„Pefektes Dinner“. 1. Tag

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Screenshot: VOX Website

29 Punkte erkochte die kühle Anästhesieschwester Geli im unterkühlten Ambiente ihres Hauses. Leicht angehaucht das Dinner, mit Hecht in der Spinatrolle, Lamm an Gemüse mit Safranreis und einem scharf – süß – sauer-Dessert. Der sich körperlich umfangreiche zeigende Agenturbesitzer Marc und Geli kannten sich. „Bielefeld ist halt ein Dorf“. Naja, kommt drauf an, in welcher Ecke man sich so rumtreibt unter der Sparrenburg, auf dem Alten Markt oder im Bernstein. Unvermeidlich der Feinköstler Klötzer in der Obernstraße und der kleine PR-Besuch bei der Ausstatterin der Dame. Morgen kocht das männliche Nesthäkchen der Runde, ein 22 jähriger Student. Seit der ersten Bielefelder Runde in 2006 tendiert „Das perfekte Dinner“ eindeutig zum „chicen“ Lifestyle-Magazin. Nun ja, wer weiß, was und wie mit welchen Sponsoren hinter den Kulissen vor sich geht, wundert sich allerdings nicht. Thats entertainment auf dem Kochsender.

7 Gedanken zu „„Pefektes Dinner“. 1. Tag

  1. Peter Zielke

    Vielleicht sollte man darauf hinweisen, dass es sich beim abgebildeten „Marc“ um einen Call-Center-Betreiber handelt. Sonst werden seine Fans ihn möglicherweise im falschen Branchenbuch suchen.

  2. mika

    Irgendwie ist die Sendung schwul. Die letzten Deppen wohnen in den stylischten Hütten und wollen jetzt in der Glotze allen mal zeigen, wie toll sie doch sind. Völlig normale Menschen ab 35, scheinen in dieser Welt keine Existenzberechtigung mehr zu haben. 🙁

  3. Rubbeler

    @mika: Das ist nicht schwul, das ist mono!

    Das sind arme Menschen, die sich über ihre Einrichtung und dass, was sie daran an sogenanntem „Lifestyle“ nachspielen einen Sinn zu geben versuchen.

  4. textexter Artikelautor

    Vor allem hat das Format immer weniger mit „Kochen“ zu tun. Siehe meinen heutigen Beitrag…..

  5. anjatanja

    Irgendwie peinlich, diese Kocherei in der leeren Fabrikhalle. In den Räumen, die abseits des Staatsbesuches liegen, sah es dafür ein wenig krauterig aus. Zum Glück hat sie den neuen Fummel in tarngrau nicht von mir. Den dicken Mann hab ich schon häufiger in diversen Lokalitäten gesehen, ohne das Lätzchen scheints in der Tat nicht zu gehen. Dito mit dem kleinen Klötzer und dem Bernstein. Schön hinter den Kulissen vom Sender arrangiert. Was hats die Bielefelder an PR-Geld gekostet? Das was die dünne Anästhesie-Tante gekocht hat, hätte sie aber auch unten im Karstadt bekommen.

    Hätte nicht gedacht, das sich die Provinzler aus dem Bieledorf noch über die Augsburger Protzarie schwingen würden. Passt zu Arminia Bielefeld: Große Show, aber am Ende doch ziemlich abgehängt. Kinners, wichtig ist, was auf dem Teller ist und vor allem wie es schmeckt. Demnächst packen sie dann teure Tüten mit Convenience von den Fertigungsbändern an der Otto-Brenner-Straße in den Dampfkocher und zeigen eine Stunde lang die Einrichtung.

    Sehenswert wegen der hirnleeren Spinnerei in bewegten Bildern. Werde mich mit dem Küchentrupp vom Alex und dem Coiffeur D. auch bewerben.

  6. meike

    Es ist wirklich schade das es bei der Sendung „DAS PERFEKTE DINNER“ nur noch um die zurschaustellung des eigenen Egos geht.
    Demnächst lässt VOX warscheinlich das „lästige“ kochen gleich weg damit die Konkurenten gleich anfangen sich mit Bildern von Haus, Auto und Familie auszustechen.
    Ich muss wirklich sagen das mir die Entwicklung im Deutschen Fernsehen zunehemend Bauchschmerzen bereitet.

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