13 Gedanken zu „Kopf hoch Bernd….

  1. textexter

    Gekämpft hat er jedenfalls. Aber beim Rebound unter dem Korb versagte seine Partei kläglich.

  2. R.B Artikelautor

    ist ja richtig…ich war jetzt auch ein wenig unfair..konnte es mir aber auch nicht verkneifen.

  3. R.B

    nachgespielt oder nachgetreten??
    Wie auch immer…auf die 2100 Stimmen kann Clausen schlimmstenfalls verzichten

  4. textexter

    Es wird an den Fakten nichts ändern. Verantwortlich für die Stadtwerke-EDV ist Bernd Landgraf. Wenn unter seiner Ägide Daten die EDV verlassen haben sollten, gehört das ebenfalls auf den Tisch. Wenn überhaupt noch jemand bis dahin daran Interesse haben sollte außer den Verlierern der OB-Wahl.

  5. Chris T.

    sorry textexter: kleine korrektur. Landgraf ist einer von zwei Geschäftsbereichsleitern des EDV-Bereichs der Stadtwerke. Dabei untersteht ihm nur der rechenzentrumsnahe Teil, also der technische Teil.

    Der inhaltliche Teil und der damit mögliche daten“mißbrauch“ (wenns denn einer war) kann aus dem technischen Teil heraus aber nicht verhindert werden… also alles anhängen kann man ihm nun auch nicht….

  6. textexter

    Danke für die Erläuterung. „Anhängen“ möchte ich ihm nichts. Nur die Fakten so weit klarstellen, wie sie mir bekannt waren. Jetzt wissen wir wieder etwas mehr.

  7. nacktauge

    Mal ganz abgesehen davon war er es nicht auch, der mit Piening kooperiert? Oder wessen gesponsortes T-Shirt hat er seinerzeit getragen? Und das der Datenmissbrauch in Deutschland nur so klein ist, wundert mich eigentlich. Entweder ist unser Datenschutzgesetz dafür ausgelegt um Daten zu mißbrauchen oder die Propaganda-Industrie hält dahingehend dicht. In diesem Sinne: live long and prosper.

  8. Hartz4Infos

    Fakten in dem Sinne, wie die Adressen für die umstrittene Wahlwerbung beschafft worden sind und ob überhaupt ein Verstoß gegen den Datenschutz vorliegt, sind doch noch gar nicht vorhanden. Es gibt aber einen begründeten Verdacht, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann.

    Darüber hinaus finde ich es auch bemerkenswert, wie anscheinend solche Wahlkämpfe geführt werden und wie gewählt wird. Da ist inzwischen von „Netzwerken“ – Freie Scholle, AWO, Stadtwerke – die Rede. cf. http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/3115313_Verloren_im_strukturell_roten_Bielefeld.html

    Und auch vor dem Hintergrund der niedrigen Wahlbeteiligung, stellt sich die Frage, wie „volksnah“ so eine Wahlentscheidung noch ist.

  9. textexter

    @Hartz4Infos: Von der Analysekritik muß sich aber der scheidende OB David auch ein Scheibchen abschneiden. In immerhin 10 Jahren Regentschaft schaffen andere für ihre Partei aber ein ganz flottes Netzwerk. „Volksnah“ sind Netzwerke ganz sicher nicht, sie dienen nur den Netzwerkern, deren es in jeder Partei viele gibt. Man könnte auch sagen „Klüngel“. Die Politverdrossenheit der bald Mehrheit der Wahlberechtigten hilft das sicher nicht.

    Anpacken müßte man am Wahlsystem. Solange die Hälfte zB. der Bundestagsabgeordneten über die Parteilisten hereinströmt, solange haben Wähler oder Nichtwähler auch das permanente Gefühl, da gehe es unsauber zu. Was ja auch tatsächlich so ist. Siehe Banken -, Finanz – und diverse Justizskandale (Zumwinkel etc..). Und was Richter, Staatsanwälte etc. angeht, bleibt ebenfalls ein flaues Gefühl in der Magengrube. Da wird getrickst bis zum Gehtnichtmehr. Steht aber eine kleine Kassiererin wegen einer Nichtigkeit vor dem Kadi wird mit der ganzen Wucht des Gesetzes zugeschlagen.

    Viele Angehörige der heutigen Politikergeneration ist der meinung, lediglich ihre Meinung ist die, die zu gelten hat. Genau da sind sie auf dem Holzweg.

    Auch wenn man Bernd Landgraf nicht mag oder seine Ansichten
    nicht teilen kann, ist es doch erstaunlich, welch Stimmenanteil ein quasi Nobody gegen einen Etablierten einfahren konnte.

  10. R.B

    Netzwerke..hahaha!!!!
    Ja natürlich muß irgendetwas, oder irgendwer für Landgrafs Niederlage verantwortlich sein.
    Wenn sich ein gewisser Prozentsatz der Bürger eines Wahlbezirkes für die SPD oder die Linken entschieden haben…hat das einen Grund.
    Deshalb ist der Bezirk aber nicht vom Sozialismus infiltriert worden…grins.

  11. textexter

    Vielleicht liegt es aber auch ganz simpel daran, daß CDU-Kreisobermogul Kleinkes (Der, der ewig grinst. Außer jetzt im Moment grad) unbedingt den eigentlich statt Landgraf avisierten Kandidaten für den OB Sessel per Intrige kippen mußte.

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