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Bekämpfung der Traubenkirsche

Wann: 01.10.16, Beginn 10.00 Uhr

Wo: Wendehammer der  Straße am Fichtenbrink, 33659 Bielefeld

Die Bundesliga läuft, Bayern steht vorne. Wir wollen das nicht länger ertragen und lassen unseren Ärger an der spätblühenden Traubenkirsche, der Schneebeere und anderen Pflanzen aus, die nicht in die von uns als Forstmaßnahme gepflegte Sennelandschaft  am Flugplatz Senne gehören.

Dafür brauchen wir menpower und womanpower.

Wir laden Euch alle ein, uns zu unterstützen.

Jeder botanisch interessierte Mensch ist uns herzlich willkommen..

Wir bitten Euch, Werkzeuge (Spaten, Säge, Schweizer Gertel, Seitenschneider), Arbeitshandschuhe, festes Schuhwerk und witterungsgerechte (Arbeits-)Kleidung mitzubringen.

Wir erwarten an die 20 Grad und relativ trockenes Wetter, dass zum Mitarbeiten einlädt. Tragt unsere Einladunng gerne weiter und bringt  Freunde und Bekannte mit, wenn sie an unserer Aktion teilnehmen möchten.

Mittags wird für eine Bratwurst, einen Grillkäse und Brötchen gesorgt sein. Auch die eine oder andere Flasche Limonade und alkoholfreies Bier werden zur Verfügung stehen.

 Warum machen wir das alles?

Traubenkirsche und andere Neophyten fanden in der Senne einen für sie idealen Ausbreitungsraum und verhindern nun mit ihrem dichten Bewuchs die erneute Entstehung  landschaftstypischer Birken- Eichenwälder bzw. Kiefern-Beerstrauchwälder und überwuchern Heideflächen sowie Sennedünen.

Unser Ziel ist es, in einem abgegrenzten Gebiet eine typische Sennelandschaft wieder herzustellen. Dafür brauchen wir Eure Hilfe.

 

Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgebung e.V. gegr. 1908

Platanenallee gerettet !!!

Wie Daniela, die die Petition initiert hat, soeben mitteilte, ist die Platanenallee nun vor den Abholzungsabsichten sicher!!!!

Daniela:

“ 1. JULI 2016 — Liebe Unterstützer!

Die Platanenallee ist gerettet! Der Rat der Stadt bielefeld hat gestern mehrheitlich für den Erhalt gestimmt. CDU, FDP und BfB waren leider immer noch dagegen… Vielen dank an alle Unterstützer – ohne euch wäre das Ergebnis nicht so ausgefallen. Das wurde immer wieder betont! Danke und einen grünen Sommer! Daniela“

Gut gemacht, Daniela und alle, die sie unterstützt haben!

 

Picknick unter den Platanen am Sonntag 26.06.16

Daniela, die Initiatorin der Petition zugunsten des Erhalts der Platanen lädt ein:

JUN 24, 2016 — Liebe UnterstützerInnen,

wir möchten euch am Sonntag, den 26.06.2016 von 14:30 bis 17:00 Uhr gerne zu einem grossen Picknick mit Kaffee, Waffeln, Kuchen, Hüpfburgen für die Kleinen und vielem mehr unter die Platanen im Luttergrünzug zwischen Hammermühle unf Stauteich 1 einladen. Kuchenspenden oder anderes sind sehr willkommen! Wir wollen vor der Entscheidung am 30.06.2016 noch einmal allen zeigen, wie wichtig diese Bäume für Gross und Klein sind!!! Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme, gutes Wetter und gute Laune! Bis Sonntag! Daniela

Radtour für Umweltschutz in Sennestadt

Bürgerinitiative –  Für Senne, Wald und Trinkwassererhalt informiert:

Radtour am am 11.06.2016, 13.00 Uhr 

Treffpunkt: Wilhelmsdorfer Straße, Einmündung Eichhofweg,33689 Bielefeld

Da ist sie also wiederauferstanden, die Sennestädter Bürgerinitiative für Senne-, Wald- und Trinkwassererhalt.

An verschiedenen Orten unseres Stadtbezirkes sind Pflanzen und Tiere in Gefahr und die Initiative ist der Auffassung, dass jemand sich für ihren Schutz einsetzen muss. Darum hat sie ihren„Dornröschenschlaf“ beendet und möchten sich wieder konkret für den Schutz der Sennelandschaft einsetzen. Als Auftaktveranstaltung wird eine Radtour veranstalten, bei der  einige  „Baustellen“ besichtigenwerden sollen.

Es werden folgende Orte besucht:

  1. Standpunkt der Windräder in Bielefeld Eckardtsheim, 00 Uhr
  2. Strothbachwald 30
  3. Gewerbegebiet Fuggerstraße 45
  4. Württember Allee 00

Die BI denkt, dass diese Orte allen Sennestädtern bekannt sind und möchte sich dort nachhaltig für den Erhalt der natürlichen Umwelt einsetzen.

An allen Stationen werden  ExpertInnen über den ökologischen Wert des jeweiligen Ortes und seine Bedrohung informieren.

Die Radtour soll so pünktlich enden, dass die EM-Spiele des Abends noch verfolgt werden können.

Unterschreibt die Petition an die Stadt Bielefeld

Wegen einer Kanalsanierung im so genannten „offenen Verfahren“ sollen in unserer Nachbarschaft in einem öffentlichen Grünzug mitten in der Innenstadt 55 mehrere hundert Jahre alte gesunde Bäume gefällt werden.

Das lässt sich durch die Durchführung eines anderen Verfahrens zur Kanalsanierung verhindern. Dieses ist jedoch teurer.

Wir sind der Meinung, dass die Bäume in jedem Fall stehen bleiben müssen!

Zum einen tragen sie zur Luftverbesserung in der Innenstadt bei, zum anderen hat der Park so wie er ist einen Erholungswert für alle kleinen und großen Bielefelder. Er lädt zum Spielen, Radfahren, Joggen oder Spazieren gehen ein. Ohne die Bäume wäre diese grüne Oase zerstört.

Bitte kämpft mit und unterschreibt  die Petition gegen den Frevel an den Bäumen!!! Vielen Dank!

https://www.change.org/p/stadt-bielefeld-erhalt-der-platanenallee

Die Platanenallee an der Ravensberger Str. erhalten

Zu fällen einen schönen Baum,
Braucht’s eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
Braucht er, bedenk‘ es, ein Jahrhundert.
Eugen Roth

Presseerklärung des Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld / Bürgerinitiative gegen B66n vom 13.05.2016:

HÄNDE WEG VON DEN PLATANEN

 Der Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld möchte die Ratsmitglieder aller Parteien bitten, sich für den Erhalt der Platanen einzusetzen. Die Platanen-Allee an der Ravensberger Straße stellt für das Stadtbild, für das Stadtklima und für die Lebensqualität im Stadtteil einen unschätzbaren Wert dar.
 Wir fordern die Ratsmitglieder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf, nach alternativen Lösungen des Lutterkanal-Problems zu suchen, die einen Erhalt der Platanen-Allee ermöglichen. Bielefeld würde ein Kleinod verlieren.
 Der Grünstreifen der Platanenallee wird von Spaziergängerinnen und Spaziergängern, Joggerinnen und Joggern, Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern,  Radfahrerinnen und Radfahren, vielen Kindern und deren Müttern und Vätern geschätzt.  Es darf nicht um die Frage gehen:
„4 000 000 € oder Abholzen“.
 Der Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld möchte Politik und Verwaltung auffordern, einzuhalten, nachzudenken, Zeit zu gewinnen und keine vorschnellen Lösungen zu beschließen, die Fakten schaffen und unwiederbringliche Verluste zur Folge haben.
Der Verein für den Erhalt und die Förderung von Lebensqualität in Bielefeld hat 43 Plakate an den Platanen angebracht,
die über die Eigenschaften der Allee-Bäume informieren (Sauerstoff-Produktion, Staubfilter, Binden von Kohlendioxyd, Schattenspender, Kühlung durch Verdunstung). Die Plakate rufen zum Erhalt der Platanen auf.

Die „Rechte“-Demo am 23.04.2016 in Jöllenbeck stören!

wie heute der Presse zu  entnehmen ist , hat die Neonazi-Partei„Die RECHTE“ (Vorsitzender in OWL: Sascha Krolzig) für morgen,

Samstag, 23. 4. 2016 eine Demo/Kundgebung auf dem Marktplatz in Jöllenbeck

angemeldet. Das Motto lautet: „Masseneinwanderung und Asylmißbrauch stoppen“. Die Kundgebung soll in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr stattfinden.
Wir sollten gemeinsam spontan und kreativ auf diese Provokation antworten und schlagen vor, morgen gegen 12.00 Uhr vielleicht im Rahmen einer kleinen Radtour, zum Einkaufen oder zum Kaffeetrinken nach Jöllenbeck zu kommen. Vielleicht habt ihr zufälligerweise Tröten, Pfeifen, Trommeln oder sogar große Besen dabei, mit denen der Marktplatz gefegt werden kann. Der spontanen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und sie kann ganz schön laut sein.

Es wäre also super, wenn wir uns zu recht vielen spontan morgen um 12.00 Uhr in Jöllenbeck treffen !  http://m.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Herford/2339907-Am-Samstag-vor-Fluechtlingsunterkunft-Rechten-Demos-in-OWL-Staedten

Keine B66n durch die Oststadt

Die Planungen zu einer vierspurigen Stadtautobahn (B66n) – quer durch Bielefeld – wurden, da unsinnig, bereits vor vielen Jahren vom Bundestag verworfen. Doch nun gibt es eine Neuauflage des Vorhabens.

Auf Betreiben der Industrie- und Handelskammer (IHK) steht die B66n im Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030, der am 16. März 2016 veröffentlicht wurde – und zwar in der Kategorie „vorrangiger Bedarf“.

 

Das bedeutet: Eine im Schnitt 40 m breite vierspurige Stadtautobahn soll vom Ostwestfalentunnel aus entlang der Bahnstrecke der Eurobahn durch das Grüne Band über 6,2 km bis zur Lageschen Straße bei Hillegossen führen und den „fünften Kanton“ knapp hinterm Maria-Stemme-Berufskolleg und hinterm Rußheide-Stadion zerschneiden.

Der offizielle Umweltbericht erwähnt als Folgen ein zunehmendes Verkehrsaufkommen in Bielefeld-Innenstadt (Osten), Heepen, Bethel, Hillegossen, Ubbedissen.

Bis zum 2. Mai 2016 haben Sie die Möglichkeit, Einwände gegen den Plan geltend zu machen. Nutzen Sie Ihre Möglichkeit zur persönlichen Stellungnahme unter:

http://bit.ly/b66n-beteiligung

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/StellungnahmeAbgeben/stellungnahme_node.html

oder per Post an: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat G12, Invalidenstraße 44,10115 Berlin, Stichwort „BVWP 2030“.

Besondere Formen der Stellungnahme sind dabei nicht zu beachten.

Schreiben Sie zum Beispiel:

„Den geplanten Neubau der B66n in Bielefeld lehne ich ab. Bielefeld verträgt keine zusätzliche Stadtautobahn.

 

Sechs Gründe gegen die Stadtautobahn B66n:

  1. B66n – keine Ortsumgehung, sondern eine Autobahn mitten durch die Stadt                                                                                     Die Neuplanung der B66n wird im Plan als Ortsumgehung von Bielefeld dargestellt. So will man die über 100 Mio. € geplanten Investitionskosten rechtfertigen. In Wirklichkeit geht sie mitten durch die Oststadt. Eine Ortsumgehung besteht bereits mit Eckendorfer Straße und Ostring.
  1. Innerstädtischer Lebens-, Natur- und Wohnraum wird zerstört und zerschnitten                                                                                         Die 6,2 km lange Trasse würde mit 40 Meter Breite und bis zu 17 m Höhe die Oststadt zerschneiden und das beliebte Grüne Band zerstören. Die Investitionen ins Grüne Band wären verloren. Grünzonen am Wiehagen und die Täler von Mühlenbach und Baderbach würden teilweise zerstört. Für die Trasse müssten viele Häuser abgerissen werden. Viel innerstädtisches Bauland würde wegfallen.
  1. Lärmteppiche und Abgaswolken schädigen die Gesundheit       Die Stadtautobahn erhöht den Verkehrslärm (auf über 75 dB), die Abgas- und Feinstaubbelastung deutlich. Noch mehr Verkehr wird in und durch das Zentrum von Bielefeld gelenkt. Alternative Investitionen in gesundheitsverträgliche Verkehrslösungen unterbleiben.
  1. Frischluftbahnen in das Stadtzentrum werden unterbrochen      Die geplante Trasse blockiert die Frischluftzufuhr vom Nordhang des Teutoburger Waldes in das Zentrum von Bielefeld. Hitze- und Schadstoffbelastungen nehmen zu.
  1. Knappe Investitionsmittel werden fehlgesteuert                               Der geplante Eigenanteil der Stadt von 40 Mio. € fehlt für soziale, kulturelle und ökologische Stadtentwicklungen. Die 60 Mio. € Bundesmittel fehlen im Bildungswesen, im sozialen Wohnungsbau und anderswo.
  1. Stadtentwicklung geht anders besser!                               Vorhandene Finanzmittel sind besser in alternative Planungskonzepte zu investieren, mit echten Gewinnen für die Lebens- und Mobilitätsqualität in Bielefeld.Die Trasse führt von der Lageschen Straße in Hillegossen zum Ostende des Ostwestfalentunnels. Sie orientiert sich an die Bahnlinie der Eurobahn.

Weitere Details zur Planung sind im Projektinformationssystem (PRINS) zum

Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 nachzulesen: http://www.bvwp-projekte.de/map_street.html Projektauswahl: B66 – NW – Bielefeld – B66-G40-NW – VB

Die Bürgerinitiative gegen die B66n im Internet: http:// www.b66n.de

Wir begehen die vorgesehene Trasse – Sie sind herzlich eingeladen!

Treffen vor dem Ostbahnhof (Am Ostbahnhof 1)

Mittwoch, den 13.4.2016 um 18.00 Uhr

Im Anschluss besprechen wir unser weiteres Vorgehen gegen diese verantwortungslose Planung.

Radlerin in Lebensgefahr! Aktion auf der Stapenhorststraße am 19.12.2015

Am 17.12.2018  ist eine Radfahrerin auf der Stapenhorststraße in eine lebensbedrohliche Falle geraten: auf dem uns allen bekannten zu schmalen, aber immer noch benutzungspflichtigen Radweg ist die Radlerin einer sich öffnenden Autotür ausgewichen und mit einem Linienbus zusammengeprallt.

http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20656490_Lebensgefahr-Radfahrerin-weicht-aus-und-prallt-gegen-Linienbus.html

Wir kennen solche gefährliche Situation für den Radverkehr auch an zahlreichen anderen Stellen in Bielefeld. Wir fordern deshalb mehr Sicherheit für den Radverkehr in Bielefeld!

 

Morgen am Samstag, den 19.12.2015 soll auf der Stapenhorstrasse Höhe Ellerstraße um 11 Uhr die Situation vor Ort angeschaut werden, Lösungen für mehr Sicherheit diskutiert und so unsere Forderungen öffentlich gemacht werden !:

Mehr Sicherheit für den Radverkehr in Bielefeld!

Tempo 30 auf der Stapenhorststrasse!

Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht sofort!

Winterfest am Sonntag, 13.12.2015

Die Initiative Geflüchtete willkommen in Bielefeld wird in Zusammenarbeit mit der Stadthalle Bielefeld und dem Arbeiter-Samariter-Bund OWL am Sonntag, den 13.12.2015, von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein großes Winterfest in der Ausstellungs- und Veranstaltungshalle veranstalten. Das Fest soll insbesondere ein Fest der Begegnung und des Austausches werden. Alle Einwohner Bielefelds, egal ob die “alten Eingeborenen” oder die vielen Neu-Bielefelder aus aller Welt, sind dazu eingeladen. Mehrere Busse von moBiel werden für den Transfer der Geflüchteten von einigen Unterkünften zum Fest sorgen.

Das Café Welcome wird die Versorgung mit  Kaffee und Tee übernehmen, Emilio vegetarische Küche sorgt mit freiwilligen Helfenden für Punsch, selbstgemachte Limo und Kuchen und Waffeln. Der Verein “Spielen mit Kindern e.V.” wird eine Spiellandschaft (Murmelbahnen, Kriechtunnel, Großbrettspiele, Heißer Draht u.v.m.) aufbauen und das Clownstheater “Ilse Bill” (Walk-Acts) wird vor Ort sein und alle Besucher in Empfang nehmen.

Die Moderation der Veranstaltung werden die SchülerInnen Ayleen, Hendrik und Diar übernehmen.

Das Medienprojekt “It´s my life” aus dem IBZ, an dem auch mehrere syrische Geflüchtete teilnehmen, wird eine Filmdokumentation über das Winterfest drehen.

Die Veranstaltung ist für alle Gäste komplett kostenfrei. Es wird die Möglichkeit geben, in einer Spendenbox ein paar Taler einzuwerfen. Die Spenden werden je zur Hälfte an den AK Asyl und das Café Welcome an der ZAB gehen.

Der derzeitige Stand der Teilnehmenden am Winterfest:

Musik:

 ca. 15-16 Uhr: Vetternwirtschaft (40 köpfiger Chor). Ca. 2 x 15 Minuten.

ca. 16-17 Uhr: Pronto Mulino

 

ca. 17-18 Uhr: Uwe Banton feat. Yah Meek, Ramon Tenorio und Omar Kadri

 

 

Info- und Aktionsstände von Initiativen:

  1. Die Gruppe der ehrenamtlich Helfenden in der Unterkunft “Rütli” wird gemeinsam mit Geflüchteten ein Basteln von Fensterbildern anbiete
  2. Muslimische Jugend: Henna- und Gesichtsbemalung
  3. Raumstation – Die Gestalten e.V.: Infostand mit Zeichnen auf Papier
  4. Initiative “Seifenblasen und Malsachen für die Kinder an der ZAB“: Infostand und Malecke mit Tombola
  5. Stammtisch für Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer: Infostand
  6. Sprachinstitut Bielefeld Internationaler Bund und Katholische Bildungsstätte Bielefeld: Sprachspiele für Flüchtlinge und Ehrenamtliche, Information, Beratung
  7. Uwe Schmale – Bielefeld Fotos: Verkauf des Benefiz-Kalenders zugunsten des Bielefelder Flüchtlingsfonds
  8. Initiative “Flüchtlinge erFahren Bielefeld – Fahrradspenden“: Infostand
  9. Initiative “Sew A Smile“: Rudelnähen
  10. Initiative “Freude Schenken“: Geschenkübergabe an Flüchtlingskinder
  11. Initiative “Willkommenspakete“: Infostand
  12. We – One World” Flüchtlingsapp: Infostand
  13. AWO Freiwilligenakademie OWL des AWO Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe e.V.: Infotainment (Bastelaktion, Malaktion, give aways, Informationsstand)
  14. Frauenkulturzentrum e.V.: Infostand “Breakfast for refugee women” und Begegnungstisch mit Basteln für Kinder
  15. REGE mbH: Infostand zu arbeitsmarktpolitischen Projekten für Flüchtlinge und Vorstellung der Angebote des REGE-Ports – ab Januar Anlaufstelle für geflüchtete Menschen in Bielefeld – Schwerpunkte: Sprache, Berufsorientierung, Ausbildung, Arbeit
  16. Our Bridge e.V.: Infostand, Mitmachaktionen
  17. Islamisches Zentrum Bielefeld e.V.: Malaktion, kleine Geschenke für Flüchtlingskinder, Marokkanischer Minztee
  18. Cakes and More: Cupcakes verzieren und Schneemänner aus Lebkuchen basteln
  19. GMK Bielefeld: Lightpainting (“Malen mit Licht”) für Kinder
  20. Medienprojekt “It´s my life“: Vorführen von Filmen aus dem Projekt und Filmdokumentation des Winterfestes
  21. AWO Kreisverband Bielefeld e.V.: Infostand
  22. Team der ehrenamtlichen Helfenden aus der Unterkunft Eisenbahnstrasse (Kleiderkammer, Willkommenscafé, Sprach AG): Infostand.

winterfest_plakat

 

Guter Vorschlag für die Zukunft des Kesselbrik Restaurants

Der Betreiber des Kesselbrik Restaurants hat Insolvenz angemeldet.Für die Zukunft des Würfels hat Veronika Bennholt-Thomsen einen guten Vorschlag parat.:

Buntes Bielefeld: Vorschlag für den grünen Würfel am Kesselbrink
Die AWO und die NW machen es vor. Am Sonntag, 16. August organisieren sie den „bunten Tisch“, an den Bielefelder/innen Flüchtlinge zum Picknick einladen. Einfach so, ohne viel Tamtam, nur um mit leckeren Kleinigkeiten gemeinsam am Tisch zu sitzen, miteinander zu reden, sich kennen zu lernen, zusammen fröhlich zu sein. Eine wunderbare Idee (!), die auch auf den Würfel übertragen werden könnte: Schaffen wir doch dort eine Stadtkantine! Das war vor Jahren schon der Vorschlag des Bielefelder Sozialforums, nämlich auf dem Kesselbrink eine Begegnungsstätte zu schaffen, ähnlich der Bürgerwache auf dem Siggi, gemeinnützig, mit Räumen für Veranstaltungen und damit sich dort alle Bielefelder/innen treffen könnten, indem sie an langen Tischen ein gutes Essen miteinander teilen, Menschen jeglicher Herkunft, jeglichen Alters, jeglichen Einkommens. Man lädt sich gegenseitig ein, indem man tätig ist, beim Kochen, Tischdecken usw. hilft, oder indem wer es kann, einfach etwas mehr Geld gibt, damit alle sich das gute Essen leisten können. Das Sozialforum Bielefeld macht seit drei Jahren vor, dass es geht. In der Begegnungsstätte am Bültmannshof gibt es jeden Samstag die Stadtteilkantine. Gekocht wird von unterschiedlichen Kochteams (ein 3-Gänge-Menü!), es kommen 30 bis 40 Gäste (als die LateinamerikanerInnen vom Welthaus kochten waren es über 50, ein andermal ebenfalls als es Bärlauchblütenpesto gab). Auf der Gelddose am Ausgang steht: „Die Köche/innen arbeiten unentgeltlich. Die Kosten für die Zutaten werden geteilt. Jede/r gibt dazu, was er/sie geben mag und geben kann.“ Kein Aufrechnen mehr, keine Frage nach Berechtigung aufgrund von Berechnung. Alle Bewohner/innen des Viertels können sich so näher kennenlernen, Freundschaften entstehen, man hilft sich mehr im Alltag, tut etwas gegen die Isolierung, besucht sich, wenn jemand krank oder viel zu lange alleine ist usw., usw. Das Motto des Sozialforums lautet „ein anderes Bielefeld ist möglich“, nämlich ein buntes, gemeinschaftliches. Angestiftet wurde die Sozialforumsbewegung durch Porto Alegre in Brasilien, wo sich Menschen aus den Slums, aus den wohlsituierten Vierteln und aus der Stadtverwaltung zusammentaten, um basisdemokratisch und mit neuen Ideen über einen großen Teil des städtischen Haushalts zu bestimmen. Es gelang ihnen, die Müllberge in den Straßen zu bewältigen und den städtischen ÖPNV zu sanieren, sowie neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Der Gedanke dahinter wurde weltweit aufgegriffen: gegen Ausgrenzung und Konkurrenz, gemeinsam schaffen wir uns ein gutes Leben…auf dem Kesselbrink in Bielefeld!“

1. Bielefelder Radschnellweg

Am Freitag, den 26. Juni macht die BürgerInneninitiative SICHERE Detmolder Straße die Detmolder Straße zum 1. Bielefelder Radschnellweg. Treffpunkt ist ab 19:00 Uhr an der Ecke Niederwall-Detmolder Straße am Landgericht. Denn seit dem Umbau der Detmolder Straße im April 2011 hat die Straße eine der besten Fahrbahndecken, ideal für das Radfahren.
Die Aktion ist Beitrag der Bürgerinitiative zur laufenden Stadtradel- Aktion. RadfahrerInnen verlangen ihr Recht auf sichere und flotte Mobilität auch auf dieser Hauptverkehrsstraße. Das Fahrrad ist das einzige Null-Emissionsfahrzeug. Es ist nur konsequent, dass die Stadt deshalb das Radfahren noch stärker fördert. Großstädte wie London, Paris, New York (und natürlich Amsterdam und Kopenhagen) sind längst weiter als Bielefeld.
Auf der Detmolder Straße ist ein Radschnellweg naheliegend: dort ist das Radfahren auf der Fahrbahn vorgeschrieben. Weil der Kraftverkehr beim Überholen 1,50 m Sicherheitsabstand einhalten muss, haben RadfahrerInnen schon jetzt den ganzen rechten Fahrstreifen zur Benutzung frei. Unsere Radschnellweg-Aktion ermutigt sie, sich ihren Platz auf der Straße zu nehmen.
Die BürgerInneninitiative sponsert für die Detmolder Straße zwei Schilder mit der Aufschrift „Gib Radfahrern 1,5 m!“. Die Schilder sind nicht zu übersehen. Damit sollen die Autofahrer dem Radverkehr auf der Detmolder Straße den ausreichenden Sicherheitsabstand beim Überholen garantieren. Denn das Radfahren auf der Fahrbahn ist sicherer, als das Fahren auf dem Bürgersteig, da sich die Radfahrer im Blickfeld der Autofahrer bewegen. Die Polizei soll bitte gewährleisten, dass Kraftfahrer den Sicherheitsabstand auch einhalten.
Der jetzt, wenn auch nur vorrübergehend eingerichtete Radschnellweg Detmolder Straße ist der erste in Bielefeld, bleibt aber sicher nicht der Einzige. Von Minden und Herford wird z.Zt. der Radschnellweg Ostwestfalen bis zur Stadtgrenze Bielefeld geplant. Demnächst dürfte er auch durch Bielefeld und weiter nach Gütersloh verlaufen.
In Bielefeld (und Berlin) toleriert die Polizei an aus ihrer Sicht kritischen Stellen wie der Detmolder Straße das Radfahren auf den dafür viel zu schmalen Bürgersteigen. Diese Empfehlung, gegeben als „illegale Überlebensstrategie“ macht den Straßenverkehr zum rechtsfreien Raum, im Konkurrenzkampf zwischen Rad- und Autoverkehr.
Aufgrund der guten Erfahrungen beim Umbau, braucht die Detmolder Straße wieder eine Grüne Welle bei Tempo 30. Die Vorteile sind, Rad- und Autofahrer kommen besser voran, der Autoverkehr wird deutlich leiser. Also eine wirkliche „win-win-Situation“ für alle

RAd

Benutzungspflicht von Radwegen bis zum 1. Juli 2015 aufheben!

Die Stadtverwaltung soll die rechtswidrigen Radwegbenutzungspflichten umgehend, spätestens bis zum 1.7.2015 aufheben.

Dies ist leicht umsetzbar, da die allermeisten Radwege in Bielefeld die Voraussetzungen für die Anordnung der Benutzungspflicht nicht erfüllen. Lediglich die blauen Radwegschilder müssen entfernt werden.

Das vereinfachte Prüfverfahren spart Kosten gegenüber der langwierigen Prozedur, die von der Stadt geplant ist. Durch die vorgeschlagene Maßnahme wird nicht nur eine gesetzliche Vorschrift umgesetzt, sie erleichtert auch das Radfahren im ganzen Stadtgebiet.
Unterzeichnet Sie daher die Petition. Sie wurde eingereicht gemeinsam von:

– ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Stadtverband Bielefeld e.V.
– GAFF Gruppe Aktiver Fahrradfahrer und Fußgänger e.V.
– VCD Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband OWL e.V.

Begründung:

Nach der Straßenverkehrsordnung müssen bestehende Radwege anhand von Qualitäts- und Sicherheitskriterien überprüft werden. Das Radfahren auf der Fahrbahn bringt in den meisten Fällen Sicherheitsvorteile gegenüber dem Radweg. Eine Pflicht zur Benutzung darf es nur dort geben, wo aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahr für die Sicherheit des Verkehrs besteht. Dann können Radfahrende entscheiden, ob sie die Fahrbahn oder den Radweg benutzen. Die Radwegbenutzungspflicht ist die Ausnahme.
Die Straßenverkehrsordnung schreibt diese Überprüfung bereits seit Oktober 1998 vor. Sie wurde bisher in Bielefeld nur auf wenigen Straßen umgesetzt. Dieses Versäumnis der Straßenverkehrsbehörde seit über 16 Jahren beeinträchtigt den Radverkehr und die Verkehrssicherheit. Die Stadtverwaltung will jetzt zwar mit der Überprüfung beginnen, rechnet aber mit mindestens zwei Jahren Bearbeitungszeit.
Anders in der Nachbarstadt Herford: dort ist schon jetzt das Radfahren auf der Fahrbahn im Stadtgebiet komplett bis auf zwei Ausnahmen freigegeben.

UNTERZEICHNET DIE ONLINE PETITION!!!

 

Bielefeld Pelzfrei

Das Aktionsbündnis Bielefeld Pelzfrei plant  am 11.10.2014  eine friedliche Menschenkette (15-17Uhr) quer durch die Bielefelder Altstadt. Zudem wird es Infostände und einen eigenen Kinderstand inklusive Kinderschminken geben.

Ab 19.30Uhr findet eine Soli-Party im IBZ (Teutoburger Str. 106) statt, für die wir verschiedene Livebands so wie eine Berliner D-Jane gewinnen konnten. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt!

Gegen das tragen von Pelz spricht:

1. Fallenjagd:

Laut dem deutschen Pelzinstitut stammen rund 15% der Tiere in der Pelzgewinnung aus der freien Wildbahn, von denen ein großer Teil mit Fallen gefangen wird. Das Problematische an diesen Fallen ist, dass nicht nur die für die Pelzgewinnung vorgesehenen Tiere in die Fallen geraten, sondern oft auch Haustiere wie Hunde und Katzen und andere nicht für den Pelzhandel geeignete Tiere. Offiziell sind in Deutschland nur Fallen zulässig, die das Tier unversehrt fangen oder es sofort töten (§ 19 Abs.1 Nr.9 Bundesjagdgesetz). Dies geschieht allerdings nur, wenn das Tier zu der Größe der sog. Totschlagfalle passt. Häufig ist dies nicht der Fall und so kommt es, dass den Tieren von den Fallen Gliedmaßen zerquetscht werden und die Tiere dann schwer verletzt in den Fallen gefangen sind, wo sie ein langsamer und qualvoller Tod erwartet.

2. Pelzfarmen (China):

Viele der in Deutschland erhältlichen Pelzprodukte stammen aus China. Dort gibt es immer mehr sog. Pelztierfarmen, in denen Tiere zur Pelzgewinnung gezüchtet werden. Dabei gibt es in China keinerlei Standards für den Tierschutz und so ist es dort gängige Praxis, dass die Tiere in viel zu kleinen Drahtkäfigen gehalten werden, die ihnen in die Pfoten schneiden und aufgrund der extremen Enge Verhaltensauffälligkeiten hervorrufen. Getötet werden die Tiere meist bei vollem Bewusstsein. Nicht selten leben die Tiere auch dann noch, wenn ihnen das Fell abgezogen wird. Schätzungsweise 70-80 Millionen Tiere werden jedes Jahr in China zwecks Pelzgewinnung getötet. Darunter auch rund zwei Millionen Hunde und Katzen.

3. Gesundheit:

Da Pelz einmal Teil eines lebendigen Wesens war, ist es nur logisch, dass er sich genau wie der Körper des Tieres mit der Zeit zersetzen und verrotten würde. Um dies zu verhindern wird der Pelz mit Chemikalien behandelt, die den Verwesungsprozess unterbinden und ihn sozusagen haltbar machen. Diese Chemikalien gelangen über die Kleidung auf die Haut und bringen ein gesundheitliches Risiko für den Pelzkonsumenten mit sich. Immer wieder hört man von stark mit Chemikalien belasteten Pelzen. Gefunden wurden dabei unter anderem Formaldehyd, Schwermetalle und Insektizide in über die EU-Grenzwerte hinausgehende Konzentrationen.

4. Es gibt tierfreundliche Alternativen:

In der heutigen Zeit werden Pelze vorwiegend aus Modegründen getragen. Wir leben nicht unter den Bedingungen unserer Vorfahren oder der Inuit, die auf Tierfelle angewiesen sind um sich zu wärmen. Heutzutage muss auch ohne Pelz kein Mensch frieren. Trotzdem verwenden viele Modehersteller Pelzprodukte. Vorwiegend als Accessoire, z.B. als Kragenbesatz an der Winterjacke oder als Bommel auf der Mütze. Doch hierfür gibt es Alternativen. Moderne Pelzimitate stehen Echtpelz sowohl optisch als auch in ihrer Eigenschaft zu wärmen in nichts nach. Wer also die Optik von Pelz bevorzugt, kann das auch haben, ohne dafür den Tod eines Tieres in Kauf nehmen zu müssen.

5. Hunde- und Katzenfell:

Bei sogenannten Pelztieren haben viele Leute kein Problem damit, ihre Felle für Modezwecke zu verwenden. Doch immer wieder stellt

sich heraus, dass auch Haustiere aus Pelzfarmbetrieben ihr Fell für die Modeindustrie lassen müssen. Regelmäßig wird Pelz von Hunden und Katzen an Jacken und Mützen nachgewiesen, wie z.B. 2013 bei dem Modehersteller Tom Tailor oder der Drogeriekette Müller. Durch fehlende Kennzeichnungspflicht wird oft Hunde- und Katzenfell verwendet und nicht als solches deklariert, wodurch dem Kunden gar nicht klar ist, was für ein Tier er dort zur Schau trägt.

6. Pelzfarmen Deutschland:

Auch in Deutschland werden weiterhin Pelzfarmen betrieben, mit meist nicht viel besseren Bedingungen als in China oder anderen Ländern. Da es in Deutschland geltende Tierschutzbedingungen gibt, werden viele dieser Pelzfarmen illegal betrieben.

7. Arbeitsbedingungen:

Ein großer Teil der Pelzprodukte, die auf dem europäischem Markt landen, kommen aus Ländern, in denen allgemein katastrophale Arbeitsbedingungen herrschen. Die Pelzproduktion bildet da keine Ausnahme. Die Arbeiter/-innen in den Gerbereien und auf den Pelztierfarmen, arbeiten für absolute Niedriglöhne und gefährden darüber hinaus auch noch ihre Gesundheit. In den Gerbereien werden die Pelze mit gefährlichen Chemikalien behandelt, denen die Arbeiter ausgesetzt sind, wobei ihnen oft nicht einmal einfachste Schutzmaßnahmen, wie Atemschutzmaske oder Handschuhe zur Verfügung stehen.

8. Umweltbelastung:

In Deutschland ist die Verwendung und Entsorgung der zum Gerben verwendeten Chemikalien streng geregelt. In anderen Ländern ist das nicht so. Gefährliche Chemikalien werden unsachgemäß entsorgt und mitunter einfach in den Abfluss gekippt. Dadurch gelangen sie in den Boden und häufig auch ins Trinkwasser, was eine hohe Umweltbelastung nach sich zieht sowie ein Gesundheitsrisiko für die dort lebende Bevölkerung.

9. Pelz ist KEIN Abfallprodukt:

Als vermeintliches Argument für den Kauf von Echtpelz wird oft angeführt, dass es sich bei dem Pelz um ein Abfallprodukt handeln würde. Das Tier wird ohnehin zum Verzehr geschlachtet und so kann man auch noch den Pelz verwenden. Das ist schlichtweg falsch. Die meisten Tiere, die für die Pelzgewinnung verwendet werden, werden eher selten verzehrt und nur um ihres Felles wegen geschlachtet. Selbst bei Tieren, die durchaus auch gegessen werden, wie z.B. Kaninchen, trifft das Argument des Abfallprodukts nicht zu. Für die Pelzgewinnung werden spezielle Züchtungen verwendet, deren Fleisch meist nicht weiter verwertet wird.

10. Keine Kennzeichnungspflicht:

Der Anbieter von Pelzprodukten ist nicht verpflichtet die Herkunft und Art des Pelzes zu kennzeichnen. So kommt es häufig vor, dass Kunden Pelz erwerben ohne zu wissen, von welchem Tier dieser stammt. In vielen Fällen ist der Pelz gar nicht deklariert und die Kunden kaufen mitunter Hunde- und Katzenfell. Selbst wenn der Pelz gekennzeichnet ist, kann sich der Verbraucher nicht ganz sicher sein. Immer wieder wird falsch deklarierter Pelz gefunden. So wird z.B. Katzenfell als „Bergkatze“ oder Hundefell als „asiatischer Wolf“ oder als „Waschbär“ aus China auf den europäischen Markt gebracht. Selbst wenn der Pelzbesatz als Kunstpelz gekennzeichnet ist, ist darauf nicht immer Verlass. Regelmäßig wird vermeintlicher Kunstpelz als Echtpelz enttarnt.

DAS AKTIONSBÜNDNIS WIRD UNTERSTÜTZT DURCH:

Achtung für Tiere e.V.

Albert Schweitzer Stiftung e.V.

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)

Bürgernähe – Wählergemeinschaft für Bielefeld

Ev.-Luth. Neustädter Marienkirchengemeinde

Grüne Jugend Bielefeld

Internationales Begegnungszentrum (IBZ)

Linksjugend

Tango Vagabundo

VagabUnido – Tango-Kultur – HSG a.d. Uni Bielefeld

Vegetarierbund Deutschland e.V.

Venga – Aktiv für Tierrechte