Von der Leyen schmeißt aus ihrem Glashaus mit Dreck

Supi. Ausgerechnet die Chefzensora des deutschen Web, diese selbsternannte penetrante Alles-und-Jedes kommentierende unsägliche Tante mit dem „Zeitfenster“ auf WDR 2 reißt den Mund zum Thema „Schmidt-Dienstwagen“ auf:

Ursula von der Leyen hat kein Verständnis für ihre Kabinettskollegin Ulla Schmidt: Die Affäre um deren Dienstwagen schade dem Ansehen der Politik. Und weiter: Die rechtliche Lage zu kennen reiche nicht. Sie selbst habe im Urlaub noch nie den Dienstwagen genutzt, so die Familienministerin.

Hamburg – In der Dienstwagenaffäre gerät Ulla Schmidt auch innerhalb der Bundesregierung unter Druck: Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) äußerte sich kritisch zu ihrer Kabinettskollegin. Dem „Hamburger Abendblatt“ sagte die CDU-Politikerin: „Dem Ansehen von Politik schaden solche Diskussionen wie jetzt um Frau Schmidt immer.“

Soso. Die Frau, die Einsicht in ihr Fahrtenbuch „aus Datenschutzgründen“ verweigert, mit Stuß und falschen Behauptungen die Internetzensur in Deutschland vorantreibt, kommentiert. Schon grandios, was da in Berlin-Mitte auf Regierungsstühlen hockt.

Halten wir doch der so superigen Supersuperfrau aus Hannover mal den „Stern“ vom 08.01.2009 vor, in dem es um ihre extensive Dienstwagenfahrerei geht:

Doch im Auto spare sie Zeit und Geld, außerdem könne sie besser auch „vertrauliche Telefonate“ führen, argumentiert das Ministerium. Zudem fielen die „weit auseinander liegenden Fahrten“ zwischen Ministerium, Bahnhof und Wohnhaus weg. Das Haus freilich liegt nur 18 Kilometer vom Hauptbahnhof Hannover entfernt. Und vom Ministerium zur nächsten ICE-Haltestelle sind es 2,4 Kilometer.

Von der Leyen lässt noch aus einem anderen Grund mehr Kilometer fressen als unbedingt nötig. Denn ihre beiden Fahrer wohnen nicht am Hauptsitz des Ministeriums in Berlin, sondern in Bonn, wo die Behörde einen zweiten Sitz unterhält. Bevor die Chauffeure die Ministerin morgens zu Hause abholen, müssen sie erst rund 330 Kilometer Anfahrt bewältigen – und abends auf dem Heimweg noch einmal dieselbe Strecke zurücklegen, wenn die Ministerin selbst schon glücklich bei ihren Lieben ist.

Demenz, Frau Ministerin? Weitere Informationen können Sie ja hier nachlesen. Lügen haben eben kurze Beine und körperlich sind Sie ja eher ein Zwerch, wie die Bielefelder sachen. Wie erklären Sie das übrigens Ihren Kleinen im „Zeitfenster“ beim abendlichen Kerzenlichtflöten mit Kamillentee und Schnittlauchbelegten Dinkelbroten?

Ein Gedanke zu „Von der Leyen schmeißt aus ihrem Glashaus mit Dreck

  1. witheboard

    Die ist ja sowas von toll, die hat ihre Kinder garantiert „unbefleckt“ bekommen. Anders ist das ja gar nicht vorstellbar.
    Hat einer schon in Rom Bescheid gesagt, damit sie auf die Liste der zukünftigen Heiligen kommt?

    Gruß witheboard

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