Wend bejammert Clement-Rausschmiß

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, Bielefeld, hat sich empört über den Rauswurf des früheren SPD-Vize Wolfgang Clement aus der Partei geäußert. „Das ist unfassbar und grotesk“, sagte Wend der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Dass ein solch „verdienter Politiker“ wegen kritischer Äußerungen aus der Partei ausgeschlossen werde, sei ein „verheerendes Signal“, so Wend. Die NRW-Schiedskommission, die am späten Mittwochabend den Ausschluss des früheren NRW-Ministerpräsidenten und Bundeswirtschafts- und
Arbeitsministers beschlossen hatte, griff Wend scharf an. „Eine völlig unfähige Entscheidung. So wenig Souveränität hätte ich der Kommission nicht zugetraut.“

Aha, der eine Hartz-4-Miterfinder und GAZgerd-Freund weint dem anderen Krokodilstränen nach. Ich bin zwar kein SPD-Mitglied, aber unseren flotten neoliberalen Wendehals hätte ich gleich hinterhergeschickt. Die CDU braucht auch Mitglieder, die stolz auf Deutschland sind, wenn wir chinesische Löhne zahlen. Es sind doch genau diese Wends, Clements, Schröders, Steinbrücks, Steinmeiers, die diesem Land den entscheidenden Kick gegeben haben, den die Datscheuse nun nur noch äußerst kunstvoll mit der Quadratur des politischen „Auf-der-Stelle-Trippelns“ vollendet. Reinhard Mohn hat sich grad in seiner Steinhagener Datsche einen Riesenast gelacht. Die Mohnsaat geht auf.

3 Gedanken zu „Wend bejammert Clement-Rausschmiß

  1. Praktikantenbetreuer

    Das hat man schon in den 80ern
    von
    S eltsam P lanlose D ebatte
    bis
    S pendenaktion P räservative für D ubai
    in aAllerlei Variationen durchdekliniert.

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