Ja, ein Wunder

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In den Redaktionsstuben an der Niedernstraße und Sudbrack ist es gut geheizt. Die Workstations des Redaktionssystems summen wie gut gefütterte Bienchen vor sich hin und Meldung um Meldung der Presseagenturen und der Pressestelle der Metropolverwaltung am Niederwall schickt „News“ auf die Tische derer, die sie redigieren, ein wenig kürzen und dann meist kritiklos einpflegen. Auf das wir Zeitungsleser am nächsten Morgen nach dem frühen Druckbeginn (Abendspiele der Champignon – Liga werden in vielen Ausgaben erst gar nicht als beendet mit Ergebnis gemeldet) pünktlich wie von Zauberhand zu den Morgenbrötchen der hiesigen Bäcker auch was zu schmunzeln haben. Manchmal nämlich, hatte einer der Schreiberlinge nebst einem Fotomenschen die Redaktionen verlassen und dokumentiert wie das Leben aussieht, das vor allem bar jeder Kritik aus „Frau Merkels wunderbarem neuen Flieger“ besteht. Normaldenker fragen sich eher, wer a) auf solch eine phantastische Regierungs – und Europachefin feuern sollte, das sie b) „Störtechnologie gegen Boden-Luftraketen“ benötigt und c) was der Spaß denn nun die Deppen von Steuerzahler in Zeiten der Cent-Feilscherei im Hartz und der ein Millionenheer beschäftigenden Lohndumpingbranche der Zeitarbeitssklaven kostet. Aber darüber schreibt man nicht als Möchtegernhöfling am Kanzlerinhof. Lasset uns lieber das „Spielzeug mit Schlafzimmer“ der ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitprop betrachten:

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Viel zu tun ausserhalb der Redaktionsräume ist auch, wenn moBIEL ruft. Wie durch Zauberhand hob es ein Wägelchen der Beförderungsbahn am Adenauerplatz aus den Schienen. Das war ganz sicher ein Eisanschlag der Gegner von Wolferl Briinkmann, die ein Zeichen setzen wollten. Natürliches Eis gegen unnatürliche Großsprecherei. Sooo rüttelt man keine Stadtreinigung auf, den Winterdienst zu beschleunigen. Soooooooo nicht!

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