Die einfachste Sicht der Dinge

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Erstaunlich, wie relativ unkommentiert in unseren heimischen Blättern die einfache Sicht des Gaza-Konfliktes durch Mecklenburg-Vorpommerns begnadeteste Rouladenbraterin bleibt. Hatten wir diese einfache Sicht nicht erst neulich beim Theater um Georgien, als die vorlaute Plapperin umgehend Georgien in Schutz nahm, die Untersuchungen aber durchaus das kleine garstige Land als Agressor enttarnten? Vielleicht bekommt man bei den Wanderungen durch die Mark Brandenburg aber auch sowas wie einen Tunnelblick und die Welt reduziert sich auf Rouladen für den Präsident Horst.

2 Gedanken zu „Die einfachste Sicht der Dinge

  1. rosmarin

    diesen artikel las ich am morgen auch.
    meine wut allerdings bezog sich nicht auf die kanzlerin. zu meinem eigenen erstaunen, ärgere ich mich zunehmend über politiker (die ich offenbar mitlerweile als naturgegeben für dumm und korrupt halte).
    mein zorn richtete sich gegen sogenannte journalisten, die offenbar auch nicht mehr schreiben und denken, sondern einfach nur noch dpa-meldungen abschreiben und uns für dumm verkaufen. ätzend das. ganz ganz ätzend.

  2. Jörg

    ja so ist das nun ein mal wenn manche oder auch die meisten politiker von gerechtigkeit sprechen, gerecht ist für die, ihre eigene partei zu ergreifen und zu schützen. das meint man dann wohl mit dem begriff selbstgerechtigkeit? was für ein zufall es auch ist das die georgier dort ernsthafte probleme mit den abchasen den osseten den adscharen und den jesiden haben und auch die armenier und aserbeidschaner fühlen sich nicht wohl aber bewegen sich forerst noch ruhig. die adscharen wurden zwar zwangsruhiggestellt jedoch bis wann? trotzdem aber sind die georgier stets die unschuldigen und opfer anderer und man müsse ihnen beistehen, den armen verfolgten georgiern. deutschland ist doch so gerecht in seiner aussenpolitik, wir sind in besten händen hier? ;-(

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