Tag der I-Dötze

p1000408.JPG

Heute lassen sie die kleinen Mädchen und Kerlchen hochleben, verzuckern ihnen die engen Buchenholzstühle, die Erzieher wischen noch selbst die grüne Tafel ab. Nur die Omas, Eltern und Anverwandten wissen, was da noch unweigerlich auf sie zukommt. „Nicht für die Schule sondern für das Leben lernen wir“ sagte schon der Römer Seneca. Na ja. Lassen wir das mal so stehen. Der Hamburger Kochmeister Christian Rach sagte daggen gestern Abend im Bildungskanal der Elisabeth Mohn:

„Der Applaus des abgeleckten Tellers ist das Adrenalin, das wir brauchen“. Schmeißt Messer, Gabel und Löffel weg und ran an die Schultüten. Der erste Tag ist süß, aber dann…..

9 Gedanken zu „Tag der I-Dötze

  1. michi

    Viele wären wohl froh, wenn erst mal was ordentliches auf dem Teller liegen würde.

  2. textexter Artikelautor

    Das wird ja bald alles anders. Dr. Merkel hat versprochen, jedem Kid persönlich Patin zu werden.

  3. rainman

    Ich habe schon seit längerem den Verdacht, dass Merkels Vorbild der Pate ist.

  4. mika

    Die superintelligenten Keksfresser mit den langen, märchenhaften Namen können die Anzeigen ja heutzutage schon selber lesen, verstehen und fehlerfrei wiedergeben. Da macht so eine Anzeige ja mittlerweile deutlich Sinn. 😀

  5. mika

    Dem Zweiten von oben kann ich zu seinem Namen herzlich gratulieren, sehe ich gerade noch. Vorbildliche Eltern. 😀 😀

  6. primula vulgaris

    Besonders drollig finde ich diese Anzeigen in Textform für Kinder, die doch erst noch die Bedeutung der einzelnen Lettern und Worte lernen sollen. Für mich eher ein Zeichen der Hilf-/Ideenlosigkeit, was man den Kindern denn sonst Gutes tun könnte.
    Während die einen sich schon über einen ordentlichen Füller freuen würden, haben die anderen die Spielzimmer und Schultaschen gesättigt voll.
    Ach ja, mit ZenSursulas Gutschein-Karten wird das natürlich alles besser (weil die damit zusammenhängende, aufwändige Verwaltung das Heer der 5 Mio. Arbeitslosen und der Unterbezahlten in Arbeit bringen wird 😉 ).
    Also, steckt den Kindern eine ZenSursula-Card in die Tüte.

  7. Korrektikus

    Hahaha, kürzlich einen Schulfüller-Werbespot gesehen: ein ergonomisch(?) krummes Schreibgerät „für schmerzfreies Schreiben“ … die armen Kinder von heute! Können schon nicht mal mehr einen normalen Füller halten. So ein grüner Geha oder (Klassiker!) blauer Pelikan hat doch früher niemandem weh getan. Aber da waren die Kinderhände auch noch nicht durch Handytasten degeneriert …

Kommentare sind geschlossen.