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Hillegossen an das Schienennetz anschließen – Jetzt!

Die Bürgerinitiative gegen den Bau der B66n unterstützt die Forderung nach der Wiederinbetriebnahme des Hillegosser Bahnhofs.
Die Mitglieder der Initiative haben sich vor Ort am Sonntag, den 17.08.14 bei einer Veranstaltung auf dem Grundstück des alten Bahnhofsgebäudes ein Bild gemacht.

Viele AnwohnerInnen wünschen sich ein Anschluss von Hillegossen an das Schienennetz.
Der öffentliche Nahverkehr in Hillegossen könnte durch den Halt der Eurobahn am Hillegosser Bahnhof wesentlich verbessert werden. Erfreulich ist, dass dies nur wenig kosten würde.
Der Bau der Linie 5 hätte über 200 Millionen € gekostet. Der Anschluss von Hillegossen an das Schienennetz kostet nur einige 1000 Euro.
Der Bahnhof ist vorhanden. Es sind nur kleine bauliche Investitionen erforderlich. Durch den Neubau von Wohnhäusern im Viertel an der Stargarder Straße wohnen viele Anwohner in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Hillegossen. Außerdem gibt es viele Arbeitsplätze in der Nähe des Bahnhofs. Der Bedarf ist vorhanden.

Eine Fahrt mit der Eurobahn würde voraussichtlich 7 – 9 Minuten bis zum Bielefelder Hauptbahnhof dauern. Eine sehr kurze attraktive Fahrzeit. Der „Lipperläner“ (Lemgo – Bielefeld) und der „Leineweber“ (Altenbeken – Detmold – Bielefeld) könnten am Bahnhof Hillegossen halten. Das würde bedeuten, dass jede halbe Stunde ein Zug zum Bielefelder Hauptbahnhof fahren würde.
Von Montag bis Freitag könnte es schon ab morgen 32 Zugverbindungen zum Bielefelder Hauptbahnhof geben, wenn die Eurobahn in Hillegossen halten würde. Der Bahnhof Hillegossen sollte in das Busnetz von Mobiel einbezogen werden. So könnten die Linien 131, 38 und 138 am Hillegosser Bahnhof halten. Die Fahrzeiten sollten auf die Fahrzeiten der Züge abgestimmt werden.

www.b66n.de

Grohnde bleibt abgeschaltet!

Aufruf zum Protestzug zur Bielefelder CDU und SPD und zu den Stadtwerken Bielefeld.

Am Mittwoch, 21.Mai. 17 Uhr

Treffpunkt: SPD- Geschäftsstelle Arndtstraße 6-8 (beim Nichtschwimmer“)

Das Kraftwerk ist sicher“ behaupteten die Bielefelder CDU und die SPD noch Anfang Mai im Rat. Sie warnen vor „unnötiger Panikmache“.

„ Wir haben das Vertrauen in die Politik und in die Betreiber hinsichtlich der Atompolitik verloren“, antwortet Dr. Angelika Claußen für das Aktionsbündnis „Bielefeld steigt aus!“

Das Antiatombündnis fordert von den beiden Parteien und den Stadtwerken Bielefeld als Mitbetreiber des Atomkraftwerks Grohnde, ihre Verantwortung für die Sicherheit der Anlage wahrzunehmen. Das Kraftwerk muss endgültig stillgelegt werden. Ende April wurde bei den jährlichen Wartungsarbeiten ein Generatorschaden festgestellt.

Um die Stillstandszeit möglichst kurz zu halten, soll jetzt ein alter, angerosteter Generator eingebaut werden. Am 16. Mai wurde ein weiter schwerer Schaden entdeckt. Ein Drosselkörper von einem Brennstab lag zerstört im Reaktorkern. Damit war die Kühlung der Brennelemente gefährdet.

Das Bündnis fordert von den Stadtwerken Bielefeld eine umfassende Information der Bürgerinnen und Bürger über den Generator- und Reaktorschaden (siehe Pressemitteilung vom 14. Mai 2014)

Das 30 Jahre alte Atomkraftwerk Grohnde ist in einem schlechten Sicherheitszustand. Mit 231 Ereignissen weist Grohnde die meisten meldepflichtigen Ereignisse aller deutschen AKWs auf, ein Zeichen für das niedrige Sicherheitsniveau.

„Die Betreiber E.on und die Stadtwerke Bielefeld machen einen ähnlich unzuverlässigen Eindruck wie der Betreiber Tepco des japanischen Reaktors Fukushima“ so die Atomkraftgegner. Nun wurde sogar bekannt, dass die Stromkonzerne ihre Atomkraftwerke an den Staat abgeben wollen. Jetzt noch schnell Gewinne machen und die langfristigen Folgen tragen Andere.

Nicht mit uns ! Wir fordern:

Grohnde bleibt aus! Nutzen wir die Chance für die Energiewende!

c/o Naturfreundejugend
August-Bebel-Str. 16-18
33602 Bielefeld
email: bi-steigt-aus@gmx.de
http://bielefeld-steigt-aus.de

 

 

STADTTEILFEST UND MEHR!

Grün. Weltoffen. Mittendrin. Lange Tafel im Ostmannturmviertel

Straßenfest auf der August-Bebel-Straße

800 Jahre Stadt Bielefeld

Stadtteilfest Ostmannturmviertel

Samstag 17.05.2014

Von 15.00 – 19.00 Uhr

80 Gerichte auf 80 Tischen auf 80 Meter-August-Bebel-Straße

Anlässlich der 800 Jahrfeier der Stadt Bielefeld hat der Runde Tisch Ostmannturmviertel beschlossen das jährlich stattfindenden Stadtteilfest auf der August-Bebel-Str. zu feiern. Die August-Bebel-Straße ist als Hauptstraße der Mittelpunkt unseres Viertels und wird am 17.05.2013 nach der Kreuzung Huelsmannstraße /Albrechtstraße bis zur Kreuzung Heinrichstraße gesperrt sein und für alle Bewohner und Bewohnerinnen des Viertels und ihre Gäste als Festplatz bereitgestellt.

Sie sind herzlich eingeladen bei diesem Fest mitzuwirken!!!

Nehmen sie an der Langen Tafel Ostmannturmviertel Platz, in dem Sie einen Tisch oder eine Aktion anmelden! Jeder kann mit machen!!!

Sie können einen Anwohner-Tisch anmelden gegen eine Essenspende für das Fest oder gegen eine Anmeldegebühr von 5,- €.

Außerdem können Aufführungen auf der Festbühne und Mit-Mach-Aktionen rund um die Lange Tafel stattfinden.

Auskunft dazu gibt es im

AWO Mittendrin. Quartiersbüro im Ostmannturmviertel

kontakt@ostmannturmviertel.de

Forderungen Bielefelder Umweltverbände zur Kommunalpolitik 2014

Die Umweltverbände haben sich entschlossen, über 6 Kernforderungen, wie sie unten ausgeführt und an Beispielen untermauert sind, eine Veranstaltung mit VertrerInnen der Bielefelder Parteien im Vorfeld der Kommunalwahl durchzuführen. Diese findet statt am

Donnerstag, dem 15. Mai um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Historischen Museums (Ravensberger Park).

 

Es geht natürlich vor allem auch darum, dass am Thema Umwelt interessierte BürgerInnen, Vereine, Initiativen, Verbände usw. an dem Abend selbst zu Wort kommen, Fragen stellen, Anregungen und Kritik gegenüber den politischen Podiumsteilnehmrn formulieren.

Die Bielefelder Natur- und Umweltschutzverbände halten es für dringlich, dass der Natur- und Umweltschutz in unserer Stadt im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger wieder deutlich mehr Bedeutung bekommt. Deshalb fordern wir, dem Ratsausschuss für Umwelt- und Klimaschutz mehr Mitwirkungs- und Entscheidungskompetenzen zu geben. Rat und Verwaltung sollen das 2013 novellierte Zielkonzept Naturschutz verstärkt als Grundlage im Umgang mit Boden und Landschaft nutzen.

Zudem ist in den letzten Wahlperioden der Boden- und Gewässerschutz vernachlässigt worden. Auch in den Bereichen Klimaund Lärmschutz ist eine Intensivierung der Anstrengungen unbedingt erforderlich. Für derzeit unzureichend wahrgenommen Pflichtaufgaben der Verwaltung sollte der Rat die erforderlichen Mittel bereitstellen. Freiwerdende Stellen in der Umweltverwaltung, die Pflichtaufgaben zu erfüllen haben, sollen schnellstmöglich wieder besetzt werden.

Unsere fachlichen Forderungen im Einzelnen:

1Erholung im Grünen ermöglichen und Gesundheitsvorsorge vorantreiben

Einige Beispiele:

Lutter-Grünzug und Stauteiche: Die Stadt soll den von der Innenstadt bis Heepen reichende Lutter-Grünzug weiterentwickeln: die Lutter offen legen, die drei Stauteiche entschlammen und umgestalten sowie weitere Trittsteine zur naturnahen Erholung anlegen.

Stadtbäume: Das Umweltamt soll ein Konzept zum verbesserten Erhalt unserer Stadtbäume vorlegen. Dabei könnte z.B. die Liste der Naturdenkmale für den Siedlungsbereich erweitert werden, um auch Ensembles wie die Platanenallee zwischen Teutoburger Straße und Stauteich I verstärkt zu schützen. Auch der private ökologisch wertvolle Baumbestand soll durch eine neue Baumschutzsatzung möglichst erhalten werden, da Stadtbäume eine Wohlfahrtswirkung für die Bevölkerung haben.

Grünzüge: Die Stadt soll die charakteristischen und wohnungsnahen Grünzüge mit Blick auf die Erholung und die langfristig drohenden klimatischen Veränderungen deutlich weiterentwickeln. Auch die schutzwürdigen Sennegrünzüge (einschl. Dünen) gehören dazu.

Lärm schutz: Wir halten es für notwendig, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt verstärkt vor Verkehrslärm zu schützen. Akuten Handlungsbedarf sehen wir unter anderem an der Altenhagener Straße und der A 33. Immissionsschutz: Wir halten die Einrichtung einer Umweltzone in der Innenstadt für zwingend erforderlich, um Anwohner vor Ruß, Feinstaub und Stickoxiden zu schützen.

2Die weitere Zunahme der Siedlungs und Verkehrsfläche eindämmen

Flächenverbrauch: Bielefeld soll seinen Flächenverbrauch mindestens auf das bundesweit angestrebte Niveau reduzieren, entsprechend ca. 8 ha pro Jahr.

Bebauungsplanverfahren, welche die Siedlungsflächen erheblich vergrößern, sollen eingestellt werden. Dazu gehören beispielsweise die Verfahren 2 Brake West, 2 Graf-Bernadotte-Straße, 2 Plackenweg, 2 Peppmeierssiek .

Beim Bebauungsplan Twellbachtal / Dornberger Straße muss die geplante bauliche Entwicklung auf das „Dreieck“ Dornberger Straße / Twellbachtal begrenzt bleiben.

In Wasserschutzgebieten sollen keine Bebauungspläne mit einer zusätzlichen Versiegelung zugelassen werden.

Hochwassersicherheit stärken: Keine neuen Bebauungspläne ohne Gewährleistung eines ausreichenden Abflusses in den Gewässern. Viele Gewässer in Bielefeld sind bei Starkregen überlastet, wie Hochwässer in Heepen wiederholt gezeigt haben. Auch dürfen in potentiellen Überschwemmungsgebieten keine Neubauten zugelassen werden.

Das Projekt der L 712n zieht weitreichende verkehrsplanerische Auswirkungen nach sich, so v.a. den Ausbau der Herforder und der Grafenheider Straße. Dabei führt das gesamte Verkehrskonzept nicht zu einer Entlastung der am meisten betroffenen Straßenanwohner (an der Altenhagener Straße) sondern zu einer Mehrbelastung. Aus dem Grunde lehnen wir alle drei Straßenprojekte ab. Sollte sich dennoch ein Ausbau der Herforder Straße in Baumheide als zwingend herausstellen, muss dies auf der vorhandenen Trasse geschehen, etwa durch eine dreispurige Lösung. In dem Fall benötigt der Stadtteil Baumheide eine großzügige, fußläufige Anbindung  an den Erholungsraum Johannisbachaue.

Die Verwaltung soll die Planung für die B 66n in Bielefeld einstellen und den entsprechenden Grünzug ist insgesamt als Freiraum sichern.

Die geplante Ortsumgehung Ummeln zerstört wertvolle Landschaftsteile. Statt neuer Straßen sollten  vorhandene repariert und ertüchtigt werden. Wir unterstützen den Ausbau des ÖPNV, insbesondere den Bau der Stadtbahnlinie 5, um die weitere Zunahme des Individualverkehrs einzudämmen.

3Natur, Landschaft und Wald entwickeln

Waldnaturschutz: Die im Naturwaldkonzept der Bielefelder Naturschutzverbände formulierten Ziele und Maßnahmen zum Waldnaturschutz (vgl. 51. Bericht des Naturwissenschaftlichen Vereins Bielefeld, 2013) sollen vom Rat beschlossen und umgesetzt werden.

Sie müssen als Nahziel in das aktuelle Forsteinrichtungswerk aufgenommen werden. Der Forstbetrieb muss dafür eine angemessene Ausstattung zur baldigen Umsetzung erhalten.

Strothbachwald und Evessell-Grünzug: Den Versuchen einer Spedition sich in geschützte Naturbereiche hinein auszudehnen muss endgültig ein Riegel vorgeschoben werden. Die geschützten und schutzwürdigen Flächen (NSG Strothbachwald, regionaler Grünzug Evessell-Bruch) sollen planungsrechtlich unangreifbar als Naturschutzgebiete festgelegt werden.

Johannisbachaue: Die Stadt muss den nordöstlich gelegenen Landschaftsraum mit dem Kernbereich der Johannisbachaue und den angrenzenden Freiräumen Großer Bruch und Aatal im Sinne des Naturschutzes vernetzen und weiterentwickeln. Naturschutzwürdige Landschaftsteile sollen den Status eines Naturschutzgebietes erhalten.

Bielefeld soll das Freiraum-Projekt „Modell Schelphof“ in der Heeper Dankmarsch bewahren. Entsprechend des Ratsbeschlusses ist die zusammenhängende Kulturlandschaft zwischen Heepen, Milse und Altenhagen als Erholungsraum zu erhalten. Es darf keinen weiteren Verkauf von artenreichen extensiven Teilflächen als Gülle-Entsorgungsort mehr geben.

Förderung der Biologischen Vielfalt: Neben dem Wald bestehen auch für andere Lebensräume Defizite im Arten- und Naturschutz. Um die Biologische Vielfalt auf der gesamten Stadtfläche (auch im besiedelten Bereich) zu stärken, soll das Umweltamt ein Maßnahmenkonzept zur Förderung der Biologischen Vielfalt in der Stadt Bielefeld erarbeiten und dem Rat zur Umsetzung vorlegen. Als Bausteine sehen wir u.a. Naturschutz, Artenschutz, Biotopverbund, Landschaftsplan-Umsetzung und Naturbildung. Ziel muss es sein, den Artenschwund in Übereinstimmung mit der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (BMU 2007) kurzfristig zu stoppen und mittelfristig die Biodiversität wieder zu erhöhen. Zum Monitoring sind geeignete Indikatoren der biologischen Vielfalt in die Kommunale Naturhaushaltswirtschaft Bielefeld aufzunehmen und regelmäßig entsprechende Kontrolldaten zu erheben.

Nationalpark Senne: Die Stadt Bielefeld muss sich verstärkt für die Einrichtung des Nationalparks Senne einsetzen und konzeptionelle Überlegungen entwickeln, wie sie als Randgemeinde am Nationalparkkonzept teilhaben kann

4Klimaschutz zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele verstärken

Umsetzung der EU-Klimaziele: Die Verwaltung soll die Klimaziele auf lokaler Ebene nach der Formel 20-20-20 mit einem Fahrplan definieren, und der Rat soll sie umsetzen (d.h. bis 2020 sollen 20% des Bedarfs mit Ökostrom gedeckt werden, um die CO2-Emission um 20% zu senken bei Steigerung der Energieeffizienz um 20% – jeweils gegenüber dem Niveau des Jahres 1990). Der Ausbau der Fernwärme und weiterer Nahwärmeinseln auf Basis der Kraft-Wärme- Kopplung, die Nutzung regenerativer Energien (soweit hinsichtlich der Biodiversitätsziele unschädlich möglich), sowie Maßnahmen zur Absenkung des Wärmebedarfs in Haushalten und Gewerbe und der weitere Ausbau des ÖPNV zur Verringerung des klimaschädlichen Individualverkehrs sind dabei wichtige Bausteine.

5Boden- und Gewässerschutz gewährleisten

Umsetzung der Anforderungen aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL): In Bielefeld werden die rechtlichen Vorgaben des ganzheitlichen Gewässerschutzes (EU-WRRL) bisher nur unbefriedigend umgesetzt. Dabei trägt die Umsetzung zu sauberen  Trinkwasserquellen, erholsamen Gewässerlandschaften, Reduzierung des Hochwasserrisikos und zur Artenvielfalt bei. Der Umsetzungsfahrplan der Bezirksregierung Detmold sollte von der Stadt Bielefeld öffentlich gemacht und konsequent vollzogen werden. Renaturierungsmaßnahmen an Fließgewässern zur Erzielung eines guten ökologischen Gewässerzustandes sollen so intensiviert werden, dass die Zeitvorgaben der WRRL sicher eingehalten werden.

Bielefeld soll die Trinkwasserversorgung durch ortsnahe Wassergewinnung sichern: Das Wasserwerk Flughafen Windelsbleiche sollte auf Dauer erhalten bleiben, um die Abhängigkeit von weiter entfernt liegenden Wasserwerken in der Senne zu reduzieren (Versorgungssicherheit) und das Bewusstsein der Bevölkerung für die Verantwortung einer lokalen, eigenen Wasserversorgung und deren Schutz zu stärken. Wasserschutzgebiete zeitnah ausweisen: Für die Wasserwerke Sennestadt, Sennestadt-West und Windelsbleiche müssen Wasserschutzgebiete in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Detmold zügig erneuert bzw. ausgewiesen werden.

Ein Guter Zustand des Grundwassers soll hergestellt werden. So sollen z.B. die Dichtheit der öffentlichen und privaten Kanäle festgestellt und nach Dringlichkeit saniert werden, um den Eintrag von Nähr- und Schadstoffen zu stoppen. Hierzu zählt eine flächendeckende Kooperation Landwirtschaft/Wasserwirtschaft zum Schutz des Grundwassers ebenso wie die ökologische Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen, zumindest derjenigen im städtischen Eigentum. All dies ist im vitalen Interesse nachfolgender Generationen.

Unter Federführung des Umweltamtes müssen alle Betriebe, die mit wassergefährdenden Stoffen umgehen, intensiv kontrolliert werden: Ziel ist die Verhinderung von Boden- und Gewässerverunreinigungen

6Öffentlichkeitsarbeit und naturpädagogische Angebote sichern und verbessern

Naturpädagogische Arbeit: In Bielefeld besteht ein bundesweit einzigartiges Netzwerk für naturpädagogische Bildung (Bielefelder Natur Schule). Es verfolgt das Ziel, jedem Bielefelder Kind/Jugendlichen in den Altersstufen Vorschule, Primarstufe und Sekundarstufe I mindestens einen Besuch einer außerschulischen naturpädagogischen Veranstaltung pro Stufe zu ermöglichen. Verwaltung und Rat werden aufgefordert, a. in Kooperation mit dem Netzwerk, den Schulen und Jugendeinrichtungen geeignete Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln, damit dieses Ziel innerhalb der Wahlperiode erreicht werden kann und b. die dafür erforderlichen Mittel in den Bildungsetat einzustellen.

Naturkundemuseum erweitern: Die Aktions- und Ausstellungsmöglichkeiten sowie wissenschaftlichen Arbeitskapazitäten des namu sollen ausgebaut und langfristig gesichert werden. Dies kann gewährleistet werden, indem z.B. die Neue Hechelei im Museumspark Ravensberger Spinnerei als zukünftiger Museumsstandort hergerichtet und die für eine kontinuierliche und effektive Arbeit erforderliche Personalkapazität durch feste Stellen bereitgestellt wird.

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UNSERE FORDERUNGEN:

Erholung im Grünen ermöglichen und Gesundheitsvorsorge vorantreiben!

Die weitere Zunahme der Siedlungs und Verkehrsfläche eindämmen!

Natur, Landschaft und Wald entwickeln!

Klimaschutz zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele verstärken!

Boden- und Gewässerschutz gewährleisten!

Öffentlichkeitsarbeit und naturpädagogische Angebote sichern und stärken!

Boden- und Gewässerschutz gewährleisten!geährleisten

 

 

Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgegend e.V.
BUND Kreisgruppe Bielefeld e.V.
NABU Kreisverband Bielefeld e.V.
pro grün e.V.

 

Initiative Primus-Schule Bielefeld

noch bis Ende Februar führt der Stadtelternrat zusammen mit der Initiative Primus-Schule eine Elternbefragung durch, an der sich Interessierte auch online beteiligen können.

Angesprochen sind Eltern in den Postleitzahlbezirken 33602, 33604, 33607, 33609, 33611, 33613,33615, 33617 und 33619, deren Kinder im Sommer 2015 eine 1. oder 5. Klasse besuchen werden.

Wenn Eltern für mindestens jeweils 75 Kinder der Klassen 1 und 5 jetzt ihr Interesse an der neuen Schulform anmelden, kann es die neue Schule in Bielefeld geben.

Die Primus-Schule bietet den entscheidenden Vorteil, dass SchülerInnen von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam lernen. Das Konzept dieser Schule orientiert sich an dem der Bielefelder Laborschule, die seit 40 Jahren eine der erfolgreichsten Schulen in Deutschland ist. Ein Beleg dafür sind die Anmeldezahlen, die Jahr für Jahr die Aufnahmekapazität der Laborschule weit übersteigen. Jetzt gibt es in Bielefeld die Chance auf eine „2. Laborschule.“

http://primus.blogsport.de

Karriere 2014

Falls es bisher noch nicht recht geklappt hat mit dem 9stelligen Jahreseinkommen und dem A-Promi-Status, dann kann euch in der Ravensberger Straße geholfen werden. Gehrt fix zur Karriereberatung!

 

Und wie ich gehört habe, gehören dort all-inclusive-Fernreisen mit abenteuerlichen Events durchaus zum Berufsbild.

Ein Adventssonntag der besonderen Art

Bürgerinitiative gegen B66n ruft auf zur Aktion „Tschüss B66n – statt der Straßentrasse lieber das Grüne Band!“

Am Sonntag, den 01.12.13, 15:00 – 15.30 Uhr

an der Heeper Straße/ Querung Grünes Band (Auf dem Tönsplatz)

Motto: Wir bauen das „Grüne Band“ weiter.

Die Trasse der geplanten B66n soll nach Wunsch der Initiative auch in Oldentrup zum Grünen Band werden, wie schon im Stadtbezirk Mitte. Die Straßenbaupläne der B66n sollen endlich ins Altpapier!

Aktionsidee:

Ein grünes Band aus Kunstrasen wird über die Heeper Straße gelegt.

Die „Initiative gegen die B66n“ kritisiert die Entscheidungen in der BZV Heepen und Stieghorst, bei denen sich die Mehrheit der Politiker für den Bau einer abgespeckten B66n ausgesprochen haben und die Pläne des Grünen Bandes vor Ort in Frage stellen.

Für 20.000 – 30.000 € soll nichts anderes, als der Bau einer abgespeckte B66n geprüft werden.

„Keiner weiß zu diesem Zeitpunkt bei knapper Kasse, ob und wann ein solches Projekt gebaut werden kann. Das vorhandene Straßennetz ist flächendeckend. Schon heute reicht das Geld nicht mehr diese Verkehrswege instand zu halten. Weiter werden Versuche abgeblockt, dass Fahrradfernwegenetz zu unterstützen. Gleichzeitig wird der Bau von weiteren Straßenbahnlinien erschwert, um den steigenden Altersschnitt Rechnung zu tragen. Dies sind nur Beispiele rund um das Grundproblem der motorisierten Individualverkehre in Verbindung mit der ändernden Alterspyramide. Stattdessen sollen weitere teure Eimer gekauft werden.“

so Gerd Bobermin von der Initiative gegen die B66n.

KEINE BETONWÜSTE – RETTET DIE KOKOPELLI-GÄRTEN AUF DEM NEUMARKT!

ART at WORK ist ein gemeinnütziger Verein zur Jugendhilfe und kulturellen Bildung sowie eine Künstlerinitiative. 2012 hat sie einen Kistengarten zur Probe auf dem Neumarkt gestartet, den sie gerne ausbauen und verschönern möchten. Die Politik möchte den Kistengarten samt seiner Ausstellung zu Globalisierungskritischen Themen, die kulturelle und politische Bildung aus dem Auge der Öffentlichkeit entfernen und ins Grabeland fernab allen Publikums verbannen.  ART at WORK ist kein Schrebergarten, sondern ein Bildungsprojekt, das Öffentlichkeit und ehrenamtliches Engagement braucht. 12 Bielefelder BürgerInnen mit Wurzeln in der Stadt und aus aller Welt betreiben den Garten ehrenamtlich. ART at WORK  möchte Bielefelder Kindern und Jugendlichen einen Ort bieten, wo sie alles über Obst und Gemüse und gesunde Ernährung lernen können und zwar in Theorie und Praxis. Der Kistengarten „Kokopelli-Gärten“ soll mitten in der Stadt stehen, die Betonwüste vom Neumarkt in einen fruchtbaren Ort des gemeinsamen Pflanzens, Erntens, der Information und des Geniessens verwandeln. Hier willART at WORK   Menschen aufklären über die Lebensmittelindustrie, Lebensmittelverschwendung, sog. Kinderlebensmittel u. v. m.. Hier können Kinder und Erwachsene lernen wie man in Kisten gärtnert, was es für leckere alte Sorten von Obst und Gemüse gibt, wie leicht es ist, sich gesund und nachhaltig aus der Region und saisonal zu ernähren.

Dazu gibt es eine Petition:

Gärtnern und kulturelle Bildung für Kinder mitten in der Stadt. Helfen Sie uns, die Kokopelli-Gärten auf dem Neumarkt zu retten. Wir wollen mit unserer Botschaft für ein gesünderes Leben nicht ins Abseits geschoben werden. Wir möchten mit dem blühenden Urban Garden, unserem Stadtgarten, mitten in der Stadt bleiben. Alle Alternativstandorte sind abgelehnt worden, wir sollen aufgeben, oder weit abseits einen Schrebergarten gründen. Unterzeichnen Sie: Für die KInder und Jugendlichen in Bielefeld, für Lebensqualität, für Buntes und Gesundes, für ein Recht auf Information, für ein nachhaltiges Miteinander! Für ein Gesamtkunstwerk. Unterzeichnen Sie unsere Petition, Sie können zusätzlich schreiben/anrufen: Oberbürgermeister Pit Clausen 05 21.51 33 05, Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Franz 0 52 41.2 41 55, oder https://www.facebook.com/stadtbielefeld. Das zuständige Gremium, die Bezirksvertretung Bielefeld-Mitte entscheidet schon am 25. April!!

gesehen auf:http://www.avaaz.org/de/petition/RETTET_DIE_KOKOPELLIGAeRTEN_AUF_DEM_NEUMARKT/?launch