Aufruf an alle Demokraten hier im Bielefeld-Blog

Man muss sich schon wundern. Da wird hier im Bielefeld-Blog für  die Bundesrepublik ein Führer gefordert, anstatt der jetzigen politischen Parteien. Politiker werden mit dem Präsidenten des Volksgerichtshofs, dem elendem Hetzer, Roland Freisler, gleich gesetzt. Der gleiche Autor wünscht in einem früheren Beitrag, unweit der alten Naziterminologie, „heim ins Reich“: „…endlich bald Elsaß-Lothringen wieder nach Hause holen können…“

Kein Protest, von irgendwem. Kein kritischer Kommentar. Das ist kein Spass mehr. Hier wird offensichtlich rechtsradikale Hetze betrieben. Es ist an der Zeit, dass die Demokraten in diesem Blog ihre Stimme erheben und sich von solchen Machwerken eindeutig distanziert.

9 Gedanken zu „Aufruf an alle Demokraten hier im Bielefeld-Blog

  1. rainman

    Sich hier stimmlich zu erheben bedeutet aber auch, diesen Beiträgen eine Bedeutung zuzumessen, die sie nicht haben.

    Ignorieren ist da viel tötlicher!

    Ich ärgere mich schon fast, dass ich auf deinen Aufruf antworte.

    Ich bin gegen Zensur im Bielefeld-Blog, aber normalerweise wird hier eben doch zensiert und ausgesiebt. Aber ist wohl noch Urlaubszeit…

    Geben wir Spinnern und blogbekannten Abschreibern keine Macht, indem wir uns mit deren bzw. dessen eklektizistischen Geschreibsel auseinandersetzen!!!

    Schweigen tötet.

  2. oblomow

    Deine empörung kann ich ja verstehen. Allein: was mich, seit ich diesen blog hier einigermaßen regelmäßig lese, viel mehr wundert, ist, dass dieser mensch, der die mit abstand dämlichsten artikel in diesem blog verfasst, hier überhaupt publizieren kann. Furchtbar und unerträglich dieses geschreibsel und das sowohl in intellektueller als auch in sprachlicher hinsicht. Mir reicht es, den namen des verfassers zu lesen, um den dann folgenden artikel eben nicht zu lesen – es gibt schließlich eine schmerzgrenze und selbige ist bei mir beim lesen des verfassernamens fast schon überschritten.

  3. PeterM

    Um eventuelle Klarheiten auszuräumen: Ich habe keinerlei Interesse für irgendeinen der Kontrahenten einzutreten!

    Sehr geehrter notepicker. Sie wünschen sich Protest.
    Sie beklagen eine vermeintliche „rechtsradikale Hetze“. Protest: gegen eine individuelle scheinen Sie weniger Einwände zu haben.

    Sie möchten kritische Kommentare.
    Kritischer Kommentar: erinner ich mich recht, so hatte textexter bereits vor einiger Zeit ein Treffen bei einem Glas Bier vorgeschlagen. Dem schliesse ich mich an! Empfehle jedoch Kaffee und Kuchen.

    „Das ist kein Spass mehr.“
    Erhebung meiner demokratischen Stimme: in Bezug auf Ihrer beider Unstimmigkeiten: Stimmt!

  4. Dougan

    Zugegeben, meine Einleitungsworte waren falsch gewählt. Es ging mir nicht darum irgend wen oder irgend etwas anzugreifen oder zu loben, im Gegenteil, es ging darum Kritik zu üben, sowohl an den Fraktionen in den Landtagen als auch an den Medien und den Altparteien. Was Rechts und Links angeht: Ich schreibe man schimpft über die Rechten, obwohl die Linken nicht besser sind. Es ist nur m. E. so, daß bei den dauernden Kämpfen auf der Straße zwischen Links und Rechts man in der Arbeit behindert wird, sich aufreibt und Kräfte verschwendet, die normalerweise zum Wohle des Volkes dienen sollen.

    Und ich fordere ja einen Führer für die eine oder andere Partei. Nicht zwangsläufig für Deutschland. Der zeigt, wies richtig geht.

  5. Dougan

    Und wo betreibe ich Propaganda, wenn ich schreibe: „Einmal gewählt ist von ihnen zum Thema Hartz-Gesetze jedoch nichts mehr zu hören. Dafür reichlich Hetze, Verharmlosung des Holocaustes, Provokation im Landtag und ähnliches. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man ausgegrenzt wird. Aber haben die Altparteien einen anderen Umgang verdient? Hm…“

  6. LOL

    Na, wenn man nix gelernt und viel Zeit hat, dann kommt eben sowas dabei raus. Man kann ja von Textexter halten was man will, aber seine Texte sind wenigstens lesbar und hin und wieder huscht einem ein Lächeln durchs Gesicht. Bei D. ist es nur Gelächter, wenn er versucht kritisch und provokant zu sein und unbemerkt das hohe Bildzeitungsniveau unterschreitet. Gebt ihm einen Job, damit er sich hier nicht weiter offenbaren muss und sich einen Führer wünscht!

  7. Dougan

    Auch mit Job blogge ich zur genüge. Ich habe es nicht nötig, mich zu offenbaren. Es geht mehr um Transparenz.

    Und „normal“ schreiben kann ich zudem auch.

  8. notepicker Artikelautor

    @ rainman
    Im Grunde gebe ich Dir Recht. Eine inhaltliche Auseinandersetzung wertet diese „Spinnerei“ natürlich nur auf.
    Auf der anderen Seite muss man frühzeitig klar machen, dass hier kein Platz ist für rechte Parolen. Diese Pest breitet sich aus wie eine Seuche. Haben sie erst einmal Fuss gefasst, dann ist so ein Blog sehr schnell übernommen.

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