleine in der
Ausstellung the same sea/ a different coast.
Matan Ben-Tolilas großformatige Leinwände zeigen ein Wechselspiel von organischen Strukturen und
streng geometrischen Flächen. Diese scheinen vor meist monochromatischen Hintergründen zu
schweben beziehungsweise in diese einzudringen. Es entsteht eine Spannung zwischen Fülle und Leere,
geordneten und heterogenen Elementen, Abstraktion und gegenständlicher Darstellung.
Klaus Kleine greift eben diese Spannung in seinen Vitrinen auf. Vitrinen werden in Ausstellungen meist
als Schutz für wertvolle Gegenstände genutzt, doch in dieser Ausstellung werden die Vitrinen selbst
zum Kunstwerk: sie bestehen aus filigranen Metallelementen und werden durch eingesetztes Holz und
Blech sowie angedeutete fotografische Drucke zu Einzelstücken. Die Vitrinen sind weder mit Glas
verschlossen, noch sind Gegenstände in ihnen angeordnet, vielmehr wirkt ihre Form und Struktur
unmittelbar im Raum.
Die Kombination von Malereien und Objekten erkundet das Zusammenspiel und Verhältnis von
Dimensionalität, Gewohnheiten des Sehens und räumlicher Wahrnehmung. So reflektieren Ben-Tolilas
Arbeiten immer auch Strategien des Abbildens und der Abkehr von der Abbildung in der Malerei und
Kleines Vitrinen entfalten durch ihre Gestalt Wirkung, ohne zusätzlich mit Objekten gefüllt zu werden.
Es stellt sich die Frage, wie Reflexionen der Malerei in den Raum fortgeführt, übertragen und
weiterentwickelt werden können, wie das Sehen ins Körperliche, Materielle übersetzbar ist und wie sich
Malerei und Objekte formal unterscheiden, doch ähnliche Inhalte diskutieren.
Matan Ben-Tolila, Absolvent der renommierten Bezalel Academy of Art and Design in Tel Aviv, stellte in
Israel unter anderem im Petach Tikva Museum of Art, der Solo Gallery Tel Aviv, der City Gallery Kfar-Saba
und dem Ramat Gan Museum aus. Die Ausstellung the same sea/ a different coast ist seine erste
Ausstellung in Deutschland.
Klaus Kleine, Gewinner des GWK Förderpreis bildende Kunst 2009, studierte an der Hochschule für
bildende Künste Braunschweig. Seine meist raumgreifenden Installationen wurden unter anderem im
Kunstraum Fuhrwerkswaage Köln, Kunstverein Hannover, Kunsthaus Kloster Gravenhorst und
Kunstverein St. Pauli Hamburg präsentiert.
Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung
der Westfälischen Kulturarbeit, der DIG Arbeitsgruppe Bielefeld und der Botschaft des Staates Israel.
Ein Projekt von www.schir.net

galerie 61, Neustädter Str. 10, 33602 Bielefeld

Ausstellungseröffnung: Umkehrung eines Grabens in einen Rücken

Martin Schepers (Berlin)
05. – 27.08.2011
Eröffnung:    Freitag, 05.08.2011 um 20 Uhr

Noch vor ein paar Jahren wäre ich versucht gewesen, die Werke von Martin
Schepers mit Gefühlen, Gedanken und Stimmungen in Verbindung zu bringen,
hätte wahrscheinlich von beharrlichem Anachronismus gesprochen.  Erst durch die
geologischen Bilder und Zeichnungen, die im Laufe der letzten 10 Monate
entstanden sind, habe ich verstanden, dass es darum bei Martin Schepers gar
nicht geht. All’ diese romantischen Themen, die ich gefunden hatte, stehen gar
nicht im Vordergrund, sind Ingredenzien und Unterhaltsamkeiten, die den Kampf
im Atelier nur anheizen, niemals aber abgebildet werden. Denn Martin Schepers
ist nicht der Protagonist seiner Bilder, sondern hält sich am Rand, in einer
Beobachterposition zurück, wissbegierig nicht der eigenen Bestätigung harrend,
sondern darauf, wie sich die Farbe, die Leinwand, die Fotografien von
Expeditionen, die visuellen Geschöpfe aus Schullehrbüchern und Bibliotheken ihm
erklären. Es ist ein forschender Blick, nicht mit naturwissenschaftlicher
Kategorisierungswut, eher mit infantilem Auseinandernehmen-Wollen,
Ergründen-Wollen, in den Erdschichten-Herumspielen-Wollen.

Ein seltsamer Dialog zwischen Erdschichten und einem Menschen, der in Berlin
2011 in seinem Atelier sitzt, einer ehemaligen Kindertagesstätte, also auch einer
Ablagerung.

Die Suche zielt nicht darauf herauszufinden, wie ein/sein „ich“ darin vorkommt,
sondern ob das „ich“ darin auch ja nicht vorkommt. Der Künstler in der Rolle des
Kronzeugen, der vom Ereignis berichten will. Schepers hat einmal im Traum das
„Ungewollt Utopische“ gesucht, in seinen Bildern geht es genau darum,
„ungewollt“, absichtslos und zwecklos, die banalsten Ereignisse passieren zu
lassen. „Wie sieht die Welt wohl ohne mich aus? Wie sah die Welt ohne mich
aus? Was habe ich von der Welt gesehen, dass größer ist als ich? Mehr weiß als
ich, stärker ist als ich, mich gar nicht braucht?“

Kontakt
galerie 61
Neustädter Str. 10
33602 Bielefeld
info@galerie61.de
www.galerie61.de

WALDHOF OPEN AIR

OPEN AIR BAR der galerie 61 mit Musik von Franqee, Kuscheldruck & Blumenkraft. Im Innenhof des Bielefelder Kunstvereins.

Samstag, 28. Mai 2011, 18 Uhr – 0 Uhr

Ab 18 Uhr – Liveact: Franqee

Ab 20 Uhr – DJs: Kuscheldruck & Blumenkraft

Während der Veranstaltung ist die Ausstellung im Kunstverein geöffnet.

Eine Kooperation der galerie 61 und des Bielefelder Kunstvereins.

Bielefelder Kunstverein im Waldhof / Welle 61 / D-33602 Bielefeld / Tel. +49-521-178806

www.bielefelder-kunstverein.de

www.galerie61.de

Ausstellungseröffnung: Kleine Heilige

Kleine Heilige, Skulpturen und Zeichnungen von Sandra Munzel.

Eröffnung: Freitag, 18.03.2011 um 20 h!
Laufzeit: 19.03. – 23.04.2011

Dies ist kein märchentaugliches Personal mit glatter Oberfläche, zu verschroben und irritierend sind die Formfindungen.Sie entspringen eher dem Mythologischen: Fellbeinige, Gehörnte, Vielbrüstige, sich selbst Verschlingende. (…)
Es ist gerade die Übersteigerung ins Groteske, die den Weg frei macht für ungehemmte Freizügigkeit und Lebenslust – beides in den Figurinen Munzels auch auf ganz direkte Weise verkörpert.
(Udo Kittelmann)

Kontakt: galerie 61, Neustädter str. 10, 33602 bielefeld, www.galerie61.de

Ausstellungseröffnung: Der Kollaborateur

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Eröffnung: Freitag, 21.01.2011 um 20h!
Laufzeit: 21.01. – 19.02.2011

Der Kollaborateur. Eine egozentrische Feldstudie.
Kollaboration. Gemeinsam an etwas arbeiten. Werke erarbeiten, eine Ausstellung konzipieren. Gegenseitiges inspirieren, Ideen zusammentragen, sie reagieren lassen. Bildsprachen, Denk- und Sichtweisen auf einander loslassen. Sich austauschen oder gegenseitig beeinflussen, prägen oder manipulieren? Doch mit welcher Intention oder welchem Sinn? Wie viel von dem einen, wie viel von dem anderen? Was sind die Maßstäbe? Wer entscheidet über Maßstäbe? Was ist mit Gleichgewicht? An welchem Punkt fängt es an zu kippen? Will man überhaupt Gleichgewicht? Wer ist wer? Wie viel ist man von anderen Künstlern? Und wie viel sind andere von einem selbst? Wo fängt Ich an, wo hört es auf? Was ist Geben, was ist Nehmen? Besser: wie viel geben, wie viel nehmen? Was erhofft man zu finden? Was ist der Preis?

Für die Ausstellung „Der Kollaborateur. Eine egozentrische Feldstudie.“ haben sich die Künstler Cem Kozcuer und Matthias H. Risse entschlossen, gegenseitig ihr bisheriges künstlerisches Schaffen, d.h. ihr Archiv, ihre Studien und fertigen Arbeiten, vollständig im Sinne einer Zusammenarbeit zur Verfügung zu stellen. So gleicht der Umgang mit den gegenseitigen Werken nahezu einem kriminologischen Forschen oder einer Feldstudie. Beide Künstler haben in ihrem Schaffen einen fotografischen Ausgangspunkt, den sie bis hin zu Medien- und Rauminstallation, Skulptur und Objekt erweitert haben. Obwohl sich ihre Bildsprachen und Inhalte stark unterscheiden, führt die Ausstellung „Der Kollaborateur. Eine Egozentrische Feldstudie.“ zu einer extremen Vermischung ihrer Werke, in der sowohl das Potential und die Facetten der Zusammenarbeit als auch die Inhalte ihrer eigenen Werke zum Thema werden.

Cem Kozcuer *1982, lebt in Bielefeld
Matthias H. Risse *1980, lebt in Berlin

Kontakt:
galerie61
Neustädter Str. 10
33602 Bielefeld

www.galerie61.de

Öffnungszeiten:
Freitag von 16 – 19h
Samstag von 12 – 16h

ARTUR! Bielefelder Galerie-Hopping, Freitag, 01.10.10.von 19 – 24 h!

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Auch das noch: ARTUR!

Fünf Galerien machen gemeinsame Sache. Am 1.10.2010 findet das erste Bielefelder Galerie-Hopping statt. Die Galerien Baal, van Laak und Bérenger, Galerie GUM, galerie 61, sowie die Artists Unlimited Galerie eröffnen und präsentieren zeitgleich von 19 – 24 Uhr ihre aktuellen Ausstellungen. Für Kunstinteressierte gibt es viel zu entdecken. Die Galeristen versprechen: „Wir werden es Ihnen zeigen!“

Artists Unlimited Galerie, Viktoriastr. 24 (Eingang im Biergarten des Café Milestones) Bielefeld

Galerie Baal, auf Dürkopp Tor 6, August-Bebel-Str. 135

galerie 61, Neustädter Str. 10, Bielefeld

Galerie GUM, Weststr. 66, Bielefeld

van Laak und Bérenger, Viktoriastr. 48, EG, Bielefeld

SCHUTZRÄUME / מקלטים

SCHUTZRÄUME / מקלטים

Vom 3. bis zum 25. September zeigen die Fotografinnen Dana Ariel aus Israel und Cathleen Falckenhayn aus Deutschland im Rahmen der Ausstellung SCHUTZRÄUME in der Galerie 61 ihre Arbeiten zur ehemaligen deutsch deutschen Grenze und zu Luftschutzbunkern in Israel.

Eröffnung: Freitag, 03.09.10 um 20:00 h
Künstlergespräch: Freitag, 25.09.10, 15:00 h
Sonderöffnungszeiten: Do + Fr 10 – 19 h; Sa 12 – 16 h

schir – art concepts initiiert kulturelle Austauschprojekte zwischen Deutschland und Israel. In diesem Projekt gibt schir in Kooperation mit der Galerie 61 und der DIG Bielefeld zwei talentierten Nachwuchskünstlerinnen Gelegenheit in einen Dialog zum Themenbereich soziale Räume und Grenzerfahrungen zu treten. Es werden neue Sichtweisen auf das jeweils andere Land ermöglicht und Reflexionen über den eigenen Kontext angeregt. Neben einer Eröffnung und einem Katalog finden Künstlergespräche und Führungen in der Galerie statt um der interessierten Öffentlichkeit die sozialen und ästhetischen Impulse der Ausstellung näher zu bringen.

Dana Ariel, ehemalige Studentin der renommierten Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem, erforscht in ihrer Serie „Border“ den geographischen und sozialen Grenzbereich der ehemaligen deutsch deutschen Grenze. Die Grenzsteine stehen in ihren Fotografien nicht im Mittelpunkt, sondern werden erst auf den zweiten Blick wahrgenommen. Der Wanderweg zwischen den Grenzsteinen, eingebettet in einen teils nebeligen Wald, wird zu einem Zwischenraum, der eine eigene Dynamik entwickelt.

Cathleen Falckenhayn studiert im Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld Fotografie. Im Frühjahr 2010 verbrachte sie einige Monate in Jerusalem und beschäftigt sich in ihrer neuen Fotoserie mit Schutzräumen in Israel. Dies sind abschließbare Sicherheitsbereichen innerhalb von Gebäuden, die dem Schutz der Zivilbevölkerung im Kriegsfall dienen. Oft werden diese Räume zu normalem Wohnraum umfunktioniert und erhalten so ein überraschendes Eigenleben als Fitnessraum oder Gästezimmer.

Gemeinsam eröffnen die Arbeiten interessante Perspektiven auf Fragen zu sozialem Charakter und Wandel von Räumen. Sie setzen ihren Fokus auf Grenzbereiche des sozialen Raumes und zeigen Ambivalenzen und unvorhergesehene Entwicklungen auf, die zum Blick hinter gängiges schwarz-weiß Denken einladen. Die Arbeiten verbinden Gegenwart und Geschichte der Länder miteinander und bieten dem Betrachter genügend Raum eine persönliche Beziehung zu den Bildern herzustellen.

galerie 61
Neustädter Straße 10
33602 Bielefeld

www.schir.net
www.galerie61.de

Ausstellungseröffnung: Programm 777, am Fr. 09.07.10

Programm 777
Piet Magnus Dürschel, Installation
Eröffnung: Freitag, 09.07.10 um 20h

Laufzeit: 10.07. – 28. 08.10

Info
Piet Magnus Dürschel (*1980 in Herford, lebt und arbeitet in Herford)
schloss 1999 zunächst eine Ausbildung zum Dachdecker ab.
Danach begann er – aus seinem Interesse an technischen Zeichnungen heraus –
eigene künstlerische Arbeiten im Medium Zeichnung und Malerei anzufertigen.
Seit 2002 arbeitet er als Autodidakt und präsentiert seitdem seine Objekte und Performances überwiegend im öffentlichen Raum.

Ausstellungen
2005 1m2 gleich max, MARTa Herford
2007 OWL1 – Kunst in Ostwestfalen-Lippe, MARTa Herford (Eröffnungsperformance)
2008 UN/HAPPY EASTER, Kiosk 24 Herford

Kontakt
galerie 61, Neustädter Str. 10
33602 Bielefeld
Mobil 0179 9 26 25 11
info@galerie61.de
www.galerie61.de

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Ausstellungseröffnung ein.

HEIMZONE
Andreas Neumann
Fotografie

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Eröffnung mit Guest-Dj, Freitag, 05.02.2010 um 20 h!

Sonderöffnungszeiten:
Samstag, 06.02.10 von 11 – 22 h (elektronisch / experimenteller live act by Josef Finger – start 20 h)
Sonntag,  07.02.10 von 11 – 18 h

Authentisch, relevant oder was?!
Die Bilder von Andreas Neumann erzählen hemmungslos von ihrer Jetztzeit- oder etwa auch von anderen Zusammenhängen? Jeder Fotograf hat – nicht erst heute – ein Entscheidungs- oder sagen wir genauer ein Zuordnungsproblem: er muss sich jeweils entscheiden, was für ihn und damit für den Betrachter relevant ist. Was um Gottes Willen aber ist heute relevant? Es scheint, als habe Andreas Neumann auch deswegen fotografiert, um dieser Frage nicht auszuweichen. Heute wo der Unterschied zwischen authentisch und nicht- authentisch nichts mehr bedeutet,
wird die Beobachtung genau dieses Unterschieds zum Problem.

(Michael Kröger, Marta Herford)

*1972 in Köln
lebt und arbeitet seit 2002 in Bielefeld

Kontakt
Galerie 61, Neustädter Str. 10
33602 Bielefeld
Mob.: +49 179 926 25 11
Mail: info@galerie61.de
www.galerie61.de

Freitag 16 – 19 h
Samstag 12 – 16 h

Weihnachtsspecial am 12.12.09 in der galerie 61

Zur Eröffnung ihrer Ausstellung Cookies & Cream servierten Manuela Fersen und Michael Weissköppel essbare Skulpturen und Leckerbissen aus ihrem künstlerischen uvre in dem rundum gestalteten Galerieraum.

Nun wurde die Ausstellung bis zum 02.01.2010 verlängert und die beiden Künstler legen erneut Hand an ihre Ausstellung- und präsentieren als Weihnachtsspecial more Cookies & Cream.
Es darf also weiter genascht und geschaut werden und garantiert wird es wieder lecker und süß!

Re-Opening: Samstag, 12.12.09 um 20 Uhr!

Was weihnachtliches auf die Ohren gibt`s mit:

Patrick Weiland erntet WEHnachtslieder
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